Schachclub Bad Soden

 
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Aktuelles

     Alexander José Kullmann wird überraschend Dritter bei der U8 der MTS Jugend Blitzeinzelmeisterschaft in Zeilsheim

Bei einem sehr gut organisierten Jugendturnier bei unseren Schachfreunden Frankfurt West nahmen insgesamt neun Kinder bzw. Jugendliche aus Bad Soden statt. Besonders erfreulich war das tolle Abschneiden von Alexander José Kullmann, der bei den unter achtjährigen Dritter von insgesamt 17 Kindern mit 7 von 11 möglichen Punkten holte. Außerdem war Er der einzige, der die Turniersiegerin Vicky Christakopolous von den Schachfreunden aus Griesheim bei Frankfurt in dieser Gruppe schlagen konnte. Aber auch die Ergebnisse unserer anderen Kinder in dieser Gruppe konnten sich sehen lassen. So belegte  Felix Kempter den 8. Platz mit 6 Punkten, Nicola Schulze holte 5 Punkte, Jannis Wolter 4 Punkte und die jüngste Teilnehmerin des Feldes Bibiana Schulze Solano, mit Ihren gerade mal 6 Jahren, 2 Punkte. Glückwunsch an unsere Kleinen!

Bei der U 12 belegte Carsten Segesser in einem starken Feld einen guten Mittelplatz mit 5 von 11 Punkten, sowie Max Arnold der auf 4,5 Punkte kam.

Bei der U 14 waren leider nur 7 Teilnehmer gemeldet. Aus unseren Reihen konnte Christof Petersen, dem die Blitzerei nicht liegt, leider kein Erfolgserlebnis vermelden. Aber bei den nächsten Mannschaftskämpfen mit langer Bedenkzeit wird er sicherlich wieder erfolgreich sein, denn er ist mit DWZ 1.460 bei unseren Jugendlichen derzeit der Beste!

Dimitrij Lintchuk holte immerhin 3,5 Punkte aus 11 bei der U 16, obwohl die meisten Spieler eine bessere DWZ als er hatten. Alles in allem war das eine gute Übung für die anstehenden Mannschaftskämpfe! Besonders das Abschneiden unserer ganz jungen Truppe lässt uns hoffen, die damit auch auf eine Nominierung einer neuen 11. Mannschaft im Sommer aufmerksam gemacht haben.

Die  Einzelergebnisse sind bei Frankfurt West  unter: http://www.frankfurt-west.de/ zu finden. [Roland Bettenbühl]

    Das Chess Classic Turnier in Mainz

Vom 5. bis zum 8.8. 2004 war ich beim Chess Classic Turnier in Mainz und ich muss sagen, dass es eine Erfahrung war die ich noch nie gemacht habe. Die ersten 2 Tage war Chess960 Turnier, das heißt Schach bei dem die Bauern stehen bleiben wie gewohnt aber die Figuren dahinter gelost werden.

Dimitrij Lintchuk (Weisse Figuren) beim Chess960-Open in Mainz

Es gelten dabei folgende Regeln: Der König muss zwischen den Türmen stehen und es muss sowohl ein weißfeldriger Läufer sowie ein schwarzfeldriger vorhanden sein. Bei diesem Turnier waren über 40 Großmeister anwesend, unter anderem auch Artur Jussupow, der im September zu uns kommen wird.

Es hat natürlich nicht lange gedauert bis die Großmeister sich an der Spitze der Tabelle versammelt hatten. Aber ich hatte auch meinen Spaß. Ich habe mein bestes gegeben, aber bei meinen Gegner mit einem DWZ-Durchschnitt von ca. 1900 konnte ich leider während des gesamten Chess960 Turniers nur 3 Punkte machen.

Am Abend gab es dann immer ein Duell normales Schach zwischen Anand und Schirov und eines im Schach960 zwischen Aronian und Svidler. Man konnte den Unterschied gleich feststellen. In den Partien im normalen Schach wurden die 15 Züge schnell runter gespielt, aber im 960-Schach war der erste Zug noch nicht einmal gemacht, denn die Spieler überlegen sich eine komplette Strategie die mit dem ersten Zug zusammen hängt.

Beim nächsten Turnier, also beim normalen Schach, konnte ich dann leider nur 2 Punkte erreichen, aber ich kann ganz zufrieden sein, denn meine Gegner hatten oft eine DWZ von 2000. Der eine Sieg war gegen ein Kind, aber der andere war gegen einen 1600 DWZ Spieler und das ist für mich wirklich nicht schlecht. Insgesamt war das Chess-Classics eine sehr gute und lehrreiche Erfahrung für mich. Ich kann allen empfehlen nächstes Jahr auch mal hinzugehen. [Bericht von Dimitrij Lintchuk 12.8.2004]

    Junge Hüpfer und Alte Hasen.

