Schachclub Bad Soden

 
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Archiv: Nachrichten Januar - Juni 2003

 

Juni 2003

Die Spatzen pfeifen es vom Dach: Dass Julian Leach ein schnelles Köpfchen hat, haben schon einige erfahren (müssen). Dass er aber auch bei den Grossen mithalten kann, bewies er beim Schnellschach-Open des Schachvereins König Nied, als er unter 90 Teilnehmern 2.5 von 9 Punkten holte - genauso viel wie sein Papa, Michael Leach. Geir Smith-Meyer erzielte 3.5 von 9 und unser Vereinsmeister Benjamin Felmy schnitt mit 5 von 9 Punkten ab. Sieger wurde Oliver Uwira (DWZ 2170) vom gastgebenden König Nied.

MTS-Viererpokal: Hattersheim besiegte Eppstein 3:1.

Ergebnisse Schnellschachturnier im Rahmen des Höchster Schlossfest:  Benjamin Felmy belegte den 3. Platz, zweiter wurde Yiri Boidman und Sieger wurde Igor Solomunovic.

Zwischenergebnisse: In der vierten Runde der diesjährigen Vereinsmeisterschaften gab es auch schon einige Resultate. Die Augsbrauen wurden hochgezogen, als das Remis zwischen Robert Ackermann und Smith-Meyer bekannt war und auch Sven Meisgeier gab bei seinem Remis gegen Stefan Kapellusch überraschenderweise einen halben Punkt ab. Und Valerio Bello bei den Jüngsten freute sich wie ein Schneekönig, gewann er doch in seiner ersten ernsthaften Turnierpartie gegen den um einen Kopf größeren Jonny Ramirez.

Spieler (Weiß) Spieler (schwarz) Ergebnis

Rödiger

Dietz                     

0 : 1

Großjohann

Felmy

0,5 : 0,5

Dr. Philipp

Ochs

 

Dr. Bittner

Götting

1 : 0

Ackermann

Smith-Meyer       

0,5 : 0,5

Schmakowski

Sauerteig             

0 : 1

Bettenbühl

Leach, Julien        

1 : 0

Kenk

Leach, Christoph  

1 : 0

Schäfer

Hertsch, Andreas  

1 : 0 kampflos

Mangold

Romanov

0,5 : 0,5

Fredershausen

Petersen

1 : 0

Knies

Azizou, Kenan

1 : 0

Spreng

Hoss

0 : 1

Kapellusch

Meisgeier              

0,5 : 0,5

Leach, Michael

Ruppel                   

1 : 0

Hertsch, Jürgen

Hannemann          

 

Meyer, Stefan

Bello, Valentina     

1 : 0

Merz-Zönnchen

Leimer, Hannelore 

1 : 0

Markert

Woywod                 

1 : 0

Redelbach

Frank, Geerti           

 

Wolny

Thieme  

 

Malinowski

Borzaga              

1 : 0

Arndt

Arnold

 

Kysylan

Siewecke                 

1 : 0

Fidlschuster

Decker                     

0 : 1

Ramirez

Bello, Valerio          

0 : 1

Dehn

Witt                         

0 : 1

Wacker geschlagen: Sieben Jugendspieler gingen aus Bad Soden beim 4. Taunus Sparkassen Jugend-Open am 22.6.2003 in Hattersheim an die Bretter >>>mehr

Michael Ochs zeigte Sieg-Mentalität: Beim traditionellen Rhein-Main-Open-Turnier in Frankfurt/M nahm Michael Ochs als einziger Spieler des SC Bad Soden teil. Er erreichte in einem starken Teilnehmerfeld 3 von 7 Punkten und verbesserte seine DWZ-Leistungszahl auf 1598. Damit konnte er seine Leistung von der Offenen Frankfurter Stadtmeisterschaft, wo er 1.5 von 7 Punkten holte, wieder prima ausgleichen. Sieger wurde Igor Solomunovic aus Heidelberg, vor Issermann und FM Robert Schlamp vom SV Oberursel und Peter Rudolph von der SSG Hungen-Lich. Alle kamen auf 6 Punkte aus 7 Partien. Titelverteidiger Stefan Solonar von der VSG Offenbach wurde Fünfter bei insgesamt 141 Teilnehmern!

 

Termin vormerken: Am Freitag, den 27. Juni findet um 20:00 Uhr in der Hasselgrundhalle eine Spielerbesprechung statt: Thema: Aufstellung der Mannschaften für die Saison 2003 / 2004. Aber vorher um 19:00 Uhr noch zum letzten Theorie-Training vor der Sommerpause...

Ein schnelles Schnäppchen verspricht das Hans-Finger-Gedenk-Turnier am Sonntag, den 12. Juli 2003 in Flörsheim (neue Feuerwehrhalle) zu werden: 15 Minuten pro Spieler/Partie im 7-Runden-Schweizer-System. Alle Details

Wir begrüßen herzlich die neuen Mitglieder: Tibor Blummer, Dennis Hartel, Marvin Meck, Tobias Meck, Stefan Schmieder, Tobias Schmieder, Nikolas Schmitte, Jonny Ramirez, Dr. Bernhard Wiedemann und Christian Wolny.

Juni 2003

Julian Geske, Jahrgang 1992 vom SC 1910 Höchst. Aktuelle DWZ: 1733 (vom 17.-5.2003)

Herzlichen Glückwunsch nach Höchst: Julian Geske vom SC Höchst gewann in Willingen die Deutsche Jugend- Einzelmeisterschaft der Altersgruppe U12. Herzlichen Glückwunsch!  

Ein dickes Lob: Das gebührt zunächst Jürgen Claus und seinem Team von unermüdlichen Helfern vom SC Steinbach, hatten sie doch das große Schüler- und Jugend-Schnellschach Open am 14. Juni 2003 im Bürgerhaus Steinbach gut organisiert und mit Teilnehmern aus Hessen und aus Heilbronn im Schwabenland gut besetzen können. Aus Bad Soden waren Spieler fast aller Altersklassen vertreten. Wie sie abgeschnitten haben und wie die Turnier-Stimmung in Fotos festgehalten wurde, sehen Sie >>>hier.

Und wer Geschmack gefunden hat, kann gleich am 22. Juni wieder an einem Schnellschach-Jugendturnier mitmachen:
4. Taunus-Sparkassen-Jugend-Open in Hattersheim. Alle Details >>>hier 

Bei den 15. Offenen Deutschen Senioren-Einzelmeisterschaften vom 10.5.-18.5. in Bad Wiessee konnte Dr. Friedrich Bittner in einem starken Feld von 217 Teilnehmern mit 3 1/2 von 9 Punkten einen guten 57. Platz erringen. So behielt er knapp die Nase vorn vor Ferdinand Niebling (Platz 64/SC Frankfurt-West) und Siegfried Limberg (Platz 70 / Sfr. Taunus)

All in the Family: Dass nicht nur in der Leach-Family Schach gespielt wird, konnte das Vater-und-Sohn Tandem Hertsch beim Steinbacher Nachbarschaftsturnier einmal mehr unter Beweis stellen. Vater Jürgen bewies seine aufsteigende Form, besiegte ganz respektlos Gerhard Kenk und verbesserte seine DWZ-Wertungszahl um 51 Zähler auf 1210. Sohn Andreas ergatterte seine erste DWZ mit 791 und kann nun auf weitere Steigerungen hoffen.

Auf der Zielgeraden ging die Luft aus. In einem spannenden Finish endete am 3.6.2003 das traditionelle Nachbarschaftsturnier in Steinbach. Überraschenderweise führte bis zum letzten Spieltag Daniel Großjohann die Tabelle mit einem halben Punkt Vorsprung an - ein Unentschieden im letzten Spitzenkampf gegen Roland Fay (Sulzbach) hätte zum Turniersieg gereicht. Lange sah es so danach aus, doch dann profitierte der mit Schwarz spielende Fay von der offenen h-Linie und konnte nach einem Turmabtausch einen Zentrumsbauern gewinnen und damit die Partie. Auch Jürgen Hertsch sorgte für Spannung. Gegen den um fast 600-DWZ-Punkten höher eingestuften Rolf Hörner lag er kurz vor der Zeitkontrolle mit zwei Figuren materialmäßig zurück, doch er hatte die Initiative und sein Gegner weniger als eine Minute für die letzten vier Züge. Trotz mehreren Schach-Geboten und Figuren-Abtausch konnte Hertsch keine Position für ein Dauerschach finden und Hörner rettete sich knapp über die Zeitkontrolle. Dann fuhr er einen schon standesgemäßen Sieg ein. Für die Bad Sodener Spieler war es wieder einmal eine gute Gelegenheit, Turnierpraxis und Erfahrungen zu sammeln.

