Schachclub Bad Soden

 
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Aktuelle Nachrichten

Alle Mannschaftsführer: Termin bitte vormerken
Am Freitag, den 19.9. um 19:00 findet in der Hasselgrundhalle eine Besprechung der Mannschaftsführer (10 Mannschaften) zur Vorbereitung auf die kommende Saison statt.

August 2003

Aus der Turnierleitersitzung des MTS-Bezirks am 30.8.2003: Turnierleiter Jürgen Claus (Steinbach) berichtete erfreuliches über die abgelaufene Saison: MTS-Meister und damit Aufsteiger in die Landesliga Süd wurde Hochheim, Blitzmannschaftsmeister Hofheim, Vierer-Pokalsieger Hattersheim. In den Bezirksligen siegten: A - Hattersheim 2, B - Steinbach 3, C - Hochheim 2. Die Kreisklasse: A - Nauheim, B - Hofheim 6. Für die kommende Saison sind 10 neue Mannschaften gemeldet. Steinbach (7 Mannschaften), Hofheim (9 Mannschaften) und Bad Soden (10 Mannschaften) beweisen eindrucksvolle Breitenarbeit im Schach. Alle Spieltermine finden Sie hier im Terminkalender.

Schmale Lippen bei Ponomariov:  Kein Kommentar zur geplatzen Vertragsunterzeichnung. Foto: Teleschach.de

High Noon in Jalta: Wer gedacht hatte, nur in der UNO, im Nah-Ost-Friedensprozess oder bei Tarifverhandlungen gäbe es zähe politische Verhandlungen, sah sich bald eines besseren belehrt: Der Weltschachverband FIDE mußte am 28. August kleinlaut anerkennen, daß es auch unter Schachspielern schwierig ist, klare Regelungen für den Wettkampf zum Schach-Weltmeister zu finden.

Dicke Backen bei Kasparov: kein Vertrag um den WM-Kampf. Foto: NYT

Nachdem der amtierende FIDE-Weltmeister Ruslan Ponomariov (20) mehrfach eine vereinbarte Frist zur Vertrags-Unterzeichnung  um den Wettkampf gegen den mit einer ELO-Zahl von 2830 derzeit stärksten Spieler, Garry Kasparov, platzen liess, reagierte FIDE und zog Konsequenzen: Der Showdown in Jalta wurde abgesagt und Ponomariov wurde disqualifiziert. Wer jetzt glaubt, daß Ordnung in das Verfahren zur Ermittlung des Schach-WM kommt, sollte sich an der hohen Politik orientieren und die nächsten Schritte abwarten.

Der Linktip des Monats: Wer trotz anhaltender Sommerhitze glaubt, die grauen Zellen würden noch gut funktionieren, der braucht nur die Webseite des Schachtherapeuten zu besuchen. Spätestens dann merkt man, welchen Nutzen der Humor und die Selbstironie haben, um nicht ganz gaga, meschugge oder was sonst noch zu werden. Hall-of-Fame, Hall-of-Shame sind einfach Pflichtbesuche.

Im hohen Norden wurde auch Schach gespielt. Die Leach-Family nahm in der Zeit vom 26.7. bis 1.8. am 16. Open der Kieler SG teil. Im B-Turnier sammelten Papa Michael & Söhne wertvolle Turnierpraxis in diesem familiär organisierten Turnier und konnten sich im B-Turnier platzieren:

  • Michael Leach erzielte 3.5 Punkte in 9 Partien und landete auf dem 29. Platz.
  • Sohn Julien stand ihm nichts nach, errang ebenfalls 3.5 aus 9 und kam mit einer beachtlichen Turnierleistung von 1305 DWZ auf den 31. Platz.
  • Der Jüngste im Trio, Christoph Leach, konnte leider keine Punkte verbuchen, denn seine Gegner waren mit durchschnittlichen 1167 DWZ doch eine etwas größere Kragenweite.
  • Julien Leach gewann auch einen Bargeldpreis als Spieler mit der höchsten DWZ-Steigerung: er verbesserte sich durch die gute Turnierleistung von 675 um 151 DWZ-Punkte auf nunmehr 826. Glückwunsch!

Der Tag des Herrn war nicht der Tag der stolzen Ungarn: Chess Classic in Mainz endet mit zwei Überraschungen.
17. August 2003. Der Sonntag als Abschlusstag der Chess Classic Mainz 2003 wäre fast so schön geworden wie der ungarische Nationalfeiertag, doch dann nahmen die Ereignisse einen anderen Verlauf.

"Königstiger" Anand (Indien) setzt sich gegen Judit Polgar durch.

Im "Duell der Geschlechter" zwischen dem wahrscheinlich weltbesten Schnellschachspieler Anand (Weiß) und der Ungarin Judit Polgar (Schwarz) kam es in der siebten und vorletzten Partie mit dem Najdorf-Sizilianer wieder zu einer häufig gesehenen kampfbetonten Eröffnung.

