Schachclub Bad Soden
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Schach in Bad Soden

  Erfolgreich Schach spielen
Der Schach-Club Bad Soden a.Ts. heißt alle, die Interesse und Spaß am Schach spielen haben, herzlich willkommen. Wer neben unverbindlichen (Blitz-)Partien auch an Turnieren teilnehmen möchte, kann selbstverständlich im Rahmen einer unserer Mannschaften mitspielen. 
Kinder
werden gezielt an das Spiel auf den 64 Feldern herangeführt und lernen Regeln und die ersten taktischen Spielzüge. Später können sie ihre Spielfreude mit Altersgenossen ausüben oder im Rahmen einer Schülermannschaft schon die ersten Erfahrungen im Wettkampf unter Gleichaltrigen sammeln. 
Interessierte Jugendliche, Erwachsene und Senioren sind zu unseren Trainingsabenden (Freitags 18-19 Uhr für Kinder, Freitags ab 20 Uhr für Erwachsene) herzlich eingeladen. 
In geselliger Atmosphäre bietet der Schachclub allen die Möglichkeit regelmäßig einige Partien zu spielen. Anfänger sind dabei ebenso herzlich willkommen wie fortgeschrittene Spieler. Ausführliche Informationen zum Verein gibt's >>>hier.

+++Letzte Meldungen+++
(Frühere Meldungen finden Sie >>>hier im Archiv)

    Quizfrage aus der Praxis 

Am 4. Spieltag der MTS-Liga stand es in Kelsterbach 3,5 - 3,5, als ich als Anziehender an Brett 5 die folgende Stellung auf´s Brett bekam:

Ich machte den zweitbesten Zug (Kg2), und das Endspiel wurde nach Df7: remis. Wie hätte ich gewinnen können?

Autor: Ralf Kellerwessel

    Spielbericht vierter Spieltag 

[05.12.2011] Viele Ausfälle wegen 2. Advent

Der Spieltag war geprägt durch viele Ausfälle von Spielern. Unsere Vorzeigemannschaft von Bad Soden 1 spielte aber komplett und rettete in letzter Minute noch ein 4:4 bei Kelsterbach 1. Zwischenzeitlich stand es noch 1,5 : 3,5, doch aus den letzten verbliebenen Partien konnte Reiner Martin und Thomas Zöller gewinnen und Ralf Kellerwessel hielt das Remis. Die übrigen Punkte holten Dr. Bittner mit einem Sieg sowie ein Remis von Gerolf Dietz. Damit liegt die Mannschaft immer noch aussichtsreich auf dem 2. Tabellenplatz und darf noch vom Aufstieg träumen. Ab Bad Soden 2 spielen alle Mannschaften gegen den Abstieg. Und wenn Dir erst mal das Pech an den Füßen klebt, dann verliert man zum vierten mal hintereinander mit 3,5:4,5 bei Rüsselsheim 1, wobei man sogar nur zu siebt antrat. Voll punkten konnten Julien Leach und Bodo Große. Remis spielten Klaus Noha, Ulrich Götting und Christoph Leach. Bad Soden 3 musste mit 3 Spielern weniger antreten und verlor folgerichtig mit 2:6 bei Hochheim 2. Nur Istvan Dubai konnte gewinnen. Robert Ackermann und Roland Bettenbühl hielten Remis. Bad Soden 4 verlor unterirdisch mit 0,5:7,5 gegen Groß Gerau 2, die aber mit 4 starken Ersatzspielern stärker aufgestellt waren wie die eigentlich gemeldete Mannschaft. Kurios ging es bei dem Mannschaftskampf Nauheim 2 gegen Bad Soden 5 zu. Nauheim lies Brett 1 und 4 frei, Bad Soden 5 die Bretter 2 und 5. Leider wollten die Nauheimer nicht mehr tauschen, sodass nur 2 Spieler aus Bad Soden spielten. Gary Schmelzer holte zumindest den dritten Punkt zum 3:3 Unentschieden. Bei Bad Soden 6 fehlten auch 2 Spieler und man verlor mit 2:4 bei Sulzbach 2. Alex Jose Kullmann und Sewa Gerassimov gewannen ihre Partien. Bad Soden 7 war gegen Hofheim 7 chancenlos und verlor mit 0:5. Bad Soden 8 spielten - wie sollte es an diesem Spieltag auch anders sein- ebenfalls in Unterzahl konnten aber überraschend bei Raunheim 4 ein 2,5:2,5 Unentschieden nach Hause bringen. Konstantin Weixler und Leon Patalen gewannen. Und schließlich verlor Bad Soden 9 gegen Kelsterbach mit 1,5:3,5, wobei es zwischenzeitlich eher nach einem Sieg für unsere Jüngsten aussah. Jan Werndl gewann und Leo Deppe spielte Remis. Am 16. Dezember findet zum Jahresausklang wieder unsere traditionelle Weihnachtsfeier statt.

    Zwischenstand der Vereinsmeisterschaft

Nach dem letzten Spieltag der Runde 6 (Gruppe A) bzw. Runde 8 (Gruppe B) gibt es am 2011-11-18 folgende Ranglisten:

Rangliste:  Stand nach der 6. Runde 
Rang Teilnehmer TWZ At Verein/Ort Land S R V Punkte SoBer Siege
1. Bittner,Friedrich 2081 M SC Bad Soden GER 4 0 1 4.0 6.00 4
2. Shapiro,Leonid 1484 M SC Bad Soden   3 0 1 3.0 7.00 3
3. Martin,Reiner,Dr. 1981 M SC Bad Soden   3 0 1 3.0 5.00 3
4. Laue,Thomas 1880 M SC Bad Soden GER 3 0 2 3.0 2.00 3
5. Noha,Klaus 1730 M SC Bad Soden   2 0 2 2.0 3.50 2
6. Bettenbühl,Roland 1474 M SC Bad Soden   0 2 2 1.0 0.50 0
7. Götting,Ulrich 1650 M SC Bad Soden   0 1 1 0.5 0.50 0
7. Ackermann,Robert 1593 M SC Bad Soden   0 1 2 0.5 0.50 0
9. Veenstra,Sander 1927 M SC Bad Soden GER 0 0 0 0.0 0.00 0
9. Wendling,Börries 1332 M SC Bad Soden   0 0 3 0.0 0.00 0

Rangliste:  Stand nach der 8. Runde 
Rang Teilnehmer TWZ At Verein/Ort Land S R V Punkte SoBer Siege
1. Meyer,Stefan 1286 M SC Bad Soden   6 0 1 6.0 17.00 6
2. Leßmann,Sven 1210 M SC Bad Soden   4 3 1 5.5 17.00 4
3. Fredershausen,Kur 1166 M SC Bad Soden   5 0 3 5.0 15.00 5
4. Schaefer,Rudi 1195 M SC Bad Soden   5 0 3 5.0 13.50 5
5. Sigl,Christian   M SC Bad Soden   3 2 2 4.0 13.00 3
5. Bergauer,Gerhard   M SC Bad Soden   3 2 3 4.0 13.00 3
7. Pohlke,Daniel 1225 M SC Bad Soden   3 2 2 4.0 12.25 3
8. Thomsen,Walter Ma 1252 M SC Bad Soden   3 1 2 3.5 14.00 3
9. Schmelzer,Gary   M SC Bad Soden   2 2 4 3.0 9.25 2
10. Ruppel,Dieter 1240 M SC Bad Soden   2 1 5 2.5 10.50 2
11. Kümmel,Werner 1284 M SC Bad Soden   2 0 5 2.0 4.50 2
12. Keßler,Yannic   M SC Bad Soden   0 1 7 0.5 2.00 0

Die nächste Runde findet am Freitag, 9. Dezember statt.


    Spielbericht dritter Spieltag 

[06.11.2011] 3 Siege -6 Niederlagen

Alle Spieltage das gleiche Bild: Bad Soden 1 gewinnt und der Rest verliert. Diesmal hatte die erste Mannschaft das Spitzenspiel gegen Raunheim 1, was hauchdünn am Ende auch etwas glücklich mit 4,5:3,5 für Soden ausging. Nachdem Dr. Friedrich Bittner und Sander Veenstra früh gewannen und Dr. Reiner Martin sowie Daniel Großjohann ein Remis vereinbarten stand es zwischenzeitlich 3:1. Dann gingen leider wieder zwei Partien verloren und es war klar, es würde knapp werden. Als dann Ralf Kellerwessel mit einer Qualität weniger ein Remis Angebot bekam und annahm lag jetzt alle Last bei Thomas Rödiger, der mit einem Bauer Vorsprung etwas besser stand. Dann konnte Thomas einen Turmtausch erzwingen, sodass der Bauer Vorsprung zum Sieg reichte. Jetzt ist man Tabellenführer und wird von der Konkurrenz gejagt. Leider sieht das Bild bei der zweiten Mannschaft ganz anders aus. Auch hier führte die Mannschaft noch zwischenzeitlich mit 3,5:2,5, doch dann gingen die letzten beiden Partien mit schlechterem Bauernendspiel verloren. Nur Christoph Leach konnte gewinnen, Thomas Laue, Geir Smith-Meyer, Peter Hegner, Julien und Michael Leach spielten Remis. Nach der dritten unglücklichen Niederlage mit 3,5:4,5 gegen Eschborn 2 liegt die Mannschaft jetzt am Tabellenende. Noch schlimmer kam es für Soden 3, die mit 4 Ersatzspielern mit 1:7 bei dem Kellerduell gegen Nauheim 1 untergingen. Nur Robert Ackermann am Spitzenbrett konnte gewinnen. Es sieht derzeit nicht so aus, das die Mannschaft sich gegen den Abstieg retten kann. Ein kleiner Lichtblick war der kampflose 8:0 Sieg der vierten Mannschaft gegen Frankfurt-West 3, die Ihre Mannschaften zurückgezogen hatten, aber die Konkurrenz bekommt ja auch noch die kampflosen Siege. Bad Soden 5 hatte gegen einen gleichwertigen Gegner mit 2,5:3,5 gegen die Mädchenmannschaft aus Hattersheim 5 das Nachsehen. Matias Thomsen und Jan-Peter Brand konnten gewinnen. Christof Petersen spielte Remis. Unsere Kindermannschaft aus Bad Soden 6 musste gegen die Erwachsenenmannschaft aus Kelkheim 4 antreten, was mit 1,5:4,5 verloren ging. Aber immerhin konnten die drei Spitzenbretter jeweils Remise abtrotzen. Dabei war besonders die Partie von Ben Luca Neukranz bemerkenswert, da sein Gegner es nicht schaffte in 50 Zügen mit einem Läufer und Springer zu gewinnen. Auch Alex Jose Kullmann brachte seinen Gegner mit seinen Turmschachs zur Verzweiflung, obwohl sein Gegner zwei Randbauern mehr hatte. Frederik Stobbe stand bei seinem Remis gleichwertig. Bei dem anderen Duell mit Kelkheim verlor unsere achte Mannschaft gegen den Tabellenführer Kelkheim glatt mit 0:5. Mit dem gleichen Ergebnis verlor auch im internen Duell Bad Soden 7 gegen Bad Soden 9 mit 0:5. Die jüngste 9. Mannschaft machten "klar Schiff". Es gewannen Ruben Rittberger, Leo Deppe, Lukas und Alexander Martin sowie Jan Werndl. Wer auch mal Lust hat Schach zu spielen kann nach den Ferien freitags um 18 Uhr für Kinder und ab 20 Uhr für Erwachsene im kleinen Mehrzweckraum in die Hasselgrundhalle kommen.

    Ein Nestor im dritten Frühling 

[20.10.2011/ghk] Gelegentlich kommt es bei Schachturnieren vor, dass man unbekannte Gegenspieler eher nach deren Alter, Geschlecht oder Habitus einschätzt als sich ein Urteil ausschliesslich aufgrund der Spielposition am Brett zu bilden.

Dr. Friedrich Bittner

Akribische Turnierspieler analysieren schon im Vorfeld, welche Eröffnungen der Gegner bevorzugt und wie man sich dank häuslicher Analyse am besten darauf einstellen kann.

Bei Schachwelt- meisterschaften gilt die vorbereitende Analyse und die Suche nach einer überraschenden theoretischen Neuerung als Königsweg zum Erfolg.

Wenn es aber in einem Schnellschachturnier um blitzschnelle Ideen und Finten geht, hilft dies auch nicht immer weiter. Dann müssen die in langjähriger Turnierpraxis gewonnen Erkenntnisse über besondere Stellungsbilder herhalten, um die zeitsparende Zugfolge zu entscheiden.

Ganz spannend wird es aber, wenn wie bei den Hessischen Schnellschachmeisterschaften der Senioren, die am 14. September in Rodenbach stattfanden, fast nur alte Bekannte sich an den Brettern gegenüber saßen.

Der Nestor des Schachlub Bad Soden, Dr. Friedrich Bittner, testete wieder einmal mehr unter Wettkampfbedingungen, wie man scheinbar unterschätzt werden kann und dann doch als "Underdog" die vermeintlich stärkeren Gegner vorführen kann. Wenn es zuviel Raum für Emotionen am Brett gibt, scheidet die kühle Ratio auf Sparflamme. Der Wille zum Sieg gegen einen vermeintlichen schwächeren Gegner kann dann manchmal eher hemmend wirken.

Bei dem Turnier in Rodenbach war Dr. Friedrich Bittner gemäss aktueller Wertungszahl auf dem 18. Platz der Setzliste aufgeführt.

Am Ende des Turniers landete er inmitten stärkster Konkurrenz auf dem 3. Platz der Gesamtwertung - und holte sich so nebenbei den ersten Platz in der Alterswertung als bester Nestor ab.

Mit 6.5 Punkten lag Dr. Bittner punktgleich mit dem Zweiten, FM Ryhor Issermann (DWZ 2271), den ersten Platz erreichte IM Klaus Klundt (2328) mit 7.5 Punkten.

 

Schon einmal konnte Dr. Bittner solche Frühlingsgefühle auskosten, als er in einem Simultan anlässlich des Jubiläums des Schachclub Bad Soden gegen den damaligen GM und Weltmeisterschaftskandidaten Salo Flohr antrat und sich achtbar schlug.

Heutzutage demonstriert Dr. Bittner ein ums andere Mal, dass man als Außenseiter im Spiel Mensch gegen Mensch immer wieder mal eine Chance bekommt - solides Schach vorausgesetzt.

 

Dr. Friedrich Bittner (ganz rechts) Salo Flohr (Mitte stehend) 1981

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Skalp des Nestor: Siegerurkunden und Schlußtabelle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    Statt Shredder 

[10.10.2011]

Liebe Schachfreunde,

... dank der wohlwollenden Aufnahme der bisherigen Einsendungen noch ein Beispiel aus der Spielpraxis:

Kellerwessel (Bad Soden, 1824) - Bernhardt (Hattersheim, 1910), 9.10.11

1. e4 e5 2. Nf3 Nc6 3. d4 exd4 4. Bc4 d6
5. Nxd4 Nf6 6. Nc3 Be7 7. O-O Bg4 8. f3 Bh5 9. Bb5 Qd7 10. Nd5 a6 11. Bxc6 bxc6
12. Nxe7 Kxe7 13. Nf5+ Kf8 14. Qd4 c5 15. Qc3 Bg6 16. Bg5 Ne8

Weiß erhielt mit 17. Se3 die bessere Stellung. Hätte es eine stärkere Fortsetzung gegeben?
 

Ralf Kellerwessel
 

    Intensives Schachwochenende mit Gästen

[23.9.2011] Am Wochenende kamen im Rahmen der Städtepartnerschaft mit IKUS fünf Schachspieler aus Franzensbad und vier aus Rueil Malmaison zum sportlichen Vergleichswettkampf. Die Gäste aus Frankreich wurden bei Gastfamilien untergebracht, Die Tschen im Hotel. Los ging´s am Freitag mit einem 19 rundigem Blitzturnier im Clubheim , das der Franzose Jorge Santamaria gewann. Bester Bad Sodener war Dr. Friedrich Bittner, der dritter wurde. Weiter ging es am Samstag, wo ein fünf rundiges Chess 960 Turnier im Bürgerhaus zeitgleich zum Herbstmarkt ausgespielt wurde, was ebenfalls der Franzose gewann, der auch der stärkste Spieler war. Zumindest wurde das Clubmitglied Hans-Walter Schmitt zweiter aus Bad Soden. Es war ein sehr harmonisches Wochenende mit den Gästen und wir freuen uns schon auf den nächsten Austausch mit den Partnerstädten Franzensbad und Rueil Malmaison. [Roland Bettenbühl]

"Kaiserwetter, nette Gäste aus Frankreich und hervorragende Organisation von der Ikus waren verantwortlich für ein Gelingen dieser Jumelage Das Blitzturnier war eine gute Idee - aber angesichts der langen Anfahrt der Gäste
grenzwertig.  Das Turnier am Samstag fand die volle Zustimmung der Gäste. Grosse Feier im Grünen Baum und Verabschiedung im O Sole Mio; ich glaube die Gäste sind sehr positiv nach Hause gefahren" (Werner Kümmel)

Mmein französischer Logiergast ist ein ruhiger, angenehmer älterer Herr, gebildet, bescheiden und kennt sich sehr gut mit Boule aus. Zusammen mit den Tschechen haben wir ein paar Runden am Ramada gespielt. Er spielt besser Schach als ich. Der Aufenthalt hat ihm sehr gut gefallen. Die tschechischen Freunde waren recht bescheiden und dankbar für die Begleitung. Sie sind sehr gesellig und freundlich. Sie waren sehr zufrieden und warten schon auf unseren Gegenbesuch. Die Verständigung ging über Englisch, Kroatisch und Deutsch - nicht immer einfach. Die Bürgermeisterin von Franzensbad hat mich eingeladen, falls ich wieder mal dorthin komme.( Sie weiß, dass ich dort geboren bin).

Herr Meybohm vom IKUS hat sich positiv über die erstmalige Beteiligung des Schachclubs geäußert. Er hofft auf eine Fortsetzung dieser Kontakte zur Förderung der Städtepartnerschaften. Das IKUS-Mitglied Igor Mackovic, Slowake, hat zu den Tschechen vermittelt."

[Gerhard Bergauer]

Fotos der Veranstaltung

 

    Wenig Licht - viel Schatten: Ergebnisse der MTS-Runde 2 im Überblick:

Ergebnisse der MTS-Liga Runde 2:      Datum:09.10.2011
  Übersicht DWZ   DWZ Ergebnis
1 Hattersheim 1 1843 Bad Soden 1 1871 3,5 4,5
2 Groß Gerau 1 1650 Bad Soden 2 1627 4,5 3,5
3 Bad Soden 3 1425 Nied 3 1642 1,5 6,5
4 Flörsheim 3 1212 Bad Soden 4 1250 5,5 2,5
5 Sulzbach 2 1307 Bad Soden 5 1044 6,0 0,0
6 Steinbach 4 1023 Bad Soden 6 1045 1,5 4,5
7 Raunheim 4 924 Bad Soden 7  741 4,0 1,0
8 Sulzbach 3 997 Bad Soden 8 835 4,0 1,0
9 Bad Soden  9 862 Hattersheim 6 888 2,0 3,0


Wie ich schon zum Abschluss des ersten Spieltages geschrieben hatte wird außer der ersten Mannschaft überall bei den anderen 8 Mannschaften um den Abstieg gespielt, so verlief auch der zweite Spieltag der MTS Saison.

Bad Soden 1 hatte bei einem gleichwertigen Gegner aus Hattersheim 1 mit 4,5:3,5 knapp die Nase vorne und wahrt die Aufstiegsambitionen. Bis auf Dr. Martin konnten vor allen Dingen die hinteren Bretter mit Daniel Großjohann, Raimund Zöller und Dr. Friedrich Bittner alle gewinnen. Den wichtigen halben Punkt steuerte zwischenzeitlich Sander Veenstra bei. Bereits am nächsten Spieltag geht es gegen die ebenfalls noch ungeschlagene Mannschaft aus Raunheim 1.

Die zweite Mannschaft verlor wieder unglücklich bei Groß Gerau 1 mit 3,5:4,5. Geir Smith Meyer und Michael Leach konnten gewinnen. Stefan Schmieder, Klaus Noha sowie Peter Hegner remisierten. Damit liegt die Mannschaft genauso wie Bad Soden 3 und 4 erst einmal am Tabellenende. Bad Soden 3 hatte es mit einem überstarken Gegner aus Nied 3 zu tun und verlor folgerichtig mit 1,5:6,5. Nur Christian Hannemann konnte gewinnen. Mannschaftsführer Roland Bettenbühl holte wenigstens ein Remis.

Bei Flörsheim 3 hatte Bad Soden 4 eine ganz wichtige Partie gegen den Abstieg - die leider trotz besserer Wertungszahl - gegen ein junges Team mit 2;5:5,5 verloren ging. Nur Börries Wendling und Christian Sigl hatten Normalform und gewannen. Ersatzspieler Gary Schmelzer holte ein Remis. Der einzige Vorteil ist, das Bad Soden 4 in der nächsten Runde kampflos gewinnen wird, weil die Mannschaft von Frankfurt West 3 Ihr Team zurückgezogen hat. Die nur in Unterzahl angetretene und stark deziemierte Mannschaft von Bad Soden 5 verlor glatt mit 0:6 bei der starken Mannschaft von Sulzbach 2.

Ein weiterer Lichtblick des Spieltages waren die Kindertalente von Bad Soden 6, die überraschend hoch bei Steinbach 4 mit 4,5:1,5 gewannen und damit die ersten zwei Punkte holten. Frederic Stobbe am Spitzenbrett holte ein Remis. Siege gab es für Alex José Kullmann, Ben Luca Neukranz, Sewa Gerassimov und Alexander Martin. Bad Soden 7 spielte bei Raunheim 4 und verlor mit 1:4. Nur Eugen Cernomazov konnte gewinnen. Mit dem gleichen Ergebnis von 1:4 verlor auch Bad Soden 8 bei Sulzbach 2. Da konnte nur Kevin Kookpari am Spitzenbrett gegen einen Gegner mit 200 mehr DWZ gewinnen. Bleibt nur noch die Jungtalent Mannschaft von Bad Soden 9, die wieder mit Pech 2:3, diesmal gegen Hattersheim 6, verlor. Es war ein Kampf auf Augenhöhe. Die beiden Spitzenbretter Ruben Rittberger und Leo Deppe holten die vollen Punkte. Jetzt sind erst einmal Herbstferien.

Roland Bettenbühl
 

Zu den Ergebnissen >>> Saison 2011/12 Runde 2 - Einzelergebnisse vom 09.10.2011

    Favoritensturz in Oberursel

Sven Leßmann und Ralf Kellerwessel haben gestern in Oberursel die Favoriten gestürzt:

Sárközy (1993) - Kellerwessel (1824) 

1. c4 Nf6 2. g3 e5 3. Bg2 c6 4. d4 exd4 5. Qxd4
Na6 6. Nc3 Bc5 7. Qd1 d5 8. Nf3 dxc4 9. Qxd8+ Kxd8 10. Bg5 h6 11. Bxf6+ gxf6
12. O-O Be6 13. Ne4 Be7 14. Rfd1+ Kc7 15. Nd4 Rad8 16. Rac1 f5 17. Nxe6+ fxe6
18. Nd2 b5 19. a4 Bf6 20. Rb1 Rd6 21. axb5 cxb5 22. Ra1 Rhd8 23. Rdb1 Kb6 24.
Nf1 Nb4 25. Bf3 a5 26. Kg2 Nc2 27. Ra2 b4 28. b3 cxb3 29. Rxb3 Nd4 30. Rd3 Kb5
31. Rad2 Nxf3 32. Rxd6 Nxd2 33. Rxe6 Bc3 34. Rxh6 a4 35. Rh5

Diagramm nach 25. Th5:


Sarkozy - Kellerwessel, Oberursel 2011

 

...a3 36. Rxf5+ Ka4
37. Ne3 Ra8 38. Nd5 Kb3 39. Nb6 Ra6 40. Nd7 Kc2 41. Rb5 a2 1-0

    Aus der Turnier-Praxis: Wie Ralf Kellerwessel beim Ramada-Finale in Magdeburg herausgefordert wurde

Ein guter Zug des Gegners kann schon mal den Adrenalin-Pegel während einer Schachpartie ansteigen lassen.

Wenn die tatsächliche oder vermeintliche Qualität des Zuges dann auch noch durch die entsprechende Mimik besonders zum Ausdruck gebracht wird, kann es schon mal eine gewisse Trotzreaktion hervorrufen.

Das musste auch Ralf Kellerwessel in einer  Partie aus der zweiten Runde des Ramada-Finales in Magdeburg erfahren.

Das selbstbewusste Gesicht des Gegners signalisierte - ja was denn?

Gewinnt 27. ... Lb5 die Qualität und damit die Partie oder konnte Ralf Kellerwessel noch ein As aus dem Ärmel ziehen oder - wie bei Partieanalysen üblich - den gegnerischen Zug zunächst mit einem Ausrufezeichen und dann mit einem Fragezeichen versehen? Doch urteilen Sie selbst. Hier ist die Position vor 27. ...Lb5.

 

Quiz-Frage: Gewinnt 27. ... Lb5 die Qualität und damit die Partie? 

 

Eigentlich sollte so etwas Ralf Kellerwessel nicht ins Bockshorn jagen - er hat ja reichlich Turniererfahrung sammeln können und war so auch beim Ramada-Cup - auch bekannt als Deutsche Amateurmeisterschaft - aktiv.

Das Siegerbild zeigt Ralf Kellerwessel (rechts) beim Ramada - Cup 2007 mit den anderen Gewinnern der Rating-Klassen (von links):

Gruppe A: Roland Knechtel (SV Röhrnbach)
Gruppe B: Leander Fink (SV Kinzigtal Erlensee)
Gruppe C: Dietmar Rübsamen  (SV Oberursel)
Gruppe D:   Slavko Krneta (SK Hermannsburg)
Gruppe E: Adrian Villalba-Weinberg   (Schachgemeinschaft Siebengebirge)
Gruppe F: Ralf Kellerwessel (Kronberg)

 

    Bericht über das Drei-Partnerstädte-Turnier

Zitat aus dem Höchster Kreisblatt.

 

In der deutschen Hauptstadt des Schachs

So ein Turnier hat es in der Kurstadt noch nicht gegeben: Denker aus drei Partnerstädten trafen sich zum Wettkampf mit König und Dame.

Nachdenkliche Stille im Bürgerhaus. Auch der spätere Sieger des Turniers, Jorge Santamaria (rechts), konzentriert sich. Foto: Kramer  
Nachdenkliche Stille im Bürgerhaus. Auch der spätere Sieger des Turniers, Jorge Santamaria (rechts), konzentriert sich. Foto: Kramer
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neuenhain.

Man hätte eine Stecknadel im Bürgersaal fallen hören. Wo sich sonst die Sitzungen der Neuenhainer Narren und der Sodener Stadtverordneten abspielen, lieferten sich die Sodener Schachspieler mit ihren Gästen aus Franzensbad und Rueil-Malmaison parallel zum Herbstmarkt einen "harten Schlagabtausch", wie Roland Bettenbühl, Vorsitzender des Schachclubs, es beschreibt. Neun Schachspieler aus der Kurstadt traten gegen vier Franzosen und fünf Tschechen an.

Fünf Runden wurden nach den Regeln des "Chess 960" gespielt, das Weltmeister Bobby Fischer in den 1970er Jahren kreiert hatte. Nach sechs Stunden war Jorge Santamaria aus Rueil als Sieger gekürt. Die zweiten und dritten Plätze erkämpften sich die Sodener Hans-Walter Schmitt und der 85 Jahre alte Friedrich Bittner, auf dem vierten Rang folgte mit Jaroslav Tiller ein Gast aus Franzensbad. Es war eng, und es gab spannende Partien mit überraschenden Ergebnissen. So musste sich Bettenbühl dem zehn Jahre alten Lukas Martin aus dem eigenen Club geschlagen geben.

Seit 20 Jahren leitet Bettenbühl den hiesigen Schachclub. Ein derartiges Städtepartnerturnier habe es in der Kurstadt bisher nicht gegeben. Anfang des Jahres sei der Gedanke gemeinsam mit Bürgermeister Norbert Altenkamp geboren worden, berichtet der 42-Jährige. Im Sommer reisten die Sodener auf Initiative des IKUS (Internationaler Kultur- und Sportaustauschverein) nach Rueil und traten dort gegen Franzosen sowie Gäste aus Russland und Dubrovnik an. Dass die Tschechen jetzt im Bürgerhaus dazukamen, gab dem Turnier zusätzliche Spannung.

Hans-Walter Schmitt lässt nicht ohne Stolz einfließen, dass Bad Soden ohnehin die deutsche Hauptstadt des Schachs sei, seitdem Weltmeister Vishy Anand mit seiner Familie hier lebt.

Der Sodener Schachclub zählt 100 Mitglieder, 60 von ihnen sind Kinder. Bettenbühl bietet in der Altenhainer Grundschule und der Theodor-Heuss-Schule sowie in einigen Gymnasien im Umkreis Schach-Arbeitsgemeinschaften an. kra

Wer sich für das Schachspiel interessiert, kann freitags in die Hasselgrundhalle kommen. Zwischen 18 und 20 Uhr spielt die Jugend im kleinen Mehrzweckraum. Nach 20 Uhr treffen sich dort die Erwachsenen. Mehr Infos im Internet unter http://www.schachclub-badsoden.de. (kra)

 

 

    Saisonauftakt nach Maß für die erste Mannschaft - der Rest ist Schweigen

 

 

Ergebnisse der MTS-Liga Runde 1:      Datum:25.09.2011
  Übersicht DWZ   DWZ Ergebnis
1 Bad Soden 1  1844 Hofheim 4 1655 5,5 2,5
2 Bad Soden 2 1612 Kelsterbach 2 1573 3,5 4,5
3 Kelkheim 2 1515 Bad Soden 3 1460 6,5 1,5
4 Bad Soden 4 1243 Eppstein 3 1266 3,0 5,0
5 Bad Soden 5 1182 Kelkheim 4 1108 3,0 3,0
6 König Nied 4 1397 Bad Soden 6 1042 5,5 0,5
7 Bad Soden 7 782 Kelkheim 5 852 0,0 5,0
8 Bad Soden 8 900 Kelsterbach 3 967 0,5 4,5
9 Raunheim 4 976 Bad Soden 9 813 3,0 2,0

 

Am Sonntag begann der erste Spieltag der MTS Runde mit nur einem Sieg: Die erste Mannschaft, die sich zum Saisonziel den Aufstieg in die Landesklasse auferlegt hat, gewann ungefährdet mit 5,5:2,5 gegen die schwächste Mannschaft aus Hofheim 4. Es gewannen Dr. Reiner Martin, Sander Veenstra. Daniel Großjohann, Dr. Friedrich Bittner. Außerdem gab es noch drei Remise von Thomas Rödiger, Raimund Zöller und Klaus Noha. Die zweite verlor unglücklich beim wichtigen Abstiegsduell gegen Kelsterbach 2 mit 3,5:4,5, weil die drei Ersatzspieler leider alle leer ausgingen. Volle Punkte holten Stefan Schmieder am Spitzenbrett, sowie Geir Smith-Meyer und Christoph Leach und ein Remis durch Ulrich Götting.

 

Die dritte Mannschaft musste drei Spieler nach oben abgeben und verlor deshalb folgerichtig mit 1,5:6,5 bei Kelkheim 2. Nur Christian Hannemann, Roland Bettenbühl und Gary Schmelzer konnten zumindest ein Remis nach Hause bringen. Bad Soden 4 verlor mit 3:5 gegen Eppstein 3, die letztes Jahr noch besiegt werden konnten. Else Mangold und Dieter Ruppel gewannen, sowie jeweils ein Remis von Sven Leßmann am Spitzenbrett und Börries Wendling.

 

Ein Lichtblick war das Ergebnis von der neu besetzten Mannschaft von Bad Soden 5, die mit einem Spieler Unterzahl zumindest ein 3:3 Unentschieden gegen Kelkheim 4 erzielen konnten. Matias Thomsen und Rückkehrer Jan Peter Brand gewannen ihre Partien. Christian Sigl und Christof Petersen remisierten.

 

Bei Bad Soden 6 und Bad Soden 8 gab es gegen starke Gegner aus König Nied und Kelsterbach 3 nur jeweils ein Remis für Bad Soden. Für Bad Soden 6 konnte Ben Luca Neukranz und für Bad Soden 8 Maximilian Weixler remis spielen. Bad Soden 7 ging gegen Kelkheim 5 völlig leer mit 0:5 aus.

 

Die neu gegründete neunte Mannschaft unter Betreuer Hans Walter Schmitt verlor unglücklich bei Raunheim 4 mit 2:3. Jan Frederik Werndl konnte in seiner allerersten Partie gleich gewinnen. Auch Ruben Rittberger steuerte einen Punkt bei. Insgesamt betrachtet wird beim Schachclub leider nur die erste Mannschaft um den Aufstieg spielen. Alle anderen Mannschaften spielen schon für Ihre Verhältnisse in einer hohen Klasse und kämpfen alle gegen den Abstieg.

 

 

    Endspurt: Die nächsten Termine der Vereinsmeisterschaft

 

Die Vereinsmeisterschaftsspiele kommen in die Zielgerade. Die nächsten Spieltermine sind:

6. Runde    30. September 2011
7. Runde    28. Oktober 2011
8. Runde    18. November 2011
9. Runde    9. Dezember 2011
10. Runde    13. Januar 2012
11. Runde    10. Februar 2012

 

Spielbeginn ist jeweils um 20:00 Uhr in der Hasselgrundhalle.

 

Der Zwischenstand:

 

 

Rangliste:  Stand nach der 5. Runde 
Rang Teilnehmer Titel TWZ At Verein/Ort Land S R V Punkte SoBer Siege
1. Bittner,Friedrich   2081 M SC Bad Soden GER 3 0 1 3.0 2.00 3
2. Laue,Thomas   1880 M SC Bad Soden GER 3 0 1 3.0 0.00 3
3. Shapiro,Leonid   1484 M SC Bad Soden   2 0 1 2.0 6.00 2
4. Martin,Reiner,Dr.   1981 M SC Bad Soden   2 0 1 2.0 2.00 2
4. Noha,Klaus   1730 M SC Bad Soden   2 0 1 2.0 2.00 2
6. Veenstra,Sander   1927 M SC Bad Soden GER 0 0 0 0.0 0.00 0
6. Götting,Ulrich   1650 M SC Bad Soden   0 0 1 0.0 0.00 0
6. Ackermann,Robert   1593 M SC Bad Soden   0 0 2 0.0 0.00 0
6. Bettenbühl,Roland   1474 M SC Bad Soden   0 0 2 0.0 0.00 0
6. Wendling,Börries   1332 M SC Bad Soden   0 0 2 0.0 0.00 0
 
Rangliste:  Stand nach der 5. Runde 
Rang Teilnehmer Titel TWZ At Verein/Ort Land S R V Punkte SoBer Siege
1. Meyer,Stefan   1286 M SC Bad Soden   4 0 1 4.0 6.00 4
2. Thomsen,Walter Ma   1252 M SC Bad Soden   3 0 1 3.0 5.50 3
3. Schaefer,Rudi   1195 M SC Bad Soden   3 0 1 3.0 5.00 3
4. Leßmann,Sven   1210 M SC Bad Soden   2 1 1 2.5 2.75 2
4. Pohlke,Daniel   1225 M SC Bad Soden   2 1 1 2.5 2.75 2
6. Bergauer,Gerhard     M SC Bad Soden   2 0 2 2.0 4.50 2
7. Fredershausen,Kur   1166 M SC Bad Soden   2 0 2 2.0 3.50 2
8. Sigl,Christian     M SC Bad Soden   1 1 2 1.5 2.25 1
9. Ruppel,Dieter   1240 M SC Bad Soden   1 0 3 1.0 2.00 1
9. Schmelzer,Gary     M SC Bad Soden   1 0 2 1.0 2.00 1
11. Kümmel,Werner   1284 M SC Bad Soden   1 0 2 1.0 1.50 1
12. Keßler,Yannic     M SC Bad Soden   0 1 4 0.5 0.75 0

 

 

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Lösen Sie unsere täglich neuen Schachprobleme in drei Schwierigkeiten. Um den Lösungszug einzugeben, klicken Sie mit der Maus auf die gewünschte Figur und ziehen Sie diese auf das Zielfeld. Bei manchen Aufgaben muss eine Zugfolge eingegeben werden.
 

 

 

    7. Altes Wirtshaus Chess960 Open 2011

 

Am 21.8.2011 trafen sich bei der Anmeldung zum 7. Altes Wirtshaus Open 2011 eifrige Schachspieler mit einer Begeisterung für Chess960 um Ihre Schachkenntnisse abseits aller Eröffnungstheorie zu beweisen.

 

Dr. Friedrich Bittner

Hans-Walter Schmitt

Börries Wendling

Daniel Pohlke

 

Da das Wetter ein Spiel unter freiem Himmel nicht ermöglichte fanden die 3 Runden im Chess Tigers Training Center B9 statt.

Das Dankeschön hierfür geht an Hans-Walter Schmitt, der das Traninger-Center in der Brunnenstrasse 9 kurzfristig zur Verfügung stellte. Trotz des aufregenden Beginns der Veranstaltung haben alle Teilnehmer einen spannenden Chess960 Spieltag erlebt.

 

Endergebnisse

 

Nr Teilnehmer EL0 NWZ Punkte Siege
1 Schmitt, Hans-Walter 2130 2057 3.0 3
2 Bittner, Friedrich 2081 1851 1.0 1
3 Pohlke, Daniel 1225   1.0 1
4 Wendling, Börries 1332   1.0 1

    Rhein Main Open 2011: Schach auf den Spuren von Victoria Kaiserin Friedrich

Dieses Jahr fand vom 22.-26. Juni das Rhein-Main-Schach-Open im Bad Homburger Kurhaus statt. Der SC Bad Soden wurde vertreten durch Christian Sigl und Sander Veenstra. Zum Turnier kann man nur sagen, dass es erstklassig organisiert gewesen ist. Jeder Tisch war ausreichend groß für die beiden Kontrahenten und gespielt wurde mit schönem Holzmaterial und Digitaluhren. Die Verpflegung war sehr gut, es gab die Möglichkeit direkt im Bad Homburger Kurhaus Getränke und etwas für den kleinen Hunger zu kaufen. An dieser Stelle ein Kompliment an die Organisatoren des SK Bad Homburg! Gespielt wurden 7 Runden in zwei verschiedenen Rating-Gruppen. Sander spielte in Gruppe A (offen für alle Spieler) mit 178 Teilnehmern und Christian in Gruppe B mit 81 Teilnehmern (bis zu einer ELO bzw. DWZ von 2000).


(Weiß am Zug)

In der 5. Runde hatte Sander mit den weißen Steinen die oben abgebildete, komplizierte Stellung auf dem Brett.

Sander hatte schon zwei Figuren und einen Bauern für Angriff auf den schwarzen König geopfert... Aber wie geht es jetzt weiter?

24. Tb1Xb7! Dc7Xf7

(Schlecht ist  24 ... Lc8Xb7 25. Sg5Xe6+  Kd8-c8 26. Df7Xc7  nebst matt und 24. ... Dc7Xb7 25. Sg5Xe6+ Lc8Xe6 und Schwarz verliert die Dame)

25. Sg5xf7+ Kd8-e8 26. Sf7-d6+ Ke8-f8 27. Tb7-f7+ Kf8-g8  28. c2xd3

(Weiß hat immer noch eine Figur weniger aber der schwarze König und Turm stehen sehr passiv. Weiß droht nun mit Tf1-c1 seine Figur zurück zu gewinnen )

28 ....  La6 29. Tf1-c1 Sc6-d4 30. Tc1-c7 Sd4-f5 31. Sd6xf5?!

(hier hätte Sander mit 31. Tc7xa7 Ta8-b8 32. Tf7xf5 noch auf Gewinn spielen können)

31. ... e6xf5 32 Tf7xg7+ und Remis wegen Dauerschach.

Insgesamt erreichten Christian 1,5 Punkte und Sander 3 Punkte aus 7 Runden. Damit waren beide Spieler nicht zufrieden. Für Christian war es sein erstes Turnier und er hat mit 5 Tagen non-stop Schach sehr viel gelernt für die nächste Saison.

Vielleicht spielen 2012 noch ein paar mehr Bad Sodener Schachspieler an diesem Turnier mit. Auch wenn es sportlich für uns vielleicht nicht so erfolgreich gewesen ist, hat es dennoch Spaß gemacht!

Wir würden uns freuen,

Sander Veenstra und Christian Sigl

 

    Schach im Schatten des Schlosses von Madame Napoleon

Am Samstag, den 18. und Sonntag, den 19. Juni fand das Schachwochenende in Rueil- Malmaison - nicht weit von Paris entfernt - statt. Das Turnier stand ganz im Zeichen der Freundschaft zwischen den Städten Bad Soden und Rueil-Malmaison. Außer unseren Spielern aus SC Bad Soden waren auch noch die Schachfreunde aus Rueil-Malmaison (Frankreich), aus Possad (Russland) und Dubrovnik (Kroatien) für dieses Turnier eingeladen.

 
Château de Malmaison: Das traute Heim von Joséphine de Beauharnais und Napoleon
 

 

 

 

 

 


 

 

 

Der SC Bad Soden war mit den vier Spielern Gary Schmelzer, Reiner Martin, Roland Bettenbühl und Sander Veenstra in dem über 80 Teilnehmer starken internationalem Turnier vertreten. Gespielt wurden 7 Runden Schweizer System mit jeweils 20 Minuten Bedenkzeit pro Spieler. Um warm zu laufen für das Turnier haben wir am Vortag auch noch an einem Simultan gegen den französischen GM Olivier Renet teilgenommen.

Wir waren von dem ganzen Wochenende mehr als positiv überrascht, die Atmosphäre war sehr freundschaftlich und gemütlich. Verpflegung mit Übernachtung, Abendessen und Frühstück bei Familien. Während dem Turnier wurden wir mit Getränken und belegten  Brötchen verpflegt und wir fühlten uns rundum sehr gut versorgt.

Nachdem Turnier fand ein gemeinsames Buffet mit den Schachfreunden aus Dubrovnik, Possad, Rueil-Malmaison und unserem Gastgeber Familien statt. Des weiteren kann man die Organisation des gesamten Wochenendes nur loben.

Nicht nur freundschaftlich, sondern auch sportlich waren die Schachspieler aus Bad Soden sehr erfolgreich. Nach einer Stunde verspäteter  Ankunft wegen einer Motorrad-Demonstration mit  über 100.000 Bikern auf dem Boulevard Peripherique mussten wir nach der Ankunft sofort ohne Pause gegen GM Olivier Renet mit einer ELO-Zahl von über 2.500 antreten. Nach über 3 Stunden Spieldauer und sehr gutem Kampf war es Reiner Martin gelungen, sogar ein Remis gegen den Großmeister zu erzielen.

Nach einem Abend, wo wir beim Abendessen mehr als ein Glas Wein getrunken hatten, mussten wir dann am Sonntag beim Rapid Turnier antreten. Nach 7 Runden Kampf  kehrten die Teilnehmer unseres Vereines mit hervorragenden Ergebnissen des starken Feldes aus Rueil-Malmaison zurück:

  • Sander Veenstra mit 5 von 7 möglichen Punkten,

  • Reiner Martin 4,5 Punkte,

  • Roland Bettenbuehl 2,5 Punkte,

  • Gary Schmelzer 2,5 Punkte.

Insgesamt war das ganze Wochenende sehr freundschaftlich sowie sportlich mehr als erfolgreich

Sander Veenstra

Impressionen

 
Beim Simultan: Roland Bettenbühl (rechts) brachte mit seiner Version der halb-slawischen Verteidigung im abgelehnten Damengambit den französischen GM Olivier Renet gelegentlich ins Grübeln
 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ganz im Zeichen der Joseph-Ackermann-Gestik: Sander Veenstra (links) und Gary Schmelzer freuen sich über den Siegerpokal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 
L'équipe d'échec avec Sander Veenstra, Gary Schmelzer, Roland Bettenbühl et Reiner Martin (de gauche à droite)
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    Traum à la Daum: Jubelergebnisse verscheuchen Abstiegsgespenster

[4.4.2011] Der vorletzte achte Spieltag der MTS Runde brachte fast nur Jubel unter den Sodener Schachfreunden! Ausgerechnet die erfolgsverwöhnte erste Mannschaft opferte sich diesmal für alle danach folgenden Mannschaften auf, da sie ohne 2 Ersatzspieler gleich zwei kampflose Punkte beim Spitzenspiel gegen Griesheim 1 abgaben. Da beide Mannschaften trotz Tabellenplatz 2 nicht mehr aufsteigen konnten, wurde das Spiel mit 2,5:5:5 gegen Griesheim 1 abgeschenkt. Lediglich Nestor Dr. Friedrich Bittner konnte gewinnen. Thomas Rödiger, Sander Veenstra und Raimund Zöller machten die Niederlage erträglicher.

 

Christian Sigl

 

Bad Soden 2 gelang ein gerechtes 4:4 Unentschieden bei Frankfurt West 2 und hat damit endgültig das Abstiegsgespenst vertrieben. Ersatzspieler Christian Sigl gewann als Einziger. Remise gab es für Klaus Noha, Ulrich Götting, Christoph, Julien und Michael Leach sowie Yannic Keßler.

Das wichtigste Spiel des Spieltages war die Partie Bad Soden 3 gegen Hochheim 2, die mit 4,5:3,5 gewonnen werden konnte. Christian Hannemann brachte uns bereits nach einer Stunde kampflos mit 1:0 in Führung. Dann gewannen Istvan Dubai, Marc Basedow. Robert Ackermann und Roland Bettenbühl einigten sich auf Remis. Somit fehlte uns nur noch ein Remis: Dies holte Gerwin Pelka in gewonnener Stellung, da er bereits 2 Mehrbauern hatte, und uns somit den Mannschaftssieg schenke. Die Chancen doch noch die Klasse zu halten sind damit erheblich gestiegen.

Bad Soden 4 machte es genauso und gewann ebenfalls im Kellerduell gegen Hattersheim 3 etwas glücklich mit 4,5:3,5. Die Mannschaft führte bereits nach einer Stunde schon mit 4:0, da es alleine 3 kampflose Siege von Daniel Pohlke, Dieter Ruppel und Gerhard Bergauer gab. Sven Leßmann holte den vierten Punkt. Somit musste also nur noch ein halber Punkt aus vier ausstehenden Partien her. Und Kurt Fredershausen gelang das Wunder, da sein Gegner mit Dame und Turm patt setzte und somit der noch fehlende halbe Punkt heraussprang. Auch Bad Soden 4 wird wohl die Klasse halten können.

Die völlig umgekrempelte 5. Mannschaft holte überraschend gegen Nied 4 einen 4:2 Sieg, der allererste überhaupt in dieser Saison. Bereits nach einer Stunde führte man mit 2:0 durch kampflose Siege von Nikita Cernomazov und Rainer Platz. Gary Schmelzer und ganz zum Schluß Matias Thomsen besiegelten dann den Sieg.

Und schließlich gab es noch ein Bad Sodener Duell bei den Kindern, das Bad Soden 6 klar mit 5:1 gegen Bad Soden 8 gewann. Für Bad Soden 6 gewannen Ben Luca Neukranz, Alex José Kullmann, Sewa Gerassimov, Clemens Deutsch und Alexis Schumacher. Nur Hendrik Haberlah konnte für Bad Soden 8 einen kampflosen Sieg holen. Bad Soden 7 war diesmal spielfrei. Wer auch mal Lust haben Schach zu spielen kann immer freitags um 18 Uhr für Kinder und ab 20 Uhr für Erwachsene im kleinen Mehrzweckraum in die Hasselgrundhalle zu kommen. Weitere

[Roland Bettenbühl]

Die Einzelergebnisse sind hier zu finden. Alle aktuellen und historischen Ergebnisse finden Sie beim Navigieren in der linken Liste unter "Ergebnisse".
 

 

 

    Zweite Mannschaft gerettet!

15.3.2011. Der siebte Spieltag der MTS Runde brachte Siege für Bad Soden 1 und 2. Die erste Mannschaft konnte gegen die DWZ schwächere Mannschaft aus Taunus locker aufspielen und gewannen mit 5,5:2,5. Damit liegt die erste weiterhin auf dem 2. Platz, der aber leider nicht zum Aufstieg berechtigt. Es gewannen Reiner Martin, Sander Veenstra, Ralf Kellerwessel, Gerolf Dietz und Raimund Zöller. Thomas Rödiger holte am Spitzenbrett ein Remis.

Michael Leach

Die zweite Mannschaft gewann erneut ein wichtiges Spiel gegen den Abstieg denkbar knapp mit 4,5:3,5 gegen Mörfelden 1.

Matchwinner war Thomas Laue, der die kritische Zeitnot gut überstand und dann in ein gewonnenes Bauernendspiel überleitete.

Vorher hatten bereits Michael Leach und Bodo Große in sehenswerten Partien gewonnen. Die Spitzenbretter Klaus Noha und Ulrich Götting sowie Christian Hannemann garnierten das Ergebnis mit Remisen. Mit jetzt ausgeglichen 7:7 Punkten sollte in den letzten 2 Runden nichts mehr anbrennen.

Leider sieht es bei Bad Soden 3 nicht so rosig aus, Sie verloren unglücklich mit 3,5: 4,5 gegen den Tabellenzweiten aus Griesheim 2, obwohl die Mannschaft bereits nach einer Stunde schon durch 2 kampflose Siege von Robert Ackermann und Werner Kümmel führten. Danach gelang lediglich unserem neuen Mitglied Gary Schmelzer aus Amerika ein Sieg in seiner allerersten Partie. Mannschaftsführer Roland Bettenbühl willigte dann zum Ende des Kampfes das Remis- Angebot seines 250 DWZ Punkte stärkeren Gegners ein, weil er keinen Weg zum Sieg mehr fand. Es gibt aber als Tabellenvorletzter immer noch Hoffnung den Abstieg zu vermeiden.

Ähnlich sieht es auch bei der vierten Mannschaft aus, die etwas überraschend bei Rüsselsheim 2 ein 4:4 Unentschieden nach Hause brachten. Auch hier gewannen Stefan Meyer und Matias Thomsen bereits nach einer Stunde kampflos. Rudi Schäfer konnte mit einem schönen Manöver trotz einer Figur Rückstand seine Partie noch gewinnen. Dieter Ruppel und Sven Leßmann gingen dann kein Risiko mehr ein und holten jeweils noch Remise. Auch die vierte Mannschaft liegt auf dem vorletzten Platz, spielt allerdings nächste Runde gegen den Tabellenletzten aus Hattersheim 3 und sollte mindestens einen Punkt holen.

Im rein internen Duell gewann Bad Soden 7 glatt mit 6:0 gegen Bad Soden 5. Marc Pohl, Leon Patalen, Ruben Rittberger, Frederic Temmeyer und Carl Schwendler gewannen sowie ein kampfloser Sieg von Hilmar Klingkusch.

Bad Soden 6 war spielfrei und Bad Soden 8 war gegen Sulzbach 3 überfordert und verlor ebenfalls deutlich mit 0:6. Aufgrund der vielen Neuzugänge insbesondere im Erwachsenenbereich wird der Club voraussichtlich nächste Saison 2 Mannschaften mehr stellen und die Kinder Mannschaften spielen dann wieder in der letzten Klasse, wo sie mehr Chancen auf Erfolg haben. Wer auch mal Lust haben Schach zu spielen kann immer freitags um 18 Uhr für Kinder und ab 20 Uhr für Erwachsene im kleinen Mehrzweckraum in die Hasselgrundhalle zu kommen. Weitere Infos unter www.schachclub-badsoden.de.

[Roland Bettenbühl]


Hier sind die Einzelergebnisse der aktuellen Spielrunde: Saison 2010/11 Runde 7 - Einzelergebnisse vom 12.3.2011

    Gedränge auf den Siegerpodest: Sven Lessmann gewinnt die Gruppe B der Vereinsmeisterschaft 2010/2011

Hallo liebe Schachfreunde,

Alexander Kullmann

anbei erhaltet Ihr das Ergebnis der Vereinsmeisterschaft 2010/2011 für die Gruppe B. Leider war es mir krankheitsbedingt nicht möglich, die Siegerehrung auf der Jahreshauptversammlung persönlich vorzunehmen (das hat Steve Jobs mir voraus).

Zunächst möchte ich Euch recht herzlich für Eure Teilnahme und Euren Kampfgeist danken.

Dieses Mal ist es unglaublich knapp ausgefallen. Nach sieben Runden haben sechs von acht Spielern jeweils 4 Punkte erreicht! D.h. wir haben einen geteilten ersten Platz mit sechs Siegern.

Diese sind:

  • Sven Lessmann,
  • Stefan Meyer,
  • Dieter Ruppel,
  • Werner Kümmel,
  • Kurt Fredershausen und
  • Daniel Pohlke.

Im direkten Vergleich haben sich drei Kollegen mit jeweils 6 Punkten hervorgetan. D.h. nach Punktzahl und direktem Vergleich verbleiben im engeren Sinne: Sven Lessmann, Stefan Meyer und Dieter Ruppel.

Von diesen dreien hat Sven Lessmann mit 1258 die beste Turniererfolgszahl erspielt, Stefan Meyer folgt mit 1247 und Dieter Ruppel mit 1228.

Den größten DWZ-Zuwachs hat aber Alexander Kullmann zu verzeichnen, der bei einer DWZ von 1061 eine Turniererfolgszahl von 1244 erreicht hat.

Eure Ergebnisse habe ich offiziell beim Deutschen Schachbund zur DWZ-Auswertung eingereicht. Mit Winswiss habe ich eine vorläufige und nicht verbindliche Auswertung erstellt, also bitte nicht steinigen, wenn Ihr eine etwas andere Zahl erhalten werdet. Als Anhaltspunkt die DWZ-Gewinner und Verlierer:

  • Alexander Kullmann (+83)
  • Kurt Fredershausen (+20)
  • Sven Lessmann (+15)
  • Daniel Pohlke (1)
  • Dieter Ruppel (-3)
  • Stefan Meyer (-10)
  • Werner Kümmel (-10)
  • Rudi Schäfer (-41)


Allen Genannten gratuliere ich nochmal ganz herzlich, und natürlich auch noch einmal dem Sieger der Gruppe A und damit unserem neuen Vereinsmeister 2011, Sander Veenstra.

Ich hoffe, dass Ihr auch an der diesjährigen Vereinsmeisterschaft teilnehmen werdet. Wir haben ein paar Neuzugänge, und es wird sicher wieder spannend werden. Der Aushang in der Hasselgrundhalle ist bereits angebracht, E-Mail-Umfrage folgt.

Für die ganz Eiligen: Anmeldefrist läuft bis 25. März, erster Spieltag ist Freitag 8. April 2011.

Bis bald,
Euer Börries Wendling
Turnierleiter
 

 

    Eure Meinung zählt:  Spielerumfrage zum Modus der Vereinsmeisterschaft

Nachdem die letzte Vereinsmeisterschaft traditionell auf der Jahreshauptversammlung mit Pokalübergabe abgeschlossen wurde, stehen schon die Vorbereitungen für die diesjährige Vereinsmeisterschaft an: Ihr, die Spieler, bestimmt wieder den Modus.

Wählt aus den folgenden Möglichkeiten aus oder schreibt mir Eure Wünsche separat:

 Auswertung

  •  Ich bin für DWZ-Auswertung (D)
  •  Ich bin gegen DWZ-Auswertung (K)

 Bedenkzeit pro Partie:

  •  90 Minuten pro Spieler (90M)
  •  120 Minuten pro Spieler (120M)

Je nach Teilnehmerzahl und DWZ-Wunsch wird es ein Rundenturnier mit ein oder mehreren Gruppen geben. Wenn Ihr weitere Vorschläge oder Wünsche habt, schreibt mir einfach oder sprecht mich an.

Anmeldefrist: Bis Freitag 25. März 2011

Anmeldungen können durch Eintragung auf dem Aushang im Spiellokal oder bei mir persönlich erfolgen. Modus und Paarungen werden am 1. April bekannt gegeben.

Erster Spieltag ist auf jeden Fall Freitag, 8. April 2011.

Vielen Dank für Eure Mithilfe, und wieder viel Spaß und Erfolg beim Wettkampf.

Mit freundlichen Grüßen,
Börries Wendling
Turnierleiter

Der Turnierleiter will es wissen: Börries Wendling und Robert Ackermann (rechts)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

+++

 

 

    Runde 6: Meisterschaft adé!

Der sechste Spieltag der MTS Runde brachte bei den ersten vier Mannschaften ganz knappe Endergebnisse: Die erste Mannschaft hatte Ihr Topspiel gegen Nied 2. Leider ging der Mannschaftskampf etwas unglücklich nach großem Kampf mit 3,5:4,5 verloren. Damit liegt der Tabellenführer aus Nied schon fast uneinholbar mit vier Punkten Vorsprung vor Bad Soden. Für Bad Soden 1 konnte Gerolf Dietz und Daniel Großjohann gewinnen. Die Spitzenbretter Thomas Rödiger, Dr. Reiner Martin und Dr. Friedrich Bittner spielten Remis.

Ganz wichtige Siege gegen den Abstieg gab es für Bad Soden 2 und Bad Soden 3. Die Spiele konnten jeweils mit 4,5:3,5 gegen Rüsselsheim 1 und Kelkheim 2 gewonnen werden. Für Bad Soden 2 konnten in hart umkämpften Partien Ulrich Götting und Thomas Laue gewinnen. Bei Klaus Noha (kampflos) und Sven Meisgeier ging es ganz schnell mit den Siegen. Den wichtigen halben Punkt konnte noch Christoph Leach holen. Leider kann noch keine Entwarnung zum Thema Abstieg gegeben werden, denn es folgen noch 3 Partien mit den Tabellennachbarn.

Thomas Laue

Völlig unerwartet konnte Bad Soden 3 bei Kelkheim 2 gewinnen, obwohl die Mannschaft in Unterzahl und stark ersatzgeschwächt antrat. Doch bei Kelkheim 2 war es mit den Ausfällen noch schlimmer: So gewann Istvan Dubai und Christian Sigl bereits nach einer Stunde kampflos. Die Spitzenbretter mit Bodo Große und Robert Ackermann konnten beide mit überragenden Partien überzeugen und gewannen ebenfalls. Das „I-Tüpfelchen“ besorgte dann noch der Nachwuchsspieler Yannic Keßler, der sich damit seine erste DWZ Auswertung erspielte.

Bad Soden 4 verlor leider unglücklich mit 3,5:4,5. Es stand 3,5:3,5, doch Sven Leßmann konnte nach 5 Stunden Spielzeit leider keinen Punkt mehr beisteuern. Besser machten es Daniel Pohlke kampflos und Dieter Ruppel sowie Rolf Merz-Zönnchen, die gewinnen konnten. Kurt Fredershausen holte noch gegen einen wesentlich stärkeren DWZ Spieler zumindest ein Remis. Bei dem reinen Bad Sodener Duell Bad Soden 5 gegen Bad Soden 6 konnte die sechste Mannschaft deutlich mit 5:1 gewinnen. Für Bad Soden 5 siegte Mathias Thomsen, für die sechste holten Alex José Kullmann, Sewa Gerassimov, Leo Deppe, Clemens Deutsch und Alexis Schumacher die vollen Punkte. Schließlich verlor noch Bad Soden 7 glatt bei der starken Mädchenmannschaft aus Hattersheim 5 mit 0:6. Bad Soden 8 war spielfrei.

[Roland Bettenbühl]

Die Einzelergebnisse der Runde 6 finden Sie >>>hier

 

    Blitz Open

[29.1.2011] Jeden ersten Freitag im Monat lädt der Schachclub Bad Soden Mitglieder und Interessierte ein, um in einem zwangslosen Blitzturnier nach Herzenslust Schach zu spielen.

Turnierleiter Börries Wendling erläuterte sein Konzept so: "Wir wollen an dem Spielabend des Schachclubs unseren Mitgliedern und auch Gästen aus Bad Soden oder Umgebung die Gelegenheit geben, ein Blitzturnier ohne Voranmeldung und lange Planung zu spielen."

Die erste Auflage dieses Turniers steigt am Freitag, den 4. Februar 2011 (dem ersten Freitag des Monats) um 20:00 Uhr im Spiellokal des Schachclubs Bad Soden im kleinen Mehrzweckraum der Hasselgrundhalle in der Gartenstrasse. 

