Schachclub Bad Soden

 
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Aktuelle Nachrichten (aktualisiert am 31. März 2005 20:30 Uhr - alle bisherigen Meldungen im Archiv)

    Saisonauftakt: Bad Soden mit 12 Mannschaften am Start in die neue Saison.  [11.9.2005] Am ersten Spieltag der neuen Saison 2005/05 kam Stimmung auf - fast wie bei einer Familienfeier. Denn mit wenigen Ausnahmen spielten die Bad Sodener Mannschaften untereinander, so wie es das Reglement vorsieht - damit am Ende der Saison keine Manipulationen möglich sind. Doch als Roland Bettenbühl alle "Schäfchen" durchgezählt hatte, musste er etwas konsterniert feststellen, daß insgesamt 19 reguläre Spieler verhindert waren - somit musste die Ersatzbank aktiviert werden.

Die Ergebnisse im Überblick:

    Ergebnis
Bad Soden 1 Nied 2 6,5 1,5
Bad Soden 2 Griesheim 1 1,5 6,5
Eppstein 3 Bad Soden 3 3,0 5,0
Bad Soden 4 Bad Soden 5 2,5 3,5
Bad Soden 7 Bad Soden 6 3,0 3,0
Bad Soden 10 Bad Soden 8 3,5 1,5
Bad Soden 9 Bad Soden 12 5,0 0,0
Bad Soden 11 Rüsselsheim 4 2,0 3,0

Alle Einzelergebnisse der Mannschaftsspieler finden Sie >>>hier.

    Schach der Bundestagswahl! Aufgrund der Vorbereitungen für die Bundestagswahl am 18. September bleibt die Hasselgrundhalle am Freitag, den 16. September für den regulären Spielbetrieb des Schachclub Bad Soden e.V. geschlossen. Das Kinder-/Jugendtraining ab 18:00 Uhr entfällt ersatzlos, die Erwachsenen treffen sich ab 20:00 Uhr im Sommercamp bei Lefti (Restaurant zum Alten Wirtshaus am Adlerplatz / Clausstrasse).

     Sensation bei den Chess Classic Mainz:
Geir Smith-Meyer besiegt Jussupow im FiNet-Open

22.8.2005 Bei dem Mainzer Mega-Event im Schnellschach-Mekka Mainz konnte Geir Smith-Meyer vom Schachclub Bad Soden seinem Ruf als Open-Monster wieder einmal gerecht werden. War er letztes Jahr auf der Verliererseite gegen Vereinsmitglied Dimitrij Lintchuk, der ihn ohne Rücksicht auf Alter und Standing gnadenlos mit einem Damenopfer abzockte und schon nach 8 Zügen Matt setzte, war es diesmal an Geir, den Spies umzudrehen. >>>mehr

     Klein - aber oho!

Die Chess Classic Mainz übten auch dieses Jahr wieder eine grosse Anziehungskraft auf die Weltelite des Schachs aus, und so war es kein Wunder, daß eine kleine, aber feine Delegation vom Schachclub Bad Soden dabei war. Zwar gehören die Spieler aus Bad Soden nicht unbedingt zum erweiterten Kreis der Weltelite, doch sie erzielten schon einige aufsehen erregende Ergebnisse (13.8.2005). >>>mehr

     Bad Sodener Schachspieler in der Chess960-Weltrangliste

Gleich vier Spieler des Clubs haben es geschafft: Sie sind in der neuesten Weltrangliste der Chess960-Rating-Tabelle unter den Top-500 der Welt gelandet. Wer hat das geschafft? (21.7.2005) >>>mehr

     Das Leben ist schön

Zumindest einfacher gestaltet sich fortan das organisatorische und rechtliche Leben des Schachclub Bad Soden: Mit "Brief und Siegel" hat das Amtsgericht Königstein am 11. Juli 2005 den Eintrag in das Vereinsregister vorgenommen, somit zeichnet der Schachclub jetzt als "e.V.", eingetragener Verein. Dadurch werden bürokratische Hindernisse reduziert und der Schachclub Bad Soden e.V. stellt nunmehr alle Aspekte der Vereinsarbeit unter eine rechtlich einwandfreie Basis. Ob der Status als "eingetragener Verein" auch Auswirkungen auf die Schach-Regeln hat, konnten die Notare des Amtsgericht Königstein nicht zweifelsfrei bestätigen. Den Vereinsmitgliedern wird nach wie vor empfohlen, sich an die allgemein gültigen Spielregeln zu halten: "Berührt geführt" und - soweit Kiebitze involviert sind - "Schnauze halten"....