Das Endergebnis nach 7 Runden:

Rang Name Verein Punkte
1 Fay, Roland Sulzbach 5.5
2 Schreyer, Alois Steinbach 5.0
3 Großjohann, Daniel Bad Soden 5.0
4 Limberg, Siegfrid Taunus 5.0
5 Henninger, Sascha Sulzbach 4.5
6 Claus, Jürgen Steinbach 4.0
7 Reyher, Werner Fischbach 4.0
8 Hörner, Rolf Steinbach 4.0
9 Noha, Klaus Fischbach 4.0
10 Roth, Reinhard Taunus 4.0
11 Becker, Günter Steinbach 4.0
12 Bender, Manfred Taunus 4.0
13 Kenk, Gerhard Bad Soden 4.0
14 Staggat, Rolf Schöneck 3.5
15 Huemer, Dominik Sulzbach 3.5
16 Schnücker, Georg Steinbach 3.5
17 Merz-Zönnchen, Rolf Bad Soden 3.5
18 Scholz, Wenzel Sulzbach 3.0
19 Hertsch, Jürgen Bad Soden 3.5
20 Fredershausen, Kurt Bad Soden 3.0
21 Knies, Werner Bad Soden 3.0
22 Hoss, Michael Bad Soden 2.5
23 Richter-Haebich, Dorothea Sulzbach 2.0
24 Hertsch, Andreas Bad Soden 2.0
25 Thieme, Daniel Bad Soden 1.5

Mai 2003

Vereinsmeisterschaften 2003
Paarungen der 4. Runde

Rödiger Dietz
Großjohann Felmy
Dr. Phiipp Ochs
Dr. Bittner Götting
Ackermann Smith-Meyer
Schmakowski Sauerteig
Bettenbühl Leach, Julien
Kenk Leach, Christoph
Schäfer Hertsch, Andreas
Mangold Romanov
Fredershausen Petersen
Knies Azizou, Kenan
Spreng Hoss
Kapellusch Meisgeier
Leach, Michael Ruppel
Hertsch, Jürgen Hannemann
Meyer, Stefan Bello, Valentina
Merz-Zönnchen Leimer, Hannelore
Markert Woywod
Redelbach Frank, Geerti
Wolny Thieme
Malinowski Borzaga
Arndt Arnold
Kysylan Siewecke
Fidlschuster Decker
Ramirez Bello, Valerio
Dehn Witt

Rangliste nach 3 Runden

Rang Name Punkte
1 Dietz, Gerolf 3,0
2 Rödiger, Thomas 3,0
3 Großjohann, Daniel 3,0
4 Götting, Ulrich 2,5
5 Felmy, Benjamin 2,5
6 Dr. Philipp, Gunnar 2,5
7 Ackermann, Robert 2,5
8 Ochs, Michael 2,5
9 Dr. Bittner, Friedrich 2,5
10 Sauerteig, Günther 2,0
11 Smith-Meyer, Geir 2,0
12 Mangold, Else 2,0
13 Kenk, Gerhard 2,0
14 Bettenbühl, Roland 2,0
15 Leach, Michael 2,0
16 Leach, Julien 2,0
17 Schäfer, Rudi 2,0
18 Fredershausen, Kurt 2,0
19 Hertsch, Andreas 2,0
20 Knies, Werner 2,0
21 Romanov, Sergiy 2,0
22 Meisgeier, Sven 2,0
23 Leach, Christoph 2,0
24 Hoss, Michael 2,0
25 Spreng, Sebastian 2,0
26 Schmakowski, Oliver 2,0
27 Petersen, Christof 2,0
28 Azizou, Kenan 2,0
29 Kapellusch, Stefan 2,0
30 Ruppel, Dieter 1,5
31 Hannemann, Christian 1,5
32 Hertsch, Jürgen 1,5
33 Meyer, Stefan 1,0
34 Merz-Zönnchen, Rolf 1,0
35 Wolny, christian 1,0
36 Leimer, Hannelore 1,0
37 Markert, Marcel 1,0
38 Woywod, Horst 1,0
39 Frank, Geerti 1,0
40 Thieme, Daniel 1,0
41 Redelbach, Alexander 1,0
42 Bello, Valentina 1,0
43 Malinowski, Klaus 0,5
44 Arndt, Manfred 0
45 Borzaga, Beppi 0
46 Decker, Tobias 0
47 Arnold, Max 0
48 Fidlschuster, Georg 0
49 Siewecke, Florian 0
50 Kysylan, Maxym 0
51 Witt, Maximilian 0
52 Ramirez, Jonny 0
53 Dehn, Philipp 0
54 Bello, Valerio 0
bulletEine Reise ans Ende der Welt.

Schulschachturnier "Hibbdebach-Dribbdebach" der Frankfurter Sparkasse 1822. Foto: Christian Götten, Maintal.

Fast hätte man den Eindruck gewinnen können, dass der Veranstaltungsort des diesjährigen Traditions-Schachturniers für Schulmannschaften in Frankfurt-Bornheim am buchstäblichen Ende der Welt liegt. Denn aus dem Main-Taunus-Kreis schaffte es gerade einmal die Anne-Frank-Schule aus Raunheim, eine Mannschaft zu melden. Die Schüler/innen des Jahrgangs 1990 und jünger erreichten dafür gleich einen hervorragenden zweiten Platz in der WK3. (Den kompletten Turnier-Bericht finden man >>>hier). Dass die Kinder und Jugendlichen nicht immer mit Theorie befrachtet an das Spiel auf den 64 Feldern herangehen, sehen aufmerksame Beobachter auf dem Foto: Weiß versucht von Anfang an aufs Ganze zu gehen, nach der Zugfolge 1. e3 d5 2. Df3 Sf6 3. Lb5+ c6 4. La4 b5 (siehe Foto) ist guter Rat für den weißen Spieler an Tisch 12 gefragt. Ähnlich muss es wohl auch Claudiu Bardi ergangen sein, als er 1998 in der ersten Runde eines Turniers in Deva (Rumänien) auf Cristian Georgescu traf und folgende "ungewöhnliche" Partie aufs Brett zauberte: 1. e3 d5 2. Qh5 Sf6 3. Qf3 e5 4. d3 Sc6 5. e4 Lg4 6. Qe3 dxe4 7. dxe4 und die böse Überraschung für Weiß war perfekt, als Schwarz (wie?) kurzen Prozess machte.

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Bad Sodener Quartett erreicht das Ende der Fahnenstange. Mit dem Erreichen des Viertelfinales im MTS-Viererpokal war auch gleich das Ende erreicht. Im entscheidenden Spiel um den Einzug ins Halbfinale bescherte das Losglück als Gegner die Mannschaft von SC Frankfurt-West. Mit 3-1 Punkten behielten die Frankfurter das bessere Ende für sich und kamen in das Halbfinale, wo sie auf den SC Eppstein trafen. Die einzelnen Partien:
 
Spieler DWZ Spieler DWZ Ergebnis
Niebling, F. 2095 Felmy, B 2080 0,5 - 0,5
Dr.Tischendorf 2070 Dr. Bittner, F 1965 0,5 - 0,5
Rosa 2046 Rödiger, Th. 1952 1 - 0
Bonnaire 2031 Großjohann, D. 1740 1 - 0

Die anderen Partien des Halbfinales:

SC Höchst Steinbach II 3 : 1
Sfr. Taunus Eppstein 1,5 : 2,5
SV Hofheim III Hattersheim 0,5 : 3,5

Im Halbfinale setzte sich dann SC Hattersheim gegen SC Höchst mit 3:1 durch, die andere Paarung zwischen SC Frankfurt-West und Eppstein endete 2:2. Die Eppsteiner Mannschaft rückt aufgrund der besseren Brettpunkte ins Finale gegen den SC Hattersheim.

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Den Bekanntheitsgrad der "Drei Musketiere" haben die jungen Schachspieler, die in Hamburg "das Siegertrio von Eimsbüttel" genannt wurden, nicht ganz erreicht.  

Big Brothers im Orwell-Jahr 1984: Matthias Wahls (Mitte) mit Hannu Wegner (links) und Alexander von Gleich (rechts)

Doch der schachbegeisterte Matthias Wahls machte seinen Weg, wurde Großmeister und zweimaliger Deutscher Meister und war zu seinen besten Zeiten in den TOP-50 der Weltrangliste. Als Bundesliga-Spieler ist er für den Hamburger Schachklub auf Punktejagd. Jetzt gibt es die seltene Gelegenheit, in einem Wochenendseminar in Bad Homburg am 24./25. Mai von den Kenntnissen des GM zu profitieren: "Wie lerne ich eine Eröffnung?"  Wahls: "Die meisten Schachfreunde spielen weit unter ihren Möglichkeiten. Dies liegt zumeist an falschen Trainingsmethoden und überkommenen Denkstrukturen. Um diese aufzubrechen, bedarf es eines starken Impulses. Wochenendseminare sind ein geeignetes Mittel zur kurzfristigen Steigerung der Spielstärke."  Gegenüber anderen Trainingsmethoden besitzen sie eine Reihe von Vorteilen:
An zwei Tagen werden Inhalte vermittelt, für deren Erlernung man mit sporadischem Training eventuell Wochen oder Monate benötigen würde. Eine Gruppe mit 10-20 Teilnehmern bietet ein ideales Lernumfeld für jeden geselligen Menschen. Neben inhaltlich orientierten Themen werden auch Trainingsmethoden zur Selbstanwendung vorgestellt. Alle Details zur Anmeldung zum Wochenendseminar >>>hier

Bad Homburg, 1. April 2003

Golfspieler im Taunus kämpfen nicht nur mit ihrem Handicap, sondern jetzt auch mit wilden Tieren und Richtern. Wie die FAZ meldete, "hat das Verwaltungsgericht Frankfurt eine Verfügung der Stadt gegenüber dem Bad Homburger Golfclub bestätigt, wonach ein von den Golfern aufgestellter Zaun wieder abgerissen werden muss. Die Golfspieler hatten die umstrittene Absperrung errichtet, nachdem es immer wieder zu Verwüstungen durch Wildschweine gekommen war. Die Tiere kommen aus dem nahen Wald und graben die Greens auf der Suche nach Nahrung um. Dagegen sollte der Zaun schützen. Dazu der zuständige Dezernent: Die Stadt könne es nicht zulassen, dass sich einzelne über Gesetze und Verordnungen hinwegsetzten, und müsse all die in die Schranken weisen, die sich um den Biotopschutz und Erhalt wertvoller Pflanzengesellschaften nicht kümmern, weil sie ihre wirtschaftlichen und sonstigen Interessen für gewichtiger halten". Auch für Schachspieler könnte diese Regel zu Konsequenzen führen. Falls Ihr Gegner einmal mit einem Rösselsprung den König und die Dame gleichzeitig bedroht (soll gelegentlich vorkommen), sollten Sie den Zug als nicht zulässig reklamieren und auf die geltenden EU-Richtlinien für artgerechte Tierhaltung hinweisen. Denn: in den meisten Ländern gelten Akte von Tierquälerei als sittenwidrig und können strafrechtlich verfolgt werden. Und in vielen Fällen definiert das Gesetz Tiere als fühlende Wesen. Tiere müssen gemäß den Vorschriften frei sein von Scherzen, Angst und Leiden, was sicherlich durch den schwierigen Rösselsprung verursacht wird. Um langwierigen Diskussionen nicht aus dem Weg zu gehen, sollten Sie eine gedruckte Version des EU-Kommissionsbericht KOM(2002) 626 immer dabei haben und bei Turnierspielen dem Schiedsrichter bei Einlegung eines Protestes gegen schriftliche Empfangsbestätigung überreichen. Ihr Turnierleiter wird sich über eine willkommene Abwechslung bei der Lektüre eines anderen  Regelwerkes freuen, war doch schon die Turnierordnung des Deutschen Schachbundes nicht gerade ein spannender John-le- Carré-Krimi.

April 2003

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DWZ-Zahlen: Noch nicht ganz offiziell, aber ganz aktuell sind die neuen DWZ-Zahlen für Bad Soden:

Name DWZ
Nov 2002
inoffizielle DWZ 27.4.2003
Felmy, Benjamin 2080 2085
Bittner, Friedrich Dr. 1965 1963
Rödiger, Thomas 1952 1957
Philipp, Gunnar Dr. 1982 1938
Fellner, Rudolf 1899 1856
Zöller, Raimund 1839 1803
Dietz, Gerolf 1810 1790
Grossjohann, Daniel 1740 1750
Hochgesand, Gerhard 1697 1697
Hegner, Peter 1697 1694
Götting, Ulrich 1680 1692
Ochs, Michael 1559 1573
Smith-Meyer, Geir 1451 1551
Schaefer, Oliver 1549 1549
Hannemann, Christian 1546 1545
Sauerteig, Günter 1532 1529
Bettenbühl, Roland 1546 1520
Kenk, Gerhard 1388 1472
Ackermann, Robert 1357 1376
Bader, Silviu 1330 1369
Meyer, Stefan 1363 1335
Ruppel, Dieter 1308 1312
Leach, Michael   1311
Schaefer, Rudi 1323 1290
Malinowski, Klaus 1143 1189
Merz-Zönnchen, Rolf 1215 1181
Azani, Adam 1172 1172
Fredershausen, Kurt 1162 1169
Hertsch, Jürgen 1161 1159
Kuhlmann, Raphael 1123 1123
Kunz, Nikolej 1097 1097
Schmakowski, Oliver 1095 1090
Yilmazer, Cihan 1087 1087
Knies, Werner 1089 1054
Mackovic, Philip 1045 1045
Kapellusch, Stephan 1050 1017
Trumm, Torsten 976 976
Hoss, Michael  802 886
Thieme, Daniel 856 822
Borzaga, Beppi 811 809
Frank, Geerti 738 733
Markert, Marcel 729 725
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NESTOR [gr.-lat.]: nach dem klugen und redegewandten griechischen Helden der Odyssee, der drei Menschenalter gelebt haben soll (Duden). Den ersten Platz bei den Nestoren (Altersgruppe im Schach für Spieler über 75 Jahren) erreichte Dr. Friedrich Bittner bei der Hessenmeisterschaft vom 10.-19.4. in Kaufungen. In der Gesamtwertung der Seniorenmeisterschaft kam er mit 5.5 Punkten aus 9 Partien auf den hervorragenden 5. Platz und konnte dabei nahmhafte Spieler wie FM Dr. Reinhard Zunker aus Hofheim (DWZ 2072) hinter sich lassen. Die Ergebnisse der TOP-10 Senioren im Überblick:

Rang Name Jahrgang Verein Punkte DWZ
1 Niebling, Ferdinand 1935 Frankfurt-West 8.0 2095
2 Boehm, Siegfried 1935 Kassel 7.5 1941
3 Limberg, Siegfried 1937 Taunus 6.0 1986
4 Kripp, Wolfgang 1929 Offenbach 5.5 2102
5 Bittner, Dr. Friedrich 1926 Bad Soden 5.5 1965
6 Schmidt, Erich 1939 Wieseck 5.5 1870
7 Stark, Heinrich 1928 Baunatal 5.0 1675
8 Escher, Helmut 1939 Oberursel 5.0 2029
9 FM Zunker, Dr. Reinhard 1938 Hofheim 5.0 2072
10 Roth, Reinhard 1935 Taunus 5.0 1793
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Termin vormerken! Am Samstag, den 14. Juni findet das große Schüler- und Jugendturnier im Bürgerhaus Steinbach / Ts. statt. Veranstalter: Schachclub Steinbach - Jugendabteilung.
Zur Ausschreibung: >>>hier

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Vereinsmeisterschaft: Auslosung zur 3. Runde (Alle Spiele müssen bis spätestens 23. Mai abgeschlossen sein - ansonsten werden diese als "kamplos" gewertet):

Weiß Punkte Schwarz Punkte Ergebnis
Götting 2 Dr. Philipp 2  
Smith-Meyer 2 Rödiger 2  
Sauerteig 2 Dietz 2  
Leach, Michael 2 Großjohann 2 0 : 1
Ackermann 1,5 Kenk 2 1 : 0
Ruppel 1,5 Felmy 1,5  
Hannemann 1,5 Dr. Bittner 1,5 0 : 1
Meyer, Stefan 1 Ochs 1,5  
Thieme, Daniel 1 Bettenbühl 1  
Schäfer, Rudi 1 Markert, Marcel 1  
Mangold, Else 1 Redelbach, Alex. 1  
Merz-Zönnchen 1 Meisgeier, Sven 1  
Fredershausen 1 Bello, Valentina 1  
Hertsch, Jürgen 1 Malinowski, Klaus 0  
Knies, Werner 1 Arndt, Manfred 0  
Spreng, Sebastian 1 Decker, Tobias 0  
Borzaga, Beppi 0 Kappellusch 1  
Siewecke, Florian 0 Schmakowski 0  
Leach, Julien 1 Bello, Valerio 0  
Leach, Christoph 1 Witt, Maximilian 0  
Woywod, Horst 1 Leimer, Hannelore 0  
Frank, Geerti 1 Wolny, Christian 0  
Hertsch, Andreas 1 Arnold, Max 0  
Romanov, Sergiy 1 Kyslyan, Maxym 0  
Petersen, Christof 1 Fidlschuster 0  
Azizou, Kenan 1 Ramirez, Jonny 0  
Hoss, Michael 1 Dehn, Philipp 0  
bulletDer Newsletter des Hessischen Schachverbands:
Moin! Neuer Hessenmeister, und das, man glaubt es kaum, zum ersten Mal in seiner schachlichen Karriere, wurde FM Norbert Heck von den Schachfreunden aus Neuberg! Schon 2 Runden vor Schluß gab es eigentlich keinen Zweifel mehr daran, wer in dieser Saison den Meistertitel davontragen würde, so überlegen wurde dieser Sieg erspielt! Zweiter wurde FM Florian Grafl von der SSG Hungen/Lich, gefolgt von FM Horst Alber von den Sfr.Schöneck. Soweit die bekannten Gesichter. Überraschend vorgestossen in die Meisterriege ist Jens Koller von der SG Dietzenbach. Zwar noch U16, aber immerhin schon lange im hessischen Leistungskader bekannt und unter Beobachtung, konnte er sich vor dem Baunataler Altmeister:-) FM Uwe Kersten platzieren, der zusammen mit dem Neuberger Kevin Felczer den Cut für das kommende Jahr schaffte. Unter den Absteigern ins Meistervorturnier immerhin so bekannte Namen wie Titelverteidiger FM Bernd Röschlau vom SV Oberursel. Bei den Senioren setzte sich zum zweiten Mal nach 1996 Ferdinand Niebling vom SC Ffm West durch, zur hessischen Damenmeisterin schaffte es erstmalig Inge Henneberg vom Vfl Bad Wildungen. Alle weiteren Einzelheiten und Tabellen sind bitte dem Ergebnisdienst im Internet zu entnehmen.

Da mittlererweile auch die letzten Wettkampfkarten eingetroffen waren, konnten jetzt auch die Mannschaftskämpfe des Verbandes berechnet werden, sowie einiger zeitgleich beendeter Turnierserien aus den Bezirken. Und obendrauf natürlich die Kaufunger Hessenmeisterschaft! Da die 2.Liga Ost schon zuletzt veröffentlicht war (früher beendet), fehlen jetzt nur noch die Oberliga (Stichkampf Jena Wetzlar am 4.Mai), sowie einige Bezirke aus Hessen mit Ihren Staffelwettbewerben.

Wer nicht in Kaufungen dabei sein konnte, hat jetzt wieder die Gelegenheit einige der zahlreichen Open mit seiner Anwesenheit zu erfreuen. Den Anfang macht die Frankfurter Stadtmeisterschaft, die am kommenden Montag ihren turnusgemäßen Anfang findet. (Hans D. Post)

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Für die wirklich passionierten Schachspieler ist die Suche nach Osteiern ein offensichtlich unbeliebter  Denkprozess. Rund und bunt, gar noch aus Schokolade, ist nicht ihr Ding. Mindestens quadratisch muss es sein, und noch besser funktioniert die Suche, wenn man alle beteiligten Figuren fest im Visier hat. Vor lauter Nachdenken kann es in den Tagen des Osterfestes doch mal passieren, dass plötzlich nicht nur eine Dame abhanden kommt, sondern das ach so wichtige Feld E1. Dann ist guter Rat teuer. Ähnlich verhält es sich bei unserem Oster-Quiz, das Schachspieler und andere Sterbliche vor ungeahnte Herausforderungen stellt: Wo ist das fehlende Quadrat? 


 
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Die Leach-Brothers sammeln Erfahrung in Bad Homburg.

Julien (oben) und Christoph Leach (unten)
Foto: Hessische Schachjugend

Julien und Christoph Leach spielten als Vertreter der Bad Sodener jungen Garde bei den Hessischen Jugend-Einzelmeisterschaften in Bad Homburg vom 7.-9. April (9 Runden, Schweizer System).

In der stark besetzten Klasse der U10 sammelte das Brüderpaar wertvolle Turnier-Praxis. Julien belegte mit 4.5 Punkte aus 9 Spielen den 33. Platz, sein jüngerer Bruder Christoph kam mit 4 Punkten auf den 43 Platz von 70 Teilnehmern.

Die ersten beiden Plätze belegten Jugendspieler aus dem MTS-Kreis: Christian Specht aus Flörsheim gewann auf Platz 1 diese Jugendklasse, Thies Sohl aus Eschborn belegte den zweiten Platz.

 

Alle Jugendeinzelmeister auf einen Blick:

Altersgruppe Name Verein
U10 Specht, Christian Flörsheim
U12 Rafiee, Makan Baunatal
U14 Mädchen Kuhn, Alena Gründau
U14 Jungen Sohl, Jan Eschborn
U16 Mädchen Wolk, Friederike Breuberg
U16 Jungen Rohde, Torsten Baunatal
U18 Mädchen Becker, Natalie Schöneck
U18 Jungen Kuhn, Ulf Gründau
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Vereinsmeisterschaft: Runde zwei geht mit Überraschung Nummer zwei zu Ende. Es war kurz nach Mitternacht, als sich Benjamin Felmy (weiß) und Robert Ackermann (schwarz) den Regeln der Schachtheorie beugten. Ackermann, der in dieser Caro-Kann-Verteidigung fast nichts anbrennen ließ, hatte gerade in einem packenden Endspiel den weißen Bauern schlagen können. So blieb Weiß (mit König und Läufer) am Ende gegen Schwarz (mit König und Springer) nur noch ein Remis übrig. Nach Dieter Ruppels Remis gegen Dr. Bittner war die zweite Überraschung der Vereinsmeisterschaften perfekt.  

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Bad Soden I spielt zu Saisonabschluss unentschieden: Nach der unglücklich verlaufenen Saison spielte Bad Soden I gegen Groß-Gerau I unentschieden 4 : 4. Obwohl für die Bad Sodener der KLassenerhalt bereits sichergestellt war und Groß-Gerau fast sicher aus der MTS-Liga absteigt, wurde auf vorzeitige Remise verzichtet und die Begegnung voll ausgekämpft. Daniel Großjohann konnte gegen Ludwig am 7. Brett ein Remis erreichen. Auch am 2. Brett vereinbarten Dr. Philipp und Ralf Pleyer remis. Durch Siege von Dr. Bambach am 8. Brett und Frank Pleyer konnte Groß-Gerau auf 3 : 1 davonziehen. Rudolf Fellner verkürzte mit Weiss gegen Klaus Denk zum 3 : 2. Nachdem K. Gerhardt durch einen Sieg über Dr. Bittener zum 4:2 den alten Abstand wieder herstellen konnte deutete alles auf einen Sieg für Groß-Gerau hin. Thomas Rödiger konnte jedoch etwas überraschend einen vollen Punkte verbuchen als sein Gegner nach der Zeitkontrolle aufgab, obwohl seine Stellung nicht aussichtslos erschien. Benjamin Felmy glich schließlich in einem langwierigen Endspiel mit Turm und Läufer gegen Turm und Springer aus, indem er seinen Mehrbauern geschickt ausnutzte. Die Saison endet damit für Bad Soden 1 mit 7:11 Punkten. (Dr. Gunnar Philipp).

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Hessen-Schach (Aus dem Newsletter vom Hessischen Schachverband - 7.4.2003): Moin! Bevor es gleich im Einzelnen zur Sache, schon mal vorab die Mitteilung, dass nicht alle Absteiger mit dem heutigen Tag ermittelt werden konnten. Erst wenn Wetzlar in Jena den notwendigen Oberliga- Stichkampf gewinnen sollte, herrscht Klarheit. Solange ist noch Zittern in der Hessenliga, der Verbandsliga und den Landesklassen Ost und Nord angesagt!

Das Warten hat ein Ende und das DSB Turniergericht hat gesprochen: Hofheim hat letztinstanzlich Recht erhalten und steigt in die 1.Bundeliga auf. Herzlichen Glückwunsch!

+++ Hessenliga +++
Team 2 der Schönecker Schachfreunde hat es geschafft und ist Hessischer Mannschaftsmeister der Saison 2002/03; und damit ist man in der kommenden Saison mit 2 Mannschaften in der Oberliga Ost vertreten. Herzlichen Glückwunsch zum Meistertitel! Absteigen müssen Fulda 1 und Lorsch, soviel steht fest. Aber erwischen kann es noch Hofheim 2, wenn Wetzlar den Stichkampf verliert!

+++ Verbandsligen +++
Limburg hat mit einem Sieg gegen den Mitkonkurrenten Kasseler SK alles klar gemacht und den Aufstieg in die Hessenliga gesichert. Absteigen müssen der SK Stadtallendorf und Hessen Bad Hersfeld, während Fulda 2 noch ein Stichkampf erwartet (Wetzlar!).

Im Süden der Verbandsliga hat die VSG Offenbach 2 den Aufstieg mit einem Remis gegen Dietzenbach in der Schlußrunde gesichert, Herzlichen Glückwunsch!, während der eigentliche Mitkonkurrent Neuberg über ein 4-4 gegen Absteiger SC Gersprenz nicht hinauskam. Begleiten wird die Gersprenzer der SC Springer Bad König, die denkbar knapp dem SV Oberursel 2 unterlagen. Ganz schlecht lief es für die SG 2000 FTG 2, die auf Platz 8 abrutschten und eventuell gegen Fulda 2 noch einen weiteren Absteiger ausspielen müssen.

Aus der Landesklasse Nord steigt Bad Sooden-Allendorf in die Verbandsliga auf, Herzlichen Glückwunsch, während Immenhausen und Fulda 3 in ihre Bezirksoberligen absteigen müssen. Auf der Kippe steht noch Baunatal 2, wenn Wetzlar absteigt. Unklar ist zudem, was mit dem Protest aus der Begegnung Eschwege - Fuldatal wird.

Im Westen nichts Neues: es ist bei den Sfr. aus Wieseck geblieben, Herzlichen Glückwunsch, obwohl diese es mit einer Niederlage gegen Erbach noch einmal spannend gemacht haben. SK Herborn, Diez und Bad Schwalbach steigen ab und das war's aber auch in Punkto Abstieg in dieser Staffel.

Im Osten hat es der SC Matt im Park Frankfurt geschafft und mit einer Niederlage (der ersten seit Vereinsgründung?) gegen Eschbach den Aufstieg perfekt gemacht. Herzlichen Glückwunsch!

Maintal und Oberursel steigen in Ihre Bezirksoberliga ab, eventuell erwischt es noch den SC Eschbach/USI-Land, wenn Wetzlar........

Auch Nied stand bereits als Stern des Südens fest, und mit einem Remis gegen Steinbach 2 ließ man die Saison locker ausklingen.

Sfr.Taunus, Bensheim 2 und Rödermark steigen in ihre Bezirke ab. Die beiden Absteiger aus der Verbandsliga sorgen damit durch die Abstiegsregelung für eine 11er Staffel in der kommenden Saison:-(   (Hans D. Post, HSV)

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Leach-Familie sorgt für Überraschungen in Runde 2 der Vereinsmeisterschaften. Nach der ersten Überraschung (Dieter Ruppel's Remis gegen Dr. Bittner) folgte der zweite Paukenschlag gleich dreimal: Der jüngste der Leach-Familie, Christoph, besiegte Tobias Decker, dann ließ sein älterer Bruder Julien gegen Oliver Schmakowski (DWZ 1095) nichts anbrennen und hätte beinahe seinen durchgerückten Bauern in eine Dame umwandeln können. Doch Oliver kam dem geschickt durch Aufgabe zuvor und gab sich geschlagen. Auch unser erster Vorsitzender Roland Bettenbühl kam beim Leach-Express unter die Räder, diesmal war es Papa Leach, der noch ohne DWZ-Leistungszahl spielt. Michael Leach nutzte die Vorteile seiner verdoppelten Schwerfiguren auf einer offenen Zentrums-Linie aus und gewann des Gegners Turm und damit die Partie. Alle Ergebnisse der zweiten Runde, die bis zum nächsten Freitag (11.4.) abgeschlossen werden muss, gibts >>>hier.

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Pressespiegel: Benjamin Felmy imponiert.

Im Spiegel der Presse: Hoechster Kreisblatt vom 1.4.2003

Hofheim. 78 Schachspieler, darunter einige Frauen, eröffneten das erste Hofheimer Schnellschach-Open. Mit von der Partie waren bei diesem Turnier auch die Großmeister Epishin (Lübeck), Milov (Nürnberg) und Bagaturov (Karlsruhe) sowie sechs Internationale Meister.

Das Elf-Runden-Turnier konnte allerdings nur der Großmeister Vladimir Epishin ohne Niederlage hinter sich bringen. Acht Gewinnpartien und drei Remis mit 9,5 Punkten in der Abschlusstabelle reichten dem hervorragend spielenden Großmeister für den ersten Sieg. Auf den gemeinsamen zweiten Platz kamen die Internationalen Meister Viesturs Meijers (Oberland) und Srdjan Panzalovic (Lampertheim), die beide jeweils 8,5 Punkte erreichten.

Überraschend erreichte der Bad Sodener Benjamin Felmy 7,5 Punkte und den 11. Platz. Er war damit erfolgreichster Teilnehmer aus der Main-Taunus-Schachvereinigung. Felmy ließ Großmeister Bagaturow aus Karlsruhe, den Hofheimer Internationalen Meister Arno Zude, Omri Schlesinger (Steinbach) und Carsten Kreiling (SVG Eppstein) – die alle auf 7,0 Punkte kamen – hinter sich.

Abschlusstabelle nach der 11. Runde: 1. IM Epishin (Lübeck) 9,5 Punkte, 2. IM Meijers (Oberland) 8,5; 3. IM Panzalovic (Lampertheim) 8,5; 11. Benjamin Felmy (SC Bad Soden) 7,5 Punkte; 13. IM A. Zude (SV Hofheim), 17. Kreiling (SVG Eppstein), beide 7,0 Punkte. Außerdem spielten: Buchal (SV Hofheim) 6,5 Punkte, Kaulfuss, Thomas Norbert (beide SV Hofheim), Füll, de Lorenzi (SV Hofheim) alle 6,0 Punkte; Astrid Fröhlich-Dill, Dr. Brauner, Christa Kaulfuss, alle SV Hofheim und 5,5 Punkte. (hg)

Eintrag für den persönlichen Terminkalender: vom 24.-27. Juli 2003 findet quasi direkt vor unserer Haustür in Frankfurt-Griesheim mit dem VII. Karl-Mala-Gedächtnisturnier ein Schachereignis statt, an dem nahezu jeder Vereinsspieler wertvolle Erfahrungen sammeln kann und höchstwahrscheinlich auf "passende" Gegner treffen kann. Der Zeitplan:

24. 7. 2003 1. Runde 17:00 Uhr
25. 7. 2003 2. Runde 09:30 Uhr
  3. Runde 16:00 Uhr
26. 7. 2003 4. Runde 09:30 Uhr
  5. Runde 16:00 Uhr
27. 7. 2003 6. Runde 09:00 Uhr
  7. Runde 15:30 Uhr

Einzelheiten gibt es bei der Schachgesellschaft Griesheim 2003 e.V.

bulletTOP100 Chess Links: Seit kurzem ist diese Webseite des Schachclub Bad Soden in dem auf Schach spezialisierten Webring "TOP100 Chess Links" registriert. Dort gibt es viele Links zu anderen interessanten WWW-Schachseiten aus der ganzen Welt. Wer will, kann dort auch eine Bewertung (10=Bestnote, 1= (na ja....) abgeben.
bulletApplaus ist das Brot des Künstlers, viele Seitenabrufe sind Musik in den Ohren des Webmasters. Seit dem Re-Launch der Webseite des Schachclub Bad Soden im Juli 2002 haben sich Besucherzahlen und Seitenabrufe erfreulich entwickelt, wie sich im untenstehenden Diagramm ablesen lässt. Dabei sind auch einige Besucher ausserhalb von Bad Soden: Besucher aus Deutschland stehen naturgemäß in der Länderstatistik ganz vorne, gefolgt von Österreich und der Slovakei. Von dort hält sich unser ehemaliges Mitglied und Spieler der ersten Mannschaft, Marion Miklas, regelmässig auf dem Laufenden.

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Das Schweigen der Lämmer: Wie immer herrschte bei der 3. Runde des Steinbacher Nachbarschaftsturniers spannende Stille, doch die Bad Sodener Schachspieler liessen es diesmal nicht ganz zum Schlachtfest werden. Mit einem sehenswerten Remis trotzte Daniel Großjohann dem Routinier Jürgen Claus aus Steinbach einen halben Punkt ab und Rolf Merz-Zönnchen erkämpfte sich ebenfalls ein Untentschieden gegen die höher eingestufte Spielerin Richter-Haebich aus Eschborn. Die anderen Partien endeten dann eher wie erwartet: Kurt Fredershausen besiegte Klub-Mitglied Werner Knies 1:0 und Jürgen Hertsch ließ gegen den jungen Daniel Thieme beim 1:0 nichts anbrennen. Erwartungsgemäss verloren Andreas Hertsch (gegen Siegfried Limberg) und Gerhard Kenk (gegen Manfred Bender) ihre Partien gegen  stärkere Gegner. Ausserdem siegte Wenzel Scholz gegen Günter Becker. Michael Hoss hatte ein Freilos. (Die restlichen Partien waren bei Redaktionsschluss noch in vollem Gange). 

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Mainz wie es denkt und lacht. Bei der Berichterstattung über das diesjährige Chess Classic Mainz (13.-17. 8. 2003) können die Medien tief in die Schubladen der gängigen Klischees greifen und leserwirksame Pauschalierungen unters Volk bringen: Mainz sucht den Superstar - Taktik statt Theorie beim Chess960 - Kampf der Geschlechter. 

(K)ein Fall für Feministinnen: Judit Polgar unter den Top-10 der Männer. Foto: Judit-Polgar-Fan Club

Der Zweikampf zwischen Titelverteidiger Viswanathan Anand und der ungarischen Großmeisterin Judit Polgar steht höchstwahrscheinlich im Mittelpunkt des Interesse. Feministinnen können sich an diesem "Kampf der Geschlechter" vielleicht ereifern, doch Kenner der Schachszene lockt dieser Vergleich nur ein müdes Lächeln hervor: denn es ist seit langem bekannt, dass die jüngste der drei Polgar-Schwestern überhaupt nichts von Damen-Wettkämpfen hält und konsequent nur in Männer-Wettbewerben spielt - und dabei recht erfolgreich ist. So hat sich die Ungarin in die Top-10 der Weltelite bei den Männern gespielt und ihre jüngsten Erfolge im Corus-Turnier in Wijk aan Zee (Niederlande) waren nicht unerwartet. Organisiert vom Bad Sodener (und für Frankfurt-West spielende) Hans-Walter Schmitt treffen bei der diesjährigen Auflage des Traditionsturniers Super-GM aufeinander. Drei unterschiedliche Turnier-Formate werden in diesen Tagen in Mainz veranstaltet: (1) Duell zwischen Titelverteidiger Viswanathan Anand und Judit Polgar im Schnellschach (2) Chess960 (Random Chess) Weltmeisterschaft zwischen Peter Leko und Peter Swidler (3) Ordix Open im Schnellschach.

März 2003

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Benjamin Felmy reüssiert beim 1. Hofheimer Schnellschach-Open. Im idyllischen Lorsbacher Tal fand am 22. März im Restaurant "Zum Löwen" das 1. Hofheimer Schnellschach-Open statt. In dem über 11 Runden angesetzten Schnellschachturnier (15 Minuten Bedenkzeit pro Partie) gewann Vereinsmeister Benjamin Felmy 6 1/2 aus 10 Punkten und kam in einem starken Feld von 80 Teilnehmern auf den 11. Platz.

Im Newsletter der Hessischen Schachverbandes vom 23. März lesen wir dazu: "...am Samstag wurde zum ersten Male ein Schnellschach Open ausgetragen, das unter den 80 Teilnehmern auch den einen oder anderen Titelträger anlockte. Es siegte vom Deutschen Meister der Lübecker GM Epishin mit einem ganzen Punkt vor IM Meijers, der immerhin schon zweifacher Internationaler Hessischer Schnellschachmeister war. Die besten Hessen waren mit je 7,5 Punkten IM Solonar von der VSG Offenbach (Platz 5), FM Schlamp vom SV Oberursel (8), IM Donchenko von der SG Hungen/Lich (9), M. Stockmann von Sfr.Schöneck (10) und besonders bemerkenswert: Benjamin Felmy vom SC Bad Soden als Elfter noch vor GM Bagaturov, IM A. Zude usw usw."

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Auftakt zur zweiten Runde der Vereinsmeisterschaften: Als Dieter Ruppel erleichtert das Spielformular unterschrieb, sagte er zum Ausgang der Partie: "Das intensive Training von Benjamin Felmy hat dieses Unentschieden erst möglich gemacht". Was war passiert? Bei der ersten Überraschung dieser Runde hat er ein vielbeachtetes Remis gegen Dr. Bittner erzielt, trennen doch die beiden Spieler über 650 Punkte in der DWZ-Leistungstabelle. 

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Neues Mitglied: Wir begrüßen Sven Meisgeier als neues Mitglied beim Schachclub Bad Soden.

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Nachbarschaftsturnier in Steinbach: Die Spielergebnisse der zweiten Runde liegen noch nicht komplett vor, doch auch in dieser Runde gab es Licht und Schatten für die Spieler des Schachclub Bad Soden.
Kurt Fredershausen verlor erwartungsgemäss 0-1 gegen den höher eingestuften Limberg. Limberg mit Schwarz verstand es geschickt, die weisse Rochade zu verhindern und trieb den König in ungewohnte Regionen in das Zentrum und konsequenterweise in eine Mattstellung. 
In der Partie Knies - Kenk war es beim 0-1 schon früh zu Ende. Knies drohte mit einem Läuferangriff auf Dame und Turm die Qualität zu gewinnen, doch ein von langer Hand vorbereitetes forciertes Springerschach öffnete die Diagonale für die schwarze Dame und so konnte Weiss im 19. Zug matt gesetzt werden. 
Wesentlich länger kämpften Michael Hoss und Rolf Merz-Zönnchen  und im Verlauf dieser Partie ging es hoch her. Zunächst konnte Youngster Hoss mit einer schönen Läufergabel die schwarze Dame gewinnen, doch Rolf konterte geschickt und hatte dann im Mittelspiel mit 3 aktiven Figuren gegenüber 2 von Michael die Oberhand. Michael zeigte aber auf der Zielgeraden seine Kämpfereigenschaften und gewann noch eine Figur, dann musste er sich aber doch in einer beengten Königsstellung geschlagen geben: 0-1. 
Daniel Thieme musste seine Partie gegen Frau Richter-Haebich wegen Krankheit ausfallen lassen, Andreas Hertsch war spielfrei. 
An den vorderen Brettern wurde hart um die Punkte gekämpft, so holte Klaus Noha (DWZ 1775 vom SC 1972 Fischbach) gegen Jürgen Claus (DWZ 1913 vom SC Steinbach) ein Unentschieden. Die Sulzbacher Sascha Henninger (DWZ 1797) gegen Rolf Hoerner (DWZ 1743) und Roland Fay (DWZ 1776) gegen Günter Becker (DWZ 1710) mussten auch die Punkte mit ihren Gegner teilen. Alois Schreyer (DWZ 1865) besiegte Reinhard Roth (DWZ 1775) 1-0. 

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Vierer-Pokal: Qualifikationsturnier zum Hessischen Vereinspokal am 4. Mai 2003 in Bad Soden. Mit von der Partie sind die 8 Mannschaften des Bezirks VII, die sich für diese Ausscheidung in Bad Soden in der Hasselgrundhalle qualifizierten. Um den Einzug ins Viertel- und Halbfinale kämpfen: Bad Soden 1, Eppstein 1, Hofheim 3, Steinbach 2, Höchst 1, Hattersheim 1 sowie die Sieger der noch ausstehenden Spielen zwischen Sulzbach 1 und Taunus 1 sowie Flörsheim 1 und Frankfurt-West 1. Die Veranstaltung beginnt um 09:00 Uhr und ist bis 21:00 Uhr geplant.

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Wenn es auf die Zielgerade der Saison geht, dann entscheiden oft auch Kleinigkeiten über Sieg, Niederlage oder ein Unentschieden. Zur 8. und vorletzten Runde dieser Saison ist am Sonntag, den 16. März,  die Situation etwas klarer geworden: +++ Bad Soden 1 hat sich gerettet +++ Peter Hegner in Freibierlaune +++ Wieder nichts mit dem Aufstieg für Bad Soden 3 +++ Gute Chancen für den Klassenverbleib von Bad Soden 5. Die ausführlichen Kommentare und alle Ergebnisse finden Sie >>>hier.

Das Gesicht des Sports (3): Achter mit Steuermann

Als ehemaliger Wettkampf-Ruderer weiß unser Gründungsmitglied und aktiver Spieler der 3. Mannschaft Rudi Schäfer wohl am besten, was in anderen Sportarten so alles in die Hose gehen kann. Ähnliches bekamen auch die Bad Sodener Schachspieler zu spüren, die in der Auftaktrunde  des 27. Nachbarschaftsturnier in Steinbach am 11. März an die Bretter und danach ganz schön Baden gingen. Die Auslosung nach dem Schweizer System verschaffte fast allen Spielern schwere Brocken und so gingen die acht Partien von Andreas und Jürgen Hertsch, Daniel Thieme, Michael Hoss, Werner Knies, Kurt Fredershausen, Rolf Merz-Zönnchen und Gerhard Kenk allesamt verloren. Lediglich "Steuermann" Daniel Großjohann behielt trockene Socken und einen kühlen Kopf, gewann er doch seine Partie gegen Andreas Hertsch

Erfreulicher war die Turnier-Eröffnung. Der 1. Vorsitzende des SC Steinbach, Jürgen Claus, begrüßte zum Auftakt alle Teilnehmer und hatte dann auch eine nette Überraschung parat: Heinz Uhrig, der Initiator des Nachbarschaftsturniers vor nunmehr 27 Jahren, wurde für seine Verdienste um das Schachspiel und den SC Steinbach die Ehrenmitgliedschaft verliehen. 

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Neue Mitglieder: Als neue Mitglieder begrüßen wir die Geschwister Laura Helena Hansen (*1992) und Jonas Oliver Hansen (*1996).

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MTS-VII Jahreshauptversammlung: Die alljährliche Jahreshauptversammlung des MTS-Bezirks VII fand am 8. März 2003 in Mörfelden statt. Unter der Sitzungsleitung von Philipp Herzberger erläuterten die Vorstandsmitglieder die Jahresberichte 2002. Hans-Dieter Post gab einen Überblick über die Arbeit des DWZ-Referenten im Hessischen Schachverband. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet und die Neuwahlen bestätigten die Zufriedenheit der Vereine mit der geleisteten Arbeit, wurden doch alle Vorstandsmitglieder wiedergewählt.

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Meet the Boys and Girls... Unter dieses Motto hätte man auch die erste Runde der Vereinsmeisterschaften stellen können, sah doch die von Dr. Gunnar Philipp organisierte erste Turnierrunde ein Aufeinandertreffen der oberen gegen die untere Hälfte der Leistungsklasse vor, wie es nach dem Turniermodus des "Schweizer System" beabsichtigt ist. Keine Überraschung war es, dass die starken üblichen Verdächtigen an den schwarzen Brettern ihre Partien gegen die mit Weiß spielenden schwächeren Gegner durchweg gewannen. Schon eher hat überrascht, dass mit 54 aktiven Teilnehmern eine Rekordkulisse erreicht wurde und die routinierten Mannschaftsspieler erstmals die jüngeren Vereinsspieler quasi "spielend" kennen lernten. Jüngster Teilnehmer in diesem Feld ist Christoph Leach (*1996), den Senioren-Platz nimmt Dr. Friedrich Bittner ein. Sehr erfreulich ist auch die Teilnahme unserer "Damenriege", hier wollen Valentina Bello, Geerti Frank, Else Mangold und Hannelore Leimer beweisen, dass das Schachspiel nicht nur für das starke Geschlecht reserviert ist. Die Ergebnisse der ersten Runde finden Sie >>>hier

Februar 2003

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Gipfeltreffen im Vordertaunus? Die Region nordwestlich von Frankfurt am Main gilt für viele als Schlafregion der Banker und Bonzen, ist doch der Hochtaunus-Bezirk gemessen am Pro-Kopf-Einkommen in Deutschland nahezu führend. Auch die Schachspieler im Vordertaunus, die selten im breiten Medieninteresse stehen, haben nun (hinter dem Stadt-Staat Hamburg) einen der vorderen Plätze erklommen. Dies erhellt jetzt die neueste Statistik des Deutschen Schachbundes. Gemessen an der Anzahl der ausgestellten Spielerpässe sind unter Deutschlands mitgliedsstärksten Vereinen gleich drei aus dem Vordertaunus: Der Schachklub Bad Homburg  rangiert mit 100 Mitgliedern auf Platz 49 der Liste und der SV 1920 Hofheim liegt mit 101 Mitgliedern auf Rang 47. Die Vordertaunus-Achse vervollständigt der Schachclub Bad Soden, der zum Stichtag 106 Mitglieder zählte und den 36. Rang in Deutschland einnimmt. Die gesamte Mitgliederstatistik finden Sie >>>hier

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Ein Verein aus dem MTS-Bezirk vielleicht bald in der Bundesliga? Im Newsletter des Hessischen Schachverbands, herausgegeben von Hans D. Post, lesen wir: "Mit einem 5 : 3 Heimsieg gegen den bislang ärgsten Verfolger Dresdner SC konnte der SV Hofheim 2 Runden vor Schluß die Tabellenführung weiter ausbauen, und benötigt nun nur noch einen Sieg für den Aufstieg in die 1.Bundesliga! In der letzten Runde wartet Tabellenschlußlicht SC Bamberg, in der kommenden Runde könnte die SSG Hungen/Lich der entscheidende Punktelieferant sein. Das heutige 4 : 4 in Leipzig-Gohlis bedeutet für die Hungen/Licher einen angenehmen Platz im Mittelfeld und ein weiteres Jahr in Liga 2. Hessen kann sich aber schon jetzt nach vielen Jahren wieder darauf freuen, einen Vertreter in die stärkste Liga der Welt schicken zu können."

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Mannschaftstaktiker gefragt: In der MTS-Runde geht es in der Kreisklasse B1 und B2 um die genaue Abstiegsregelung. Dazu sind zusätzliche Spielpaarungen um den Abstieg angesetzt, und die Gruppen spielen überkreuz 5. und 6. Kreis B1 - 5. und 6. Kreis B 2. Also gibt es folgende Paarungen:

am 16.03.03 
Hattersheim 5 - Bad Soden 5 
Eppstein 5      - Kelsterbach 3 
am 06.04.03
Bad Soden 5   - Eppstein 5
Kelsterbach 3  - Hattersheim 5

Die bereits gespielten Ergebnisse aus dem Gruppenspiel der Runde gehen als erste Wertung ein:
Bad Soden 5   -  Kelsterbach 3    3,5:1,5
Hattersheim 5  - Eppstein 5        2,5:2,5

Deshalb ergibt sich der derzeitige Tabellenstand wie folgt:

Rang Mannschaft Brett-
Punkte
Mannschafts-
Punkte
1 Bad Soden 5 3,5 2:0
2 Hattersheim 5 2,5 1:1
3 Eppstein 5 2,5 1:1
4 Kelsterbach 3 1,5 0:2

Die ersten beiden der Gruppe bleiben in der Kreisliga B, die anderen beiden müssten bei der Neugründung der Kreisklasse C absteigen, also schon mal eine gute Ausgangsbasis für Bad Soden 5, ein Sieg reicht schon aus. Es kann also vorkommen, dass zwei Mannschaften aus der Gruppe B1 oder Gruppe B2 absteigen können!

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Nachbarschaftsturnier Steinbach: Die erste Runde beginnt am 11.3. und vom Schachclub Bad Soden sind die Spieler Michael Leach, Rolf Merz-Zönnchen, Kurt Fredershausen, Jürgen und Andreas Hertsch, Werner Knies, Michael Hoss, Daniel Thieme und Gerhard Kenk gemeldet. Wer noch Interesse an einer Teilnahme hat und Turnierpraxis sammeln will, meldet sich bei Roland Bettenbühl.

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Bei der Offenen Stadtmeisterschaft Steinbach gehen die Akteure aus Bad Soden in die zweite Runde: Rolle - J. Leach, Kenk - Smits, C. Leach - Staggat, Schumann - Ochs, M. Leach - Desor. Auftaktrunde der Vereinsmeisterschaft 2003: Mit einer Rekordbeteiligung von 54 aktiven Spielern geht die diesjährige Vereinsmeisterschaft in die Auftaktrunde, die bis zum 28. Februar gespielt werden muss. Titelverteidiger Benjamin Felmy tritt gegen den jungen Julian Leach an und Christian Wolny,  Philipp Dehn und Jonny Ramirez sind erstmals dabei. Die Auslosung und die Ergebnisse der ersten Runde >>>hier.

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Bad Soden im MTS-Vierer-Pokal eine Runde weiter. Das Quartett aus der ersten Mannschaft hatte am 21. Februar 2003 die Schachfreunde Hochheim zu Gast. Auf dem Papier waren die Hochheimer mit einem DWZ-Durchschnitt von 1951 sogar geringfügig besser als die Sodener mit 1942 DWZ-Durchschnitt. In dem spannenden Kampf behaupteten Felmy und Dr. Philipp an den vorderen Brettern gegen höher gestufte Hochheimer Spieler mit Remis eine gute Ausgangsposition, und an Brett 3 konnte Dr. Bittner gegen Becker sowie Großjohann an Brett 4 gegen Reichel die Punkte zum 3:1 Sieg einfahren. Die Ergebnisse >>>hier.

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Der Schachclub Flörsheim 1921 e.V. veranstaltet die ersten offenen Stadtmeisterschaften. Gespielt werden 7 Runden nach Schweizer System, Langpartien mit DWZ-Auswertung. Anmeldungen und Ausschreibung >>>hier

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Die Offenen Steinbacher Stadtmeisterschaften 2003 begannen mit größerer Beteiligung als noch im Vorjahr. Bei den Spitzenspielern fehlte allerdings Benjamin Felmy, der Titelverteidiger. Ansonsten nahmen aus Bad Soden die Spieler Michael Ochs, Gerhard Kenk, Michael Leach mit seinen Söhnen Julien und Christoph teil. Die Ergebnisse der ersten Runde >>>hier

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Erfolgreiche Reise ins Schwabenland: Julien Leach. Foto: Heilbronner Schachverein

Die Offenen Steinbacher Stadtmeisterschaften 2003 begannen mit größerer Beteiligung als noch im Vorjahr. Bei den Spitzenspielern fehlte allerdings Benjamin Felmy, der Titelverteidiger. Ansonsten nahmen aus Bad Soden die Spieler Michael Ochs, Gerhard Kenk, Michael Leach mit seinen Söhnen Julien und Christoph teil. Die Ergebnisse der ersten Runde >>>hier

Ob MTS-Jugendtrainer Ingo Rutkowski auf den Nikolaus hört? Ganz lässt sich das nicht ausschließen, nominierte er doch Julian Leach (*1994) vom Schachclub Bad Soden in den MTS-Jugendkader. Zunächst erst einmal für ein Trainingswochenende am 1. und 2. März im Bürgerhaus Frankfurt-Zeilsheim. Im Dezember 2002 spielte Julien bei den 4. Heilbronner Niklaus-Jugendopen, das mit 345 Teilnehmern das größte Schachturnier Süddeutschlands ist,  in der Altersklasse U10 mit. In der Gruppe 4 schaffte Julien 5 Punkte aus 7 Partien  und kam damit auf einen hervorragenden 8. Platz. Noch schöner war der Gewinn des Rating-Preises, den er als "Bester ohne DWZ-Zahl" in seiner Gruppe gewinnen konnte. 

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Die Schöne und das Biest

Mit Glamour am Schachbrett: Vize-Weltmeisterin Kosteniuk

Noch gelingt es den Medien nicht ganz, den Zweikampf zwischen der 18-Jährigen Vizeweltmeisterin Alexandra Kosteniuk und Sergey Karjakin, der mit 12 Jahren jüngster GM der Welt wurde, beim Dannemann Classico 2003 als Wettkampf "Die Schöne und das Biest" zu vermarkten. Zwar hätte Kosteniuk durchaus Diva-Potential, doch der erst 13jährige Karjakin passt nicht so recht in dieses Klischee. Jedoch sollte man sich - wie bei anderen Gegnern am Brett auch  - vom Aussehen nicht täuschen lassen.  

