Schachclub Bad Soden

 
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+++Archiv: Meldungen bis August 2006+++(Frühere Meldungen finden Sie >>>hier im Archiv)

    Lebbe geht weider...

Am 30.07.2006 trafen sich zum 2. Freiluft Chess960 Open in Bad Soden begeisterte Spieler unterschiedlichster Spielstärke um in 5 Runden Schweizer System den Gewinner zu bestimmen.

Rang Name Punkte Feinwertung
1 Geske, Julian 4 14
2 Wernert, Alfred 4 11,5
3 Schmitt, Hans-Walter 3,5 14,5
4 Smith-Meyer, Geir 3,5 10,5
5 Schäfer, Rudi 2 13,5
6 Wendling, Börries 2 10,5
7 Pohlke, Daniel 1 13

Alle Teilnehmer zeigten sich zufrieden ob der Gelegenheit bei wunderschönem Wetter dem Chess960 zu frönen. Herzlichen Glückwunsch an Julian Geske der sein erstes Chess960 Turnier gewann und damit voller Selbstvertrauen in Mainz starten kann.

Der knappe Endstand zeigt deutlich wie ausgeglichen das Feld in der Spitze war. Dadurch lohnte sich auch die Anfahrt von Herrn Wernert, der aus Pforzheim in Bad Soden zu Gast war.

Das nächste innovative Chess960-Turnier ist das FiNET Open (17.-18. August) in Mainz, Interessierte können sich noch anmelden. In Bad Soden findet am 30.10.2006 das nächste Open statt (in der Hasselgrundhalle). [Daniel Pohlke]

    Es ist soweit: Zum zweiten Mal: Neues Schach im Alten Wirtshaus - Chess960

Trotz des guten Wetters werden sich am 30.07.2006 wieder Chess960-Freunde zum Bad Sodener Chess960 Freiluft Open am Adlerplatz treffen.

Beginn der Spieler Registration ist 13.00 Uhr. Die Bedenkzeit läuft ab 14.00 Uhr.

Wer Spass an der innovativen Art des Schachs hat wird Gelegheit haben seine Form für die Chess Classic Mainz 2006 zu überprüfen. [29.7.2006/Daniel Pohlke]

    Mehr Chancen durch Universitäts-Lektionen und Turnierpraxis

Mit einem Praktikumsjahr sollen Bad Sodens Jugendschachspieler für den Wettbewerb fit gemacht werden. Statistisches Büro des Deutschen Schachbunds: Jugendliche sollen nach der Schule Schach lernen und so für die Ausbildung fit gemacht werden. Gutes Gedächtnis soll helfen.

Bad Soden, 29.7.2006. Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt für jugendliche Schachspieler bleibt dramatisch: Mindestens 77 Jugendliche der Taunus-Kurstadt werden voraussichtlich auch in der neuen Spielsaison wieder Gelegenheit bekommen, Turnierpraxis zu sammeln. Das bereitet allen Vorstandsmitgliedern des Schach-Club Bad Soden e.V. wieder große Freude und Kopfzerbrechen ob der logistischen Anforderungen.

Der Erste Vorsitzende Roland Bettenbühl und der Leiter der Chesstigers-Universität, Hans-Walter Schmitt, versuchen nun, mit einem Spielpraxis-Einstiegsjahr (SPE) die Lage weiterhin zu verbessern. Es soll die Spieler fit für das Schachspiel und die Schule machen. Der Lehrausschuss des Schachclubs hat demzufolge eine weitere einjährige Erprobungsphase am Standort Bad Soden und den angrenzenden Heimatorten der beteiligten Spieler in Altenhain, Neuenhain, Sulzbach, Schwalbach oder Königstein beschlossen.

Besonders gute Chancen auf dem Schachspielermarkt haben aufmerksame und lernwillige Jugendliche. Das Statistische Büro des Deutschen Schachbund veröffentlichte letzte Woche aktuelle Zahlen für den Schachclub Bad Soden e.V., wonach 2006 über 77 Jugendliche einen gültigen Spielerpass besitzen, 37.5% mehr als im Jahr 2005. Zugleich stieg die durchschnittliche Leistungszahl (DWZ=Deutsche Wertezahl) gegenüber 2005 um beeindruckende 6% unter den TOP-11 Jugendlichen. Das ist doppelt so hoch wie die von der Bundesregierung verabschiedete Maßnahme zur Sanierung der Haushaltssituation mittels Erhöhung des Mehrwertseutersatzes zum Beginn des Jahres 2007. Die Leistungssteigerung spricht dafür, dass diese Jugendliche dank Lern- und Übungseinheiten der Chesstigers Universitätslektionen, verbunden mit individuellem Training an den Vereinsabenden sowie regelmässiger Turnierpraxis bessere Chancen im Schachwettbewerb haben als jugendliche Schachspieler, die diese Angebote nicht wahrnehmen.

Besonders betroffen von der dopingfreien Leistungssteigerung sind Jungs. Der Anteil weiblicher Jugendschachspieler beträgt immerhin knapp 10%.

In Bad Soden sollen nun auch Jugendlichen ohne offizielle DWZ Leistungszahl geholfen werden: Während des SPE soll ein besonderes Augenmerk auf die Schlüssel-Kompetenzen Positions-Analyse, Logisches Denken, Zukunftsprognosen und Mentale Vorstellungskraft gelegt werden. Daneben sollen Fähigkeiten in der Rechtschreibung für die Notation der Partien,  Mathematik für die Bewertungen des materiellen Gleichgewichts sowie im Sozialverhalten und in der spielerischen Praxis gefördert werden. In einer individuellen Analyse werden zukünftig zunächst die Schwächen und Stärken der Jugendlichen bestimmt und danach die geeigneten Theoriefelder ausgewählt.

Roland Bettenbühl bei der Übergabe der Lektionen an eine Jugendspielerin

"Das neue SPE ermöglicht den gezielten Erwerb schachlicher Vorqualifikationen", hob der Erste Assistierende Trainer des Vereins und langjährige Vorsitzender Bettenbühl hervor.  Es würden bereits Inhalte aus den ersten Universitäts-Lektionen vermittelt. Als eine Variante des SPE soll es zusätzlich die Möglichkeit geben, im Rahmen des Regio111-Konzepts talentierte Jugendspieler der Altersklasse U14 und U18 an den Open-Wettbewerben der Chess Classic Mainz vom 16.-20. August 2006 teilzunehmen.

Den jugendlichen Spielern soll ermöglicht werden, eine von den Datenbankstatistikern des Deutschen Schachbunds zertifizierte Leistungsqualifikation der sogenannten DWZ-Norm zu erwerben. Vorgesehen sei zudem eine verpflichtende Abschlussprüfung vor Saison-Beginn in Spieltaktik, Zeitmanagement, Motorik, Notationskompetenz und Konzentrationsfähigkeit bei gleichzeitigem Verzicht verbaler Kommunikation während des Partieverlaufs, um die bezirksweite Einhaltung der Allgemeinen Turnierordnung des Deutschen Schachbundes sicherzustellen.