     Sommerschach

Während der Schulferien (27.7. bis 2.9.) treffen sich die Erwachsenen freitags ab 20:00 Uhr zum Open-Air Schachspiel im Restaurant "Altes Wirtshaus bei Lefti am Adlerplatz / Ecke Clausstrasse. Bei schlechtem Wetter spielen wir drinnen. Gäste sind herzlich willkommen.

     Eine Runde Sache bei Kaffemania Event

Der Schachclub präsentierte sich bei sonnigem Wetter anderthalb Tage lang (vom 9. bis 10. Juli) bei der Kaffeemania Premiere im alten Kurpark in Bad Soden.

Mit einer Flut von Schachplakaten, natürlich auch für unser Chess960 Open am 1. bis 3. Oktober machten wir auf uns aufmerksam. Dementsprechend  hatte unser  Zelt auch einen guten Zulauf, am Sonntag waren fast durchgängig alle fünf Schachtische besetzt.

Vom Anfänger bis Fortgeschrittenen war alles vertreten.  Einige Interssenten wollen bereits am kommenden Freitag bei uns im Club vorbei schauen.

Es wurden auch ehemalige Mitglieder wie Jürgen Biallas und Ina Schimetschka gesichtet, aber auch Otto Reimer vom Bad Homburger Schachclub ließ es sich nicht nehmen ein bis zwei Partien bei gemütlicher Atmosphäre zu spielen.

Der Bürgermeister der Stadt Bad Soden Norbert Altenkamp kam bereits am Samstag Abend zu uns, um sich unseren Stand mit dem Veranstalter Peter Turczak anzuschauen.

Horst Woywod hatte die Organisation voll im Griff, er dekorierte auch den Stand mit Lichterketten, damit wir am Samstag Abend nicht im dunkeln sitzen mußten.

Hans-Walter Schmitt stellte uns einige seiner Chesstigers T-Shirts zur Verfügung, damit unser Stand nicht so nackt aussah. Frau Vukusic (Mutter von Gabriela) hatte Laugenbrezel gebacken, damit wir auch eine Kleinigkeit zu essen hatten.

Vielen Dank auch an die vielen anderen Helfer, die tatkräfig am Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben!

Insgesamt gesehen hat unser Schachlub wieder viel Image und Sympathie gewinnen können, sodass wir auch gerne nächstes Jahr bei der Kaffemania 2006 wieder dabei sind. [Roland Bettenbühl]

     Kaffe und Schach: Kultur pur

Zum ersten Mal in Deutschland: Festival Kaffeemania - Das Festival rund um den Kaffee Vom 9. und 10. Juli im Bad Soden am Taunus mit verkaufsoffenem Wochenende. >>>mehr

     Überraschung beim ersten Bad Sodener Freiluft Chess960 Turnier
04.07.2005 - Am Anfang hatten sie alle gut lachen: Bürgermeister Altenkamp war gekommen, um zum Auftakt des 1. Bad Soden Freiluft Chess960 Turnier den Teilnehmern "Glückauf" zu wünschen und die Eröffnungspartie gegen den Vorsitzenden des Schachclub Bad Soden Roland Bettenbühl zu spielen. Lefti Chatsiathanasiadis freute sich über die starke Teilnehmer-Resonanz und die zahlreichen Zuschauer, die das Geschehen vor seinem Restaurant "Altes Wirtshaus" am Adlerplatz in Bad Soden verfolgten. Organisator Hans-Walter Schmitt freute sich, weil er sich gute Chancen auf einen Turniersieg ausrechnete, denn sein Angstgegner, FM Tilmann Vogler aus Mainz war nicht unter den Turnierteilnehmern. Und Turnierleiter Geir Smith-Meyer freute sich, mit seinem neuen Computer die Turnierergebnisse bequem und schnell auswerten zu können. Doch am Ende freute sich nur Einer: ihm war die Überraschung gelungen, er gab allen Turnierfavoriten das Nachsehen. >>>mehr

