Schachclub Bad Soden

 
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Aktuelle Nachrichten

Die Macher des Chess Classic Mainz 2003 haben gut lachen: Wieder einmal haben sie es geschafft, ein spannendes Superturnier reibungslos zu organisieren. Damit Sie sich auch über etwas freuen können, laden die Chess Tigers und der Schachsclub Bad Soden Sie zu einem kleinen Quiz ein.
Als Überraschung können Sie einen schönes Preispaket gewinnen. Zum Quiz bitte hier klicken....Falls Sie sich nicht auf das Quiz verlassen möchten, können Sie natürlich auch im Chess Tiger Shop das passende Souvenir oder gar eine Rarität kaufen.

Dezember 2003

Fernschach für Drückeberger? Die Süddeutsche Zeitung berichtet am 11. Dezember:
Stütze verweigert - Schach statt schuften

Weil er lieber Schach spielen wollte statt zu arbeiten, hat ein 33-Jähriger in der Pfalz den Staat auf Sozialhilfe verklagt. Das Gericht vermochte er jedoch nicht zu überzeugen.

Das Verwaltungsgericht Neustadt an der Weinstraße berichtete, das Sozialamt der betroffenen Stadt habe den Mann aufgefordert, im Gegenzug für die Sozialhilfe 19 Stunden pro Woche gemeinnützig bei der Stadtverwaltung zu arbeiten. Als er sich weigerte, die Arbeit zu übernehmen, habe das Sozialamt den Antrag abgelehnt.

Daraufhin hatte der Betroffene nach Angaben des Verwaltungsgerichts Rechtsschutz beantragt. Gegenüber den Richtern argumentierte der 33-Jährige, die gemeinnützige Arbeit sei für ihn nicht zumutbar, weil er Fernschach im Internet spiele.

Da er auf sehr hohem Niveau spiele, benötige er für die Analyse der Parteien mindestens fünf Stunden täglich. Für die ihm von der Stadtverwaltung angebotene Tätigkeit habe er daher keine Zeit.

Die Neustädter Richter lehnten den Antrag ab. Die Richter erklärten, Fernschach sei eine Freizeitbeschäftigung. Diese müsse er so lange zurückstellen, bis es ihm gelungen sei, nicht länger auf Kosten der Allgemeinheit zu leben.

Vishy Anand,
Der Tiger von Madras

Dass Vishy Anand ein begnadeter Schachspieler ist, beweist sein FIDE-Rang als die aktuelle Nummer 3 der Welt. Und dass er gerne ins Rhein-Main-Gebiet kommt und als Turniersieger wieder geht, haben wir schon oft erlebt. Insider berichten, dass er auch schon in Bad Soden entdeckt wurde.

Jetzt erhielten wir auch  aus Indien Weihnachtswünsche der besonderen Art.

Hören Sie selbst.... "Merry Christmas from India" (Lautsprecher einschalten, Windows Media Player oder ähnliches wird benötigt.)

Ein schönes Weihnachtsgeschenk präsentierte sich Sebastian Schmieder selbst: Im Vierer-Pokal traf Bad Soden 5 auf die in überlegener Besetzung angetretene Hattersheim 2. Stefan Schmieder, bisher noch ohne DWZ-Zahl, traf an Brett 2 auf den Routinier Hans Schirmer (DWZ 1733). Schirmer wählte mit Schwarz die Bogo-Indischen Verteidigung, und nach 20 Zügen einigten sich beide Kontrahenten auf ein Remis. Die Partie zum nachspielen >>>hier

Dr. Friedrich Bittner belegte beim Senioren-Weihnachtsturnier 2003 in Offenbach einen hervorragenden 9. Platz unter 28 Teilnehmern und blieb damit noch vor Siegfried Limberg (DWZ 2128, Sfr. Taunus). Sieger wurde Dr. Reinhard Zunker (DWZ 2108) vom SV Hofheim.

Die Weihnachtsfeier des Schachclubs war wieder einmal ein voller Erfolg. In ruhiger Adventsstimmung genossen die anwesenden Spieler die von Geerti Frank, Horst Woywod und anderen stillen Helfern bestens vorbereitete Feier.

Dr. Gunnar Philipp

Im Spitzenspiel der 6. Runde der Vereinsmannschaften trafen dann Dr. Gunnar Philipp und Thomas Rödiger aufeinander. Wer gedacht hätte, ihre Spielweise passe sich der Adventsstimmung an, sah sich getäuscht. In der spannenden Sizilianischen Eröffnungsvariante (B53), die von namhaften Spitzenspielern wie Boboljubov, Bobby Fischer, Najdorf, Tal, Spassky und Judit Polgar in der Turnierpraxis eingesetzt werden, gibt es für Weiß mit 28.4% gegenüber 36.6% für Schwarz eher geringere theoretische Gewinnchancen.

Aber Philipp wollte mit den weißen Figuren die Theorie widerlegen. Als er mit einer Mehrfigur (Springer) seinen Mannschaftskameraden Thomas Rödiger auch noch in eklatante Zeitnot brachte, war es fast um Schwarz geschehen. Doch dann kam echte  Weihnachtsstimmung auf:  mit wenigen Minuten verbleibender Spielzeit beschenkten sich beide Spieler gegenseitig und vereinbarten im 77. Zug ein Remis. Damit kommt es in der letzten Runde der Vereinsmeisterschaft zu einem spannenden Finish. Diese spannende Partie hier nachspielen.
Nach der 6 Runde wird das Teilnehmerfeld von vier punktgleichen Spielern angeführt. Gunnar Philipp und Thomas Rödiger trennten sich in der 6 Runde mit einem Remis, nachdem beide Spieler jeweils Stellungsvorteile und sogar Materialvorteile nicht zum Sieg nutzen konnten. Gunnar Philipp, Gerolf Dietz, der favorisierte Benjamin Felmy, Vereinsmeister von 2002und Dr. Friedrich Bittner haben aus den bisherigen 6 Runden je 5 Punkte erzielt. Die Rangfolge in der Tabelle ergibt sich derzeit nur aus der unterschiedlichen Buchholzwertung, die die Stärke der Gegner angibt, gegen die ein Teilnehmer jeweils gespielt hat. Michael Ochs, Geir Smith Meyer und Thomas Rödiger befinden sich mit je 4,5 Punkten in der Verfolgerrolle, dürften bei der Vergabe des Vereinsmeistertitels aber wahrscheinlich keine Rolle mehr spielen. Bei den Jugendlichen (U18) führt im Moment Christoph Leach mit 4 Punkten und dem 15. Tabellenplatz. Die komplette Tabelle nach 6 Runden und die Paarungen der 7. Runde finden sie >>>hier.

In der 7. und letzte Runde wird mit den Paarungen Dietz-Felmy und Bittner-Philipp der Endspurt in zwei echten Spitzenspielen entschieden. Bei gleichem Punktestand gibt die Buchholzwertung und danach die Sonneborn-Berger-Wertung den Ausschlag für den Titel des Vereinsmeisters. Der Vereinsmeister und der beste Teilnehmer U18 werden auf der Jahresversammlung mit einem Pokal ausgezeichnet.

Dirk Windhaus hat als Webmaster diese vorbildliche Webseite eingerichtet

Nachbarschaftshilfe. Zum zweiten Mal trafen sich einige aktive Schachvereine des MTS-7-Bezirks zum Gedankenaustausch im Bad Sodener "Ristorante La Cucina". Trotz sportlicher Wettbewerbe am Brett haben nahezu alle Vereine Möglichkeiten und Handlungsbedarf, das Schachspiel als solches zu fördern und gemeinsame Sorgen gemeinsam zu lösen. Hierbei muss das Wagenrad nicht immer neu erfunden werden. Insbesondere die Kommunikation und der Informationsaustausch unter den Vereinen könnten enorm verbessert werden, denkt man nur einmal an Ankündigungen von den zahlreichen Turnieren im Rhein-Main-Gebiet. Diese werden oft nur mit Mund-zu-Mund-Propaganda weitergegeben werden. Auch beim Ergebnisdienst könnten viele Verbesserungen gemacht werden. Einen ersten Schritt dazu haben einige Vereine mit einer automatischen Weiterleitung der von Herrn Heilig dankenswerterweise zusammengestellten Ergennisse eingeleitet. Und Dirk Windhaus, Webmaster der Schachvereinigung Eppstein hat eine Lösung programmiert, die auch für andere Vereine vorbildlich sind. In der Jugendarbeit gibt es ähnliche Sorgen, Personen mit Engagement für die Betreuung sind fast überall händeringend gesucht. Unser Nachbarverein SC 1910 Frankfurt-Höchst e.v. hat jetzt auch den Schritt in das Cyber Village genommen und ist mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten. Hier geht's nach Höchst: http://www.sc1910frankfurt-hoechst.de/

Ergebnisse der Schülerliga vom 5.12.03, sowie der Mannschaftswettkämpfe vom 7.12.03

Schülerliga Premier Division, Runde 7, gespielt am 5.12.03
Eschborn 1 gegen Bad Soden 1 3:1
Jan Sohl gegen Maximilian Witt 1:0
Alexander Mühleip gegen Christian Wolny 1:0
Thies Sohl gegen Julien Leach 0:1
Johannes Ackermann gegen Christoph Leach 1:0

Schülerliga Premier Division, Runde 8 (Rückspiel), gespielt am 5.12.03
Bad Soden 1 gegen Eschborn 1 0:4
Maximilian Witt gegen Jan Sohl 0:1
Christian Wolny gegen Alexander Mühleip 0:1
Julien Leach gegen Thies Sohl 0:1
Christoph Leach gegen Johannes Ackermann 0:1

Schülerliga Second Division, Runde 7, gespielt am 5.12.03:
Bad Soden 3 gegen Steinbach 0:4
Jan Burghard gegen Thomas Pischke 0:1
Robert Steinebach gegen Alexander Sum 0:1
Ina Schimetschka gegen Tarik Elsayed 0:1
Gromball, Marco gegen Gübert, Stefan 0:1

Schülerliga Second Division, Runde 8 (Rückspiel), gespielt am 5.12.03:
Steinbach gegen Bad Soden 3 4:0
Thomas Pischke gegen Jan Burghard 1:0
Alexander Sum gegen Robert Steinebach 1:0
Tarik Elsayed gegen Ina Schimetschka 1:0
Stefan Gübert gegen Matthias Tauber 1:0

Schülerliga Second Division, Runde 7 und 8, gespielt am 5.12.03:
Bad Soden 2 gegen Hattersheim zweimal 4:0 kampflos, da Gegner nicht angetreten!
Jonny Ramirez 1:0 k, 1:0 k Christof Petersen 1:0, 1:0 k Benedikt Kirsch 1:0 k, 1:0 k Carsten Segesser 1:0 k, 1:0 k

Tabellenstand der Schülerliga:

Premier League
1. Hofheim                    10:2     19 BP
2. Eschborn                    9:3     15
3. Eppstein                     7:5     15
4. Frankfurt-West           4:8      9,5
5. Höchst                       4:8     7,5
6. Bad Soden 1               2:10     6

Second Division
1. Hofheim 2           10:2        18,5 BP
2. Sulzbach              6:6        10,5
3. Hattersheim          6:6         10
4. Bad Soden 2        5:7         11
5. Steinbach             5:7         10,5
6. Bad Soden 3         4:8         11,5

 

Ergebnisse der 4. Runde vom 7. Dezember 2003:

MTS-Liga   Ergebnis
Kelkheim Mörfelden 4 : 4
Hofheim 3 Kelsterbach 1 6,5 : 1,5
Eppstein 2 Taunus 2,5 : 5,5
Bad Soden 1 Flörsheim 1 5 - 3
Eschborn 1 Hattersheim 2 5 - 3
Bezirksklasse B   Ergebnis
Fischbach Eschborn 2 2 : 6
Hattersheim 3 Bad Soden 2 4,5 : 3,5
Hochheim 2 Taunus 2  4 : 4
Kelsterbach 2 Raunheim 4 : 4
Groß-Gerau 2 Hofheim 5 2,5 : 5,5
   
Bezirksklasse C   Ergebnis
Sulzbach 2 Nauheim  4: 4
Hattersheim 4 Steinbach 4 4 : 4
Flörsheim 2 Goldstein 2 5,5 : 2,5
Rüsselsheim 2 Eppstein 3  1 : 7
F-West 3 Bad Soden 3 5 : 3
   
Kreisklasse A   Ergebnis
Kelkheim 2 Mörfelden 2 4,5 : 1,5
Bad Soden 4 Höchst 3 5 : 1
Sulzbach 3 König Nied 3 1,5 : 4,5
Steinbach 5 Hofheim 8 1 : 5
Groß-Gerau 3 Hofheim 6 2,5 : 3,5
   
Kreisklasse B   Ergebnis
Eschborn 3 spielfrei  
Bad Soden 6 Hochheim 4 1 : 5
Hattersheim 5 Hochheim 3 1,5 : 4,5
Eppstein 5 Eppstein 4 0,5 ; 4,5
Kelsterbach 3 Raunheim 2 1 : 5
Bad Soden 5 Flörsheim 3 1,5 : 4,5
   
Kreisklasse C   Ergebnis
Kelkheim 3 Nauheim 2 2 : 3
Bad Soden 8 Steinbach 7 4,5 : 0,5
Flörsheim 4 Steinbach 6 4 : 1
Bad Soden 10 Bad Soden 9 3,5 : 1,5
Rüsselsheim 3 Hofheim 9 0,5 : 4,5
Bad Soden 7 Hofheim 8 0 : 5

 

Dr. Bernhard Wiedemann

Vierer-Pokal: Bad Soden 3 erreicht das Ende der Fahnenstange. Aus gegen das Quartett von Fischbach. Jürgen Hertsch verlor seine Partie und Robert Ackermann kämpfte hartnäckig und beendete als letzter seine Partie. Kurt Fredershausen musste erst nach 60 Zügen in einem Turm-Bauern-Endspiel, in dem sein Gegner leichte positionelle Vorteile geschickt und konsequent ausnützte, die Fahnen strecken.

Und für Dr. Bernhard Wiedemann (noch ohne DWZ) gab es nach dem Verlust eines Zentralbauern wenig Hoffnungen, er riskierte noch einige Gegenangriffe bei Material-Rückstand, doch dann war seine offene Königsposition nicht mehr zu halten.

Fazit: gut gekämpft gegen einen gemäss DWZ-Papierform hoch überlegenen Gegnern, mit 0:4 Punkten schied Bad Soden 3 aus dem Pokal-Wettbewerb aus. Glückwunsch an das Fischbach-Quartett.

Bad Sodener Spieler bei Turnieren. 2 Ergebnisse unser Spieler: Benjamin Felmy wurde in Hattersheim 5. von 20 mit 5,5 Punkten von 9 möglichen, in Bad Homburg gab es für Smith Meyer nur Platz 55 und für Michael Leach den letzten Platz 63, den einzigen Sieg für Michael gab es auch noch kampflos! Beide Turniere waren hochkarätig besucht, viele Spieler mit deutlich über 2.000 DWZ! Mehr finden Sie hier: http://www.schachclub-hattersheim.de/index16.htm und http://ebc.de/schachklub/chronik/200/3/intern/stadt/bsm_rangliste.htm

Zwischenstand der Vereinsmeisterschaft (6. Runde):

Teilnehmer Teilnehmer Ergebnis
Dr. Philipp, Gunnar Rödiger, Thomas   -  
Felmy, Benjamin Bettenbühl, Roland 1 - 0
Dietz, Gerolf Großjohann, Daniel 1 - 0
Dr. Bittner, Friedrich Romanov, Sergiy 1 (kampflos) - 0
Kenk, Gerhard Smith-Meyer, Geir 0 - 1
Ochs, Michael Meisgeier, Sven 1 (kampflos) - 0
Ackermann, Robert Hoss, Michael 0,5 - 0,5
Leach, Michael Götting, Ulrich 0 - 1
Meyer, Stefan Leach, Julien 1 - 0
Schäfer, Rudi Leach, Christoph 0 - 1
Mangold, Else Hertsch, Andreas 1 (kampflos) - 0
Azizou, Kenan Fredershausen, Kurt 0 - 1
Knies, Werner Petersen, Christof 1 - 0
Kappellusch, Stefan Hertsch, Jürgen 1 - 0
Ruppel, Dieter Decker, Tobias 1 - 0
Merz-Zönnchen, Rolf Bello, Valerio 1 - 0
Malinowski, Klaus Witt, Maximilian 1 - 0
Spreng, Sebastian Leimer, Hannelore   -  
Schmakowski, Oliver Wolny, Christian 1 - 0
Markert, Marcel Frank, Geerti 1 - 0
Woywod, Horst Kysylan, Maxym 1 - 0
Redelbach, Alexander Arndt, Manfred 0 - 1 (kampflos)
Thieme, Daniel Bello, Valentina 0 - 1
Arnold, Max Siewecke, Florian 1 - 0
Fidlschuster, Georg Ramirez, Jonny 0 - 1
Dehn, Philipp Freilos   -  
 

Die erste Mannschaft von Bad Soden erlitt beim Schachclub Eschborn das Pokal-Aus. In der zweiten Vierer-Pokal-Runde der MTS-Vereine hatten die Spieler der ersten Mannschaft gegen den ebenfalls in der MTS-Liga spielenden SC Eschborn das Nachsehen: mit 1,5 : 2,5 Punkten mussten sie wieder den Heimweg antreten. Am ersten Brett kam Vereinsmeister Benjamin Felmy (DWZ 2090) gegen den 14-jährigen Jan Sohl (DWZ 1847) nicht über ein Remis hinaus und auch Thomas Rödiger (DWZ 1956) trennte sich unentschieden von Jan Blumenstein (DWZ 2031) unentschieden. Eine Niederlage gab es für Dr. Bittner (DWZ 1936) am dritten Brett. Doch Dr. Philipp (DWZ 1934) erreichte an Brett vier gegen den stärksten Eschborner Spieler, FM Horst Schnitzer (DWZ 2041), ein beachtliches Remis.

November 2003

Peter Hegner

Peter Hegner in Lossburg erfolgreich. Beim 44. EVA Hauptturnier, welches am 11. Oktober in Losberg zu Ende ging, erzielte unser Spieler der zweiten Mannschaft beachtliche 5 Punkte aus 9 Partien.

Damit plazierte sich Hegner unter den 45 Teilnehmern auf den 19. Rang. Er verbesserte seine DWZ-Leistung auf 1671. Sieger wurde der für den Schachclub Eppingen spielende Hans Stadt mit 7.5 aus 9.

Spielortverlegungen: Für die am 7. Dezember angesetzten Heimspiele der MTS-Mannschaftsrunde #4 müssen aus logistischen Gründen die Spielorte in Bad Soden aufgeteilt werden:
 

  • Bad Soden 1 - Flörsheim 1
    (Bürgerhaus, Bad Soden-Neuenhain)
  • Hattersheim 3 - Bad Soden 2
  • F-West 3 - Bad Soden 3
  • Bad Soden 4 - Höchst 3
    (Hasselgrundhalle Bad Soden)
  • Bad Soden 6 - Hochheim 4
    (Badehaus im Kurpark Bad Soden)
  • Bad Soden 5 - Flörsheim 3
    (Bürgerhaus, Bad Soden-Neuenhain)
  • Bad Soden 8 - Steinbach 7
    (Hasselgrundhalle, Bad Soden)
  • Bad Soden 7 - Hofheim 8
    (Hasselgrundhalle, Bad Soden)

Bericht aus der Schülerliga - oder wenn der Große Vorsitzende selbst Feuerwehr spielen muss:

Die Schülerliga-Partie war um 18:00 Uhr angesetzt, aber infolge Transportschwierigkeiten schaffte Philipp Dehn erst, um 18.35 Uhr in Hofheim zu sein. Dort kämpften bereits Christof Petersen, Benedikt Kirsch und Carsten Segesser schon gegen die starke Hofheimer 2. Jugendmannschaft. Philipp hatte dann noch 7 Minuten Zeit für seine Partie, konnte seinen Gegner noch Schach Matt setzen. Das war leider der einzige Punkt für Bad Soden, denn beim Rückspiel gab es für Philipp und seine Mannschaftskameraden eine klare Niederlagen. Obwohl Christof Petersen schon 2 Mehrbauern hatte übersah er dann einen starken Zug seines Gegners, wo er leider durch ein gedecktes Läuferschach seinen Turm verlor.

Schülerliga Second Division Runde 5 am 18.11.03:
Hofheim 2 gegen Bad Soden 2 Ergebniss 3:1

van Woelderen, Jonathan (DWZ 1.161) gegen Dehn, Philipp 0:1
Schwarz, Dominik (DWZ 1.490, Gastspieler von Flörsheim) gegen Petersen 1:0
Schmucklermann, Alexandra (DWZ 891) gegen Kirsch 1:0
Schmucklermann, Michael (DWZ 1.246) gegen Carsten Segesser 1:0

Schülerliga Second Division Runde 6 (Rückspiel)

Bad Soden 2 gegen Hofheim 2, Ergebnis 0:4

Dehn gegen van Woelderen 0:1
Petersen gegen Schwarz 0:1
Kirsch gegen Alexandra Schmuklermann 0:1
Carsten Segesser gegen Michael Schmuklermann 0:1

Der Abtausch ist die Seele des Schachspiels - aber auch der Beginn der Langeweile. Die letzte und entscheidende Partie zwischen X3D Fritz und Kasparov konnte nicht an die Spannung und Dramatik früherer Auseinandersetzung anknüpfen. Im 27. Zug gab es das Remis, das Match über 4 Partien endete ebenfalls 2 : 2 unentschieden. Zum Nachspielen >>>hier

Auslosungen zur 2. Runde des MTS-Vierer-Pokals
(zu spielen bis zum 21.12.2003). Die Lose zog Schachfreund Schwichtenberg vom SV Hofheim.

SC Eschborn 3  (KB) -  SV Groß-Gerau 2  (BB)
SC Sulzbach (BA) -  SC F-West 2   (BA)
SC Bad Soden 5  (KB) -  SC Hattersheim 2  (MTS-L)
SK Raunheim  (BB) -  SV Groß-Gerau   (BA)
SC Steinbach 3  (BA) -  SV Hofheim 3  (MTS-L)
SC Eschborn   (MTS-L) -  SC Bad Soden  1 (MTS-L)
SC F-West 3  (BC) -  SV Kelsterbach  (MTS-L)
SF Taunus  (MTS-L) -  SC Flörsheim  (MTS-L)
SC Steinbach 6 (KC) -  SC Eschborn 2  (BB)
SC Bad Soden 3  (BC) -  SC Fischbach  (BB)
SC Sulzbach 2  (BC) -  SV Rüsselsheim  (BA)
SC Flörsheim 3  (KB) -  SV Kelsterbach 2  (BB)
SC Flörsheim 2  (BC) -  SF Kelkheim  (MTS-L)   
SVG Eppstein 2  (MTS-L) -  SF Mörfelden  (MTS-L)

Schülerliga: Ergebnisse vom 14.11.2003 Runde 3 und 4:

Schülerliga Premier Division, Runde 3 vom 7.11.03
Frankfurt West 1 gegen Bad Soden 1, Ergebnis 3:1

Kolb, Axel (DWZ 880) gegen Witt, Maximilian 1:0
Petri, Eike gegen Wolny, Christian 1:0
Grohmann, Leonhard (DWZ 1137) gegen Leach, Julien 1:0
Quarkaxhija, Richard gegen Leach, Christoph 0:1

Schülerliga Premier Division, Runde 4 (Rückspiel)
Bad Soden 1 gegen Frankfurt West 1, Ergebnis 2,5 : 1,5

Witt gegen Kolb, Axel 0,5:0,5
Wolny gegen Petri 0:1
Leach, Julien gegen Grohmann 1:0
Leach, Christoph gegen Quarkaxhija 1:0

Runde 3 (Second Division)

Bad Soden 3 gegen Hattersheim 1 4:0 kampflos
(Uhren waren bei Hattersheim abgelaufen, kamen zu spät!) Brendel, Leon gegen Kreß, André + zu - Arnold, Max gegen Steinbrech, P. + zu - Olumi, Ramin gegen Kleine, Florian + zu - Fidlschuster, Georg gegen Petry,M. + zu -

Runde 4 (Second Division, Rückspiel)

Hattersheim 1 gegen Bad Soden 3 3:1
Kreß, André gegen Brendel, Leon - zu + (0:1 kampflos) Steinbrech gegen Arnold 1:0 Kleine, Florian gegen Olumi, Ramin 1:0 Petry, M. gegen Fidlschuster, Georg 1:0

Vereinsmeisterschaft mit Überraschungen: Zwischenergebnisse der Runde 6 liegen nun >>>hier vor. Entgegen aller Erwartungen erzielte Michael Hoss (DWZ 895) ein Remis gegen Robert Ackermann (DWZ 1401) und Valentina Bello (ohne DWZ) besiegte Daniel Thieme (DWZ 807) mit 1 : 0. In den oberen Punkterängen setzte sich Titelverteidiger Benjamin Felmy erwartungsgemäss gegen Roland Bettenbühl mit 1:0 durch. Und die faustdicke Überraschung schaffte der 7-jährige Christoph Leach (DWZ 816): Er siegte mit den schwarzen Steinen gegen unseren Senior Rudi Schäfer (DWZ 1271)

Kann Gary Kasparov noch gegen den Computer gewinnen? Alles spitzte sich im 3. Match Mensch - Maschine auf diese Frage zu. Die erste Partie endete unentschieden, die zweite verlor Kasparov - Zwischenstand 0,5 - 1,5 zugunsten des Computers. Und es waren nur noch zwei Partien zu spielen in dem auf vier Partien angelegten Duell zwischen der menschlichen und künstlichen Intelligenz. Kasparov musste also in der dritten Partie volles Risiko eingehen um zumindest noch das Match ausgeglichen zu gestalten. Kasparov begann die Partie in aggressivem Stil und spielte in der Eröffnung ein abgelehntes Damengambit in der Semi-Slavischen Variante.

Diese Eröffnungsvariante tauchte schon 1849 in der Schachwelt auf, bekannte Spieler wie Blackburne, Chigorin, Steinitz, Pillsbury, Marshall, Tartakover, Tarrasch, Maroczy, Euwe, Reti, Aljechin, Bogoljubow, Colle, Rubinstein, Najdorf, Taimanov, Löwenfish, Keres oder Botvinnik - sie alle hatten diese im Repertoir. Und auch Kasparov kannte diese Variante, verlor er doch mit den schwarzen Figuren zuletzt sensationell gegen den Israelischen GM Huzman beim Europäischen Club Cup 2003.

Mit konsequentem Angriffsspiel - Kasparov verzichtete auf eine Rochade - war DEEP FRITZ nicht in der Lage, in einer geschlossenen Partie über fast planlose Figurenbewegungen hinweg zu kommen. Die geschlossene Position war durch lange, in sich verhakte  Bauernketten gekennzeichnet. Kasparov hatte eine Kette von f2 bis b6 aufgebaut, DEEP FRITZ blockierte mit der schwarzen Bauernkette von b7 bis e4 die Möglichkeiten seiner eigenen Figuren. Nach einem strategischen Fehler von DEEP FRITZ konnte Kasparov den Randbauer auf a5 gewinnen. Dann griff er - ganz im Sinne von Nimzowitsch - die gegnerische Bauernkette an deren Basis auf b7 an. Die Bewegungsfreiheit der schwarzen Figuren war extrem eingeschränkt, und so kam DEEP FRITZ nie zu einem langfristig konzipierten Spiel und gab nach 45 Zügen auf. Die Götterdämmerung war noch einmal verschoben worden. Spielen Sie diese Partie >>>hier nach.

Bad Sodener Mannschaften können doch noch gewinnen!": Ergebnisse der Runde 3 der MTS-Mannschaftskämpfe am 9.11.03.

  • Bad Soden 1 gewinnt ganz klar bei Hattersheim 1 mit 5,5:2,5
  • Bad Soden 2 verliert unglücklich gegen Eschborn 2 mit 3,5 zu 4,5 (Zum Schluß waren drei Partien in Zeitnot, Götting gewann, Ochs remisierte. Die spannenste Partie war bei Sven Meisgeier der nur 10 Minuten für 20 Züge zum Schluß hatte, gewinnt Turm gegen Springer, verliert wieder Turm gegen Springer zurück, verliert noch 2 Bauern und verliert die Partie, weil er die Zeit überschritten hatte (nur 39 Züge!)
  • Bad Soden 3 verliert knapp gegen Rüsselsheim 2 mit 3,5 zu 4,5 (Ackermann an Brett 1 muß beim Stand von 3:4 remisieren, da er keine Gewinnchance hatte.
  • Bad Soden 4 gewinnt in Nied 4:2 (Malinowski und Sieweke gewinnen kampflos, Julien und Christoph Leach gewinnen die Dame der Gegner und Ihre Partien!
  • Bad Soden 5 spielfrei , Bad Soden 6 verliert 0:6 bei Hochheim 3
  • Bad Soden 7 gewinnt eindrucksvoll gegen Kelkheim 3 mit 4:1 (Tobias Schmieder, Hoss, Thieme und Redelbach gewinnen.
  • Bad Soden 8 verliert bei Steinbach 6 2:3 (Petersen und Kirsch gewinnen)
  • Bad Soden 9 gewinnt ganz klar gegen Flörsheim 4 mit 4:1
    (Arnold, Kysyslan, Brendel und Georg Fidlschuster gewinnen)
    Bad Soden 10 verliert in Hofheim 9 mit 1:4, einziger Punkt durch Jonny Ramirez
     

Gary Kasparov

Man in Black: Im publizitätsträchtigen Wettkampf "Mensch gegen Maschine" trifft Gary Kasparov auf DEEP FRITZ, ein speziell aufgerüstetes Computersystem mit der Schachsoftware von Chessbase.

Die erste Partie war spannungsgeladen und FRITZ erzwang durch Zugwiederholung ein Remis. In der zweiten Partie musste Kasparov mit Schwarz antreten. Wie DEEP FRITZ dann Kasparov mit positionellem Schach bezwang, können (und sollten) Sie hier nachspielen. Die dritte Partie verlor Kasparov gegen DEEP FRITZ, Zwischenstand 0,5 - 2,5.

 

Ergebnisse der Schülerliga, gespielt am 7.11.03 in der Hasselgrundhalle:

  • Bad Soden 2 gegen Sulzbach 1 (3. Runde) 4:0
    Philipp Dehn gegen Volker Knauthe 1:0
    Steffen Voigt gegen Tim Weissmann 1:0
    Christof Petersen gegen Philipp Günzler 1:0
    Peter Busch gegen Sascha Löbner 1:0
     
  • Sulzbach 1 gegen Bad Soden 2 4. Runde (Rückspiel) 2:2
    Volker Knauthe gegen Philipp Dehn 0:1
    Tim Weissmann gegen Jonny Ramirez 1:0
    Philipp Günzler gegen Christof Petersen 0:1
    Sascha Löbner gegen Daniel Smith-Meyer 1:0
     

Am 15. November beginnen die Main-Taunus-Jugendeinzelmeisterschaften in der Stadthalle Frankfurt-Zeilsheim für die Altersgruppen U10 bis U18: Ausschreibung und alle Runden-Termine.

Geri's Game oder die Psychologie des Schachspiels: Dass Schach nicht nur von Logik und kühlem Kalkül beherrscht wird, zeigt dieser Oscar-gekrönte Film von Pixar (QuickTime Viewer wird benötigt und kann kostenlos heruntergeladen werden). Wer genau hinschaut wird feststellen, dass eine etwas ungewöhnliche Eröffnung (Eco C20) gespielt wird. Diese kommt tatsächlich im Turnierbetrieb gelegentlich vor, so zuletzt beim 17. El Puerto St. Maria Open in Cadiz, Spanien. Hier spielte Diaz Ferdinand gegen Garcia Borondo in der ersten Runde: 1 e4 e5, 2. f3 Lc5, 3. Lb5 Sc6, 4. Sh3 d5, 5. exd5 Dh4+, 6. g3 Dxh3, 7. Tg1 Dxh2, 8. Tf1 Dxg3+, 9. Tf2 Dxf2+. Tonto!

3 Ergebnisse vom MTS Viererpokal 1. Runde:

Bad Soden 5 gegen Hochheim 2 - 4:0 kampflos gewonnen, da Gegner nicht angetreten ist (Michael Leach, Stefan Schmieder, Schmakowski, Kappellusch) Bad Soden 5 damit eine Runde weiter!)

  • Bad Soden 2 gegen Sulzbach 1 1:3

Götting-Kominek 0:1, Hegner-Fay 0:1, Geir Smith-Meyer-Henninger 1:0, Ochs-Bennewitz 0:1. Bad Soden 2 damit ausgeschieden!

  • Bad Soden 7 gegen Sulzbach 2 0:4

Hoss-Brendel 0:1, Stefan Schmieder-Koller 0:1, Redelbach-Richter-Häbich 0:1, Voigt-Pawlik 0:1. Bad Soden 7 damit ausgeschieden!

In der 2. Runde sind somit Bad Soden 1, 3 und 5!

 

Als neues Vereinsmitglied begrüssen wir herzlich Rüdiger Schilb.

1. Eschborner Schach-Open

Geir Smith-Meyer

Unser Nachbarverein, der Schachclub Eschborn 1974, veranstaltete das 1. Eschborner Schach-Open Turnier vom 24.-26. Oktober und erzielte auf Anhieb mit 98 Teilnehmern eine hervorragende Resonanz.

In dem auf 5 Partien festgesetzten Turnier nach dem Schweizer System gewann IM Igor Solomunovic aus Heidelberg mit einem halben Punkt Vorsprung vor IM Klaus Klundt (Tegernsee). IM Stephan Solonar aus Offenbach wurde Dritter. Von den Bad Sodener Teilnehmern spielte Geir Smith-Meyer mit einer Turnierleistung von 1771 DWZ-Punkten ein hervorragendes Turnier und verbesserte seine DWZ-Zahl um 43 Zähler auf nunmehr 1613 DWZ (inoffiziell).

Die Ergebnisse auf einen Blick:

Rang Name Verein Punkte
1 Solomunovic Igor, FM Heidelberg 4,5
2 Klundt Klaus, IM Tegernsee 4,0
3 Solonar Stephan, IM Offenbach 4,0
4 Kauch Markus Dotzheim 4,0
5 Bogdanovic Grigori, IM Bad Mergenheim 4,0
6 Ksieski Zbiegniew, IM Sailauf 4,0
7 Boidman Yuri, IM Remagen 4,0
8 Reschke Stefan, IM Oberursel 4,0
9 Donchenko Anatoli, IM Hungen-Lich 4,0
10 Meijers Viesturs, IM Aue 3,5
39 Smith-Meyer Geir Bad Soden 3,0
52 Ochs Michael Bad Soden 2,5
73 Goetting Ulrich Bad Soden 2,0
89 Fredershausen Kurt Bad Soden 1,0

Vierer-Pokal: erwartungsgemäß hat unsere 6. Mannschaft gegen Frankfurt West 3 mit 0-4 das Nachsehen gehabt. Die Einzelergebnisse: Woywod - Renate Niebling 0:1, Frank - Platz 0:1, Leimer - Wienecke 0:1, Sieweke - Vogelgesang 0:1.

Oktober 2003

Alexander Grischuk, Achter der Weltrangliste und Sieger des ORDIX-Open bei den Chess Classic Mainz 2003 kann sich nicht mehr richtig freuen: die Meistermannschaft vom Lübecker SV wird kurzerhand aufgelöst.

Finanzamt will Spitzensportler melken: Auf der Jagd nach dem letzten Steuergroschen hat das Finanzamt jetzt Spitzensportler unterschiedlicher Prominenz ins Visier genommen. Finanzminister Hans Eichel und die Zeitung mit den grossen Buchstaben liefern sich medienwirksame Gefechte. Im Mittelpunkt: Formel-1 Weltmeister Michael Schuhmacher, Bruder Ralf Schuhmacher, ex-Tour-de-France-Sieger Jan Ullrich oder auch die Fußballstars des gelb-schwarzen Biene-Maja-Vereins "BvB - Brasilianer von Borussia" Dortmund - diese hatten eine bisher legale Steuerregelung der Nacht- und Sonntagszuschläge ausgenutzt und wurden dafür vom Fiskus den Pranger gestellt.

Nun erwischt es auch mit der Schach-Bundesliga-Mannschaft von Lübeck den amtierenden Deutschen Meister: Die Finanzbeamten hatten herausgefunden, daß nicht nur Spielerhonorare, sondern auch deren Reisekostenerstattungen für Hotels und Verpflegung als Einkommen zu versteuern wären. Das war dem Sponsor des Vereins doch wohl zuviel des guten und er zog knapp 16 Tage vor dem geplanten Bundesligastart kurzerhand seine GM-Promi-Mannschaft vom Spielbetrieb zurück und lieferte gleich mehrere Begründungen dafür ab. Übrig bleibt ein reduziertes Bundesliga-Teilnehmerfeld, ein erster bekannter Absteiger (Lübeck) und die Erkenntnis, daß auch in der Schachbundesliga die Sponsorengelder nicht von Dagobert Duck oder Bill Gates finanziert werden. Auch die Bundesliga-Mannschaft vom Nachbarn Hofheim kann aufatmen: die Reise nach St. Ingbert am 22./23.11. kann um einen Tag gekürzt werden, braucht sie jetzt nur noch gegen die noch verbleibenden Hanseaten aus Hamburg antreten. Und die Prominenten-Großmeister vom Lübecker SV? Alexander Grischuck (Siebter der Fide-Weltrangliste), Michael Adams (Platz 8), Kettenraucher Vladimir Epeshin (Rang 37) oder Schachbuchautor Dr. John Nunn (Rang 77) werden schnell herausfinden, wo die nächsten Fleischtöpfe sind. Dumm ist nur, daß die Wechselfristen schon abgelaufen sind und einige Turnierverträge bereits mit anderen Spitzenspielern abgeschlossen wurden. Der (fiskalische) Hund bellt, die (Geld-) Karawane zieht weiter.

Nicolas Hartmann vom SV Hofheim (rechts) im Spiel der Schülerliga gegen Bad Soden.

Auftakt zur Schülerliga: Die Mannschaft von Hofheim 1 war zu Gast bei Bad Soden 1. Der zehnjährige Nicolas Hartmann führte seine Team-Mitglieder im Hin- und Rückspiel mit jeweils 4:0 Punkten zu zwei ungefährdeten Siegen.

Zuletzt stellte er beim 7. Karl-Mala-Open in Frankfurt-Griesheim seine Spielstärke unter Beweis, holte 2 1/2 von 7 Punkten und erzielte eine DWZ von 1451.

In einer weiteren Begegnung blieben Bad Soden 2 gegen Bad Soden 3 unter sich, hier gewannen zunächst die schwächer eingeschätzten Spieler in der dritten Mannschaft mit 2,5 zu 1,5. Im Rückspiel drehte die zweite Mannschaft dann den Spies um und gewannen ihrerseits mit 2,5 zu 1,5 Punkten.

Im Vierer-Pokal traf die junge Mannschaft von Bad Soden 9 auf die erfahrenen Vier von Steinbach 3 (u.a. mit Jürgen Claus, Ralf Hörner, Günter Becker) und hatte erwartungsgemäss mit 0:4 Punkten auch das Nachsehen.

In der sechsten Runde der Vereinsmeisterschaft  bewies Michael Hoss seinen zuletzt guten Überblick und erreichte gegen Robert Ackermann sein zweites Remis in Folge. Dieses interessante Match mit Damen-Bauern-Eröffnung können Sie >>>hier nachspielen. Geir Smith-Meyer konnte mit Schwarz seine Partie gegen Gerhard Kenk gewinnen. In der englischen Eröffnung konnte Kenk zunächst eine leichte Initiative aufrecht erhalten, doch am Ende setzte sich der Norweger klar durch.
 

Auftakt zur Schülerliga: Christoph Leach (vorne links) sammelte Erfahrungen im Match gegen Nicolas Hartmann (vorne rechts)

Leach-Family-on-Tour: Papa Leach nahm mit seinen beiden Söhnen am 29. Möhneseepokal-Turnier (B-Open) teil. Michael erreichte mit 3 von 7 Punkten eine Turnierleistung von 1410 Punkten und verbesserte seine DWZ-Zahl um 26 auf 1330.

Julien gewann 1 1/2 von 7, spielte eine famose Turnierleistung von 1101 und kommt somit auf eine neue DWZ-Zahl von 904. Nur Christoph Leach, der jüngste im Trio, ging mit 0 von 6 leer aus und büßte in seiner DWZ-Zahl geringfügig 7 Punkte ein.

 

 

Vereinsmeisterschaft: Der Tabellenstand nach fünf (von neun) gespielten Runden liegt vor: >>>hier

Mit Narrenmatt gegen die Supertalente? Fast könnte es wie bei Gullivers Reisen sein: Auf der Insel Liliput versuchten die Zwerge, den Riesen Gulliver mit dünnen Stricken zu bändigen.

Schülerliga: Termin plan liegt vor - kommt es auf das Aufeinandertreffen der Super-Talente? Die Planer der Schülerliga im MTS-Bezirk 7 haben ganze Arbeit geleistet: 12 Schülermannschaften, getrennt nach "Premier League" und "Second Division", treten zum Wettkampf auf den 64 Quadraten an. Bad Soden ist mit drei Mannschaften vertreten, Hofheim mit 2 Teams, alle anderen Vereine haben jeweils eine Mannschaft gemeldet. Ganz prominent auf der Teilnehmerliste ist beim SC Höchst Julian Geske, Jahrgang 1992 und mit einer DWZ-Leistungszahl von 1856 ausgestattet. Darüberhinaus ist Geske auch amtierender Deutscher Jugendmeister in der U12-Altersgruppe. Jan Sohl vom SC Eschborn ist mit einer DWZ-Leistungszahl von 1835  das zweite Super-Talent, das für den SC Eschborn in der Schülerliga ans Brett geht. Bei den Spielpaarungen trifft Jan Sohl auf Maxi Dapprich, mit 1204 DWZ etwa 600 Punkte niedriger eingestuft, Nathalie Popovic aus Eppstein bringt 1292 DWZ mit und Kristoffer Weißert vom SC Höchst kann noch 1159 DWZ-Leistungspunkte in die Wagschale werfen. Alle anderen Gegner haben keine DWZ-Leistungszahl. Ähnlich wie bei Gulliver auf der Insel Liliput wird es wohl auch Julian Geske treffen: von seinen Gegner dürfte Nicholas Hartmann vom SV Hofheim (1544 DWZ) noch den stärksten Widerstand leisten, alle anderen Gegner sind nach Papierform erheblich schwächer einzuschätzen.

Doch wenn es zum Aufeinandertreffen der Mannschaften aus Eschborn und Höchst mit den Supertalenten Geske und Jan Sohl kommt, müssen sie sich brav aus dem Weg wegen: Jan Sohl ist an Brett 1 gesetzt, während Julian Geske an Brett 3 antritt - schön regelkonform gemäss Ausschreibung. Die Spielpläne finden Sie in der Rubrik "Termine" >>>hier.

Ergebnisse im Vierer-Pokal:   Kelkheim 3 gegen Bad Soden 3 0:4 (Ackermann, Ruppel, Fredershausen und Jürgen Hertsch gewinnen), Bad Soden 2 kommt damit eine Runde weiter.  Steinbach 6 gegen Bad Soden 4 3:1 (Malinowski und Knies remisieren, Merz-Zönnchen und Lintchuk verlieren), Bad Soden 4 ist also ausgeschieden. In der Partie Bad Soden 8 gegen Eschborn 2 verliert Bad Soden mit 0,5 zu 3,5 (Petersen remisiert, Kirsch, Segesser und Decker verlieren), Bad Soden 8 ausgeschieden. Bad Soden 10 gegen Raunheim 1 0:4 (Witt, Wolny, Ramirez und Valentina Bello verlieren), Bad Soden 10 somit ausgeschieden.

Der achtjährige Valerio Bello feierte einen Punktgewinn gegen den 16-jährigen Daniel Thieme (DWZ 807)

Die fünfte Runde der Vereinsmeisterschaft 2003 ist nun abgeschlossen. Sie brachte einige Überraschungen und bringt nun Spannung in die nächste Runde. Können die Punktgewinne auch in der nächsten Runde bestätigt werden? Daniel Großjohann erkämpfte sich gegen Dr. Friedrich Bittner ein Remis, ebenso zeigte Michael Hoss bei seinem Unentschieden gegen Gerhard Kenk eine abgeklärte, ruhige Spielweise. Else Mangold erreichte eine Punkteteilung gegen Ulrich Götting und Sergiy Romanov besiegte überraschenderweise Jürgen Hertsch. Sohn Andreas Hertsch machte es seinem Vater vor und gewann gegen Rolf Merz-Zönnchen mit 1:0, und Youngster Valerio Bello gewann gegen Daniel Thieme. Alle Ergebnisse der fünften Runde finden Sie >>>hier.

Der Mehrbauer in der rechten Hand ist Gerolf Dietz (links) lieber als die Taube auf dem Dach: Auch die Nachanalyse mit Oliver Remmert (Eschborn, Mitte) bestätigte das von Gerolf am sechsten Brett der ersten Mannschaft vereinbarte  Remis. Der Eschborner Mannschaftsführer Matthias Müller (rechts) beobachtet mit Interesse.

Der Chef-Logistiker rauft sich die Haare - Der Kassierer freut sich.

Die zweite Runde der MTS-Mannschaftskämpfe wurden am 12. Oktober gespielt und die siebte Mannschaft von Bad Soden verlor den Überblick schon bei der Anfahrt zum Spiellokal in Rüsselsheim.

Beim Eintreffen um 15:15 Uhr war schon alles klar: regelkonform gingen alle Partien kampflos verloren und der Chef-Logistiker raufte sich die Haare ob dieses Ungemachs.

 Freuen konnte sich dafür der Vereinskassierer - blieb diese Verspätung ohne Strafgeldzahlung folgenlos. Alle anderen Ergebnisse sehen sie >>>hier

Oh wie gut daß niemand weiß
 daß ich Rumpelstiltschen heiß.

 

 

 

In einer Damengambit-Partie kam es nach einer Anti-Meraner-Variante mit dem Zug von Weiß 21. Txd5 zu rechts dargestellter Position, als Weiß den schwarzen Bauern auf d5 schlug.

Hierzu ergeben sich folgende Fragen:

(1.) Weshalb kann Schwarz den weißen Turm Td5 nicht schlagen?

Diese Antwort müssen Sie selber herausfinden, das verraten wir nicht...)

Weiß ist der Gewinner der obigen Partie Foto: Anna Dergachova-Daus / chessbase 

(2.) Was macht Schwarz nach 22. Lxc4?

(3.) Den Gewinner der Partie (Weiß) sehen Sie links im Bild, aber wer spielte diese Partie mit Schwarz? 

Die Antworten auf die Fragen 2 und 3 und die komplette Partie zum nachspielen finden Sie >>>hier.

 

 

Bürgermeisterwahl und Saisonauftakt: ein rabenschwarzer Sonntag. Jedesmal wenn in Bad Soden ein Wahlsonntag mit einem Termin der Mannschaftskämpfe zusammenfällt, schrillen beim Chef-Logistiker des Schachclubs die Alarmglocken. Denn die an sich schon knappen Räumlichkeiten werden kurzerhand zu Wahllokalen umfunktioniert und die Schachspieler stehen allenfalls noch vor der Wahl, ob sie nach der Wahl im Badehaus im Kurpark oder eher im Bürgerhaus in Neuenhain an die Bretter gehen sollen. Da der Schachclub mit 10 Mannschaften und etwa 60 aktiven Spielern antritt, kommt aufgrund der Platzprobleme kein einziges komplettes Heimspiel zustande und die Hälfte aller Spieler müssen dann eben Auswärtsspiele bestreiten. Roland Bettenbühl fasst die Ergebnisse des ersten Spieltags zusammen:   "Insgesamt war der Saisonauftakt für unsere Mannschaften ein rabenschwarzer Sonntag. Die erste Mannschaft hat mit Kelkheim gegen einen schwächeren Gegner mit 3:5 verloren, vor allen Dingen die Niederlagen an den Spitzenbretter ( 3 Niederlagen an Brett 1, 2 und 3) waren heftig, wobei man Felmy gegen einen Spieler mit 200 DWZ mehr keinen Vorwurf machen kann. Volle Punkte holten Götting und Dietz, halbe Punkte gab es für Fellner und Zöller, der Rest verlor.

Die Nachanalyse nach der Zeitnotniederlage: Christian Hannemann (links) analysiert mit Bernhard Heine (Taunus 2), Fritz Geiß (Mitte) beobachtet

Die 2. Mannschaft hatte Glück, dass Taunus nur mit 6 Mann antrat und wir fast gegen die komplette (inzwischen aufgelöste) 3. Mannschaft gespielt hatten. Es gewannen Smith-Meyer und Sauerteig kampflos, Meisgeier, Michael Leach und Bettenbühl siegten, der Rest verlor.

Die 3. Mannschaft hat ihre Minimalchance zum Klassenerhalt bereits am 1. Spieltag vermutlich verspielt und relativ klar verloren. Punkte gab es für Stefan Meyer (1), und drei Remis für Robert Ackermann, Jürgen Hertsch und Kurt Fredershausen.

Die 4. Mannschaft war gegen eine Hofheimer Mannschaft (mit DWZ Schnitt 1.400) überfordert, nur Merz-Zönnchen konnte ein Remis holen. Die 5. Mannschaft hat gegen Eppstein 3,5:1,5 gewonnen. Es gewannen Schmakowski, Kappellusch und Christoph Leach, Julien Leach remisierte.

Die 6. Mannschaft trat mit einer Stammspielerin und 2 Ersatzspielern an, 5 Stammspieler fehlten. Das ist zuviel, allerdings hätten sie auch mit der kompletten Mannschaft gegen den Absteiger aus Raunheim 2 0:6. verloren. Die 7. Mannschaft verlor überraschend gegen Bad Soden 10. Bei der 8. Mannschaft konnte lediglich Philip Dehn (erster Sieg für ihn) gewinnen gegen eine starke 9. Hofheimer Mannschaft. Die 9. Mannschaft holte gegen starke Nauheimer einen Punkt, es gewann Georg Fidlschuster, das war der erste Sieg für ihn".

Vielleicht hatten die Bad Sodener Wähler bei den Bürgermeisterwahlen eine Einsicht: sie verhalfen den angetretenen Kandidaten ebenfalls zu einem rabenschwarzen Sonntag, schickten den "schwarzen" Kandidaten gleich mit der erforderlichen Mehrheit ins Rathaus und die roten, grünen und transparenten Kandidaten wieder nach Hause - so ersparten sie allen eine Stichwahl und unserem Chef-Logistiker etwas weniger Aufregung am nächsten Spieltag. Dieser hätte - welch Zufall - am gleichen Termin wie die eventuelle Bürgermeister-Stichwahl stattgefunden.

Die Bungee-Strategie

Der Angriff auf die rochierte Königsposition nach der Bungee-Strategie. Es gibt viele Tricks, um den Adrenalinpegel rasant in die Höhe zu treiben: Man denke nur an den wohl bekanntesten Fallschirmspringer der Republik und Erfinder des Politik-Projekts "18 Prozent" (Sorry, damit ist nicht der Chef der derzeitigen Regierungspartei in Berlin gemeint) oder das Fernsehinterview eines bekennenden Weißbier-Fans mit "Rudi Nationale". Auch eine Fernsehübertragung der Bundestagsdebatten über den Haushalt oder die Agenda 2010 könnte diesen Zweck leicht erfüllen. Schachspieler wenden beim Angriff auf die rochierte Königsposition zur Steigerung des Adrenalinpegels auch gelegentlich die Bungee-Strategie an. Der Bungee-Springer zeichnet sich ja durch ein unübertreffbares Vertrauen in den Konstrukteur des Seilsprungs aus: Die Qualität des Gummiseils, die Höhe des Sprungs und die maximale Ausdehnung des Seils sind alles Einflussfaktoren, bei denen der Springer blindes Vertrauen in die Fähigkeiten des Veranstalters setzt. Obwohl Schachspieler gelegentlich in schwierigen Spielpositionen diese "Bungee-Strategie" anwenden und mit blindem Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten einen Angriff mit einem Figuren-Opfer einleiten, bleibt es dem gegnerischen Verteidigungskonstrukteur überlassen, diese Strategie zu widerlegen. Natürlich hat die Schachtheorie einige Regeln parat, wie man solche Opferangriffe vorträgt. Damit Sie sich keine blutige Nase holen, haben wir in unserer Theorie-Ecke unter "Schach+Training" einige schöne Beispiele zu diesem Thema bereitgestellt.

Dankeschön, wir sagen Dankeschön: Das Informationsangebot auf der Homepage des Schachclub Bad Soden erfreut sich eines gestiegenen Interesse, wir bedanken uns bei den Besuchern:  Im September haben 1.106 Besucher insgesamt 5.600 Seiten abgerufen.

Guioco Piano con Saltimbocca Romana: Am Freitag, den 3. Oktober treffen sich interessierte Schachspieler um 20:00 Uhr Im "La Cucina" (Ecke Alleestrasse/Gartenstrasse in Bad Soden) im Nebenzimmer zum geselligen Spiel.  Da die Hasselgrundhalle an diesem Feiertag geschlossen ist, fällt das Kinder- und Jugendschach um 18:00 Uhr leider aus.

Saisonauftakt 2003/2004 entpuppt sich als logistische Herausforderung: Es war schon etwas viel Koordination erforderlich, die insgesamt 10 Mannschaften für diese Saison pünktlich und in regulärer Aufstellung mit Stamm- und Ersatzspielern an den Start zu bekommen. Auch durch die Bürgermeisterwahl in Bad Soden wurden die regulären Räumlichkeiten benötigt - mit Ausweich-Spiellokalen im Bürgerhaus Neuenhain und im Kurpark-Badehaus konnte dann doch der Auftakt über die Bühne gehen. Die Ergebnisse finden Sie >>>hier

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