Im Gegenzug sollen Eltern und Pädagogen in die Pflicht genommen werden: "Wir rufen die Erziehungsbeauftragen insbesondere auf, auch talentierten und lernwilligen Jugendlichen eine Chance zu geben und ihnen die Weiterentwicklung ihrer individuellen Spielstärke anzubieten", sagten Bettenbühl und Schmitt nach der Sitzung ihres Trainings- und Weiterbildungs-Ausschusses.

Bisher war das so genannte Praxisvorbereitungsjahr (PVJ) für die Jugendliche ohne qualifizierende Leistungszahl in Hessen gedacht. Jedoch gestand selbst der für die Schachjugend zuständige Verbandsfunktionär ein, es habe den Teilnehmern keine Perspektiven beschert. Der Funktionär kritisierte das PVJ als reines Warteschleifen-Programm für die vielen in den hessischen Vereinen organisierten Jugendspieler. Er begrüsste deshalb den Vorstoß des Bad Sodener Vereins, mit Hilfe des Spielpraxis-Einstiegsjahr (SPE) sowie des REgio111-Förderkonzepts der Chess Tigers e.V. die Chancen der auf eine DWZ Leistungszahl Wartenden zu erhöhen. Wie viele freilich dann nach Saisonende eine Wertungszahl bekämen, blieb gestern erst einmal unklar. Die aktuelle Jugendrangliste finden Sie >>>hier. [29.7.2006 GK]

Anmerkung: Sollte es aufgrund der hohen Ozonwertbelastung und Hitzestaus beim Einsatz unseres Redaktions-Computers zu technischen Störungen beim Zusammenbau der vorgefertigten Textbausteine kommen, bitten wir unsere Leser um Verständnis.

    Von 0 auf 100 in 5 Sekunden

Beim 10. Karl Mala Gedenkturnier vom 20.-23. Juli in Griesheim bei Frankfurt ist mit Seqa Gerassimov ein 8 jähriger Schachspieler (Jahrgang 1997) aus Bad Soden bei seinen allerersten sieben Turnierpartien überhaupt weit über sich hinausgewachsen. Er spielt überhaupt erst seit einigen Monaten Schach. Sewa Gerassimov, geboren in St. Petersburg, bekam in der 4. Runde einen kampflosen Sieg und wurde dadurch sogar gegen höherwertige Gegner hochgelost, schaffte in der letzten Runde einen Sieg gegen Hans Köllmer von den Sportfreunden Heidesheim, der eine DWZ von immerhin 1.368 vorwies. Damit wurde das Schachmärchen war und Sewa steigt jetzt zukünftig mit einer Einstiegs- DWZ von 1.204 in die kommenden Turnierspiele ein. Er belegt in der aktuellen Jugendrangliste von Bad Soden jetzt Platz 6 zwischen den beiden Leach Brüdern Christoph (1238) und noch vor unserem Jungstar Julien mit 1194 DWZ. Wer hätte das vor Turnierbeginn den mit Abstand jüngsten Teilnehmer von insgesamt 234 Teilnehmern gedacht? Insgesamt belegte Sewa Platz 215. Bei der Ratingklasse U 14 belegte er den 10. Platz.

Wie stark das Feld insgesamt war, bekam ein "alter Hase" zu spüren. Kurt Fredershausen konnte lediglich ein Pünktchen nach Hause bringen. Der einzige Sieg gelang Ihm gegen Andreas Schlagner aus Frankfurt West, der eine DWZ von 943 vorwies, dabei hatte Kurt alleine 300 DWZ mehr vorzuweisen. Gegen die ebenfalls DWZ schwächere 15jährige Nora Wagner aus Nastätten konnte Kurt leider nicht gewinnen. Mit dem Score 1 aus 7 verlor er dann auch einige wenige DWZ-Punkte von 1.248 auf 1.217. Bei der starken Senioren Rating Klasse belegte er den 14. Platz bei 14 Teilnehmern, der der Ratingklasse 4 (DWZ 1.599-001) wurde er 45. von 50. Im Gesamtergebnis sprang Platz 225 von 234 heraus.

Das Turnier gewannen 2 Großmeister. Mit 6,5 Punkten wurde Daniel Friedmann vom Schachverein Mühlheim mit DWZ 2.556 Sieger. Der 2. Platz ging an Sergej Ovsejevitsch aus Gau-Algesheim mit 6 Punkten . Der 3. Platz ging an den IM Stefan Reschke, der ebenfalls 6 Punkte holte. Bester MTS Spieler wurde der Jungstar Eik Elstner von unseren Nachbarn aus Eppstein mit 5 aus 7. Punkten. Weiter Infos auf der Griesheimer Homepage: http://www.schachgesellschaft-griesheim.de/

Für´s nächste Jahr sollte das tolle Abschneiden von Sewa Ansporn für alle Jugendliche sein, sich eine DWZ zu erspielen!
[Roland Bettenbühl / 25.7.2006]

    Warte, warte nur ein Weilchen

Der Refrain des deutschen Schlagers von Walter Kollo verheißt eigentlich nichts Gutes, handelt er doch von einer Ankündigung, daß bald ein Besuch des Serienmörders Fritz Haarmann drohe. Doch im Gegensatz zu diesem Song geht es eher friedlich und ruhig zu, wenn Dimitrij Lintchuk ans Schachbrett sitzt und seinen Gegner mit seinem ruhigen und bescheidenen Auftreten in Sicherheit wiegt. Doch das hält meisstens nicht lange an und bald entsteht ein Gemetzel Haarmannscher Ausmaße, wenn Dimitrij dem Gegner eine Figur nach der anderen abspenstig macht.

So auch in der Jugendliga, die Dimitrij Lintchuk bei Kelkheim als Gastspieler mitgespielt hat. Und das war für seine DWZ sehr erfolgreich! Bei seinen 3 Partien konnte er 2 gewinnen und seine DWZ von 1.368 auf 1.460 hoch schrauben. Damit liegt er jetzt ganz knapp hinter Robert Ackermann und noch deutlich vor Lefti und Stefan Meyer. Die Einzelergebnisse von Dimitrij bei der Jugendliga als Gastspieler:

1:0 gegen Azat Kadyrov aus Frankfurt West (DWZ 1171)
0:1 gegen Yurity Rogalski aus Oberursel (DWZ 1907)
1:0 gegen Ralph Barisch aus Raunheim (DWZ 1628)

Dabei war Dimitrij's Start in die Schachwettkampf-Karriere am Anfang nicht auf Rosen gebettet. In der Saison 2003/2004 trat er in seiner ersten Wettkampfpartie gegen Michael Kibowski (SC 1972 Fischbach) an, diese Partie verlor er. Weitere Niederlagen sollten folgen und erst ein Sieg gegen Vereinskamerad Oliver Schmackowski brachte ihm seine erste DWZ ein, mit 1018 beendete er die Saison. Dann kam eine kontinuierliche Steigerung und so schaffte Dimitrij in seiner kurzen erfolgreichen Karriere eine Steigerung um 43%. [25.7.2006]

    Auch während der Sommerferien wird Schach gespielt....