     Tolle Teilnehmer-Resonanz: Über 20 Anmeldungen beim Chess960-Open "Neues Schach im Alten Wirtshaus"

Mit über 20 registrierten Teilnehmern verzeichnet das erste Chess960-Open-Air-Turnier in Bad Soden eine unerwartet positive Resonanz. Für das Turnier "Neues Schach im Alten Wirtshaus" haben sich nicht nur organisierte Vereinsspieler, sondern auch eine Reihe von Schachfreunden angemeldet, die nicht an einem organisierten Vereins-Schach bisher teilgenommen haben. Das Turnierformat mit den Regeln des Chess960 kommt ihnen dabei sicherlich entgegen, brauchen sie doch nicht auf ausgetretene Pfade der Eröffnungstheorie wandeln, sondern können schon vom ersten Zug an ihre Kreativität unter Beweis stellen. Mit Teilnehmern aus Walldorf, Kronberg, Königstein, Dietzenbach und Frankfurt/M verzeichnet das Turnier auch ein Interesse über Bad Soden hinaus, sogar aus der Tschechischen Republik haben sich Teilnehmer angesagt. Und sogar ein Schachfreund aus "Down Under" (Sydney, Australien) möchte diese besondere Turnierluft schnuppern.

Noch sind wenige Plätze verfügbar, Anmeldungen können Online unter http://www.schachclub-badsoden.de/sc_01_einladung_NSAW.html erfolgen.

     Können Schüler überhaupt schon Schach spielen?

Na klar, das beweisen beispielsweise Schülermannschaften aus Baden und Württemberg jedes Jahr immer wieder, wenn sie den Schulschach-Pokal untereinander ausspielen.

GrenkeLeasing-Cup2005

Baden-Württembergischer Schulschach-Pokal

 

Freitag, 24.06.2005 in Deizisau (Region Stuttgart)

 

Der Badische und der Württembergische Schachverband führen in Zusammenarbeit mit der GrenkeLeasing AG und den Schachfreunden Deizisau e.V. den Schulschach-Pokal 2005 durch. Der Schulschach-Pokal wird als eintägige breitensportliche Veranstaltung organisiert. Im jährlichen Wechsel zwischen Baden und Württemberg findet der Pokal dieses Jahr am Freitag 24. Juni 2005 in Deizisau (wie im Jahr 2003) statt. Anmeldungen können ab sofort erfolgen.

Teilnahmebedingungen:

Teilnehmen können Viererteams aller Schularten, die sich bis zum 17.06.2005 angemeldet haben. Für die Anmeldung wird der Stempel und Unterschrift der Schulleitung benötigt. Vor  Ort sind Schülerausweise erforderlich. Jede Mannschaft bringt zwei komplette Spielsätze (Uhren, Figuren, Bretter) mit.

>>>zur Ausschreibung

     Können Mädchen überhaupt Schach spielen?

Na klar, zumindest haben sie es beim 3. Mainzer Mädchenschachturnier am 28. und 29. Mai bewiesen, als die Schachabteilung des Vorwärts Orient e.V. Mainz, das Frauenbüro der Stadt Mainz und das Kinder-, Jugend- und Kulturzentrum Neustadtzentrum Mädchen aus der näheren und weiteren Umgebung eingeladen hatten.

Mädchen des SC Bad Soden beim Schachspiel

Die erst 6-jährige Gabriela Vukusic vom Schach-Club Bad Soden war mit Begeisterung dabei und wurde von ihren Eltern dabei unterstützt.

Unter 30 Teilnehmern kam Gabriela in ihrer Altersklasse auf den hervorragenden 3. Platz.

Und als besondere Belohnung durfte sie dann im abschliessenden Simultanturnier gegen den Schirmherrn der Veranstaltung, den Mainzer Oberbürgermeister Jens Beutel antreten.

Auch im  Presse-Interview mit der Mainzer Zeitung am Ende der Veranstaltung stand sie routiniert und diplomatisch Rede und Antwort.