Als Polgar im 18. Zug mit dem Springer Sd4 die Explosion im Zentrum initiierte, war es der Auftakt zur Entscheidungsfindung.

Doch dann tauschte Polgar im 23. Zug den schwarzen Springer Sc3 ab, und irgendwie war danach die Luft raus. Anand spielte die Partie umsichtig weiter, forcierte einen Damenabtausch und bereitete mit g4 seine Bauernmehrheit auf dem Königsflügel vor, dort kam er letztlich zum Durchbruch. Nach 55 Zügen gab Polgar auf, somit ging Anand mit 4:3 Punkten in Führung und benötigte letztlich nur noch ein Remis im letzten Spiel zum Gesamtsieg.

In dieser letzten Partie ließ sich Anand mit Schwarz auf keine Experimente mehr ein, antwortete auf Polgars e4 mit e5 und es kam in der Folge zur Ruy Lopez Eröffnung. Polgar setzte alles auf eine Karte und wich dem Abtausch der weissfeldrigen Läufer aus, mußte allerdings dann durch die Stellung des Läufers Lb1 eine gewisse Inaktivität der Figur und damit strategisch-positionelle Nachteile in Kauf nehmen. Anand gewann diese Partie dann relativ sicher und erreichte mit dem Gesamtergebnis von 5:3 Punkten den Sieg im Duell der Geschlechter.

Bei der Siegerehrung überreichte Turnier-Organisator Hans-Walter Schmitt das traditionelle Sieger-Jackett an Anand und beförderte den Tiger von Madras quasi zum "Königstiger", hat er sich doch in Mainz als Seriensieger einen Namen gemacht.

Doch der lang anhaltende Applaus der zahlreichen Zuschauer für die Ungarin Polgar als "Runner-up" machte die wirkliche Überraschung im 5:3 Endergebnis deutlich: Polgar hatte mit ihrem kampfbetonten Offensivschach erstaunliche Qualitäten bewiesen, denen Anand in drei Verlust-Partien nichts entgegensetzen konnte und klare Niederlagen gegen die Ungarin einstecken mußte. Gewinner waren auch die Zuschauer, denen hochwertiges offensives Schnellschach ohne ein einziges Remis geboten wurde.

Peter Svidler (rechts) nimmt von Hans-Walter Schmitt den Pokal als neuer Weltmeister im Chess960 entgegen.

Im Chess960-Duell zwischen Leko und Svidler stand es nach 7 Partien ausgeglichen 3.5 zu 3.5 und in der letzten Partie mußte eine Entscheidung fallen.

Die Auslosung ergab eine Startaufstellung mit Läufer (a1) Springer (b1) Springer (c1) Turm (d1) Dame (e1) König (f1) Turm (g1) und Läufer (h1).

Im Mittelspiel leistete sich Leko einen etwas luftigen Damenausflug auf Da5, den Svidler geschickt ausnutzte, dadurch die Initiative gewann und letztlich zu einem Sieg im Entscheidungsspiel kam. Mit 4.5 zu 3.5 beendete der St.Petersburger das Duell und wurde somit erster Weltmeister des neu gegründeten WNCA (World New Chess Association) im Chess960.

Alexander Grischuk gewinnt das ORDIX-Open: Mit einem kühlen Pils wird der Turniersieg gefeiert.

Im stark besetzten Schnellschachturnier ORDIX-Open stand es bis zur letzten Runde auf Messers Schneide. Über 18 der in den TOP-100 der Fide-Weltrangliste kämpften in Mainz um die Punkte. Am Ende hatte der 20-jährige Alexander Grischuk die Nase vorn.

Der auf Rang 6 der FIDE-Rangliste geführte Russe setzte sich im letzten und entscheidenden Spiel gegen GM Agrest durch und gewann mit 9 1/2 Punkten das Turnier.

In der Sonderwertung der Senioren erreichte Dr. Friedrich Bittner vom Schachclub Bad Soden den 2. Platz vor IM Anatoli Donchenko vom hessischen Schachverein Zeitnot Hungen-Lich.

Nestor Dr. Friedrich Bittner (Mitte) vor IM Donchenko (rechts)

 

 

 

 

 

 

Erbarmen - zu spät! - Die Ungarn kommen.  (16. August 2003) Fast erinnert die Teilnehmerliste der diesjährigen Chess Classic in Mainz an den Rock-Song der Rodgau Monotones - spielen doch zwei Ungarn eine dominante Rolle in den diesjährigen Schach-Duellen. Ladies first: Judit Polgar tritt im Duell der Geschlechter gegen keinen geringeren als Viswanathan Anand an und Peter Leko kämpft um die Weltmeisterschaft im Chess960 gegen den Russen Peter Svidler aus St. Petersburg.

Im Wettsreit der KuK-Donaumetropolen: Die Kettenbrücke in Budapest mit dem Parlamentsgebäude im Hintergrund.

Nicht erst seit heute haben sich die Ungarn durch herausragende Leistungen auf verschiedenen Gebieten ausgezeichnet. In den Zeiten der K.u.K-Monarchie standen sie im kreativen Wettbewerb mit Wien und wollten im Städtebau und der Architektur die schönste der Donaumetropolen sein. Die legendäre ungarische Fußball-Nationalmannschaft in den frühen 1950er Jahren mit Ferenc Puskas, Jozsef Boszik und Sandor Kocsis führte die Magie der Magyaren vor. Bei zahlreichen olympischen Spielen zeigte sich, wie sehr der Nationalstolz als treibende Kraft zu sportlichen Spitzenleistungen. Auch im mathematisch-wissenschaftlichen Bereich leisteten Bewohner von Budapest erstaunliches: Der 1903 in Budapest geborene Janocz Neumann, besser bekannt unter seinem amerikanisierten Namen John von Neumann, gilt als Begründer der kybernetischen Spieltheorie und formulierte Begriffe wie "endliches Zweipersonen-Nullsummenspiel mit antagonistischen Spieler-Interessen", für Schachspieler durchaus eine nachvollziehbare Definition.  Andere Schüler des Budapesti Evangelikus Gimnazium, ganz in der Nähe des Heldenplatzes und Gundelparks gelegen, gingen als Nobelpreisträger in den Olymp der Wissenschaften ein: Nobelpreisträger Jenó Wigner arbeitete als Physiker mit dem legendären Albert E. (der mit der herausgestreckten Zunge) und Janósz Harsanyi bekam 1994 den Nobelpreis in Wirtschaftswissenschaften verliehen.

Judit Polgar, zusammen mit ihren älteren Schwestern Zsuzsa und Sophia, wirbelte schon früh die Schachwelt durcheinander: Judit wurde vor Bobby Fischer zum jüngsten Großmeister geehrt und spielt heute konsequenterweise nur in Männer-Turnieren, um jeweils gegen die besten Schachspieler anzutreten. Der Erfolg dieser konsequenten Linie gibt ihr Recht: Mit einer Elo-Zahl von 2718 steht sie auf der Herren-Weltrangliste auf Platz 11.

Peter Leko, Gewinner des Super-GM Turniers in Linares, will auch in Mainz die WM im Chess960 gewinnen.

Peter Leko, Jahrgang 1979, ist ein Superprofi unter den Großmeistern. In seinem Trainingsstab sind GM Artur Jussupow, zurzeit mit 2583 Elo-Punkten auf Platz 5 in Deutschland, der Kubaner Amador Rodriguez und Schwiegervater GM Arshak Petrosjan, mit einem Elo-Rating von 2470 auf Platz 15 in Armenien, sowie Manager Carsten Hensel aus Deutschland.

Im Weltmeister-Duell Chess960 zwischen Leko und Svidler steht es nach 6 Partien mittlerweile ausgeglichen 3:3, Leko konnte seine Führung vom Freitag (15. August) nicht verteidigen, denn Svidler gewann seine letzte Samstagspartie nach Aufgabe von Leko im 54. Zug und erreichte den Gleichstand nach Punkten.


Abbildung: Elo Ranking Top-Spieler. *)Teilnehmer Chess Classic Mainz

Turnier-Organisator Hans-Walter Schmitt bewies bei der Auswahl der Teilnehmer wieder einmal ein glückliches Händchen, konnte er doch die Nummer 3, 4, 8 und 11 der derzeitigen Weltrangliste nach Mainz verpflichten. Und die Dramaturgie des Spielverlaufs könnte einem Hitchcock-Thriller entnommen sein. Im "Duell der Geschlechter" zeigten Polgar und Anand, wie man im Spitzenschach auf konsequenten Sieg spielen kann - noch kein einziges Remis wurde vereinbart. Im Spiel 5 wählte Anand wiederum die sizilianische Najdorf Verteidigung - doch mit 17. Sd5 ließ Polgar die Position mit einem Figuren-Opfer explodieren.  Die ganze Sache war für Anand doch etwas undurchsichtig und er schickte überraschenderweise seine Dame mit 18. ... Df2 auf Wanderschaft hinter die offenen weißen Linien. Polgar ließ sich die Einladung zur Fuchsjagd nicht entgehen, bedrohte mit 24. Tg1 die schwarze Dame und Anand mußte im 25. Zug schweren Herzens seine Dame opfern. Nach dem 27. Zug hatte auch er ein Einsehen und gab sich geschlagen.

Schnelldenker Anand mit Sieg und Niederlage gegen Judit Polgar: Parallelen zu Schubert's Streichquartett Nr. 14 "Der Tod und das Mädchen"?

In der darauffolgenden sechsten Partie drehte Anand jedoch geschickt den Spies um. Wiederum wurde der Najdorf-Sizilianer als Schlachtfeld gewählt, doch Polgar geriet nach dem 25. Zug schon mit 12 Minuten in Zeitrückstand - ein Zeichen der speziellen Partievorbereitung von Anand? Mit feinem positionellen Spiel wehrte Anand einen gefährlich erscheinenden Angriff auf den lang rochierten König ab.

Nachdem Judit Polgar keine durchschlagenden Angriffsmöglichkeiten besaß, konnte Anand seine Positionsvorteile am Königsflügel - gepaart mit einem beruhigenden Zeitpolster - ausnutzen und Polgar gab sich im 60. Zug geschlagen. Zwischenstand 3:3.  

Nichts geht mehr in Peter Svidler's Geburtsstadt St. Petersburg für den Autoverkehr, wenn  nachts die Zugbrücken hochgefahren werden und der Schiffsverkehr Vorfahrt hat.

Die Lösung der technischen Herausforderungen.  (15. August 2003) Die russische Metropole St. Petersburg wird Dank ihrer Lage am Fluss Neva nicht umsonst das "Venedig des Nordens" genannt. 533 Brücken verbinden die Stadtteile über Flußarme und Kanäle hinweg. Aufgrund ihrer flachen Lage am Golf von Finnland mußten die Brücken-Konstrukteure jedoch Herausforderungen lösen und einen Kompromiß zwischen dem regen Schiffsverkehr und dem Straßenverkehr finden. Die Lösung war einfach und genial: Die wichtigsten Brücken wurden als Zugbrücken konstruiert, und nach Mitternacht zwischen 1:55 und 4:55 werden diese hochgezogen, um die großen Schiffe passieren zu lassen. Da kann es schon mal vorkommen, daß Nachtschwärmer auf dem Rückweg von der Party plötzlich eine Pause einlegen müssen. Doch irgend ein Weggenosse hat immer eine Flasche Wodka dabei und dann wird halt eine Brückenparty improvisiert.

"Nichts ging mehr..." Peter Svidler (links) erklärt Kommentator GM Eric Lobron (rechts) in der Spielpause sein Dritt-Runden Remis.

Ganz andere technische Herausforderungen mußte der gebürtige Sankt Petersburger Peter Svidler bei den Chess Classic in Mainz  in seinem Wettkampf um die Chess960-Weltmeisterschaft meistern.

Während im klassischen Schach die ausgetretenen Pfade der Theorie für Routine-Eröffnungen sorgen, geht es im Chess960 oft schon vor dem ersten Zug ums Eingemachte. Weil die Anfangsposition der Figuren kurz vor Partie-Beginn ausgelost werden, können die Spieler vor schwierige technische Herausforderungen gestellt werden.

In der 3. Partie zwischen Leko und Svidler ergab das Los eine spiegelbildliche Aufstellung mit der Dame auf a1 bzw. a8 und einem Turm auf h1 bzw. h8. Ganz raffiniert eröffnete Weiß die Partie mit b2-b3, und Schwarz mußte den sofort drohenden Turm-Verlust natürlich mit f7-f6 verteidigen. So war schon beim ersten Zug für überraschende Spannung gesorgt. Im dritten Spiel gab es das dritte Remis, doch im Spiel 4 konnte Peter Leko mit gutem Positionsspiel überzeugen und zwang Svidler im 61. Zug zur Aufgabe. So konnte Leko als Vierter der Weltrangliste im klassischen Schach erstmals mit 2.5 zu 1.5 Punkten in Führung gehen.

Im Duell der Geschlechter zwischen Viswanathan Anand und Judit Polgar weigert sich die ungarische Großmeisterin hartnäckig, klein beizugeben.

Najdorf forever? Beide Kontrahenten punkteten mit Schwarz

Den Zuschauern wurde in den 25-Minuten Schnellpartien kämpferisches Schach geboten, denn beide Kontrahenten spielten bisher gnadenlos auf Gewinn. In den beiden Freitags-Partien am 15. August wurde die Theorie eindrucksvoll bestätigt: Beide wählten mit Schwarz die sizilianische Verteidigung in der Najdorf-Variante, und beide Male konnte der Spieler mit den schwarzen Figuren das Brett als Sieger verlassen. Polgar profitierte bei ihrem Sieg von einem unerwarteten Anand-Lapsus, als er seine beiden Türme so präzise aufs Brett stellte, daß Polgar mit ihrem Läuferzug Lc5 die Qualität und später die Partie gewann. Bei einem Zwischenstand von 2:2 Punkten ist für den weiteren Verlauf für Hochspannung gesorgt.

Warten auf Godot: Judit Polgar musste nicht lange auf Anand warten, doch dann servierte sie dem "Tiger von Madras" gleich eine Überraschung und ging mit 1:0 in Führung.

Mainz wie es denkt und lacht... (14. August 2003) Bei dem diesjährigen Chess Classic in Mainz gab es zur Auftaktrunde eine gelungene Arbeitsteilung: Die Denker waren die Spitzenspieler Anand, Polgar, Leko und Svidler, die sich in den Duellen gegenüber standen, eine etwas bedenkliche Miene macht Turnier-Manager Hans-Walter Schmitt und die Zuschauer lachten, denn sie kamen angesichts der Spitzenspieler voll auf ihre Kosten. Judit Polgar überraschte Anand im ersten Spiel, obwohl sie zeitweise mit über 8 Minuten in der Schnellschachpartie zurücklag, eine wahre Ewigkeit. Doch das Denken lohnte sich, denn im Endspiel mußte Anand schließlich aufgeben.

Im anschließenden zweiten Match wählte Polgar mit Schwarz überraschenderweise die Petroff-Verteidigung, doch Anand ließ sich davon nicht beirren und konnte zum 1:1 Zwischenstand ausgleichen.

Turnier-Direktor Hans-Walter Schmitt (Mitte) zeigt bedenkliche Miene vor dem Weltmeisterkampf zwischen Leko und Svidler: Er hofft inbrünstig, dass Peter Leko eine bessere Leistung bringt als vor wenigen Tagen zuvor in Dortmund

Im Kampf um die Chess960-Weltmeisterschaft zwischen Peter Leko und Peter Svidler trennten sich die Kontrahenten im Auftaktmatch Remis.

In der zweiten Partie mußte Leko die Trickkiste auspacken, denn mit nur noch sieben Sekunden auf der Uhr schaffte er es gerade noch zum Remis und dem Zwischenstand von 1:1.

 

Dr. Viorel Bologan, Moldawien

Dr. Schach zeigt der Weltspitze, wo es lang geht... Einem kleinen Erdbeben gleich kommt das Endergebnis des Dortmund Chess Meeting 2003: Dr. Viorel Bologan besiegte die in Dortmund nahezu vollständig versammelte Weltelite mit einem gesamten Punkt Vorsprung vor Kramnik und Anand und sicherte sich so den ersten Platz in diesem prestigeträchtigen Turnier. Titelverteidiger Peter Leko (Ungarn) hatte eine rabenschwarze Turnierwoche und endete ohne einen Sieg auf Platz 5. Kramnik und Anand belegten nach einem schwachen Start noch die Plätze 2 und 3.

Eigentlich hatte das Dortmunder Turnier andere Erwartungen geknüpft: Peter Leko, die Nummer 4 der Weltrangliste und Titelverteidiger kämpft gegen Weltmeister Kramnik und Vizeweltmeister Anand um den Turniersieg, der deutsche Nachwuchsspieler Naiditsch sollte Turnierluft bei den Grossen schnuppern und Bologan und der 16jährige Radjobow waren eher als Mitläufer erwartet worden. 

Doch dann kam alles anderst als erwartet: Bologan spielte eine glänzende Hinrunde, Naiditsch besiegte Radjabow und remisierte gegen Kramnik und Leko - und die Tabelle nahm ein ungewohntes Bild an.

Rang Name Endergebnis nach 10 Runden
Punkte
1 Bologan (Moldavien) 6,5
2 Kramnik (Russland) 5,5
3 Anand (Indien) 5,5
4 Radjabov (Aserbeidschan) 5,0
5 Leko (Ungarn) 4,0
6 Naiditsch (Deutschland) 3,5

Am Ende behielt Bologan die Nerven und die Turnierführung und reihte sich nach den Gewinnen im Ordix-Open in Mainz (2002) und beim Aeroflot-Open in Moskau (2003) als Sieger eines Superturniers ein. Der 31jährige Moldawier war nicht nur in der Praxis am Brett der Beste, er wußte ja auch bestens Bescheid über die Theorie der Turniervorbereitung: Im Mai 1996 promovierte er in Moskau als Sportwissenschafter mit dem Titel "Die Struktur der spezifischen Vorbereitung von Spitzen-Schachspielern".

Wie die Posaunen von Jericho: Fast könnte die biblische Symbolik herangezogen werden, um zu erklären, wie in einer Schachpartie bei hoffnungslosem Material-Nachteil dank präzisem Positionsspiel ein Unentschieden erreicht werden kann.

T. Radjobow

Peter Leko, der Titelverteidiger des Dortmunder Chess-Meeting und immerhin Nummer 4 der aktuellen Weltrangliste (ELO 2739) erarbeitete sich einen fulminanten Materialvorteil im Endspiel heraus: ein isolierter Flügelbauer und eine 3-1-Bauernmajorität am Königsflügel sowie Dame und Läufer standen gegen Radjobow's Dame, Läufer und einzigem g-Bauern gegenüber und Leko drohte auch noch, im nächsten Zug Matt zu setzen. Doch dann brachte Radjobow mit seinem Läuferzug das Feld f6 zum Brennen: (1) Sein Läufer auf f6 verhinderte unmittelbar die Mattdrohung von Leko, (2) der gleiche Läufer auf f6 unterstützte nun ein einzügiges Matt gegen Leko, (3) um sein eigenes Matt zu verhindern, musste Leko den Läufer auf f6 schlagen - deshalb war (4) das Läuferopfer auf f6 auch die Grundlage, dass Radjobow durch Zugwiederholung ein Remis erzwingen konnte - eine reiche Ausbeute eines einzigen Zuges. >>> hier Partie nachspielen

Hoppla, das war nicht so geplant:  Beim Dortmunder Sparkassen Chess-Meeting 2003 gab es in der zweiten Runde einige "unerwartete" Ergebnisse: Der 16-jährige Teimour Radjabow aus Aserbaidschan besiegte den Weltranglisten-Dritten Viswanathan Anand aus Indien nach 39 Zügen sensationell mit den schwarzen Steinen und der 17-jährige Lokalmatador Arkadij Naiditsch (SF Brakel, ELO 2574) erreichte ein Remis nach 45 Zügen gegen Titelverteidiger und Nummer 4 der Weltrangliste Peter Leko (ELO 2739) aus Ungarn.

Pokalturnier "Goldener Springer": Der Hessische Schachverband ermittelt in seinem traditionellen Pokalturnier "Goldener Springer" die beiden Qualifikanten für die Teilnahme an der Deutschen Pokal- Einzelmeisterschaft. Der Pokalsieger ist außerdem startberechtigt im kommenden Hessischen Meisterturnier, der Unterlegene im Meistervorturnier.
An den 7 Runden dieses KO- Wettbewerbes können Spieler mit aktiver Spielberechtigung bei einem Verein des Hessischen Schachverbandes teilnehmen.
Alle Spieler müssen vor Beginn der 1.Runde ihre Teilnahme angemeldet haben, das Startgeld in Höhe von 5 Euro wird vor Ort kassiert. Der Titelverteidiger und Titelträger sind grundsätzlich startgeldfrei.
Am jeweils ersten Samstag in den Monaten September, Oktober, November und Dezember werden beginnend um 10 Uhr die ersten 4 Runden an dezentralen Veranstaltungsorten ausgetragen. Zu den drei Finalrunden, Viertelfinale, Halbfinale und Finale werden die verbliebenen acht Spieler für den 21. und 22.Februar 2004 zu einem gemeinsamen Wochenende an einen zentralen Spielort eingeladen.
Die Bedenkzeit beträgt 2 Stunden für 40 Züge, danach zusätzlich 15 min. für den Rest der Partie. Bei Remis entscheidet eine Schnellpartie, danach eventuell das Los über das Weiterkommen.
Der Pokalsieger gewinnt 200 Euro, erhält sein Startgeld erstattet, und neben den bereits erwähnten Qualifikationen auch eine Urkunde und eine Nadel. Alle Viertelfinalisten haben ein Preisgeld von 50 Euro sicher, wer das Halbfinale erreicht, hat 100, die beiden Endspielgegner haben jeweils 150 Euro sicher. >>>Details

New Kid on the Block:  Der Deutsche Schachbund hat die Nominierungen für die kommenden Jugendweltmeisterschaften der U10 bis U18 Altersklassen bekanntgegeben. Erfreulicherweise ist auch ein nicht ganz unbekannter Nachwuchsspieler vom Nachbarverein SC 1910 Höchst dabei: Julian Geske (Jahrgang 1992) tritt bei den U12 an. Zuletzt war Geske im MTS-Vierer-Pokal aktiv, dann hat er die Deutsche U12-Einzelmeisterschaften in Willingen gewonnen. Er gewann dort 9 von 11 Punkten und zauberte eine Leistung von 1977 DWZ aufs Brett. Er rangiert mit einer aktuellen DWZ von 1850 im SC 1910 Höchst an elfter Stelle der Vereins-Rangliste.

Juli 2003

Sommerpause: Die Hasselgrundhalle ist in der Sommerpause vom 1.-29. August nicht geöffnet. Deshalb findet auch in dieser Zeit kein Jugend- oder Erwachsenen-Spielabend statt. Erst am 5.9. geht es wieder mit dem Jugendtraining um 18:00 Uhr in der Hasselgrundhalle weiter. Erwachsene treffen sich im August zum geselligen Schachspiel ab 20:00 Uhr im "La Cucina" Restaurant im Garten (Ecke Allee- und Gartenstrasse).

Schachclub Bad Soden erfolgreich bei Karl-Mala-Gedenkturnier. Drei Mitglieder des Schachclubs Bad Soden haben erfolgreich am VII.  Karl-Mala-Gedenkturnier  der Schach-Gesellschaft Griesheim am vergangenen Wochenende (24.-27.Juli 2003) teilgenommen. Der auf Platz 204 gesetzte Robert Ackermann erreichte Stand 192, der auf 201 plazierte Gerhard Kenk kam auf Rang  184 und Kurt Fredershausen  von Platz 213 auf 168. Die drei Sodener  konnten durch ihr gutes Abschneiden auch ihre DWZ-Zahlen deutlich verbessern.

Insgesamt waren  233 Schachspieler  aus ganz Deutschland angetreten, darunter auch  acht IMs (Internationale Meister) oder  FMs (FIDE-Meister). Die Teilnehmer brachten eine bemerkenswert hohe durchschnittliche DWZ (Deutsche Wertungszahl)  in Höhe von 1.764  mit.  Den ersten Platz erreichte IM Anatoli Donchenko vom Schachclub Hungen-Lich.

Der Wettkampf im Bürgerhaus Frankfurt-Griesheim begann am späten Donnerstag Nachmittag mit dem ersten Durchlauf und setzte sich an den drei darauffolgenden Tagen mit je einer Runde vormittags sowie  nachmittags fort. Das Turnier wurde bereits zum siebten Mal zu Ehren von Karl Mala veranstaltet, einem Mitbegründer und Förderer des vormaligen "Schachverein 1934 Frankfurt/Griesheim." (HF / BSZ)

Die neuesten DWZ-Zahlen sind seit 15. Juli verfügbar:  Benjamin Felmy verbessert sich kontinuierlich und hat jetzt seine Wertungszahl auf 2090 hochgeschraubt. Daniel Großjohann gelang wieder mit 1803 der Sprung über die 1800er Marke. In der Familienwertung liegt Michael Leach mit 1314 vor seinen Söhnen Christoph mit 860 und Julien mit 675. Philip Mackovic erreichte mit guten 1045 seine erste DWZ Wertung. Insgesamt haben nun 45 Spieler eine Wertungszahl, 23 weitere Spieler stehen mit Restpartien auf der Warteliste.

Neue vorläufige DWZ-Zahlen: Nach der Auswertung der 4er-Pokal-Runde gibt es für die in diesem Wettbewerb eingesetzten Spieler neue Leistungszahlen.

Spieler DWZ-Punkte
Felmy 2090
Rödiger 1956
Dr. Bittner 1939
Dr. Philipp 1934
Großjohann 1803
Dietz 1798
Götting 1678
Sauerteig 1533
Ochs 1593
Smith-Meyer 1568
Meyer, Stefan 1338
Leach, Michael 1263
Schäfer, Rudi 1271
Hertsch, Jürgen 1206
Merz-Zönnchen 1195
Fredershausen 1180
Kuhlmann 1122
Knies 1092
Schmakowski 1085
Kapellusch 1015
Hoss 895
Borzaga 809
Thieme 807
Hertsch, Andreas 791
Frank, Geerti 733
Markert 725

Für die Sommermonate etwas leichte Kost und eine kurze Partie:
 

Rocky Marciano (rechts): Box-Weltmeister im Schwergewicht kämpft trotz blutender Wunde

Bei den Schwergewichtsboxern kann es schon mal vorkommen, dass einer der Kontrahenten schon in der ersten Runde K.O. geschlagen wird. Dieses Kunststück brachte die italienische Box-Legende Rocky Marciano in 12 Kämpfen fertig. Nach 49 Siegen im Schwergeschicht, davon 43 durch KO, trat er ungeschlagen zurück.  Einige Jahrzente später verstand es Cassius Clay alias Muhammed Ali, seinen verbalen Anspruch "I am the Greatest" auch boxerisch in die Tat umzusetzen. Sehr zum Leidwesen seiner Gegner kündigte er auch schon vorher die Runde seines Sieges an - und machte das auch wahr.

Muhammed Ali: "I am the Greatest"

Im Schach sind solche Ankündigungen ("Ich setze Sie im 57. Zug auf h8 matt") nicht üblich, doch es gab beim Kampf auf den 64 Quadraten immer wieder Egozentriker und Primadonnen, die die hohe Kunst des Schachspiels mit einer gehörigen Portion Egomanie anreicherten.

Gut bekannt sind noch die psychologischen Tricks, die Bobby Fischer im WM-Kampf 1972 gegen Boris Spassky in Reykjavik anwandte und einfach zu spät zum angesetzten WM-Spiel erschien - und natürlich die Partie kampflos verlor. Doch auch ein Bobby Fischer war nicht der erste, der solche Marotten hatte.

Schon Aaron Nimzowitsch griff tief in die Trickkiste seiner damals neuartigen Schachtheorie und war auch ein Freund der psychologischen Kriegskunst, um seinen Gegner einzuschüchtern und zu provozieren.

