Apr 08

Erfahrungsberichte – Das Hofheimer Frühjahrsopen

Das Hofheimer Frühjahrsopen fand dieses Jahr zum 6. Mal statt. Zwischen dem 3. bis 7. April wurden 9 Partien gespielt. Vielleicht war der Termin ein wenig ungünstig gelegen, in der 2. Osterferienwoche, direkt nach den hessischen Einzelmeisterschaften. Ich war als einziger Spieler von Bad Soden in der ‚Open C‘ gemeldet.

Das Bürgerhaus in Marxheim ist von Bad Soden aus gut in 20 Minuten zu erreichen. Das macht es möglich, zwischen den Spielen, in der Mittagspause zur Erholung nach Hause zu fahren. Das Frühjahrsopen ist, für mich, besonders durch seinen familiären Charakter geprägt. Im Prinzip kennt man alle Spieler – irgendwie ein Wiedersehen. Einige haben sich weiterentwickelt und sind nun im ‚Open B‘, neue sind nachgekommen. Auch sind die ‚Open C‘ für mich eine bunte Mischung der verschiedenen Jahrgänge. Der Umgangston ist freundlich, unverkrampft auch ‚grauhaarige‘ Gegner haben mir schnell das ‚Du unter Spielern‘ angeboten. Frau Heymann-Lobzhanidze ist irgendwie überall präsent und hilfreich. Neben dem von Ihr gut organisierten Turnier ist besonders die Verpflegung hervorzuheben. Es gibt Frühstück, Mittagessen und nachmittags mehrere selbst gebackene Kuchen.

Meine Partien waren sehr durchwachsen. Es gab bemerkenswerte, sowie schwer begründbare Züge. Da ich die erste Partie gegen einen sehr starken Gegner gewann, hatte ich auch im Folgendem starke Gegner, die mich in mehreren 3h Partien schwer beanspruchten. Es hat schon seinen Grund, dass Schach als Leistungssport gilt. Mein persönliches Ziel, mehr Spiele als das letzte Mal zu gewinnen, habe ich erreicht.

(Michael Czinkota)

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