Am 6. Spieltag in der LK Süd verloren wir klar gegen Steinbach mit 3:5 . Damit sind die Chancen auf den Aufstieg nahezu Null.
Wir spielten mit drei Ersatzleuten, was keine Rechtfertigung ist: Steinbach fehlten auch zwei vordere Bretter. Einzig Gerolf an 6 gelang ein Sieg. Nachdem George an 7 Remis spielte war ich Chris guter Dinge und gab an 1 Remis. Auch Frederik an 2 kam nicht über Remis hinaus. Daniel an 5 kam unter Druck und musste passen. Ebenso Thomas an 3. Mit Hristos Niederlage an 8 war der Kampf verloren. Julien erzielte an 4 noch ein Remis.
In den letzten drei Runden spielen wir gegen die aktuell drei letzten in der Tabelle. Weiter geht es am 8.3. Bei Ffm West. Lasst uns die Saison gut beenden.
Am kommenden Montag, 09.01.2026 startet die Chess960 Rally in der B9. Diese soll den Restart der Chess960 Aktivitäten beim Chess Tigers Schach-Förderverein 1999 e.V. setzen.
In der schon fünften und letzten Runde der LK Süd besuchten wir die Dritte des SK Gernsheim. Mit einem 5:3 Sieg konnten wir uns durchsetzen und sind mit Tabellenplatz 4 weiter in Lauerstellung. An eins ging es ganz schnell. Wir freuten uns, dass Radu spielen wollte, doch sein Gegner war kurzfristig krank geworden. 1:0 für uns. Und nicht viel später gewann Julien an 7, der einen Eröffnungsfehler in deutliches Mehrmaterial wandelte. Sollte es etwa ein Kontersieg werden? Nein.
Daniel an sechs musste Dame für Turm und Leichtfigur geben. Er hielt noch einige Zeit die Partie aufrecht, doch war letztlich der Druck zu hoch. Dafür zeigte Frederik an vier wieder seine taktische Finesse. Er gewann erst ein Qualle und hatte schließlich Turm mehr. Gegner gab auf.
Beim stand 3:1 nun zu meiner Partie. Ich hatte mit schwarz mich ganz gut gefühlt und wäre mit Remis zufrieden gewesen. Doch mein Angebot wurde abgelehnt. Nach einigem Abtausch kam es zu folgendem Endspiel:
Hier entschloss ich mich mit 1. … Tf5 den weiteren Abtausch zu suchen. 2. Tf5: ef 3. Kf3 Kd7 4. Kf4 Ke6 Ja, ist das nun gut für weiß? Der Läufer sperrt alle Springerfelder, der Bauer auf g7 ist ausgeliefert. Oder doch für Schwarz: der Springer sperrt die Läuferfelder, der Bauer auf a6 ist ausgeliefert? Weiter geht es 5. Kg5 Sb6 6. Kg6 Sd7 7. Kg7: Sb8 8. Kf8
Ich hatte hier erst Sa6: geplant mit Remis als Ziel, aber upps: 8. … Sc6:!! gewinnt forciert. 9. Ke8 Sb4: 10. Kd8 Sa6: und Weiß gab auf. Läufer kann Springer und Bauern nicht aufhalten. Bei 4:1 war ein Mannschaftspunkt sicher. Gerolf an 8 hatte seine Stellung leicht überzogen. Es folgte ein Doppelturmendspiel mit zwei Minusbauern und erzwungener Passivität bis hin zum Verlust.
Thomas griff an fünf stark an, sein Gegner für Figurenopfer sehr bedrängt. Doch dieser fand immer wieder einen Zug. Währenddessen erzielte Reiner an drei einen schönen Sieg, hatte seinen Gegner sicher im Griff. Einen Gegenangriff überstsnd er mit Figur mehr.
Damit stand unser Sieg fest. Und Thomas Niederlage fiel nicht mehr ins Gewicht. Weihnachtsruhe nun, frohes Fest an alle. Am 1. Februar 2026 geht es mit Heimspiel gegen SC Steinbach weiter. Mal sehen, in welchem Spiellokal wir in der Karnevalszeit landen.
Es gilt die Reihenfolge des Eingang der E-Mails. Sollte nach einer Woche kein Startgeld überwiesen sein, behalten wir uns vor, den Startplatz verfallen zu lassen. Es gilt das Datum des Zahlungseingang. Der Geldeingang muß bis zum 23.12.2025 erfolgt sein. Wir führen eine Warteliste.
Ein noch wenig bekanntes, aber sehr empfehlenswertes Turnier ist die Deutsche Schnellschach-Amateurmeisterschaft (DSSAM), die in diesem Jahr zum zweiten Mal in Dinkelsbühl stattfand. Wer das Format noch nicht kennt: Es ist ähnlich aufgebaut wie die DSAM-Turniere, also mit Gruppen von A bis G, sodass man nur gegen Spielerinnen und Spieler ähnlicher Spielstärke antritt.
Dinkelsbühl hat eine der schönsten Altstädte Deutschlands, und ist eine authentischere & entspannte Alternative zu Rothenburg ob der Tauber, mindestens ebenso schön und vollständig erhalten, aber weniger touristisch überlaufen.
Ich spielte in der B-Gruppe, war dort auf Platz 35 gesetzt, und landete auf Platz 29. Bei Schnellschach hat man im Allgemeinen nicht genug Zeit, um mitzuschreiben, aber teilweise habe ich versucht, die Partien anschließend zu rekonstruieren.
Hier eine spannende Benoni-Partie: der Gegner (DWZ 1978) hatte gerade seinen König nach g3 gespielt, um f4 zu decken, was mir den folgenden schönen Abschluss erlaubte:
Und hier noch einen Blick in den Turniersaal in der Schranne Dinkelsbühl, ein imposantes Speicher- und Markthaus aus dem 15. Jahrhundert: