Schachclub Bad Soden

 
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Schach in Bad Soden

Erfolgreich Schach spielen

Der Schach-Club Bad Soden a.Ts. heißt alle, die Interesse und Spaß am Schach spielen haben, herzlich willkommen. Wer neben unverbindlichen (Blitz-)Partien auch an Turnieren teilnehmen möchte, kann selbstverständlich im Rahmen einer unserer Mannschaften mitspielen. 
Kinder
werden gezielt an das Spiel auf den 64 Feldern herangeführt und lernen Regeln und die ersten taktischen Spielzüge. Später können sie ihre Spielfreude mit Altersgenossen ausüben oder im Rahmen einer Schülermannschaft schon die ersten Erfahrungen im Wettkampf unter Gleichaltrigen sammeln. 
Interessierte Jugendliche, Erwachsene und Senioren sind zu unseren Trainingsabenden (Freitags 18-19 Uhr für Kinder, Freitags ab 20 Uhr für Erwachsene) herzlich eingeladen. 
In geselliger Atmosphäre bietet der Schachclub allen die Möglichkeit regelmäßig einige Partien zu spielen. Anfänger sind dabei ebenso herzlich willkommen wie fortgeschrittene Spieler. Ausführliche Informationen zum Verein gibt's >>>hier.

+++Letzte Meldungen+++
(Frühere Meldungen finden Sie >>>hier im Archiv)

     Erneut „Hasselgrund-Betrüger“ unterwegs – Warnung der Polizei

Frankfurt-Sindlingen, 28.5.2007. Erneut sind in den letzten Tagen wieder sogenannte „Hasselgrund-Betrüger“ unterwegs gewesen und haben „Beute“ gemacht. Wie schon vor Jahresfrist wurden vier rechtschaffene Vertreter des in Frankfurt-Sindlingen domizilierten und in der dortigen Stadthalle ihrem Hobby nachgehenden Schachspieler des Vereins Frankfurt-West e.V. Opfer bei einer ihrer turnusmäßigen Reisen in das offensichtlich gefährliche Vordertaunusgebiet geworden. 

Der letzte Fall ereignete sich in den späten Abendstunden des 25. Mai 2007 in oder um die Gegend der Bad Sodener Hasselgrundhalle. Laut Anzeige eines mitreisenden Vereinsmitglieds, der mit den Örtlichkeiten in Bad Soden und den dortigen Gepflogenheiten bei Schachwettkämpfen durchaus vertraut ist, hatte er die Endphase des Beuteraubzugs sehr genau verfolgt und unmittelbar danach Anzeige bei den zuständigen Polizei-Behörden gestellt.

Das Sindlinger Quartett des Frankfurt-West war in gewohnter Stärke angereist, zusätzlich hatten sie noch ein weiteres Vereinsmitglied und einen veritablen Ehrenpräsidenten mitgebracht, wohl um bei entsprechend auftretenden Disputen auch argumentativ ihr Gewicht in die Wagschale werfen zu können.

Die Auseinandersetzung begann zunächst in einer friedlichen und freundlichen Atmosphäre. In vorderster Linie setzten sich die beiden Senioren-Vertreter aus Bad Soden und Frankfurt-West auseinander. Dank ihrer langjährigen Erfahrung konnten sie die jeweiligen Täuschungsmanöver und Finten des Gegners rechtzeitig erkennen. Dr. Bittner vom Bad Sodener Quartett lies sich von Ferdinand Nieblings Eröffnungsfinte d4 nicht verwirren und konterte mit einer auch bei Grossmeistern sehr beliebten Nimzo-Indischen Variante. Nach weiteren strategisch-positionellen Scharmützeln blieb am Ende eine Beuteteilung 0,5 zu 0,5 übrig. Noch ahnten die Spieler aus Frankfurt-West nicht, daß hier der erste Sargnagel eingesetzt wurde.

Der jüngste des Bad Sodener Quartetts, Daniel Großjohann, gab seine Partie mit 0:1 verloren, wohl um die angereisten Gäste mit einem psychologischischen Trick auf die vermeintliche Siegerstrasse zu bringen und in Sicherheit zu wiegen. Die zweite Punkteteilung zwischen Thomas Rödiger und Ulli Bonnaire untermauerte die Psycho-Taktik des Hasselgrund-Quartetts - später sollte sich dieses Remis als ein weiterer Sargnagel erweisen. So blieb es wie im Vorjahr dem Underdog Gerolf Dietz vorbehalten, mit seinem Sieg gegen Jörg Rutkowski zu zeigen, was es letztlich bedeutet, wenn der Angreifer die  Deckung vernachlässigt. 

Die Reisenden aus Frankfurt-Sindlingen, sonst eher mit den rauhen Sitten in der Verbandsliga vertraut, konnten sich zunächst mit dem überraschenden Verlust des Pokalhalbfinales gegen einen Gegner aus den unteren Klassen nicht anfreunden und plädierten zunächst, daß wie in der Champions-League bei Ergebnis-Gleichstand die auswärts erzielten Tore doppelt zählten. Die angesichts des schmerzhaften Punktverlusts herbeigerufene Schachpolizei musste zunächst die erhitzten Gemüter beruhigen. Als dann der Bad Sodener Mannschaftsführer auf die Durchführungsvorschriften der Schachregeln hinwies und in Ableitung des Paragraphen 23 a Abschnitt 1 und das Grundsatzurteil des Vorsitzenden Richters Buchholz den Mannschaftssieg für das Quartett aus der Hasselgrundhalle reklamierte, musste der diensthabende Schachpolizeimeister dem auswärtigen Quartett einen Vorschlag zur Güte unterbreiten. Entweder sollten sie die Halbfinal-Niederlage gegen Bad Soden gemäss den Vorschriften - wie schon im Vorjahr - akzeptieren oder sie müssten die dann noch anwesenden Schachspieler zum Zeichen der Freundschaft auf dem Bad Sodener Weinfest mit guten Tropfen aus dem Rheingau und leckeren Würstchen vom Grill verköstigen.

Da die Geschädigten aus Frankfurt-Sindlingen dies vermeiden wollten, willigten sie umgehend in die Pokalniederlage ein, gaben aber zu Bedenken, dass sich im nächsten Jahr ein solches Fiasko nicht zum dritten Mal wiederholen werde. Auch der anwesende Ehrenpräsident von Frankfurt-West bestätigte dies und formulierte wortgewaltig seine Begründing, weshalb das Bonmot "Aller guten Dinge sind Drei" im Schach durch keine theoretische Analyse bestätigt würde, ins Polizeiprotokoll.

Die offensichtlich überrumpelten Schachspieler aus Frankfurt-Sindlingen verzichteten auf eine formale Revision, gaben jedoch zur Vorbeugung zukünftiger Straftaten am Schachbrett eine Personenbeschreibung des Hasselgrund-Quartetts zu Protokoll.

Laut Polizeiprotokoll werden die Punkteräuber wie folgt beschrieben: Das Quartett tritt unauffällig und friedlich auf und täuscht durch eine ausgewogene Altersstruktur die potentiellen Opfer und vermeidet so ein Erscheinungsbild als "Räuberbande". Der Älteste des Quartetts ist etwa 80 Jahre alt, ca. 180cm gross, trägt eine Brille und hat silbergraues nach hinten gekämmtes Haar. Ebenfalls graues Haar hat ein weiterer Spieler des Quartetts, ist aber in der Tat wesentlich jünger. Der jüngste Spieler, von seinen Freunden Daniel gerufen, tritt wie ein Studiosus auf, mit Brille und adrett gescheiteltem Haar macht er einen eher unauffälligen und harmlosen Eindruck. Über den schlimmsten Beutemacher der Bad Sodener liegen keine genauen Beschreibungen vor, Zeugen berichten von einem insgesamt freundlichen Erscheinungsbild, welches vermutlich erfolgreich zu Täuschungszwecken genutzt wird.

Die Polizei warnt vor ihrem weiteren Auftreten.


     Brands Biss

Mit einer beachtenswerten Leistung schloss der jugendliche Jan-Peter Brand die erste volle Saison ab.

Jan-Peter Brand

In insgesamt 6 Saisonspielen holte er 4,5 Punkte, dabei gab er lediglich eine Partie gegen Petri ab und remisierte gegen Rothörl von Flörsheim 4.

Nicht immer standen seine Siege von Anfang an fest, so zeigte er mit Biss und Siegeswillen, daß es nicht immer nur um elegante Kombinationen der Figuren geht, wenn man vorteilhafte Positionen auch in Punkt und Sieg umwandeln will.

Jan Peter Brand gelang damit ein Einsteig in die DWZ-Liste des Deutschen Schachbunds.

Mit einer erstmaligen Wertungszahl von 1020 DWZ war er der höchste Neueinsteiger des Schachclub
Bad Sodens in der vergangenen Saison.

 


   
 
Bittners Blitz

Man muss nicht gleich die These des Frankfurter Philosophen und Kulturkritiker Theodor Adorno, wonach sich der wahre Rang eines Künstlers erst im Spätwerk manifestiere, herbei zitieren, um die Leistungen von Dr. Friedrich Bittner bei den Hessischen Senioren-Schnellschachmeisterschaften 2007 zu würdigen.

Die Insignien der Popularität:
Hans-Walter Schmitt (rechts) präsentiert dem Geburtstagskind Dr. Friedrich Bittner ein Chess Classics Schachbrett mit einem Autogramm von GM Vishy Anand, derzeitig die Nr. 1 der Weltrangliste

Erstens dürfte der promovierte Chemiker Dr. Friedrich Bittner als Naturwissenschaftler den Geisteswissenschaften wie Philosopie oder Soziologie eher skeptisch eingestellt sein, andererseits muss man ja nicht jede Schachpartie zu einem Kunstwerk hochstilisieren.

Die Schachgeschichte ist reich an denkwürdigen und sehenswürdigen Partien, schaut man nur auf die "Unsterbliche Partie", die einst im englischen Seebad Hastings zwischen Wilhelm Steinitz und Curt von Bardeleben gespielt wurde. Als Steinitz den letzten Zug der Partie mit Tg7+ ausführte, wäre das der Anfang einer elfzügigen Mattkombination gewesen. Curt von Bardeleben wollte es nicht soweit kommen lassen, er stand wortlos auf und verließ ohne den Handschlag des Unterlegenen das Spiellokal.

Eine andere Partie, die Ernst Josef Diemer 1984 im hohen Alter von 76 Jahren beim Nürnberg Open 1984 gegen Heiling zeigte, ging als "Bauernsturm Partie" in die Annalen ein. Während Steinitz' "Unsterbliche Partie" nur zu gerne von Schachtrainern als Theorie-Vorbild vorgeführt wird, spottet Diemers Partie jeden Vergleich mit der klassischen Eröffnungstheorie.

Denn Diemer spielt die Eröffnung mit 17 Bauernzügen hintereinander, bevor er überhaupt eine Figur ins Spiel bringt. Später opfert er auch noch seine Dame, um dann im 45. Zug als Sieger festzustehen. Und mit dieser Partie widerlegt Diemer auch eine andere These, daß Alter nicht vor Torheit schützt.

Diemer - da war doch was? Ernst Josef Diemer war nicht nur der Namenspatron des Gambits, das als Blackmar-Diemer-Gambit in die Theorie-Bücher eingegangen ist und noch heute von den Anhängern dieser Spielweise in jährlichen Themen-Turnieren huldvoll praktiziert wird. Diemer war eine, - sagen wir es mal politisch-korrekt -  "facettenreiche" Persönlichkeit, dessen Lebenswerk und Schachverständnis in der jüngsten Ausgabe der Schachzeitschrift KARL gewürdigt wird. KARL wird vom Chefredakteur FM Harry Schaack aus Schöneck herausgegeben, in Personalunion ist Schaack auch Pressechef der Chess Classic Mainz.

Doch am 11. Mai 2007 in Rodenbach hatte Dr. Friedrich Bittner nicht unbedingt die Muße, während seiner Wettkampfpartien solchen Gedanken nachzugehen - spielte er doch hochkonzentriert in einem hochkarätig besetzten Schnellschachturnier um die Hessische Senioren-Meisterschaften mit. Und so war es ein Erfolgserlebnis erster Güte, als er als Sieger der Nestoren-Altersklasse das Turnier beendete. [GK]

     3. Main-Taunus-Cup Chess960  
 

3. Main-Taunus-Cup
3. Offene Hessische Chess 960 Einzelmeisterschaft
Sponsored by
Taunussparkasse
unterstützt von Mainova AG
12. bis 14. Oktober 2007 
Preisfonds ca. € 3.500,-  
25 Preise garantiert
Startgeld nur € 25,-  bei Voranmeldung, (sonst + € 5.-), dynamischer Preisfonds und dynamische Ratingklassen, German Grand Prix Wertung
 
Das Schach der Zukunft:

Schach ohne die Fesseln der
Eröffnungstheorie -

entdecke die Herausforderung der 960 Möglichkeiten

1. Preis              700,-    150

2. Preis              455,-    120

3. Preis              280,-      90

4. Preis              210,-      75

5. Preis              175,-      60  
6. Preis              140,-      51
7. Preis              105,-      42
8. Preis                87,-      39

9. Preis                70,-      36

10.Preis               52,-      33

Anmeldung unter Angabe von
Vorname, Name, Verein, Alter, DWZ an
 

hws@chesstigers.de oder Fon

06196-22726 & Fax 06196-22796   
 

Spielort: Hasselgrundhalle,
Gartenstraße 2a,
D-65812 Bad Soden am Taunus
(Das Spiellokal liegt bequem in der
Nähe der S-Bahn-Station
Bad Soden Bahnhof)

Ratingpreise  G1            GP-Pkte
1. Preis                   175.-        30
2. Preis                      87.-       24
3. Preis                      52.-       18


Ratingpreise G2             GP-Pkte 
1. Preis                    175.-      30
2. Preis                      87.-      24
3. Preis                      52.-      18


Ratingpreise G3              GP-Pkte
1. Preis                     175.-    30
2. Preis                        87.-   24
3. Preis                        52.-   18


Sonderpreise                  GP-Punkte

Beste Dame               70.-    18
Bester Senior             70.-    18
Bester U20                  70.-   18
Bester U14                  70.-   18

 

 

 


 

 

Turnierbedingungen
Bedenkzeit: 60 Minuten
+ 30 Sekunden pro Zug
Modus: 7 Runden Schweizer System
 / Chess960-Regeln,
Startaufstellung wird bei Rundenbeginn
ausgelost

Anmeldung: www.chesstigers.de 
Hans-Walter Schmitt, Fon 06196-22726
Zahlung auch vor Ort /
bitte Voranmeldung!

TaunusSparkasse
Konto Nr. 311 251 / BLZ 512 500 00

Meldeschluss:

Freitag, 12.Oktober 2007, 16:30 Uhr
1. Spieltag: Freitag,
17:00 / 20:30 Uhr
2. Spieltag: Samstag,
11:00 / 15:00 / 19:00 Uhr
3. Spieltag: Sonntag,
11:00 / 15:00 /
 Siegerehrung

Ausstattung: edle Schachbretter
und Figuren, DGT-XL Uhren

Auskunft: Roland Bettenbühl,
Fon 06196-25639
Rainer Rauschenbach,
Fon 06190-74494

Turnierleitung und Schiedsrichter:
Hans-Dieter Post
das Turnier wird IPS ausgewertet!

Hotel / Ü.: Hotelführer Bad Soden

Schirmherr:
Bürgermeister Norbert Altenkamp
Sponsoren:
TaunusSparkasse / Mainova AG

Webpräsenz:
www.schachclub-badsoden.de
www.frankfurt-west.de 
www.schachclub-hattersheim.de www.chesstigers.de
Veranstalter:
Chess Tigers e.V.
Ausrichter:
SC Bad Soden &
SC 1979 Hattersheim

 

 

 

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