So schrieb Boris Burhkardt in der Mainzer Allgemeine Zeitung vom 30.5.2005:

Schachmatt durch OB Jens Beutel
27 Mädchen traten beim Schachturnier von Vorwärts Orient und Frauenbüro im Neustadtzentrum an.

Gegen einen Oberbürgermeister zu verlieren, findet Gabriela aus Bad Soden nicht so schlimm. "Ich war nervös, aber es war mir eine Ehre, mit ihm zu spielen", sagte die Siebenjährige schon ganz professionell. Gabriela ist eines von 16 Mädchen, die am Sonntag gegen Stadtoberhaupt Jens Beutel Schach spielten. Die Schachabteilung des Sportvereins Vorwärts Orient und das Mainzer Frauenbüro hatten die jungen Schachspielerinnen zum dritten Mainzer Mädchenschachturnier im Neustadtzentrum eingeladen.
Beutel, Schirmherr des Turniers, ließ es sich auch dieses Jahr nicht nehmen, mit seinem Simultanspiel für den Höhepunkt des zweitägigen Turniers zu sorgen. "Es gibt noch immer weniger Frauen im Schach als Männer, doch sie werden immer besser", ermunterte er seine Gegnerinnen vor Spielbeginn. Dabei hatte der OB leicht reden: Als erfahrener Spieler und Mitglied im Mombacher Schachverein hat Beutel bereits mehrere Titel gewonnen; unter anderem war er Deutscher Politikermeister gegen Mitspieler wie Otto Schily und Richard von Weizsäcker. für die meisten Mädchen zählte aber genau wie für ihre Mitspielerin Gabriela hauptsächlich der Spaß.
Schließlich fand die Partie gegen den OB auch außerhalb des eigentlichen Turniers statt, bei dem insgesamt 27 Mädchen zwischen 6 und 17 Jahren aus der ganzen Rhein-Main-Region teilnahmen. Das offizielle System für Schachturniere garantiert, dass jeder Spieler - oder jede Spielerin - in sieben Runden nur gegen gleichwertige Gegner spielt.
Eva Weickart vom Frauenbüro freute sich, dass die Mädchen selbst bei dem heißen Wetter so hochkonzentriert an die Sache herangehen.
Für den Vorsitzenden von "Vorwärts Orient", Josef Beck-Ohlenschläger, ist vor allem wichtig, dass durch die Mainzer Mädchenturniere schon viele junge Spielerinnen auf den Geschmack gekommen sind und in Schachvereinen weiterspielen: "Das ganze Projekt ist nur möglich", sagt Beck-Ohlenschläger, "weil der Verein, das Frauenbüro und das Neustadtzentrum als Organisatoren zusammenarbeiten".

Der ausführliche Bericht in Mainz-Online:
http://www.mainz.de/WGAPublisher/online/html/default/akah-6cyf9f.de.0

     Chess Classic Mainz werfen Schatten voraus

So titulierte der Deutsche Schachbund ein Interview mit Chesstiger und Turnierdirektor Hans-Walter Schmitt. Im Verlauf des Gesprächs zelebrierte Schmitt die Kunst des Veranstalter-Striptease - er lies nach und nach die Vorhänge fallen und gab die Einzelheiten der Chess Classic 2005 im Mekka Mainz preis. Es dreht sich in den Tagen im August alles um Schnellschach - ein spielerfreundliches Format, in dem auch die Zuschauer auf ihre Kosten kommen und Schnellschach auf höchstem Weltniveau geniessen können.

Die Einzelheiten stehen hier zum Download (PDF) bereit:

Einladungsschreiben, Zeitplan, Ausschreibung.

     Vorläufige Vorentscheidung?

Nestor Dr. Friedrich Bittner ließ nichts anbrennen - in der vierten Runde der diesjährigen Vereinsmeisterschaft besiegte er den Vorjahresfinalisten Hans-Walter Schmitt mit 1:0. Ob dies schon eine Vorentscheidung im Kampf um die Titelverteidigung ist?

     Alle Jahre wieder...?

Bereits in der vierten Runde der diesjährigen Vereinsmeisterschaft kommt es bei den Erwachsenen zu einer Neuauflage des letztjährigen Finales: Damals behielt Nestor Dr. Friedrich Bittner in einem spannenden Finalkampf die Oberhand über Hans-Walter Schmitt. Dieses Jahr treffen sich die beiden Finalisten von 2004 bereits in der vierten Runde. Dr. Bittner hat Weiß, Hans-Walter Schmitt allerdings einen halben Punkt Vorsprung in der Tabelle. Lachender Dritter könnte entweder Daniel Großjohann oder Ulrich Götting werden, die ebenfalls drei Punkte aus drei Spielen auf ihren Konten haben - falls es nicht zu einem Remis der beiden Kontrahenten kommt. Für Spannung ist also reichlich gesorgt.

Bei den Junioren will Maximilian Arnold (3 Punkte) seine Tabellenführung gegen Marcel Markert (2,5 Punkte) verteidigen. Die Jüngsten spielen in der U12 ebenfalls ihren Vereinsmeister aus, hier trifft Vincent Bierbaum auf den punktgleichen Hilmar Klingkusch.

     Schule hat begonnen

Früher oder später beginnt für jeden ambitionierten Schachspieler die Notwendigkeit, ein mehr oder weniger intensives Training über die Theorie des Spiels zu beginnen. Der Schachclub Bad Soden bietet hierzu allen Mitgliedern die Nutzung des "Chesstiger Universität" Lernprogramms an. Dieses Lernprogramm zeichnet sich durch einen modularen und didaktisch guten Aufbau, durch die Ausrichtung an der eigenen individuellen Spielstärke nach DWZ sowie durch kompetente Autoren aus. So hat kein geringerer als der russisch-stämmige GM und Deutscher Meister 2005 Artur Jussupow die Lektionen für die höheren DWZ-Kategorien zusammengestellt.

Kontakt und Bezug der Lektionen: Roland Bettenbühl
 

     Saison-Auswertungen jetzt verfügbar

Die Auswertungen der zurückliegenden Saison 2004/2005 liegen nun vor. Ein aufschlussreiches Zahlenwerk liefert die aktuelle "Ewige Rangliste" sowie die Sieg-Prozentsätze aller Spieler, die in der laufenden Saison eingesetzt wurden >>>hier

     Neue Jugendrangliste verfügbar

Die vorläufigen neuen DWZ-Auswertungen liegen uns vor und im Jugendbereich ergeben sich einige Verschiebungen. Neuer Top-Jugendlicher ist nun Julian Leach, der seine gute Saisonleistung mit seinem Stammplatz in der zweiten Mannschaft rechtfertigte. Er steigerte seine DWZ auf nunmehr 1465 Zähler und löst damit Christoph Petersen ab, der diesen Rang in der letzten Saison mit 1460 Punkten innehatte. Zweiter ist Stefan Schmieder mit stark verbesserten 1.405 Punkten, gefolgt von Christoph Petersen (1315) und Christoph Leach mit 1.211 DWZ. Nun haben insgesamt 24 Jugendspieler eine DWZ-Auswertungszahl, die durchschnittliche Wertung aller Jugendlichen stieg auf 1.022 Punkte. Die komplette vorläufige Liste: >>>hier

     Neues Schach im Alten Wirtshaus

Erstes Chess960-Freiluft-Turnier in Bad Soden: Sonntag, 3. Juli 2005 von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr.
>>>hier: Ausschreibung und Online-Anmeldung

     Vereine werden im Internet aktiv

Eine neue Webseite haben die Schachspieler vom SV Mainspitz in Ginsheim kreiert. Unter http://www.sv-mainspitze.de.vu/ bieten sie allerlei wissenswertes über den Verein. Der Schachverein – Mainspitze hat sich 1990 aus den Schachvereinen
Gustavsburg , Ginsheim und Bischofsheim neu formiert.Stand 2004 haben die Ginsheimer 35 Mitglieder, wobei davon 12 Jugendspieler sind.