Aaron Nimzowitch (1886-1935): Provokateur und Enfant Terrible

Bei einem Turnier 1910 in Hamburg sollte Nimzowitsch gegen Walter John antreten. Nimzowitsch kam 45 Minuten zu spät, John hatte schon seinen ersten Zug gemacht und brauchte nur noch 15 Minuten länger warten, bevor sein Gegner kampflos verlieren würde. "Als aber Nimzowitsch schließlich doch erschien - fünfzehn Minuten vor Ablauf der Konumazierungsfrist - ließ er durchaus nicht den Eindruck entstehen, dass er sich nun irgendwie zu beeilen habe. Anstatt sich zum Brett zu setzen, tat er wieder so, als ob er ein brennendes Interesse für die Ölmalereien an der Wand empfinge.

Er schritt von einem Bild zum andern und prüfte jedes sorgfältig, obwohl er schon zwei Wochen lang täglich auf sie geblickt hatte. John merkte alsbald, dass Nimzowitsch irgendwas im Schilde führe und wurde rot vor Zorn über die verachtungsvolle Nonchalance, mit der Nimzowitsch Spiel und Gegner behandelte. Endlich kam Nimzowitsch zum Brett, machte seinen Zug, ohne sich niederzusetzen, und ging sofort wieder fort, um sich weiterhin in das Studium der Gemälde zu vertiefen. Dies wiederholte sich bis zum 16. Zug, und Nimzowitsch verbrauchte ostentativ dafür nicht mehr als fünf Minuten. Im 17. Zug bot er ein feines Bauernopfer an und gewann neun Züge später die Qualität. John hätte ruhig aufgeben können. Aber er war so wütend, dass er justament 82 Züge lang weiterspielte, bevor er endlich kapitulierte.

Raoul Capablanca. Schachweltmeister und Botschafter seines Landes

Am nächsten Morgen schickte er zu Nimzowitsch - zwei Sekundanten, die eine Duellforderung überbrachten. Nimzowitsch lachte die zwei Herren nur aus und erklärte ihnen, er sei zu einem Duell bereit, aber bloß zu einem mit den Fäusten. Er wies auf seine Muskeln und riet den Herren, John zu warnen. Damit war die Duellgeschichte in Lächerlichkeit erstickt." (Eduard Lasker: Chess Secrets (Seite 104).

Der kubanische Weltmeister Raoul Capablanca besaß in seiner Heimat Kult- und Helden-Status. 1913 bekam er eine Stelle im kubanischen Außenministerium und wurde mit dem Titel "Ambassador Extraordinary Plenipotentiary General" ausgestattet.

Der einzige Zweck war, dass Capablanca ungestört durch die Welt reisen und an Schachturnieren teilnehmen konnte.  Doch auch er war von Egomanie nicht ganz frei. Als er im Turnier von Havanna 1913 gegen Frank Marshall in eine schwierige Position gelang, rief er den Bürgermeister von Havanna zu sich und verlangte, dass alle Zuschauer den Turniersaal verlassen musste.

Siegbert Tarrasch (1862-1934): Zuviel Schmach gegen Bogoljubow

Erst als die Räumung vollzogen war, schüttelte er dem Gegner zum Zeichen seiner Aufgabe die Hand - er wollte bei seiner demoralisierenden Niederlage einfach nicht so viel Zuschauer dabei haben.

Wie sich der große Siegfried Tarrasch 1920 in Göteburg fühlte, als er quasi schon in der ersten Runde technisch K.O. ging, ist nicht überliefert.

Was bekannt ist, dass Efim Bogoljubow in einer Damenindischen Eröffnung schon im 9. Zug den Gewinn eines Läufers feiern konnte. Das war zuviel Schmach für Tarrasch und er gab sichtlich entnervt auf.

Wie dies kam, können Sie hier nachspielen.

Während der Sommerferien bleibt die Hasselgrundhalle geöffnet und der normale Spielbetrieb freitags wird durchgeführt. Theorie-Training: Zwei Monate Sommerpause, dann ist am 12. September wieder Training um 19:00 Uhr. Für die Zwischenzeit gibt's Lesestoff und Hausaufgaben. Die Empfehlungen des Trainers:

  • John Nunn : Schach verstehen - Zug um Zug  (gefällt mir ausgezeichnet)
  • John Nunn : Geheimnisse des Großmeisterschachs (anspruchsvoller als #1, aber längst ein Klassiker)
  • Max Euwe/Walter Meiden : Amateur wird Meister (vielleicht sogar geeignet für DWZ <1000)
  •  Max Euwe/Walter Meiden : Meister gegen Meister (Spielniveau der Partien ist gehobener als in 3),     möglicherweise erhältlich ist auch noch "Meister gegen Amateur" von den selben Autoren, das ich häufiger im Training verwendet habe, und im Niveau der Partien gewissermaßen noch vor #3) kommt.)
  • Mark Dvoretzki : Die Endspieluniversität  (ganz neu und sehr gut. Wie der Name schon sagt, es geht  hier um das Endspiel, das nicht nur bei uns zu oft vernachlässigt wird).

    Bezugsquellen: Schachbuchhändler, Versandhandel Niggemann, bei www.amazon.de oder Beyer-Verlag www.derschachladen.de 

 

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