 

Mit Bravour am Schachbrett: jüngster GM Sergey Karjakin

Der Ukrainer Karjakin nahm am Brett keine Rücksicht und zerlegte Kosteniuk nach allen Regeln der Kunst. In dem auf 6 Partien angelegten Dannemann Classico 2003 Turnier im schweizerischen Brissago behielt die jugendliche Klasse mit 4 : 2 Siegen die Oberhand. In der vierten Partie griff Karjakin tief in die Trickkiste und behielt in dieser sehenswerten Partie die Oberhand. (zum nachspielen >>>hier)






 

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Vereinsmeisterschaft 2003: Zur Vereinsmeisterschaft sind alle Mitglieder herzlich eingeladen. Alle Preise, Termine, Anmeldungsdetails finden Sie >>>hier

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Jugend-Schach: Der Vorstand des Schachclub Bad Soden lädt zur ersten Besprechung des Arbeitskreises "Jugendschach" am Freitag, den 21. Februar um 19:00 Uhr in der Hasselgrundhalle. 

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Jahreshauptversammlung 2003: Erfolgreiche Mitgliederarbeit macht bessere Vereinsstrukturen notwendig. Mitgliederversammlung stärkt Vorstands-Mannschaft. zum Bericht >>>hier

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Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 7. Februar 2003

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MTS-Liga: Mit 8 Mannschaften ist der Schachclub Bad Soden in den verschiedenen Klassen vertreten und gibt damit auch zahlreichen Jugendlichen und Anfängern die Gelegenheit, wertvolle Turnierpraxis zu sammeln. 63 aktive Spieler versammeln sich an den Rundenterminen vor den Brettern, die Altersspanne reicht von unserem Senior Dr. Bittner bis zu Christoph Leach mit gerade mal 6 Jahren. Nach 2/3 der Spielzeit schaffte Dr. Bittner mit 80% eine hervorragende persönliche Erfolgsquote und 24 aktive Spieler haben 50% oder mehr erreicht. Alle Einzelheiten sind in der Formkurve der Mannschaften oder in der Tabelle mit den Erfolgsquoten  der Einzelspieler zu finden.

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Nachbarschaftsturnier in Steinbach. Wieder veranstaltet der SC Sulzbach das schon traditionelle Nachbarschaftsturnier in Steinbach. Die Termine finden Sie im Terminkalender, die Ausschreibung auf der Webseite des SC Sulzbach.

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Runde 6 der Mannschafts-Spiele: Auch für die Ansetzung des 6. Spieltags am 2. Februar 2003 hatten die Terminplaner des Hessischen Schachverbands ein glückliches Händchen. Wie zuvor bei den Bundestagswahlen am 22. September 2002 schafften sie es wieder, zeitgleich mit den Landtagswahlen in Hessen einen Spieltag anzusetzen. Das strapazierte natürlich die Logistik und - da Schachspieler ja gute Staatsbürger sind - verzichteten sie auf ihr Gewohnheitsrecht und gaben sich mit kargen und engen Spielräumlichkeiten zufrieden, damit der Wahlbetrieb ungestört ablaufen konnte. Es ist nicht überliefert worden, ob Roland Koch (der ja im übrigen gerne Schach als olympische Disziplin sehen würde) neben seinen tüchtigen Wahlhelfern auch die vielen genügsamen Schachspieler in seine Dankesworte zum Wahlsieg mit einbezogen hatte. Fast wie in der Landespolitik gab es auch in der 6. Runde erwartete und auch unerwartete Ergebnisse (die Einzelergebnisse finden Sie >>>hier):
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Heim-Mannschaft   Gast-Mannschaft   Ergebnis
Bad Soden 1   Hofheim 3   3,5 4,5
Eppstein 3   Bad Soden 2   2,5 5,5
Griesheim 2   Bad Soden 3   2,0 4,0
Bad Soden 4   Eppstein 5   4,0 1,0
Bad Soden 5   Kelkheim 2   1,5 3,5
Bad Soden 6   Hochheim 3   1,0 4,0
Bad Soden 7   Flörsheim 3   0,0 5,0
Bad Soden 8   Kelsterbach 3   0,0 5,0

Januar 2003

 

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In der Presse: Vereine stellen sich in der Bad Sodener Zeitung vor. Ein Portrait des Schachclub Bad Soden von Wolfgang Heidecke. >>>mehr 

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Mitgliedern-Entwicklung: Die #1 in Hessen.
Im Newsletter Hessenschach des Hessischen Schachverbands vom 28.1. schreibt Hans D. Post über die Mitglieder-Entwicklung:

"Die neuen Mitgliederlisten des DSB nach dem Paßlauf sind eingetroffen. Seine Spitzenposition deutlich ausbauen konnte der SC Bad Soden, der nunmehr 108 Mitglieder aufweist und Hofheim(101) und Bad Homburg(96) deutlich hinter sich gelassen hat. Wie heißt es doch so schön: "Da wächst etwas Großes heran!"

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Termin vormerken: Die Jahreshauptversammlung findet am Freitag, den 7. Februar 2003 in der Hasselgrundhalle, Gartenstrasse 6, Bad Soden statt. Beginn: 20:00 Uhr. Tagesordnung und Einladung finden Sie hier. Um rege Teilnahme wird gebeten. 

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Die Mannschaftswettkämpfe des Bezirks 7 (MTS) hatten am 19. Januar mit der 5. Runde ihren Auftakt für das Jahr 2003. Die Ergebnisse in der Übersicht:

Heim-Mannschaft Auswärts-Mannschaft Ergebnis
  Sfr. Hochheim Bad Soden 1 5,0 3,0
  Bad Soden 2 Fischbach 0,5 7,5
  Bad Soden 3 Sfr. Taunus 3 3,0 3,0
  SV Hofheim 7 Bad Soden 6 5,0 0,0
  SC Eschborn 3 Bad Soden 8 4,5 0,5
  SV Kelsterbach 3 Bad Soden 5 1,5 3,5
  SC Hattersheim 5 Bad Soden 4 2,0 3,0
  SVG Eppstein 5 Bad Soden 7 5,0 0,0

>>>mehr

bulletDie Partie des Monats Januar stammt von den Deutschen Einzelmeisterschaften 2002 in Saarbrücken. Dort lag der erst 17jährige Arkadij Naiditsch für einige Runden in Führung.

Der 17 Jahre junge Naiditsch zählte zu den Hoffnungsträgern der Deutschen Einzelmeisterschaften 2002 in Saarbrücken. Foto: www.schach-am-tegernsee.de

In einer Partie traf Naiditsch  auf IM Frank Zeller und es entwickelte sich eine interessante Position

Diese dient auch als Anschauung, wie ein Angriff auf die rochierte Königsstellung vorbereitet werden kann. Die Ausgangsposition und die sehenswerte Kombination zum entscheidenden Angriff sehen Sie >>>hier.

 
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Die Offene Steinbacher Stadtmeisterschaft 2003 steht vor der Tür, veranstaltet von unseren Freunden vom Schachclub Steinbach. Auftakt für dieses 9-Runden-Turnier nach dem Schweizer System ist am Donnerstag, den 13. Februar 2003 um 19:30. Alle Details finden Sie hier in der >>>Turnierausschreibung. 
 

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Neujahrsblitz in Königstein:

Behrang Sadeghi (SF Burgsinn)

Die Schachfreunde Königstein / Schwalbach veranstalteten ihr alljährliches Neujahrsblitz-Tunier (5 Minuten Bedenkzeit). Unter 19 Teilnehmern der Vereine Steinbach, Königstein, Kelkheim und Fischbach waren auch Dr. Friedrich Bittner und Roland Bettenbühl vom Schachclub Bad Soden.
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Dr. Bittner erreichte mit 12.5 Punkten den 5. Platz und Roland Bettenbühl, der gegen stärkere Gegner wie Raab, Geiß und Bender gewinnen konnte, platzierte sich mit 9.5 Punkten auf dem 9. Platz.

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Sieger wurde Behrang Sadeghi (DWZ 2180) von SF Burgsinn, der alle 18 Spiele ausnahmslos gewann. Dass Behrang Sadeghi kein Unbekannter bei den Schachspielern im Rhein-Main-Gebiet ist konnte man schon bei den Offenen Frankfurter Schachmeisterschaften 2002 erkennen: Hier belegte er mit nur einem halben Punkt Rückstand hinter IM Stefan Reschke vom SV Oberursel den vierten Platz.
 

 
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Das Gesicht des Sports (2):
 

Als auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Schachclub Bad Soden ein neuer Materialwart zur Pflege der Sportgeräte gewählt werden sollte, erkundigte sich Thomas Rödiger, bevor er kandidierte, was denn der Materialwart so alles machen müsste.

Offensichtlich war das überzeugend genug, wurde er doch einstimmig zum neuen Materialwart gewählt.

Ob Thomas Rödiger schwindelfrei ist und keine Höhenangst hat, wurde nicht endgültig geklärt, offen blieb auch, ob der Schachclub noch eine Abteilung für Kunstspringer einrichten sollte...

 

bulletDas Gesicht des Sports (1):

Schachspieler haben es eigentlich einfacher als Tischtennisspieler. Zwar haben beide Sportler das Objekt ihres Spiels immer fest im Visier, doch bewegen sich die Figuren auf dem Brett nicht mit einer hohen Geschwindigkeit und schon gar nicht mit einem tückischen Topspin. Rückt allerdings für die Schachspieler die Zeitkontrolle verdächtig nahe, fliegen auch schon mal die Figuren übers Brett und es kann ganz schön hektisch werden.

 

 

 

 

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