Und auch der SV Raunheim rundet seine Aktivitäten mit verstärkter Jugendarbeit und zusätzlichen Mannschaften mit einer neu gestalteten Web-Seite ab: http://www.kronenburg.de/Schach/indexb.htm

     Aufsteiger und Absteiger

Wenn die letzten Spielberichte aufaddiert und die Endtabellen berechnet worden sind am Ende der regulären Saison - dann schlägt die Stunde der Analysten. Spätestens jetzt müssen anhand der vorliegenden Zahlen Trendberechnungen, Durchschnittswerte kalkuliert werden, denn wieder einmal gilt: Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist erfolgreich im ganzen Land?

Eine Ranglisten-Tabelle der besonderen Art hat nun FM Frank Staiger von den Schachfreunden Kelkheim (Siehe "Die etwas andere Saisonauswertung") zusammengestellt. Nach diesen Zahlen - bewertet wurden die durchschnittlichen Tabellenplätze aller Mannschaften eines Vereins - schnitt der SV Raunheim mit der Durchschnittsnote von 1,0 bei drei Mannschaften am erfolgreichsten ab. Die beiden Großvereine Hofheim und Bad Soden kamen im Durchschnitt auf lediglich 6,0 bzw. 6,7 Ranglistenplätze, was zu Staigers Schlussfolgerung führte:

"Mit den beiden Großvereinen Hofheim und Bad Soden beginnt für mich die Gruppe derer, die zur Zeit gewisse Probleme haben - wobei man die sieben Abstiege der Bad Sodener nicht überbewerten sollte, da 5 davon aus der (bisher) untersten Klasse stattfinden".

Der SV Ginsheim landete mit einer einzigen Mannschaft auf dem 6. Tabellenplatz ihrer Liga, erreichte somit einen statistisch zweifelhaften Durchschnittswert von 6,0 - besser als der von Bad Soden. Sollen nun Vereine mit wenigen oder gar nur einer einzigen Mannschaft Vorbild sein gegenüber Clubs, die ihren zahlreichen aktiven Schachspielern Gelegenheit geben, in einer Mannschaft unter Wettbewerbsbedingungen zu spielen?

Der Schachclub Bad Soden (wie auch der SV Hofheim und der SC Steinbach) hat in der vergangenen Saison wieder einmal mehr dem Breitensport im Schach eine Bedeutung gegeben und dies im dritten Jahr hintereinander mit 10 Mannschaften mit jeweils über 60 aktiven Spielern aller Altersklassen verwirklicht.

Wenn dann aufgrund der unterschiedlichen Anzahl Mannschaften Wettbewerbsverzerrungen auftreten, sind die Betreuer gefordert, ihren jungen Schützlingen zu erklären, dass sie auch mal gegen Erwachsene anzutreten haben. Auch dann, wenn der Gegner am Brett ein FIDE-Titelträger ist. Denn in den Mannschaftskämpfen der Kreisklasse Cb kam es öfters zu einem Aufeinandertreffen der besonderen Art: Die Spieler dieser Liga kamen insgesamt auf eine durchschnittliche DWZ von 985, das Spitzenbrett der Mannschaft von Kelkheim 4 zierte kein geringerer als Fide-Meister Frank Staiger, der eine DWZ von 2268 hat. Bei einer Leistungsdifferenz von 1283 DWZ kommt es somit in jeder Begegnung zu einer gewissen Wettbewerbsverzerrung. Auf die Fußballwelt übertragen wäre diese Situation damit zu vergleichen, als würde der brasilianische Real-Madrid-Fussballstar Roberto Carlos in einer E-Jugend-Mannschaft spielen - und dann zu einem Freistoss aus 18 Metern vor dem gegnerischen Tor antreten: Die Knirpse in der Mauer würden einem wahrhaft charakterbildenden Spielzug entgegensehen... Fairness ist angesagt. [Gerhard Kenk]

     2. Mannschaft ist Meister geworden!

Am letzten Spieltag reichte unserer 2. Schachmannschaft gegen Hofheim 6 ein 4:4 unentschieden, um Meister in der Bezirksklasse C  zu werden. Glückwunsch!

In der kommenden Saison, die im Herbst beginnt, spielt die Mannschaft dann in der Bezirksklasse B. Die vollen Punkte holten Meisgeier, Michael Leach und Meyer, Christoph Leach und Bettenbühl remisierten.