Aufgrund der Sommerferien ist die Hasselgrundhalle für uns Schachspieler bis einschließlich 1. September geschlossen. Erst ab 8. September ist wieder reguläres Trainig möglich. Wer aber im Sommer trotzdem Schachspielen möchte kann jeden Freitag in den Ferien ab 19.30 zu Lefti ins "Alte Wirtshaus, Clausstr. 2 nach Bad Soden kommen (Adlerplatz). Dort spielen wir Freiluftschach (gleiche Schach-Regeln wie sonst plus Getränke, Zigaretten und Quatschen - wer will) [22.7.2006]

    Robert Ackermann erfolgreich bei den Hessischen Schnellschachmeisterschaften

Am vergangenen Wochenende vom 15./16. Juli bei den 18. Internationelen Hessichen Schnellschachmeisterschaften "Werner-Adolar-Falck-Gedenkturnier" in Kalbach bei Frankfurt konnte Robert Ackermann als einziger Teilnehmer aus Bad Soden immerhin 4 Punkte aus 11 Runden holen. Es gab insgesamt 3 Ratingklassen: (DWZ 2200-2001) und DWZ 2000-1601), die Bedenkzeit betrug 30 Minuten. Robert belegte bei DWZ unter 1600 Platz 9 von 21Teilnehmern.

Das Turnier gewann Patrick Chandler von SF Burgsinn mit 7,5 Punkten vor Michael Stockmann von Sfr. Schöneck mit ebenfalls 7,5 Punkten, aber schlechterer Feinwertung. Der 3. Platz ging an Detlef Tierling aus Griesheim bei Darmstadt mit 7 Punkten. Der 4. Platz und damit erfolgreichster Teilnehmer aus der MTS war Julian Rubel aus Steinbach mit 6,5 Punkten. Insgesamt nahmen 87 Schachspieler bei diesem Event teil. [Roland Bettenbühl / 19.7.2006]

    Saisonvorbereitung im Plan: Bad Soden wiederum mit 12 Mannschaften für die Saison 2006/2007

10.7.2006. Der Schachclub Bad Soden setzt die Breitenarbeit im Schach konsequent fort und meldet für die kommende Saison 2006/2007 wiederum zwölf Mannschaften für die MTS-Wettkämpfe an. Doch im Gegensatz zu den stets ambitionierten Spielern der Fußball-Nationalmannschaft ("Wir wollen Weltmeister werden") basiert der Einsatz der Schachspieler auf dem Prinzip "Jeder kann - niemand muß". Grundsätzlich werden die Spieler nach ihrer Leistungsstufe anhand der DWZ (Deutsche Wertungs-Zahl) des Deutschen Schachbundes aufgestellt, einige Ausnahmen werden bei familiären Besetzungen natürlich zugelassen. Insgesamt 73 gemeldete Schachspieler sind auf die diversen Spielklassen verteilt - eine Reihe von Ersatzspielern steht für jede Mannschaft zur Verfügung, um etwaige Ausfälle kompensieren zu können.
Hier sind die Aufstellung der Mannschaften 1 - 12 für die Saison 2006 / 2007

    Erfolgreicher Start des IX. Rhein-Main-Opens

Groß waren die Bedenken der Verantwortlichen, den Start des IX. Rhein-Main-Opens ausrechnet auf den Tag des zweiten Gruppenspiels der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen Polen (1:0!) zu legen. Die Befürchtungen waren unbegründet: Mit insgesamt 100 Teilnehmern, darunter Großmeister Igor Khenkin und die 4 Internationalen Meister Leonid Milov, Anatoli Donchenko, Lorenz Drabke sowie Klaus Klundt und weiteren 4 Bundesligaspielern kann sich neben der Quantität auch die Qualität sehen lassen.

Wie in jedem Schweizer-System-Turnier sind die Stars der ersten Runde immer diejenigen Spieler, die, in der Startrangliste in der unteren Hälfte stehend, dennoch für eine Überraschung sorgen und trotz des großen DWZ-Nachteils nicht verlieren. In diesem Turnier sind auf diese Weise die folgenden Spieler aufgefallen:

Rudolf Reichert gewinnt gegen Jochen Ellrich
Falco Peter gewinnt gegen Manfred Fußnecker
Gerald Braunberger remisiert gegen Patrick Chandler
Till Krüger remisiert gegen Roland Neb
Ramat Faqiry remisiert gegen Prof. Dr. Matthias Willems
Frederik Henrich remisiert gegen Jochen Remy
Matthias Kirschner remisiert gegen Thomas Zöller
Holger Witt remisiert gegen Guntram Hilbenz
Markus Feigel remisiert gegen Rolf Huss

Herzlichen Glückwunsch für diese Achtungserfolge!

Für den einzigen Vertreter des Schachclub Bad Sodens gab es zur Auftaktrunde gleich einen schweren Gegner: Geir Smith-Meier verlor mit Schwarz gegen den höher bewerteten Alexander Diem (1975 DWZ) vom SC FK Babenhausen.

Alle Ergebnisse

Paarungen der 2. Runde

[Dr. Walter Schmidt, SK Bad Homburg]

     Bad Sodener Jugend erfolgreich beim Hattersheim Schnellschach Open

Bei dem mit 91 Teilnehmern trotz Fußball WM gut besetzten Jugend Taunus Sparkassen Schnellschach Open mit 15 Minuten Bedenkzeit in Hattersheim-Okriftel am Sonntag, den 11. Juni hatten bei den Altersklassen U8, U10, U 12 und U 14 insgesamt 91 Kinder teilgenommen. Davon kamen immerhin 3 Teilnehmer aus Bad Soden. Unser 9-jähriger Felix Kempter erreichte bei bei U 10 einen tollen 3. Platz mit 5,5 von 7 möglichen Punkten. Unser 10-jähriger Christoph Leach erreichte mit 4 Punkten den 11. Platz von 33 Teilnehmern. Es gewann bei dieser Gruppe Wadim Arenkow von TuS Makkabi Wiesbaden mit der besseren Feinwertung vor Henry Böddeker aus Hofheim mit jeweils 6 Punkten. Noch erfolgreicher war Julien Leach (12 Jahre) bei der U 12 Gruppe mit seinem hervorragenden 2. Platz mit 6 aus 7 hinter dem Gewinner Jakob Adam von FTV 1860 Frankfurt mit 6,5 aus 7 bei 20 Teilnehmern.

Die Gewinner in Hattersheim: Felix Kempter (vorne links mit blauem Ball), Christoph Leach (letzte Reihe 5. von rechts)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein großes Lob auch an die gute Organisation von Rainer Rauschenbach aus Hattersheim, der auch bei dem Turnier Spenden für einen guten Zweck (nämlich der Leberecht Stiftung) gesammelt hatte. [Roland Bettenbühl/12.6.2006].

     Rhein-Main-Open - das Turnier für die Spieler der Region

30.05.2006 - Es ist kein Schnellschach, kein Chess960 - nein, es handelt sich um das wichtigste Open im 'klassischen' Schach, das im Raum Frankfurt stattfindet. Die 9. Auflage des tradionellen Rhein-Main-Opens (Anmeldungen und weitere Infos unter www.rhein-main-open.de) steht vor der Tür. Vom 14. bis zum 18. Juni werden im Vereinshaus Gonzenheim (Bad Homburg) voraussichtlich wieder über 100 Teilnehmer, internationale Gäste sowie viele Spieler aus der Region, um die über 2.000 EUR Preisgeld kämpfen. Ferner werden auch Rating- und weitere Sonderpreise ausgeschüttet. Das Startgeld beträgt jetzt noch 40 EUR (Jugendliche 30 EUR).

Vlastimil Hort

Das Turnier hat sich vom kleinen Open zu einem festen Bestandteil der Turnierlandschaft in Hessen gemausert. In den letzten Jahren nahmen immer diverse Internationale Meister teil, gelegentlich auch Großmeister.

Das Aushängeschild des letzten Jahres war sicher Vlasitimil Hort, der am Ende auch - nur nach Buchholzwertung geschlagen - den zweiten Platz hinter dem Internationalen Meister Stefan Solonar (VSG 1880 Offenbach) belegte.

Es werden wieder an 5 Tagen 7 Runden Schweizer System (Swiss-Chess) gespielt. Das Open ist wie üblich über Frohnleichnam so terminiert, dass die Teilnehmer mit der entsprechenden Kondition ohne Urlaubstage daran teilnehmen können. Die Webseite www.rhein-main-open.de informiert während und unmittelbar nach dem Turnier über die Tabellen und Paarungen, die Spitzenpartien werden ebenfalls erfasst und dort veröffentlicht.

Stefan Solonar

Die Bedenkzeit beträgt 2h/40 Züge und danach 1h für den Rest der Partie, das Turnier wird ELO und DWZ ausgewertet. Bei entsprechender Performance sind auch Halbnormen möglich.

Die Turnierleitung liegt in den bewährten Händen von Michael Rüll. Und für die Fußballfans wird in einem Nebenraum ein großer Fernseher aufgestellt, vor dem bei einem kühlen Bier die WM-Spiele live verfolgt werden können.

Lust auf Schach? Dann machen Sie einfach mit!

Der Schachklub Bad Homburg freut sich auf Sie!

[Dr. Walter Schmidt, SK Bad Homburg]

     Gemischte Ergebnisse in Eschborn

Patrick Chandler (Burgsinn) gewinnt das 3. Eschborner Open nach Wertung. 2 weitere Spieler erreichten nach 5 Runden 4,5 Punkte. IM Anatoli Donchenko Sömmerda) und Johannes Dorst (Marburg). Insgesamt 81 Schachbegeisterte kämpften von Freitag bis Sonntag um Punkte und Preise.

Immerhin 5 Spieler aus Bad Soden haben uns bei dem Eschborn Open am Wochenende vom 26.-28. 05.06 vertreten. Sportlich gab es allerdings wenig gutes zu vermelden, nur Gerolf Dietz konnte mit 3 aus 5 Partien überzeugen und verbesserte seine DWZ von 1815 auf 1833. Ganz schlimm kam es für Henning Sander mit 1,5 aus 5. Er verlor damit 53 DWZ von 1856 auf 1803. Bei der Familie Leach gab es aufgrund des starken Feldes auch nicht viel zu lachen, Michael holte auch 1,5 aus5 und verlor 6 DWZ von 1536 auf 1530. Christoph holte 1 aus 5, verbesserte aber damit sogar noch seine DWZ von 1173 auf 1235. Und leider ging Julien mit 0 aus 5 aus dem Rennen und verlor damit nochmals DWZ von 1128 auf 1115.

     Zum zweiten Mal: Neues Schach im Alten Wirtshaus - Chess960

Auch dieses Jahr findet am Sonntag, den 30. Juli 2006 zum zweiten Mal das Freiluft-Schnellschachturnier nach Chess960-Regeln in Bad Soden statt, Spielort ist der Adlerplatz (Ecke Clausstrasse) im Stadtzentrum. Mehr Informationen und Online-Anmeldung gibt's hier:
http://www.chess960.com/phprunner/runner/menu.php

     Chess Classic Mainz 2006: Die Würfel sind gefallen

Hinter den Kulissen haben die Organisatoren der Chess Tigers alle Strippen gezogen und das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen. Das Gesamtprogramm des Schnellschach-Mega-Events in Mainz steht - und die Terminkalender können jetzt aktualisiert werden.

Vom 15. bis 20. August finden die Chess Classic Mainz 2006 in der Rheingoldhalle in Mainz (Lageplan) mit einem umfassenden Programm statt.

Konsequent haben die Veranstalter die Bedenkzeit für alle Partien im zuschauerfreundlichen Schnellschach-Format geregelt: 20 Minuten Bedenzeit pro Spieler zuzüglich 5 Sekunden Zeitgutschrift für jeden ausgeführten Zug.

Das Programm umfasst:

  • GRENKELEASING World Championship
    Viswanathan Anand - Teimour Radjabov
     
  • Clerical Medical Chess960 World Championships
    Frauen: Alexandra Kosteniuk - Elisabeth Pähtz
    Juniors: Arkadij Naiditsch - Pentala Harikrishna
    Seniors: Vlastimil Hort - Lajos Portisch
    Weltmeister-TitelKampf:
    Peter Svidler (Titelverteidiger) - Levon Aronian (Herausforderer)
     
  • Standard Simultan
    Viswanathan Anand - 40 Teilnehmer
     
  • Chess960 Simultan
    Levon Aronian - 20 Teilnehmer
     
  • FiNet Open
    5. Chess960 Schnellschach Open
     
  • ORDIX Open
    13. Tradionelles Schnellschach Open
     
  • Chess960 Computer World Championships
     
  • Duell Mensch - Maschine Chess960
    Weltmeister Peter Svidler - SPIKE
    GM Radjabov - SHREDDER
     
  • Rahmenprogramm (im Hilton Hotel neben der Rheingoldhalle):
    Pressekonferenzen
    Chess Classic Kongress
    Dinner der Champions
    Gourmet Club
    Kinder Club

Weitere Details und aktuelle Ankündigungen unter www.chesstigers.de

     Chess960: Ein neues Universum

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Frankfurt Chess Tigers wurde ein neues Web-Portal unter www.chess960.com eröffnet. Das Portal verfolgt das Ziel, die internationale Chess960-Fangemeinde mit aktuellen Informationen, Turnierankündigungen und einem Diskussions-Forum anzusprechen und die vielschichtigen Themen auf einer Webseite zu bündeln.

Eine besondere Entwicklung ist der "Tournament Wizard", ein Online-Datenbanksystem für die Promotion von Schachturnieren. Turnier-Veranstalter können ihr eigenes Turnier Online registrieren, Spieler können sich anhand des Turnierkalenders über Veranstaltungen informieren und sich für das Turnier ihrer Wahl online anmelden.

Das Datenbank-System unterstützt sowohl Chess960-Turniere als auch Turniere im traditionellen Schach - denn wenn es um die Ankündigung und die Promotion von Turnierveranstaltungen geht, spielt die Startposition der Partien keine Rolle. Vielen kleinen Schachvereinen, die ein Turnier veranstalten möchten, brauchen nun nicht mehr ihre Vereins-Webseite in zeitraubender HTML-Codier-Arbeit ändern, um Ankündigungen oder Online-Anmelde-Formulare ins Web zu stellen. Der Tournament-Wizzard ist international konzipiert und unterstützt die Navigation in mehr als 12 verschiedenen Sprachen. [12.5.2006]

     1998 - 2006: Die sportliche Entwicklung der letzten 8 Jahre

Die positive sportliche Entwicklung des Schachclubs setzt sich auch 2006 fort. Gemessen an der DWZ-Verteilung der spielberechtigten Mitglieder des Clubs ist eine Leistungsverbesserung in allen Bereichen der DWZ-Skala festzustellen.

Waren es 1998 noch 16 Spieler mit einer DWZ-Zahl, so sind es im Jahre 2006 insgesamt 43 Spieler, die mit einer Wertungszahl des Deutschen Schachbunds qualifiziert sind. Hierzu sind mindestens 5 offizielle Partien gegen andere Wertungszahl-Inhaber notwendig.

Hinzu kommt, daß Stand Mai 2006 insgesamt 26 weitere Spieler in Warteposition stehen, denn sie haben noch nicht die erforderliche Mindestzahl von 5 Partien absolviert.

Die langfristig angelegte Breiten- und Jugendarbeit zeigt Früchte und versetzt den Club in die Lage, mit zuletzt 12 Mannschaften in den Spielklassen des MTS-Bezirks antreten zu können.

     Matt in den Mai

Mit einem Schachfest im Günthersburgpark für Jung und Alt feierten die Schachfreunde Frankfurt 1921 und der SC Patzer Bornheim 1926 ihr Vereinsjubiläum zum 80. bzw. 85. Jahrestag ihrer Gründung. Vom Schachclub Bad Soden nahm Geir Smith-Meyer am Blitzschachturnier teil, zusammen mit 19 weiteren Mitspielern. Er erzielte 9 siege, 3 Remisen und 7 Niederlagen - war aber trotzdem ganz zufrieden damit.

     Ungeschlagen zum Nestoren-Sieg

Nestor Dr. Friedrich Bittner hat bei den Hessenmeisterschaften der Senioren in Marburg einen hervorragenden 2. Platz belegt und gewann gleichzeitig die Nestoren-Wertung. Dabei bleib Dr. Bittner ungeschlagen und musste nur aufgrund der hauchdünnen schlechteren Feinwertung Jürgen Claus vom SC Steinbach den Vortritt im Gesamtklassement geben. Peter Hegner nahm ebenfalls teil und belegte mit 4 aus 9 den 17. Platz. Die Ergebnisse finden Sie hier:
http://www.hessischer-schachverband.de/hsv/20052006/hem/50hem_mts_09.htm

     Gelungene Schach-Amateurmeisterschaft beim Ramada Cup

Felix Kempter (rechts)

Zum ersten Mal wurde über drei Tage lang ein Qualifikationsturnier der Schach- Amateurmeisterschaft mit 245 Teilnehmern im Bad Sodener Ramada Hotel ausgespielt. Bereits einige Monate vorher wurden in Magdeburg, Aalen, Hamburg-Bergedorf und in Brühl bei Köln weitere Turniere aus dieser Serie ausgespielt. Das Finale wird dieses Jahr dann vom 12.-14. Mai 2006 in Halle stattfinden.

Der Deutsche Schachbund als Ausrichter und Veranstalter war angetan über das wunderschöne Ambiente des Hotels. So wurde auch gleich für 2007 beschlossen, das Finale des Ramada Cub´s vom 1.-3 Juni 2007 in Bad Soden auszuspielen, dies kündigte der Hoteldirektor und Regionaldirektor Andreas Brunner vom Ramada Hotel in Bad Soden an. Dem Schachbund gebührt aber auch ein Lob für die professionelle Organisation des gesamten Schachturniers. Am Freitag  bereits eröffnete der  Bürgermeister der Stadt Bad Soden Norbert Altenkamp mit einem Grußwort das Turnier. Bei der Gelegenheit stellte er auch gleich eine Quizfrage in die Runde. „Welcher Verein in Bad Soden hat im letzten Jahr seine Mitgliederzahl von 30 auf 120 gesteigert und in welchem Verein sind 80% der Mitglieder unter 20 Jahre alt? Richtig, die Rede ist vom Schachclub Bad Soden“. Diese Zahl bestätigt auch die jüngst im März veröffentlichte Jugend-Schachmitglieder-Statistik vom Deutschen Schachbund, wo der Bad Sodener Club unter der Top Ten auf Rang 9 liegt.

Bem Ramada Cup wurden insgesamt 5 Gruppen nach unterschiedlichen DWZ (Deutsche Wertungs-Zahl) ausgelost. In der Rang höchsten DWZ Wertung 2.101 bis 2.300 gewann sogar ein Spieler aus dem Main-Taunus Schachbund und zwar Sebastian Gramlich vom SC 1961 König Nied mit 4 aus 5 Punkten. Auch Rang 4 blieb im MTS-Verband mit Jan Blumenstein mit 3,5 aus 5 vom Nachbarverein SC Eschborn 1974.

Der Schachclub Bad Soden stellte immerhin auch 8 Teilnehmer, die aber bei den DWZ schwächsten Gruppe D und E mitspielten. In der D mit DWZ 1.501 bis 1.700 Gruppe erreichte Ulrich Götting mit  3 aus 5 Punkten einen hervorragenen 11. Platz bei 44 Teilnehmern in dieser Gruppe. Michael Leach wurde 36. Platz mit 1,5 aus 5 ebenfalls in dieser Gruppe.

Erfreulich war das abschneiden unserer 6 Teilnehmer in der Gruppe E (DWZ unter 1.500), die mit 71 Teilnehmern auch das größte Feld stellte.

Nach 3 Runden war Marc Basedow mit 3 Siegen gestartet und lag damit sogar ganz vorne an der Spitze. Am Ende mußte er dann doch noch 2 Niederlagen einstecken, wurde aber trotzdem noch 17. Stefan Meyer holte ebenfalls 3 Punkt und wurde 28. Christoph Leach und Kurt Fredershausen belegten mit ausgeglichenen 2,5 aus 5 Punkten im Mittelfeld Platz 38 und 40. Am erfreulichsten war aber das abschneiden unseres jüngsten Teilnehmers Felix Kempter mit 9 Jahren, der gegen Erwachsene zweimal unentschieden und sogar einmal gewinnen konnte. Nicht ganz zufrieden war Julien Leach mit seinem einzigen Punkt. Allerdings bestritt er auch nur vier Spiele, weil er am Freitag Vormittag noch zur Schule mußte.

Alles in allem wieder mal ein  großes Schachfest in der kleinen Schachhochburg Bad Soden. Interessierte Hobby und Freizeitspieler können gerne freitags beim Schachlub in der Hasselgrundhalle im kleinen Mehrzweckraum vorbei schauen. Um 18 Uhr treffen sich unsere Kinder- und Jugendlichen und ab 20 Uhr die Erwachsenen. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.schachclub-badsoden.de oder beim Vorsitzenden Roland Bettenbühl telefonisch unter:06196/ 2 56 39 .

Bad Soden, den 27. März 2006 Roland Bettenbühl, 1. Vorsitzender SC Bad Soden

     Trainerbeschimpfung in Bad Soden

23.03.2006 - Wenn am 24. März die fünfte Staffel der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft, dem RAMADA-Treff Cup 5³ in Bad Soden beginnt, kehrt das königliche Schachspiel mit einem Großturnier wieder an einen Ort zurück, der schon denkwürdige Schachereignisse erlebt hat. Ein Schachturnier aus den Anfangsjahren des vorherigen Jahrhunderts war Spiegelbild der damaligen Gesellschaftsordnung, in den 90Jahren lockten die "Chess Classic" Turniere Schachspieler der Weltklasse in die Bäderstadt im Vordertaunus. Nun ist das Amateurschach wieder nach Bad Soden zurückgekehrt - die 280 gemeldeten Teilnehmer werden in den nächsten 3 Tagen um die Positionen, Partien und Punkte kämpfen.

Wenn es um Schach in Bad Soden geht, muss man sich an einiges gewöhnen. Da staunt man, wenn man die formell-steife Turniergesellschaft sieht, die anno 1927 noch die Meisterschaft zwischen dem Main-Taunus-Schach-Bezirk und Frankfurt bestritt. Sichtlich lockerer ging es dann schon beim Simultan-Turnier zu, das der Schachclub Bad Soden mit dem ehemaligen WM-Kandidat aus der Sowjetunion, Salo Flohr, veranstaltete. Und als es um die Feier des 25jährigen Vereinsjubiläums ging, nutzten die Veranstalter des Schachclubs die Gelegenheit, keinen geringeren als GM Artur Jussupow einzuladen und das erste gemischte Simultan mit Chess960 und traditionellen Startpositionen zu spielen. Auch der jugendlich-dynamische Bürgermeister Norbert Altenkamp liess sich die Gelegenheit nicht entgehen und schlug sich nach einigen einleitenden Tipps zu den Chess960-Regeln wacker gegen den mehrfachen deutschen Einzelmeister Jussupow.

Schach in Bad Soden anno 1927

Der frühere WM-Kandidat Salo Flohr (Sowjetunion)
beim Simultan in Bad Soden

Bad Sodens Bürgermeister Norbert Altenkamp erhält von Roland Bettenbühl last-minute Tipps zum Chess960

Trügerischer Schein: Garry Kasparov's Präsenz, Temparament und Siegeswillen beeinflusste Gegner und Trainer.

Doch die Höhepunkte der Schachturniere in Bad Soden dürften zweifelsfrei die "Chess Classic" 1990 gewesen sein, die in Bad Soden im Kongresszentrum des Ramada-Treff Hotels stattfanden. Organisator Hans-Walter Schmitt brachte gleich reihenweise Kunststücke zustande. Da war natürlich die Versammlung der damals aktuellen TOP-10 Weltrangliste mit Gary Kasparow, Viswanathan Anand, Vladimir Kramnik, Alexei Shirov, Alexander Morozevich, Peter Leko, Michael Adams, Vassili Ivanchuk, Evgeni Bareev und dem aktuell amtierenden Weltmeister Vesselin Topalov. Eine emotionale Szene spielte sich während des Turniers in den Vorhallen des Turniersaals ab. Gary Kasparov, damals die Lichtgestalt des Weltschachs, stürmte nach einer Niederlage am Brett wutentbrannt aus dem Saal und nutzte die Begegnung mit seinem Trainer, eine Schimpftirade loszulassen - er schob dem Trainer einfach die Schuld für die erlittene Niederlage in die Schuhe. Auch hier zeigte Turnierdirektor Hans-Walter Schmitt sein diplomatisches Geschick und lies diese Szene nicht zum Eklat eskalieren.

Nach den früheren Qualifikationsturnieren in Magdeburg, Aalen, Hamburg und Brühl/Köln dürfte es bei der fünften Staffel der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft in Bad Soden etwas entspannter zugehen. Mit Holger Hebbinghaus (SK Marmstorf), Lokalmatador Michael Stockmann von den Schachfreunden Schöneck, Björn Bente vom Hamburger SK, dem mitgliedsstärksten Schachverein in Deutschland, Marcus Fritsch vom SC FK Babenhausen und dem vereinslosen Spieler Matthias Niesel liegt die Spitzengruppe der ELO-Favoriten eng beisammen. Doch von diesen Spielern dürften Trainerbeschimpfungen à la Kaparov nicht zu erwarten sein. Sie reisen ohne den Luxus eines persönlichen Trainers zum Turnier an - aber das ist kein Hinderungsgrund, im fünfrundigen Turnier mit Haken und Ösen um Vorteile am Brett zu kämpfen. Die Endrunde der Deutschen Amateurmeisterschaft findet vom 11.-13. Mai in Halle / Saale statt. Der Zeitplan für das Turnier im Ramada-Treff Hotel in der Königsteiner Strasse in Bad Soden:

Freitag, 24.3. persönliche Registrierung bis 09:30 Uhr
  1. Runde ab 10:00 Uhr
  2. Runde ab 16:00 Uhr
 
Samstag, 25.3. 3. Runde ab 09:00 Uhr
  4. Runde ab 15:00 Uhr
 
Sonntag, 26.3. 5. Runde ab 09:00 Uhr
  Siegerehrung 14:30 Uhr

 

