Schachclub Bad Soden

 
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Die drei Dimensionen des Schachs

Das Material

Die Zeit

Die Qualität

Die Königssicherheit

Die Bauernstruktur

Das Zentrum

Der Raum

Die Aktivität der Figuren

Das dynamische Potential

Das Gesetz der Relativität

Das Wertesystem

Materialgewinn

Direkter Mattangriff

Überlegenheit in einem wesentlichen
Abschnitt des Bretts

Große Figurenaktivität

Passive gegnerische Figuren

Gegnerische Schwächen

Raumvorteil

Entwicklungsvorsprung

Zentrumsbeherrschung

Beherrschung offener Linien

Die Transformation

Die Vorteilsasymmetrie

Das GM Matthias Wahls Seminar

 

 

Die Physiker oder die drei Dimensionen des Schachs.

Der Physiker: Albert Einstein

Die Physiker. Eine Verwechslung mit Albert Einstein, dem Physik-Nobelpreisträger, und GM Matthias Wahls ist allein schon vom äusseren Erscheinungsbild her ausgeschlossen.

Und doch erinnert Wahls in seinem Schachseminar "Die drei Dimensionen de Schachs" mit seiner Analogie auf die Physik und deren Relativitätstheorie an ähnliche gedankliche Modelle und erläutert, weshalb es im Schach ein "Gesetz der Relativität" gibt.

Im Mittelpunkt des Seminars "Die drei Dimensionen des Schachs", das vom Schachklub Bad Homburg 1927 e.V. ausgerichtet wurde, erläutert Wahls dieses Gedankenmodell und macht es anhand praktischer Beispiele aus der Großmeister-Praxis deutlich: Im modernen Schach geht es nicht nur um den schnöden Materialgewinn eines Bauern oder Springer, sondern um grundlegende Werteverhältnisse und die Transformation von einer Wertekategorie in eine andere.

Der Großmeister: Matthias Wahls,

Auch für ambitionierte Vereinsspieler ist das Verständnis dieser Zusammenhänge in der Turnierpraxis von entscheidender Bedeutung.

Wahls führte aus, daß es dabei unter anderem darum geht, eine zielorientierte Idealstellung zu erreichen. Mittel zum Zweck können positionelle Opfer oder andere Techniken sein.

Die Bewertung der jeweiligen Stellungspotentiale sollte anhand von sieben wichtigen Kriterien vorgenommen werden - und der Akteur soll diejenigen Aspekte, in der einen Vorteil bereits erzielt hat weiter verstärken.

Dabei sollte permanent geprüft werden, wie jeder einzelne Zug eines der strategischen Ziele verfolgt - oder auch nicht.

Anhand von praktischen Aufgabenstellungen aus der Großmeisterpraxis wurden die einzelnen Themengebiete des Seminars deutlich gemacht. So wurde ein Brückenschlag von der theoretischen Konzeption zur Praxis des Turnierschachs erreicht. Die Teilnehmer konnten dabei diesen holistischen, ganzheitlichen Ansatzpunkt anschaulich nachvollziehen.

Die Teilnehmer des Seminars kamen aus den Niederlanden, und den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Baden und Hessen. Otto Reimer, erster Vorsitzender des gastgebenden Schachklub Bad Homburg 1927, konnte sich freuen: Die gute Teilnehmerresonanz bewies, dass man mit dem zum dritten Mal veranstalteten GM-Wahls-Seminar auf dem richtigen Weg ist, eigenen und auch auswärtigen Vereinsspielern einen hervorragenden Rahmen zur Steigerung des schachlichen Niveaus zu bieten.

     Weiterführende Links

GM Matthias Wahls Seminar-Seite

Schachklub Bad Homburg e.V.
 

 

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