Schachclub Bad Soden

 
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Nachrichten-Archiv 2002

Dezember 2002

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Nach dem Weihnachtsfest: Die Geschenke sind ausgepackt, die Weihnachtsplätzchen aufgegessen und die Gans liegt noch schwer im Magen - wem das nicht genug ist, kann sich noch über die Nüsse hermachen. Eine ganz besondere Nuss gibt es in dieser Schach-Aufgabe (Angriff auf die rochierte Königsposition) zu lösen: Holen Sie den Nussknacker und fangen Sie an - aber vielleicht entpuppt sich dieses Problem als Kokosnuss....hier

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Weltmeister: Eine neue Bestleistung der besonderen Art gab es Anfang Dezember 2002 auf Kuba.

Der alte Fidel Castro bekommt einen Tipp von einem jungen Fan. Foto: AP / BBC

Aus Anlass der Schlussfeier der "Cuban Olympic Games" auf dem Platz der Revolution in Havanna trafen sich 550 Schachmeister an 11.320 Brettern zu einem gigantischen Freiluft-Simultan-Spiel, unter ihnen auch "El Commandante" Fidel Castro. Unser Vereinsmitglied Robert Ackermann verpasste bei seiner jüngsten Kuba-Reise aufgrund von Termin- und Kommunikationsschwierigkeiten die Teilnahme und damit diese einmalige Gelegenheit, sich in eine Weltrekord-Liste einzutragen. Doch auch ohne ihn stellten die Kubaner in diesem Simultan-Match einen neuen Weltrekord auf und überboten damit Mexiko, die den alten Weltrekord mit 10.007 Simultan-Spielen hielten. Castro, der als Kubas Präsident das Ziel von geheimen CIA Anschlägen war, trug reihenweise Konflikte mit allen US-Präsidenten seiner Regentschaft aus. Aus Rache über die permanenten Demütigungen und Niederlagen auf der politischen Bühne glaubten die USA, ein Embargo für kubanische Zigarren verhängen zu müssen. Glücklicherweise dehnten sie das Import-Verbot nicht auf Baseball-Spieler oder kubanische Salsa, Mambo und ChaChaCha Tänze aus.

Deja Vu: Fidel Castro bekommt einen Tip von einem älteren Fan. Foto: www.chessbase.de

Bei den Schachspielern war das Vorgehen etwas subtiler. Als in 1965 in Havanna das Capablanca Memorial Turnier stattfand, durfte Bobby Fischer nicht persönlich anreisen. Er spielte seine Partien im Marshall Chess Club in New York, welcher über Telex mit dem Spiel-Lokal in Havanna verbunden war. Jede der Partien dauerte bis zu sieben Stunden, und am Ende des Turniers präsentierten die USA eine Rechnung von über US-$ 10'000.- für angefallene Telex-Kosten. Als 1966 die Schacholympiade in Havanna stattfand, spielte Castro einige Exhibition-Partien, darunter ein Remis gegen GM Tigran Petrosian.  Mehr als ein Jahrzehnt später belegte Guillermo Garcia, dreifacher kubanischer Meister,  beim 1988 New York Open Turnier den zweiten Platz und erhielt ein Preisgeld von US-$ 10'000.- Doch er konnte sich nicht lange darüber freuen: Das US-Schatzamt konfiszierte den Gewinn auf der Grundlage eines Kriegshandelsgesetz von 1917 (Trading with the Enemy Act), weil Garcia kubanischer Staatsbürger war.  

Ernesto "Che" Guevara im Turniersaal: Revolution am Schachbrett?  
Foto: www.chessbase.de

Die Leidenschaft für das Schachspiel teilte Fidel Castro mit seinem langjährigen Weggenossen der kubanischen Revolution, dem argentinischen Arzt Ernesto "Che" Guevara. "Che" schloss sich 1954 der Revolution an und war in den Jahren 1954 - 1959 einer der führenden Köpfe der Revolution und glühender Verfechter der Guerilla-Kriegsführung. In seiner Freizeit konnte man den Zigarren-Raucher und Basken-Mützen-Fan schon öfters bei einem Schachturnier begegnen. Unvergessen war seine Partie, die er 1962 im Rahmen eines Simultan-Matches gegen den argentinischen Meister Miguel Najdorf spielte und ein Remis erreichte. Das war der gleiche Großmeister, der einen ganz besonderen Weltrekord aufstellte: In einem Blind-Simultan-Match (ohne Blick auf das Schachbrett) spielte Najdorf gleichzeitig gegen 45 Gegner, gewann 39 Partien, erreichte 4 mal Remis  und verlor nur 2 Partien. Che Guevara wandte sich nach dem Ende der kubanischen Revolution neuen Kriegsschauplätzen zu und ging 1965 nach Bolivien, um dort die Revolution und den Klassenkampf anzufachen. Dort wurde er im Oktober 1967 in einen Hinterhalt gelockt und getötet. Inwieweit seine militärische Theorie des Partisanenkampfs und des Klassenkampfs vom Schachspiel beinflusst wurde, ist nicht bekannt. 

Weltmeister Capablanca Foto: www.homestead.com

Ein Revolutionär ganz anderer Art war der Kubaner Jose Raul Capablanca (1888 - 1942),  der am Schachbrett die Weltelite herausforderte - und besiegte. Im Alter von 4 Jahren lernte er das Schachspiel von seinem Vater und besiegte als 12jähriger den kubanischen Meister Juan Corzo. Als Mitarbeiter des Außenministeriums in Havanna musste er sich mit nichts anderem als dem Schachspiel beschäftigen. Capablanca, der in seinem Haus kein Schachbrett oder Figuren hatte und der kein Theorie-Buch durchackerte, beherrschte in den Jahren von 1914 - 1924 die wichtigsten Turniere der Welt und verlor in diesem Jahrzehnt nur ein einziges Spiel. 

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Vereinsmeister: Benjamin Felmy entscheidet Vereinsmeisterschaft 2002 vorzeitig und verteidigt seinen Titel. Alle Ergebnisse >>>hier.

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Im MTS-Vierer-Pokal besiegt Bad Soden 1 die Mannschaft von Höchst 2 und zieht damit in die nächste Runde.

November 2002

bulletJugendweltmeister: Ein Skorpion gegen den sizilianischen Drachen?

Scorpions-Fan oder historisches Vorbild? Elizabeth Pähtz

Ob Elizabeth Pähtz ein bekennender  Scorpions-Fan  ist oder nur den gleichen Geschmack für historische Leder-Mützen wie Scorpions - Bandleader Klaus Meine oder gar Vladimir Ilyich Lenin hat, 

"Follow the Moskva down to Gorky Park." Lenin zeigt Klaus Meine von den Scorpions nach dem Open-air-Concert im Lushinski-Stadium wo es lang geht. 
Foto: Marxists.org Internet Archive

ist nicht mit Sicherheit  überliefert.  Bekannt dagegen ist, dass Lenin ("Schach ist Gymnastik für den Geist"), im April 1908  die italienische Frühlingssonne auf Capri genoss und sich beim Schachspiel mit A.A. Bogdanov (1873-1928, sein richtiger Name war Malinovski) immer laute Schreie anhören musste, wenn der mit "Schach" drohte. Heutzutage  geht es bei den Jugendweltmeisterschaften im griechischen Heraklion auf der Insel Kreta mit weniger Lärm während der Partien zu.  Das verhinderte jedoch nicht, dass die für den Erfurter Schachklub startende U18-Spielerin  Elizabeth Pähtz in bester Spiellaune ist und erst in der 7. Runde die erste Niederlage gegen eine starke ukrainische Spielerin (Kateryna Rohonyan mit 2320 ELO) kassierte.

Lenin (links) mit Bogdanov (rechts) und Kiebitz Maxim Gorki (Mitte) beim Schach: Schrei wenn Du Matt drohst.
 Foto: Marxists.org Internet Archive

Damit steht sie kurz vor Schluss des Turniers auf Rang 5 unter den weltbesten U18 Spielerinnen. Doch die wirkliche Überraschung ist die für Kroatien startberechtigte Lara Stock bei den U10-Mädchen: Die für den Schachclub Baden-Oos spielende Schülerin aus Freiburg führt zur Zeit mit 8,5 Punkten die Rangliste an. Beim diesjährigen 5. Rhein-Main-Open-Turnier in Frankfurt nahm Lara Stock mit Papa teil und verblüffte Gegner und Kiebitze mit ihrer soliden Spielweise: Sie gewann 3 von 6 Punkten, erzielte eine Leistungsziffer von 1922 für dieses Turnier und verbesserte ihre DWZ-Zahl um nahezu 100 Punkte auf 1741. 

Lara Stock (Jahrgang 1992) Foto: Zugzwang.de

In Griechenland ging Lara Stock mit einem halben Punkt Vorsprung in die elfte und letzte Runde und sah sich dort mit den schwarzen Steinen der Kanadierin Alina Sviridovich mit Weiß (8 Punkte) konfrontiert. Im entscheidenden Spiel setzte sich Lara Stock mit den schwarzen Steinen durch und besiegte Sviridovich, errang damit die Jugendweltmeisterschaft bei den U10 Mädchen mit einem halben Punkt Vorsprung. Auch Elizabeth Pähtz ließ im letzten und entscheidenden Spiel nichts mehr anbrennen, trennte sich remis von Evgenia Mechtcheriakova (Russland, 2288 ELO), und gewann somit den Titel bei den U18 Mädchen. Alle Ergebnisse der Jugendweltmeisterschaften finden Sie >>>hier

bulletVereinsmeisterschaft: Wer dachte, die Ergebnisse entsprechen sowieso der DWZ-Rangliste, sieht sich mit einer Überraschung konfrontiert. Sauerteig erreichte gegen Felmy, den Vereinsmeister von 2001/2002, am 15.11. ein sensationelles Remis. 
bulletSchacholympiade in Bled (Slowenien):

Showdown am Seeufer: Bled

Erwartungsgemäß sicherte sich Russland mit Garri Kasparov (2838) den ersten Platz, knapp mit einem Punkt vor der Überraschungsmannschaft aus Ungarn. Dort spielte mit Peter Leko (2743) nicht nur einer der TOP-10 der Weltelite, sondern mit Judit Polgar auch die stärkste Frauen-Spielerin der Welt (2685). Die deutsche Mannschaft spielte ohne Artur Jussupow und Dr. Robert Hübner und tat sich schwer, die hervorragende Platzierung von Istanbul (2. Platz) zu verteidigen. Am Ende reichte es gerade noch für Platz 16.  Die Zusammenfassung der Schluss-Ergebnisse finden Sie >>>hier

bulletAuftakt: Der Start in die Rundenspiele ist nach den ersten drei Spielrunden zu einem Drittel vorbei - die Spieler in den acht Mannschaften des Schachclub Bad Soden kamen unterschiedlich gut aus den Startlöchern. Noch ohne Punktverlust sind Ackermann, Kenk, Kuhlmann, Mangold und Woywod mit jeweils 100% Quote aus den ersten Spielen. Großjohann (83%), Jürgen Hertsch (83%), Smith-Meyer (75%) Kapellusch (75%) haben geringfügig Punkte abgegeben, gefolgt von Felmy (66%), Dr. Bittner (66%), Hegner (66%), Knies (66%), Julian und Christoph Leach (66%) und Leyla Azizova (66%), und weitere 11 Spieler erzielten ein Ergebnis von 50%. (Kamplos gewonnene Partien werden in der Quoten-Rechnung wie auch in der DWZ-Zahl nicht berücksichtigt) Alle Einzelheiten finden Sie in der Zusammenfassung der Spieler-Ergebnisse >>>hier.
bulletDWZ: In der neuen DWZ-Rangliste vom 3. November 2002 konnte sich Peter Hegner um 39 Punkte verbessern und wird nun mit 1697 knapp unter der 1700er Marke geführt. 
bulletSchüler: Ergebnisse der Runde 1 und 2 von der 1. Schülermannschaft vom 17.10.02

Bad Soden 1- Eppstein 1 0:4 Hinspiel
Eppstein 1- Bad Soden 1 4:0 Rückspiel

1. Brett: Kenan Azizov 0 aus 2
2. Brett: Celina Hofmann 0 aus 2
3. Brett: Leyla Azizova 0 aus 2
4. Brett: Leon Hofmann 0 aus 2

 

bulletPokal: Einzelergebnisse der 1. Runde vom MTS-Viererpokal (gespielt am 01.11.02): 

Bad Soden 4 - Fischbach 1 0,5:3,5

Knies 0,5 Punkte
Merz-Zönnchen 0
Fredershausen 0
Hertsch 0

Bad Soden 6 - Raunheim 1 0:4

Arndt 0
Borzaga 0
Kuhlmann 0
Frank 0

Bad Soden 8 - Sulzbach 3 2,5:1,5!!! (beide spielen in der Kreis B)

Kenan Azizou (12 Jahre) 1:0 (setzte bereits nach 10 Zügen gegen eine Frau Matt, Dame für Läufer gespannt und auf der 7. Reihe Matt gesetzt, freute sich wie ein "Schneekönig über seinen Sieg). Carsten Segesser (10 Jahre) 1:0 (spielte nur noch mit einem Turm gegen 2 Türme und setzte dann ein Grundlinienmatt, eiskalt!), erster Sieg für Carsten. Benedikt Kirsch (11 Jahre) 0,5 (schaffte patt, weil Gegner mit Dame und Springer patt setzte, Glück muß man haben! Tobias Decker (14 Jahre) 0 (Erwachsener war einfach zu stark für ihn).

Damit sind für die 2. Runde MTS Vierepokal qualifiziert: Bad Soden 1, Bad Soden 2 und sensationell Bad Soden 8! 

bulletPokal: Der Spielbetrieb ist in vollem Gange, die Mannschaften in der MTS-Liga und der Schülerliga haben ihre ersten Punkte oder Erfahrungen gemacht.

Die Ergebnisse von der 1. Rundes des MTS-Viererpokal: 4 Mannschaften haben von Bad Soden bereits gespielt, Bad Soden II ist weiter, Bad Soden III, V und VII sind raus.

bulletEmpfang: Am Sonntag, den 27.10.02 hatte übrigens im Bürgerhaus in Neuenhain unser Schachclub am Neubürgerempfang mit einem Stand teilgenommen. Dort konnten sich Bad Sodener Vereine den Neubürgern vorstellen. Dabei waren von unserem Club Frau Frank, Herr Arndt, Herr Schäfer und Roland Bettenbühl.

Die Veranstaltung war gut besucht und es werden einige Interessenten beim Schach vorbeikommen. 

In einem Interview mit dem Höchster Kreisblatt hat unser Gründungsmitglied, Herr Rudi Schäfer, die Entwicklung des Schachclub Bad Soden erläutert und zu anderen aktuellen Schachfragen Rede und Antwort gestanden.

bulletWeihnachtsfeier: Die diesjährige Weihnachtsfeier ab 20 Uhr für Erwachsene soll am 20.12.02 stattfinden.
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Jugendschach: Die Jugendlichen des Schachclub Bad Soden wollen es wissen: Wer ist der beste Spieler, wer macht die größten Fortschritte? Hier finden Sie die aktuelle Rangliste in der "Jugend-Schach-Pyramide" vom 16. November 2002.

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Vereinsmeisterschaft: Götting gegen Sauerteig ging remis aus!

 

 

Oktober 2002

bulletDuell Brains in Bahrein: Das Duell zwischen Weltmeister Kramnik und dem Computerprogramm Deep Fritz dominiert nicht nur die Schlagzeilen der Fachpresse, sondern weckt vielfältiges Medien-Interesse.

Showdown auf dem Mond?

Im Duell "Brains in Bahrein" steht es mittlerweile  unentschieden 3.5 zu 3.5 und das siebte Spiel zwischen Weltmeister Kramnik und dem Computerprogramm Deep Fritz wird die Entscheidung bringen. Schon stilisiert der Entwickler von Deep Fritz das letzte Match als galaktischen Show-Down an: "Seien Sie im spannendsten Moment der Geschichte der Menschheit seit der Mondlandung live dabei." (Original-Ton Chessbase). 

Kopfballtor mit Schnorchel?

Während ein anderer prominenter Sportler wie Fußball-Weltmeister Jürgen Klinsmann durchaus britischen Humor zeigte, als er von der englischen Presse als "Diver" oder "Schwalbenkönig" tituliert wurde und postwendend zur nächsten Pressekonferenz zünftig mit Tauchermaske und Schnorchel erschien, bleibt es abzuwarten, ob Schachweltmeister Kramnik angesichts des Vergleichs 

Im Raumanzug zum letzten Gefecht?

mit der Mondlandung zum letzten Gefecht im NASA-Raumanzug und versorgt mit einer grossen Ration Astronauten-Nahrung antritt.

Am Ende des Tages streicht Kramnik im Falle eines Sieges eine Million US-Dollar ein, bei einem Unentschieden verbleiben ihm immer noch trostreiche 200.000.- Dollar. 

Doch als nach der Letzten und entscheidenden Partie die Figuren wieder weggeräumt waren und die Chips und Festplatten ihre wohlverdiente Kühl-Pause bekamen, zeigte das Endergebnis des Matches ein 4 : 4 Unentschieden an.  Weltmeister Kramnik hatte mit einer besonderen Strategie der Vereinfachung und frühzeitigem Damentausch die ersten Partien sicher dominiert, ehe er dann zu einer überaus menschlichen Taktik griff und mit einem krassen Fehler Fritz wieder herankommen liess. In der wohl denkwürdigsten Partie erlag "Der Mensch" in Kramnik seinem Urtrieb und Wunsch nach Vollkommenheit, spielte nach Figuren-Opfer einen zwingenden Angriff. Doch Fritzens Chips konterten cool und fanden ohne mit der Wimper zu zucken die nahezu perfekte Verteidigung und retteten ein Unentschieden.

Bahrain-Cadillac

Das Quiz des Oktobers ist dem genügsamen Wüstentier gewidmet, welches in Bahrain und anderen arabischen Scheichtümern noch nicht ganz vom Cadillac als Fortbewegungsmittel verdrängt wurde. Dass die Eule eher wie ein Kamel als Sinnbild der Klugheit taugt, merken wir auch an der Position,  die in der 5. Partie nach dem 34. Zug von Weiß im Duell "Brains in Bahrain" zwischen Weltmeister Kramnik und Deep Fritz erreicht wurde. Wie könnte Kramnik mit Schwarz im 34.Zug weiterspielen, nachdem folgende Position >>>hier erreicht wurde? 

bulletComputerschach: Wenn der Gegner leise surrt, nie müde wird und (fast) immer gewinnt, dann spielen Sie höchstwahrscheinlich gegen einen Computer Schach. Außerdem verfügen Sie wahrscheinlich über herausragende Leidensfähigkeiten, denn spätestens wenn Sie das Computerprogramm auf Ihre eigene Spielstärke einstellen, gibt es nur eins: Die obligatorische Niederlage ist quasi vorprogrammiert. Lesen den Streifzug durch Computerschach >>>hier
bulletSchülerliga: Die MTS-Schülerliga beginnt mit dem Spielbetrieb. Wer spielt wo >>>hier
bulletNeue Mitglieder: Wir begrüßen herzlich die neuen Mitglieder Sergey Romanov, Tim Hekimoglu, Jannic Schelper, Christoph Roznovsky, Ina Schimetschka und Isabel Jochum.
bulletOktober-Blitz: Das Oktober-Blitzturnier des Vereins bewies einmal mehr, dass Senior Dr. Friedrich Bittner letzten Monat nicht zufälligerweise siegte sondern eine nachhaltig gute Form zeigte. Die Ergebnisse vom 11. Oktober 2002: 
Name Punkte
1. Dr. Bittner 5.0 aus 5 Partien
2. Großjohann 3.5 aus 5
3. Felmy 2 aus 5
    Dietz  2 aus 5
    Smith-Meyer 2 aus 5
6. Bettenbühl  0,5 aus 5
 
bulletTermine: Die ersten Termine für die MTS-Vierer-Pokal-Spiele liegen fest, sie finden sie in der Terminübersicht >>>hier.
bulletDuell Brains in Bahrein: Die zweite Partie des Matches Mensch-Maschine in Manama im arabischen Golfstaat Bahrain ("Brains in Bahrain") wird von Weltmeister Kramnik mit den weissen Steinen gegen Deep Fritz gespielt. Nachdem die erste Partie in einer Berliner Verteidigung remis endete, hat Kramnik mit Weiß die Chance auf die Eröffnungsinitiative, wenn nicht gar auf den ersten Punkt. In dem angenommenen Damengambit (D27) erreichte Kramnik nach 8. ...Bxc5 eine Position, die er seit 1997 schon 7 Mal auf dem Brett hatte. Gegen Anand verlor er anschließend, gegen Karpov konnte er gewinnen, und 5 Mal ging die Partie dann unentschieden (gegen Lautier, Khalifman, Kasparov, Anand und wiederum Kasparov) aus. Also keine besonders gute Ausgangsposition. Mit dem 9. Zug (Kf1) betritt Kramnik dann theoretisches Neuland; wie diese Partie dann weiter ging, sehen Sie >>>hier
bulletVereinsmeisterschaft: Auch in der Vereinsmeisterschaft wurden wieder einige Partien gespielt: Die Ergebnisse vom 4.Oktober 2002:
Smith-Meyer Sauerteig 1 : 0
Kenk Meyer 1 : 0
Merz-Zönnchen Fredershausen 1 : 0
Ruppel  Schäfer 1 : 0
Großjohann Dr. Philipp 0,5 : 0,5
bulletDuell Brains in Bahrein: "Der Schach-Computer ist ein dreister Straßenräuber: Er grabscht gern Figuren, wann immer sich die Gelegenheit dazu bietet. In einem schnellen Gefecht hätte ich nicht den Hauch einer Chance. Aber die Kiste ist nicht in dem gleichen Maße wie der Mensch fähig, Wissen in einen Kontext zu stellen." Wladimir Kramnik (Zeichnung von Eric Petit) , im Spiegel-Online-Interview zum Wettstreit Mensch (Kramnik) gegen Computer (Deep-Fritz) im Oktober in Bahrein.
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Das Gesicht des Sports (2): Als auf der diesjährigen Jahreshaupt- versammlung des Schachclub Bad Soden ein neuer Materialwart zur Pflege der Sportgeräte gewählt werden sollte, erkundigte sich Thomas Rödiger, bevor er kandidierte, was denn der Materialwart so alles machen müsste. Offensichtlich war das überzeugend genug, wurde er doch einstimmig zum neuen Materialwart gewählt. Ob Thomas Rödiger schwindelfrei ist und keine Höhenangst hat, wurde nicht entgültig geklärt, offen blieb auch, ob der Schachclub noch eine Abteilung für Kunstspringer einrichten sollte...

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Das Gesicht des Sports (1): Schachspieler haben es eigentlich einfacher als Tischtennisspieler. Zwar haben beide Sportler das Objekt ihres Spiels immer fest im Visier, doch bewegen sich die Figuren auf dem Brett nicht mit einer hohen Geschwindigkeit und schon gar nicht mit einem tückischen Topspin. Rückt allerdings für die Schachspieler die Zeitkontrolle verdächtig nahe, fliegen auch schon mal die Figuren übers Brett und es kann ganz schön hektisch werden.

September 2002

bulletSeptember-Blitz: Das monatliche Vereins-Blitzturnier lieferte so einige Überraschungen. So zeigte einmal mehr der Senior der ersten Mannschaft den jungen Hasen, wo's lang geht. Die Platzierungen:
Name Punkte
1. Dr. Bittner 7.0
2. Dietz 5.5
3. Smith-Meyer 4.5
4. Felmy 4.0
4. Bettenbühl 4.0
6. Ochs 2.0
7. Sergey Romanov 1.0
8. Arndt 0.0
 
bulletMitglieder: Glückwunsch: Mit dem Jugendspieler Maxym Kyslyan ist das 100. Mitglied in den Schachclub Bad Soden eingetreten. Die nachhaltige Mitglieder-Arbeit des Vereins wird auch im neuesten Newsletter des Hessischen Schachverbandes gewürdigt. Dort lesen wir: 

"Das soll mal nicht unerwähnt bleiben: mit enormen Einsatz beim Werben um Mitglieder hat es der SC Bad Soden aus dem Bezirk Main-Taunus geschafft, das 100. Mitglied in seine aktuelle Liste aufzunehmen.

Damit teilt man mit dem Nachbarn SV Hofheim den zweiten Platz in der Liste der größten hessischen Vereine. Auf Platz 1 liegt mit 106 Mitgliedern der SK Bad Homburg!

Es folgen VSG Offenbach(94 Mitglieder), SK Gießen, SV Lahn Limburg, SV Oberursel (je 86 Mitglieder), Sfr.Neuberg (82), SC Eschbach/USI (79), Zeitnot Hungen/Lich, König Konrad Villmar (je 77)"

 

bulletAuftakt: Die Saison 2002 / 2003 ist eröffnet, hier sind die Ergebnisse der 1. Runde:

Bad Soden 1 - Rüsselsheim 1 4,5:3,5 (Großjohann und Smith-Meyer gewinnen, Felmy, Dr. Bittner, Zöller, Dietz, Götting remisieren und Rödiger verliert)

Steinbach 3-Bad Soden 2 6:2 (Hegner gewinnt, Leach remis und Sauerteig gegen Schreyer mit DWZ 1850 remisiert, Hannemann, Bettenbühl, Ochs, Arndt und Frank verlieren).

Nied 3- Bad Soden 3 2:4 (Ackermann und Kenk gewinnen kampflos, Fredershausen und Knies gewinnen, Ruppel und Schäfer verlieren)

Bad Soden 4 - Hochheim 4 3:2 (Jürgen Hertsch, Andreas Hertsch und Kappellusch gewinnen, Merz-Zönnchen und Schmakowski verlieren

Bad Soden 5-Bad Soden 6 (für Bad Soden 5 gewinnen Spreng, Azizova, Julien Leach und Christoph Leach, Azizov verliert), für Bad Soden 6 gewinnt nur Borzaga, Maas, Celina Hofmann, Leon Hofmann und Christof Petersen verlieren)

Bad Soden 7-Sulzbach 3 1:4 (Redelbach gewinnt kampflos, Hoss, Thieme, Woywod und Sieweke verlieren)

Bad Soden 8 -Hochheim 3 0:5 (Decker, Richter, Segesser, Kirsch und Linden verlieren)

August 2002

bulletTurniere: Sommer, Sonne, Hochwasser: Unbeeindruckt von den äußeren Bedingungen waren Spieler im Sommer-Turniergeschehen beschäftigt. Glückwunsch: die Steinbacher Stadtmeisterschaft 2002 gewann Benjamin Felmy mit 6 von 7 Punkten. Dr. Friedrich Bittner erreichte bei den 14. Offenen Deutschen Senioren-EM 2002 5.5 von 9 Punkten.  Gleich zweimal griff Thomas Rödiger zu den Schachfiguren: beim 6. Karl-Mala-Gedenkturnier in Frankfurt-Griesheim erreichte er in einem großen und sehr gut besetzten Teilnehmerfeld 4 von7 Punkten, beim 1. Sommer-Open TuS Dotzheim verbuchte er 5 von 9 Punkten.
bulletSpielplan: Der aktuelle Spielplan für die Saison 2002 / 2003 liegt nun vor. Der Schachclub Bad Soden ist mit insgesamt 8 Mannschaften vertreten. Zum Auftakt spielt am Freitag, den 20. September Bad Soden 5 gegen Bad Soden 6, am Sonntag, den 22.9. 2002 greifen dann die anderen Mannschaften in das Spielgeschehen ein. Alle Termine und alle Spielpaarungen finden Sie >>>hier
bulletChess Classic: Die Rheingoldhalle in Mainz war vom 14. bis 18. August wieder wie im Vorjahr Schauplatz der Chess Classic. Im Schnellschach-Duell der Weltmeister besiegte Anand den russischen Weltmeister Ponomarjow mit 4.5 zu 3.5 Punkten und bei den Damen im Duell der Grazien konnte sich die Russin Kosteniuk gegen Elisabeth Pähtz erst im Tie-Break mit 2:1 durchsetzen, nachdem die regulären Spiele mit 4:4 endeten. Am ORDIX-Open nahmen auch Spieler des Schachclub Bad Soden teil. Im stark besetzten Teilnehmerfeld gab es folgende Ergebnisse:

Rang Spieler Punkte
259 Felmy 5.5
340 Grossjohann 5.0
349 Dr. Bittner 4.5
438 Götting 3.5

Juli 2002

bulletTurniere: Die 14. Internationale Hessische Schnellschachmeisterschaft -Werner-Adolar-Falck-Gedenkturnier 2002- , das in Oberursel-Bommersheim ausgerichtet wurde, war mit einem GM, sieben IM und 11 FIDE-Meistern sehr stark besetzt. In diesem Teilnehmerfeld platzierte sich unser Vereinsmeister Benjamin Felmy mit 7 Punkten aus 15 Partien auf Platz 60 und Gerolf Dietz kam mit 6 Punkten auf den 75. Platz von insgesamt 98 Teilnehmern. Sieger wurde der für Tegernsee spielende Moskauer GM Igor Khenkin. 
bulletDie Vereinsmeisterschaft des Schachclub Bad Soden wird das ganze Jahr über ausgespielt. In fünf Gruppen wird ein Turnier gespielt nach dem Modus "Jeder gegen Jeden". Die einzelnen Termine und Zwischenergebnisse finden Sie >>>hier.