Die erste und dritte Mannschaft sind leider abgestiegen, Bad Soden 1 kam gegen den Tabellenletzten aus Kelsterbach nicht über ein 4:4 hinaus, ein 6:2 Sieg hätte die Klasse gehalten. Es gewannen Dietz und Rödiger (kampflos), Großjohann, Dr. Bittner, Zöller und Hegner holten jeweils einen halben Punkt.

Bei der 3. Mannschaft konnte lediglich Kerstin Seidl gegen Steinbach 5 gewinnen, da ihr Gegner nicht antrat. Die 4. und 5. Mannschaft belegten am Ende der Saison einen hervorragenden 3. Platz! Bad Soden 5 verpasste durch ein Unentschieden gegen Hofheim 6 mit 3:3 denkbar knapp den Aufstieg, ein halber Brettpunkt mehr beim letzten Spiel hätte schon gereicht. Spreng, Lintchuk gewannen, Schmakowski und Petersen holten ein Remis. Bei Bad Soden 4 gegen Goldstein 2 holten Malinowski und Gram die Punkte, Merz-Zönnchen spielte unentschieden.

Bad Soden 6, Bad Soden 8 und Bad Soden 10 holten diesmal leider keine Punkte, bei Bad Soden 7 konnte Michael Hoss kampflos gewinnen, bei Bad Soden 9 holte Carsten Segesser ein Remis.

Damit spielen die Mannschaften 6-10 nächstes Jahr in der neugeschaffenen Kreisliga D. Dazu werden aufgrund des enormen Zulaufs des Clubs noch zwei weitere Jugendmannschaften dazu kommen, so daß Bad Soden in der nächsten Spielzeit mit 12 Mannschaften antreten wird. Schachinteressierte treffen sich  immer freitags ab 18 Uhr für Jugendliche und ab 20 Uhr für Erwachsene in der Hasselgrundhalle im kleinen Mehrzweckraum, Gäste sind herzlich willkommen! [Roland Bettenbühl]

    Höchst erwartet

Nach dem überraschenden Sieg gegen das Quartett von Frankfurt-West rückte die erste Mannschaft im MTS-Vierer-Pokal in die nächste Runde vor. Dort traf sie in der letzten Woche auf einen Gegner - und das Ergebnis war auch höchst erwartet: mit 0,5 zu 3,5 Punkten verloren die Bad Sodener gegen SC Höchst 1. Gerolf Dietz erzielte ein Remis, Rödiger, Großjohann und Smith Meyer sammelten Erfahrungen.

    Brückenbauer

Es war wenige Minuten vor 14:00 Uhr, als am Sonntag Gerhard Schuhmann als letzter seiner Steinbacher Mannschaft zum Wettkampf gegen die zweite Mannschaft von Bad Soden in den Spielsaal kam. Mit kleinen Schritten, gestützt auf seinen Gehstock, trippelte er zielbewusst auf seinen Sitzplatz am Ende der Reihe, dort wo das Brett 8 aufgebaut war und sein Gegner auf ihn schon wartete.

Christoph Leach

Dort saß Youngster Christoph Leach, der dieses Jahr sein 9. Lebensjahr vollendete, schon ungeduldig da und wartete auf das Kommando "die Bretter sind freigegeben". Mit den weissen Figuren eröffnete er die Partie gegen einen Gegner, der altersmässig eigentlich sein Ur-Großvater hätte sein können: Gerhard Schuhmann wird in diesem Jahr 85 Jahre alt und seine wachen Augen blitzen über die Stellung seiner Figuren und die des Gegners - hellwach und aufmerksam in jeder Phase des Matches.

Was sich hier in den nächsten vier Stunden an Brett 8 abspielte, war ein fairer und ausgeglichener Zweikampf und gleichzeitig ein Brückenschlag der Generationen, so wie er fast nur im Schachspiel vorkommen kann. Ohne Barrieren trafen hier Jung und Alt aufeinander.