Über allen Gipfeln
Ist Ruh.
In allen Wipfeln
Spürest du
Keinen Hauch;
Die Vöglein schweigen im Walde!
Warte nur, balde
Ruhest du auch.
Johann Wolfgang von Goethe

     Über allen Gipfeln ist Ruh

Die Spieler des Schachclubs haben ihre Gipfelwanderung mit dem 9. und letzten Spieltag der Saison 2005/2006 beendet. Für einige Spieler war der Weg zum Gipfel mühsam und voller Beschwerden, anderen merkte man doch die etwas fehlende Fitness and. Doch für die Mehrheit der Wandergruppe gab es eine zünftige Gipfelfeier - so kam der Aufstieg in die nächst höhere Spielklasse für einige Mannschaften eigentlich wie erwartet, und auch für Überraschungen sorgte die eine oder andere Mannschaft. Und wenn eine Mannschaft auf der Spitze kein Biwak baut und übernachten will - folgt ganz gewiß der Abstieg.

Doppelaufstieg für erste und dritte Mannschaft perfekt!

Am letzten Spieltag der MTS Runde wurde unsere erste Mannschaft durch das 4:4 unentschieden gegen Kelsterbach verdienter Meister der Bezirksklasse A und steigt wieder in die Main-Taunus-Klasse auf! Doch es gab noch weiteren Grund zum Jubeln, denn völlig unerwartet - ebenfalls durch ein 4:4 unentschieden gegen Kelkheim 2 - gelang auch unserer dritten Mannschaft als Vizemeister der Aufstieg in die Bezirk B.

Damit spielt dann zukünftig die zweite und dritte Mannschaft in einer Klasse, Glückwunsch! Es war aber ein hartes Stück Arbeit, bevor es zur gerechten Punkteteilung kam. Dieter Ruppel, Klaus Malinowski und Stefan Schmieder machten schnell Remis. Leider gingen dann die Bretter 1 und 5 verloren, doch Kurt Fredershausen und Gerhard Kenk konnten mit ihren überzeugenden Siegen wieder ausgleichen. Nun mußte Stefan Meyer beim Stand von 3,5 zu 3,5 noch spielen. Nachdem dann sein Gegner das Remis anbot, war der Aufstieg unter Dach und Fach. Hoffen wir, das sich die Mannschaft einigermaßen in der höheren Klasse halten kann.

Die zweite Mannschaft verlor gegen einen überstarken Gegner aus Frankfurt-West 3 mit 2,5:5;5. Lefti Chatsithanasiadis gewann als einziger Spieler, ansonsten spielten Peter Hegner, Christian Hannemann und Robert Ackermann remis. Die Mannschaft konnte sich als Aufsteiger mit dem drittletzten Platz vom Abstieg retten, was auch als ein großer Erfolg zu werten ist.

Die vierte Mannschaft holte beim Duell vorletzter gegen drittletzter gegen Hofheim 9 ein 3:3 unentschieden. Gerwin Pelka, Marc Basedow und Marc Pohl gewannen leicht, leider reichte es aber nicht zum Sieg.

Dafür gewann aber unsere 5. Mannschaft gegen Sulzbach 3 mit 4:2. Börries Wendling, Stefan Kappellusch, Oliver Schmakowski und schließlich Rudi Schäfer gewannen ihre Partien. Da Oliver ab April in Heidelberg studieren wird, muß die Mannschaft nächste Saison leider ohne ihn auskommen müssen, wir wünschen ihm alles Gute!

Unsere 6. Jugend Mannschaft konnte die Saison mit einem schönen Sieg abrunden, sie gewann mit 4,5 zu 1,5 gegen Steinbach 7. Es gewannen Carsten Segesser, Nils Schröder, Hilmar Klingkusch. Christof Petersen, Benedikt Kirsch und Li-Yue Kwok vereinbarten Remis. Die andere siebte Jugendmannschaft konnte gegen die Erwachsenen Mannschaft aus Frankfurt-West 4 nichts entgegen setzten und verlor glatt mit 0:6 und muß wahrscheinlich absteigen, was aber kein Beinbruch ist.

Am kommenden Wochenende gibt es bereits wieder Gelegenheit Schach zu spielen, wo sich bereits 8 Spieler aus Bad Soden bei der Amateur Meisterschaft im Ramada Hotel in Bad Soden angemeldet haben. Dort werden von Freitag bis Sonntag über 300 Schachspieler den Titel ausspielen.

Die Einzelergebnisse des 9. Spieltages finden sie >>>hier

     Über jeden Verdacht

15.3.2006. Wie der Deutsche Schachbund meldet, gibt es in Deutschland 44 Vereine, die 100 oder mehr Mitglieder haben. Führend ist nach wie vor der Hamburger Schach-Klub mit 300 Mitgliedern. Dann folgen Kreuzberg und gleich zwei Kölner Vereine: Porz und Mülheim. Die Karlsruher Schachfreunde sind auf Platz 5, ein Mitglied vor dem SC Vaterstetten. Aus Hessen sind zwei Vereine unter den TOP-30, der SV Hofheim 1920 auf Platz 27 und - man mag den Meldestatistiken kaum glauben - , der Schachclub Bad Soden auf Platz 22.

Während Hofheim im Kampf um den Wiederaufstieg in die erste Bundesliga etwas außer Atem geraten ist und ein weiteres Jahr in der zweiten Bundesliga verbleibt, dürften die Schachspieler aus Bad Soden ziemlich gelassen bleiben. Zwar zeigt die Nachwuchs- und Breitenarbeit ihre Wirkung, doch in sportlicher Hinsicht sind die Sodener Brettspieler  noch einige Jahre über jeden Verdacht erhaben, auch nur annähernd in die leistungsbezogene Nachbarschaft von Hofheim zu kommen.

Rang Verein Mit-
glieder
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27
 

Hamburger SK von 1830 eV 22143 Hamburg
SC Kreuzberg e.V. 10719 Berlin
SF Köln-Mülheim 1945 50735 Köln
SG Porz e.V. 53639 Königswinter
Karlsruher SF 1853 76149 Karlsruhe
Schach-Club Vaterstetten 85598 Baldham
Godesberger Schachklub 1929 e.V. 53177 Bonn
SC Garching 1980 e.V. 85748 Garching
SC 1868 Bamberg 96049 Bamberg
SC Zugzwang 95 e.V. 10407 Berlin
LSV/Turm Lippstadt 59597 Erwitte
SAbt SV Werder Bremen 28211 Bremen
SV Mülheim Nord 1931 e.V 45473 Mülheim
SK Münster 32 e.V. 48165 Münster
SF Gerresheim 86 e.V. 41470 Neuss
SC Tarrasch 45 München 81673 München
Delmenhorster SK V 1931 27751 Delmenhorst
Stuttgarter SF 1879 70839 Gerlingen
SC Noris Tarrasch Nürnberg 90427 Nürnberg
SF Brackel 1930 e.V. 44227 Dortmund
SG 1868 Aljechin Solingen e.V. 42697 Solingen
SC Bad Soden 65812 Bad Soden
Lübecker SV von 1873 23564 Lübeck
Ooser SC von 1930 Baden-Baden 76461 Muggensturm
SK König Tegel 1949 e.V. 13509 Berlin
SC Leipzig-Gohlis 04157 Leipzig
SV 1920 Hofheim 65779 Kelkheim
 

300
157
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132
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     MTS-Vereine entscheiden pro Jugend

Die Vereine der Main-Taunus-Schachvereinigung entschieden sich mehrheitlich auf der MTS-Jahreshauptversammlung 2006, die am 11.3.2006 in Mörfelden stattfand, die Jugendarbeit stärker zu fördern und der MTS-Schachjugend durch mehr finanzielle Mittel zu helfen.