Juni 2002

bulletTurniere: Die Offene Frankfurter Schach-Stadtmeisterschaft 2002 gewann IM Stephan Reschke (Oberursel). Der noch für Marburg angetretene und zukünftig für den Schachclub Bad Soden spielende Michael Ochs  erreichte Platz 90, Gerhard Kenk rangierte auf Platz 103 von 112 Teilnehmern. 
bulletTurniere: Am 5. Rhein-Main-Open-Turnier, welches von der SG2000 in Frankfurt-Bockenheim veranstaltet wurde, nahmen auch drei Spieler des Schachclub Bad Soden teil. In einem stark besetzten Teilnehmerfeld platzierte sich Heiko Remling mit 3 von 7 Punkten auf Platz 82 und Gerhard Kenk (Platz 93) und Robert Ackermann (Platz 97) konnten wertvolle Turniererfahrung sammeln. 
bulletMitglieder: Ende Juni hat der Schachclub Bad Soden insgesamt 96 Mitglieder in seinen Reihen. Zwei Spieler haben den Verein verlassen: Marion Miklas aus der ersten Mannschaft, Gewinner des 25. Steinbacher Nachbarschaftsturnier, kehrt aus beruflichen Gründen in die Slovakei zurück, der ambitionierte Heiko Remling schließt sich dem SC Steinbach an. Wir danken beiden Spieler und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute. Aus Gross-Gerau kommt mit Thomas Rödiger (DWZ 1946) ein starker Spieler zum Schachclub Bad Soden und mit Michael Ochs ist ein weiterer erfahrener Spieler (DWZ 1559) eingetreten. 
bulletMannschaften: Auf einer Spielerversammlung wurden die Mannschaftsaufstellungen für die kommen Saison besprochen und festgelegt. Für die Saison 2002 / 2003 wird der Schachclub Bad Soden insgesamt 8 Mannschaften für den Spielbetrieb melden. Damit trägt der Schachclub Bad Soden der gestiegenen Mitgliederzahl Rechnung; neue Mitglieder bekommen so die Gelegenheit, Spielpraxis zu sammeln. Alle Mannschaften werden auch für den Vierer-Pokal der MTS-Liga gemeldet. Die Mannschaftsaufstellungen finden Sie >>>hier.

Mai 2002

bulletTurniere: Das 26. Steinbacher Nachbarschaftsturnier wurde in Rekordbeteiligung von insgesamt 42 Spielern, davon allein 15 vom Schachclub Bad Soden, durchgeführt. Der Vorjahressieger Marion Miklas konnte aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen, Sieger wurde Siegfried Limberg (Schachfreunde Taunus) mit 6,0 Punkten. Die Ergebnisse der Teilnehmer vom Schachclub Bad Soden:
Rang Name Punkte
9. Heiko Remling 4.5
23. Robert Ackermann 3.5
24. Rolf Merz-Zönnchen 3.0
26. Werner Knies 3.0
27. Gerhard Kenk 3.0
30. Ulrich Götting 3.0
32. Klaus Malinowski 2.5
33. Kurt Fredershausen 2.0
35. Jürgen Hertsch 2.0
36. Michael Hoss 2.0
37. Daniel Thieme 2.0
38. Marcel Markert 2.0
39. Herbert E. Maas 1.5
40. Geertie Frank 1.0
41. Christian Nikolic 0.0

April 2002

bulletTurniere: Bei den Hessischen Senioren-EM 2001 / 2002 erzeilte Dr. Friedrich Bittner mit 5.5 von 9 Punkten Platz 13, Peter Hegner erreichte mit 5 Punkten Platz 37. Sieger wurde Alexander Jugow vom SV Oberursel mit 7 Punkten. 
bulletSaisonabschluß: Neunter Spieltag
Zum Saisonabschluß gab es folgende Ergebnisse:

 

Heim Auswärts Ergebnis
Taunus-I Bad Soden  4.5 : 3.5
Sulzbach I Bad Soden II 5.0 : 3.0
Raunheim II Bad Soden III 2.5 : 3.5
Hofheim VI Bad Soden IV 3.0 : 2.0
Mörfelden II Bad Soden V 3.5 : 1.5
Bad Soden VI Flörsheim III 2.0 : 3.0

 

bulletPokal: MTS-4er-Pokal: Bad Soden I leider ausgeschieden
Gegen die Landesklassenmannschaft Höchst I lieferte sich Bad Soden einen spannenden Kampf. Am Ende reichte es leider nicht obwohl Bad Soden nach dem Remis von Felmy und dem Sieg von Großjohann mit 1,5:0,5 in Führung gegangen war. Nach dem Verlust von Brett 2 reichte das Remis von Dietz leider nicht mehr. Nach der Berliner Wertung, nach der Siege an den vorderen Brettern höher bewertet werden als Siege an den hinteren Brettern ist Bad Soden damit leider ausgeschieden.
bulletAchter Spieltag
Der achte und vorletzte Spieltag der Saison 2001/2002 verlief für den SC Bad Soden sehr erfolgreich. Erste, Zweite und Dritte konnten gewinnen. Die Erste sicherte mit dem deutlichen 5,5:2,5 gegen Rüsselsheim endgültig den Klassenerhalt in der MTS-Liga. Die Zweite gewann gegen Eppstein III mit 4,5:3,5 und belegt damit als Aufsteiger jetzt einen Mittelfeldplatz. Und die Dritte besiegte Steinbach V mit 5:1.

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