Es war wenige Minuten vor 18:00 Uhr. Gerhard Schuhmann hatte lange gekämpft und ein Endspiel mit vier Bauern gegen die vier Bauern von Christoph Leach erreicht, Christoph hatte jedoch einen Läufer als Mehrfigur ins vorteilhafte Endspiel gerettet. Mit nur noch einer Minute verbleibender Bedenkzeit hatte Schuhmann dem aufstrebenden Nachwuchsspieler des Schachclub Bad Soden alles abverlangt - doch jetzt war das Zeichen zur Aufgabe der Partie gekommen: Ein Händedruck mit dem Gegner, ein verschmitztes Lächeln und die Freude darüber, dass er noch so rüstig ist und die Mannschaft des SC Steinbach am achten Brett stärkt.

     Bad Sodener Schachmannschaften zwischen Himmel und Hölle

Nach dem vorletzten Spieltag zeigt sich unter den Bad Sodener Mannschaften ein unterschiedliches Bild. Während die erste Mannschaft noch gegen den Abstieg kämpft, hat die zweite Mannschaft bereits vorzeitig den Aufstieg geschafft. Da Bad Soden 1 im Duell der Kellerkinder gegen Hofheim 4 nicht über ein 4:4 Unentschieden hinaus kam muß nun bis zum letzten Spieltag gezittert werden. Sollte allerdings gegen den Tabellenletzten und vorzeitigem Absteiger  aus Kelsterbach in 2 Wochen hoch gewonnen werden, könnte es doch noch ein „Happy End“ in der MTS Liga geben. Gegen Hofheim 4 konnte lediglich Rödiger gewinnen, remis spielten: Dr.Bittner, Großjohann, Dietz, Zöller, Schöwer und Götting. Hegner mußte sich geschlagen geben.

Die zweite Mannschaft hingegen überzeugte wieder auf ganzer Linie und gewann mit 6:2 gegen Steinbach 4 souverän. Es gewannen Michael, Julien und Christoph Leach sowie Kenk während Meisgeier kampflos gewann. Ackermann und Hannemann spielten remis. Mit einem Unentschieden gegen Hofheim 6 am letzten Spieltag würde die Meisterschaft klar gemacht, aufgestiegen sind sie auf jeden Fall, da auch der Tabellenzweite zukünftig eine Klasse höher spielen darf.

Für die dritte Mannschaft hat es leider nicht gereicht, durch dass 1:5 gegen Eschborn 3 müssen sie leider absteigen. Lediglich Pelka gewann.

Die vierte Mannschaft verlor ebenfalls mit dem gleichen Ergebnis gegen Kelkheim 2, Mangold und Malinowski spielten Remis. Die Mannschaft wird am Ende der Saison im vorderen Mittelfeld landen.

Stefan Schmieder

Die 5. Mannschaft gewann gegen Hochheim 4 mit 4:2 und darf noch vom Aufstieg träumen. Die vollen Punkte holten Schmieder, Spreng und Lintchuk, Schmakowski und Kappellusch holten ein Remis. Mit einem Sieg am letzten Spieltag gegen Hofheim 9 bei gleichzeitiger Niederlage von Eppstein 4 beim Tabelleführer Raunheim 2 würden den Traum vom Aufstieg wahr werden lassen.

Bad Soden 6 kam gegen Steinach 6 mit 0:5 unter die Räder, Bad Soden 7 verlor 1:4 gegen Raunheim 3, nur Kullmann gewann kampflos.

Bad Soden 8 gegen Steinbach 8 und Bad Soden 9 gegen Frankfurt West 5 verloren beide unglücklich mit 2:3. Bei Bad Soden 8 konnte Voigt und Ramirez kampflos gewinnen, bei Bad Soden 9 holte Segesser und Kempter die vollen Punkte.

Schließlich verlor Bad Soden 10 gegen die Jugendmannschaft aus Flörsheim 4 mit 1,5 zu 3,5, nur Brendel konnte gewinnen und Arnold spielte Remis.

Leon Brendel

Das bedeutet, dass die Mannschaften 6-10 nächstes Jahr eine Klasse tiefer spielen müssen, lediglich Bad Soden 7 könnte sich noch retten. Hoffen wir, dass sich die erste Mannschaft noch am letzten Spieltag retten kann! [Roland Bettenbühl]

 

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