Startposition im Chess960 zwischen Geir Smith-Meyer (Weis) gegen Dimitrij Lintchuk (schwarz)

Im FiNet-Open bei den diesjährigen Chess Classic Mainz 2004 nahmen auch Dimitrij Lintchuk und Geir Smith-Meyer vom Schachclub Bad Soden teil und wollten im stark besetzten Schnellschachturnier nach den Chess960-Regeln erstmalige Turniererfahrung in dieser neuen Spielweise sammeln.

Hier wird die Startposition kurz vor Partiebeginn ausgelost, man kann also  nicht Eröffnungstheorie pur spielen, sondern muss sich schon vom ersten Zug an um die Umsetzung der schachlichen Grundwerte Gedanken machen.

Beide Spieler hatten in dem stark besetzten Open-Turnier (am Start waren 56 Grossmeister und insgesamt 96 Titelträger, so unter anderem der Ex-FIDE-Weltmeister Ponomariev, der Sieger des Dortmunder Sparkassen Meeting 2003, Victor Bologan und die Frauen-Weltmeisterin Antoaneta Stefanova.

Schwarz am Zug - welcher Weg kann tide Partie entscheiden?

So wollte es der Zufall, dass nicht nur die Startposition ausgelost wurde, sondern die Auslosung der Spielpaarungen führten die beiden Vereinsspieler in der 7. Runde gegeneinander.

Die Startposition (Bild links oben) war nicht ganz problemlos, sind doch die Bauern auf a2, h2 bzw. a7 und h7 gänzlich ungeschützt und wären ein willkommenes Fressen für den auf Materialgewinn zielenden Spieler.

Beim Chess960 können vor der Rochade König und Turm auf ungewohnten Feldern stehen, doch nach der kurzen oder langen Rochade findet sich der König jeweils auf altbekanntem Terrain, nämlich auf Kg1 oder Kc1 bzw. Kg8 oder Kc8 wieder.

Es entwickelte sich eine kurzweilige Partie, denn Dimitrij Lintchuk  mit den schwarzen Figuren spielte gleich von Anbeginn auf das schwache Bauernfeld c2, welches nur vom weißen König gedeckt war. Nach kurzer Zugfolge 1. f4 d5, 2. g3 Dc6, 3. Sf3 Lf5, 4. Sd4 Dg6, 5. Lxd5 Sb6, 6. SxLd5 SxLd5 griff Weiß mit dem Zug 7. Sh4 (siehe Diagramm rechts) die gegnerische Dame an, um Tempo zu gewinnen. Schwarz reagierte ganz cool. Der 16jährige junge Hüpfer Dimitrij täuschte dem alten Hasen Geir ein barmherziges Wesen vor und .... machte einen partieentscheidenden Zug - welchen? [Gerhard Kenk, 7.8.2004]

    Das Jubiläums-Sommerfest

Grillfest mit Torte:
Nicht lange überlebt

Das Jubiläums-Sommerfest fand am 26.06.2004 auf dem Vereinsgelände des Geflügelzuchtvereins statt.

Es waren zahlreiche Gäste anwesend, darunter auch viele Bekannte der Vereinsmitglieder. Zuerst haben sich die Leute versammelt. Als die meisten anwesend waren, wurden von der Jubiläums-Torte mit Schachmuster und Aufschrift Fotos gemacht.

Grillfest mit Fussball-Spiel:
Hat jemand den Ball gesehen?

Nachdem genug Fotos gemacht wurden, wurde die Torte angeschnitten, die Torte sah schon fast zu schön aus um sie anzuschneiden. Jeder der wollte hat sich dann ein Stück der Torte genommen.

Zum Essen gab es wirklich viel, was wir zu einem großen Teil den Menschen verdanken, die etwas mitgebracht haben. Einige Kinder haben mit einem Zaun als Tor Fußball gespielt.

Während des Essens hat Roland Bettenbühl eine Rede gehalten. Später am Abend gab es dann das große Highlight des Tages. Ein großes Span-Ferkel wurde zubereitet und anschließen genüsslich verspeist. Gegen Abend gingen dann immer mehr Jugendliche und Kinder nachhause, bis nur noch Erwachsene da waren.
                                                                                                                                                                                                      Dimitrij Lintchuk
 

 

 

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