Bernd Kronenburg, Raunheim

Dies war die entscheidende Weichenstellung, die die anwesenden Vereinsvertreter auf Vorschlag von Bernd Kronenburg, Leiter der MTSJ, nach intensiver Diskussion beschlossen. Demzufolge wird der MTS-Bezirk 7 den jährlichen Unterstützungsbetrag von Euro 2.000 auf Euro 3.000 erhöhen.

Nach den obligatorischen Jahresberichten des 1. Vorsitzenden Philipp Herzberger, des Turnierleiters für Mannschaftskämpfe Jürgen Klaus und des Kassenwarts sowie der Kassenprüfer bestätigten die Stimmberechtigten die Vorstandsmannschaft um Herzberger um ein weiteres Jahr.

Bernd Kronenburg (Nauheim) wird die Funktionen des Turnierleiters für Mannschaftskämpfe übernehmen, da Jürgen Claus dieses Amt nicht weiter ausüben wird. [11.3.2006/gk]

     MTS-Mannschaftskämpfe Runde 8 vom 5.3.2006

Erste Mannschaft steigt wieder in die Main-Taunus Liga auf!

Nach dem 5:3 Sieg gegen die junge Mannschaft aus Hofheim 5 am vergangenen Sonntag ist die erste  Mannschaft jetzt mit 16:0 Punkten am vorletzten Spieltag vorzeitig aufgestiegen. So ist nach dem Abstieg aus dem Vorjahr der direkte Wiederaufstieg geglückt - Glückwunsch. Der Sieg war am Ende zwar knapp, aber dennoch verdient. Thomas Rödiger hatte bereits zum vierten  mal in dieser Saison kampflos gewonnen, weil sein Gegner nicht antrat. Nachdem Sven Meisgeier und Daniel Grosjohann ihre Partien gewannen, konnten Raimund Zöller und Gerolf Dietz sich mit einem Remis zufrieden geben, denn ein Unentschieden reichte schon zum Aufstieg. Es war unserem Spitzenbrett Dr. Bittner vorbehalten, mit seinem Sieg einen krönenden Abschluß des Mannschaftskampfes hinzulegen. In zwei Wochen kommt es dann zum Spitzenduell gegen Kelsterbach, wo es noch um den Meistertitel der Klasse geht.

Erstaunlich gut hat sich auch wieder unsere 2. Mannschaft gegen die Mannschaft aus Fischbach 1 verkauft, es reichte zu einem verdienten 4:4 Unentschieden. Zeitweise sah es sogar nach einem Sieg aus. Michael Leach gewann kampflos. Sein erst 10 Jahre alter Sohn Christoph gewann ebenfalls wie sein Opa Peter Hegner. Mit zwei weiteren Remisen von Geir Smith-Meyer und Robert Ackermann - die zeitweise besser standen - war das Unentschieden beim Mannschaftskampf perfekt. Mit jetzt 7:9 Punkten ist die Mannschaft damit endgültig aus dem Abstiegskampf raus.

Stefan Meyer
Foto: Thomas Schulze, Generators Communication GmbH

Im Spitzenduell der Bezirksklasse C gewann die 3. Mannschaft mit 5:3 sensationell gegen die Mannschaft aus Taunus 2. Obwohl von der Papierform her eigentlich nichts für Bad Soden zu holen war, wuchsen einige Spieler über sich hinaus. Zunächst gewannen die Ersatzspieler Dimitrij Lintchuk und Gerwin Pelka relativ locker ihre Partien. Dieter Ruppel, Klaus Malinowski und Marc Basedow holten ein Remis. So mußte aus drei ausstehenden Partien zumindest eine Partie gewonnen werden.

Und Mannschaftsführer Roland Bettenbühl holte zumindest am Spitzenbrett gegen einen sehr starken Gegner ein Remis. Schlußendlich holte Stefan Meyer in einer äußert spannenden und komplizierten Partie den erlösenden Punkt gegen einen ebenfalls spielstarken Gegner. Am letzten Spieltag reicht der Mannschaft gegen Kelkheim 2 bereits ein Unentschieden zum Aufstieg in die Bezirksklasse B, wo bereits derzeit die zweite Mannschaft spielt.

Bei den anderen Mannschaftskämpfen gab es leider nur noch Niederlagen. Die stark ersatzgeschwächte Mannschaft von Bad Soden 4 konnte gegen Sulzbach 3 nur ein Remis durch Marc Pohl erringen und verlor mit 0,5:5,5. Bad Soden 5 mußte in Unterzahl bei Flörsheim 3 eine unglückliche 2:4 Niederlage hinnehmen. Nur Sebastian Spreng und Oliver Schmakowski gelang ein Sieg. Die Mannschaften von Bad Soden 6 und 7 verloren mit vielen noch sehr jungen Spielern gegen die Mannschaften aus Frankfurt West 4 und Rüsselsheim 3 glatt mit 0:6.

Alle Einzelergebnisse der Runde 8 finden Sie >>>hier

     Vereinsmeisterschaften 2006

Die Runden und Teilnehmer für die Vereinsmeisterschaften 2006 sind jetzt festgelegt. Spätestens am zweiten Freitag des Monats müssen die jeweiligen Runden-Paarungen gespielt werden. Alle Termine hier

     Neue Mitglieder bei den Erwachsenen [26.2.2006]

Auch im Erwachsenen-Bereich verzeichnet der Schachclub Bad Soden einen Zugang an neuen Spielern. Beim Trainingsabend am Freitag wurden u.a. Henning Sander und Börries Wendling gesichtet. Mark Vogelgesang ist als passives Mitglied (d.h. ohne Startrecht in den MTS-Mannschaftskämpfen) eingetreten. Letztes Jahr kam auch Marc Basedow zum Schachclub, von ihm liegt noch kein Foto vor.

Henning Sander

Börries Wendling

Mark Vogelgesang

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