    Runde 5: Wichtige Siege für Spitzenteams

[24.1.2011] Der fünfte Spieltag der MTS Runde brachte diesmal wichtige Siege für Bad Soden 1 und 2. Die erste Mannschaft musste bei den etwas schwächeren Hattersheimern antreten und konnte auch ungefährdet mit 5,5:2,5 gewinnen. Begünstigt wurde der Mannschaftssieg auch durch den schnellen kampflosen Punkt für Raimund Zöller. Dann holten unsere Spitzenbretter mit Thomas Rödiger, Dr. Reiner Martin und Gerolf Dietz volle Punkte. Sander Veenstra, Dr. Friedrich Bittner und Stefan Jäger garnierten mit Ihren Remisen noch das Ergebnis. So kommt es in der kommenden Runde zum absoluten Showdown, wenn Bad Soden als Tabellenzweiter gegen Spitzenreiter Nied antritt. Bei einem Sieg wäre sogar der lang ersehnte Aufstieg in die Landesliga möglich.

Gerolf Dietz (links) und Dr. Reiner Martin (rechts) probieren es bei der Frankfurter Stadtmeisterschaft im Chess960 einmal ohne Eröffnungstheorie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wichtige Punkte

Zwei ganz wichtige Punkte konnte Bad Soden 2 bei Steinbach 3 einfahren. Sie gewannen mit 5:3, da Vater Michael Leach mit seinen Söhnen Julien und Christof allesamt gewinnen konnten. Nachdem dann auch noch unser Ersatzmann Robert Ackermann seine Partie gewinnen konnte, weil sein Gegner die Zeitkontrolle nicht schaffte, war der Sieg nach den Remisen von Thomas Laue und Klaus Noha perfekt. Die Mannschaft hat jetzt gute Chancen die Klasse doch noch zu halten.

Weniger erfreulich waren die übrigen Ergebnisse der anderen Bad Sodener Mannschaften. So ging Bad Soden 3 gegen starke Flörsheimer völlig unter und verlor klar mit 1,5:6,5. Das lag aber auch daran, dass die Mannschaft nur zu sechst antreten konnte und 6 Ersatzspieler hatte.

Allerdings gewann aber immerhin Gerhard Bergauer, der in seiner allerersten Partie gleich eine heiße Stellung auf dem Brett hatte. Dann konnte nur noch Mannschaftsführer Roland Bettenbühl ein Remis beisteuern. Etwas unglücklich verlor Bad Soden 4 gegen Raunheim 3 mit 2:6. Die Raunheimer waren eigentlich nicht unschlagbar, doch am Ende hatten sie dann doch die Nase vorne. Überzeugen konnten zumindest Rudi Schäfer, der es schaffte ein Endspiel mit einem Turm und Läufer gegen einen Turm zu gewinnen. Daniel Pohlke konnte dem stärksten Raunheimer zumindest ein Remis abtrotzen und auch Kurt Fredershausen konnte einen halben Punkt holen. Noch ist nicht alles verloren.

Bad Soden 6 hatte es diesmal mit der Hessenliga Mädchenmannschaft aus Hattersheim zu tun. Leider verloren alle zum 0:6 Endstand. Bei Bad Soden 7 konnte wenigstens Ruben Rittberger in einer tollen Partie seinen Gegner aus Hofheim zum 1:5 Endstand bezwingen. Im reinem Bad Sodener Duell hatte Bad Soden 8 gegen Bad Soden 5 das „Quentchen Glück“ mehr und gewannen knapp mit 3,5:2,5. Für Bad Soden 5 gewannen Jannis und Till Wolter und Lukas Hauck spielt Remis. Für Bad Soden 8 gewannen Konstantin Weixler, Kevin Kookpari und Milad Emami und Matias Thomsen spielte Remis.

[Roland Bettenbühl]

Die Einzelergebnisse der Runde 5 der Mannschaften vom 23.1.2011 finden Sie >>>hier

    Erste Mannschaft überzeugt in der Runde 4

[14.12.2010] Der vierte Spieltag der MTS Runde brachte auch diesmal fast nur Niederlagen. Nur Bad Soden 1 konnte gegen Hofheim 4 mit 5,5:2,5 gewinnen, war allerdings auch nach der Papierform klarer Favorit. So gewannen die Spitzenbretter Thomas Rödiger sowie Sander Veenstra, Gerolf Dietz sowie Raimund Zöller und Dr. Friedrich Bittner. Daniel Großjohann holte ein Remis. So überwintert die erste Mannschaft mit 6:2 Punkten in der Tabelle auf einem hervorragenden 3. Platz.

Den ersten Mannschaftspunkt konnte Bad Soden 2 gegen Hattersheim 2 mit 4:4 verbuchen. Doch ich fürchte, dass nur ein Sieg uns vor dem Abstieg gerettet hätte - warten wir es ab. Die Ersatzspieler Thomas Laue und Michael Leach konnten gewinnen. Halbe Punkte holten die Spitzenbretter Klaus Noha, Stefan Schmieder, Geir Smith Meyer und Peter Hegner. Mit 1:7 Punkten wird es schwer die Klasse zu halten.

Sven Leßmann

Bad Soden 3 musste mit 2 Spielern Unterzahl antreten und verlor bei Nauheim 1 mit 2,5:5,5. Nach dem Zwischenstand von 0:4 sah es schon ganz düster aus, doch nach großem Kampf konnten Istvan Dubai und Robert Ackermann gewinnen. Roland Bettenbühl nahm dann noch ein Remis an, nachdem das Nachbarbrett leider auch verloren ging. Mit 2:6 Punkten bestehen aber noch Chancen den Abstieg zu vermeiden.

Bad Soden 4 hat die gleiche Punktzahl und verlor ebenfalls mit 2,5:5,5 bei Groß Gerau 2. Lediglich Daniel Pohlke und Sven Leßmann konnten gewinnen. Dieter Ruppel spielte noch Remis.

Bei den Jugendmannschaften gab es mal wieder nur Niederlagen. Das lag allerdings auch daran, dass fast alle Mannschaften aufgrund anderer Weihnachtsaktivitäten in Unterzahl antraten. So verlor Bad Soden 6 glatt mit 0.6 bei Hofheim 8. Bad Soden 7 machte es etwas besser und verlor mit 1,5:4,5 bei Kelsterbach 3. Leon Patalen gewann jetzt schon zum dritten Mal kampflos. Ruben Rittberger zeigte eine starke Leistung gegen einen 400 DWZ stärkeren Gegner und holte zumindest ein Remis.

Bei Bad Soden 8 gelang nur Lukas Hauck ein Remis bei der 0,5:5,5 Niederlage bei Hattersheim 5, die mit einer starken Mädchenmannschaft spielen. Bad Soden 5 war diesmal spielfrei. Am kommenden Freitag beschließt der Schachclub das Jahr mit einer friedlichen Weihnachtsfeier ab 18 Uhr. Als Ausblick für das nächste Jahr wird es in der Rückrunde bestimmt wieder besser laufen!

[Roland Bettenbühl]

    Überragende Siege für Bad Soden 1 und 3

12.12.2010. Der dritte Spieltag der MTS Runde brachte schon wieder viele Niederlagen. Aber es gab auch positive Überraschungen. So konnte die erste Mannschaft bei der zweitstärksten Mannschaft aus Eppstein 2 mit 5:3 deutlich gewinnen. Bis auf Brett 8 gab es nur halbe und volle Punkte. So gewannen die Spitzenbretter Dr. Reiner Martin und Sander Veenstra sowie Raimund Zöller. Die anderen Spieler wie Thomas Rödiger, Ralf Kellerwessel, Gerolf Dietz und Daniel Großjohann rundeten das Ergebnis mit Ihren Remisen ab. Bereits in 2 Wochen kann man mit einem weiteren Sieg gegen Hofheim 4 ganz vorne bleiben.

Bad Soden 2 verlor unglücklich mit 3,5:4,5 gegen Raunheim 2, weil vorne zu wenig geholt werden konnte. An den hinteren Brettern gewannen Sohn Christoph Leach und Papa Michael sowie Opa Peter Hegner. Stefan Jäger konnte nur noch ein Remis beisteuern.

Christian Sigl

Bei Bad Soden 3 gab es beim Abstiegsduell gegen Hofheim 5 einen nicht zu erwartenden 4,5:3,5 Sieg, da die Mannschaft durch die vielen Ausfälle und Ersatzspieler an die 2. Mannschaft völlig zerrupft wurde. Aber diese Mischung überzeugte doch nachdem Christian Sigl mit seinem ersten Sieg einen guten Start hinlegte.

Edeljoker Gerwin Pelka vernaschte seinen Gegner und Mannschaftsführer Roland Bettenbühl spielte auch laut Fritz Analyse richtig gut und holte einen weiteren Punkt. In unklarer Stellung holte dann Werner Kümmel noch einen Punkt, weil sein Gegner in großer Zeitnot einfach einen Springer stehen ließ. So musste Istvan Dubai in seiner allerersten Partie beim Stande von 4:3 für uns im Turmendspiel den erlösenden halben Punkt holen, was dann auch gelang, obwohl er zwischenzeitlich sogar drei Bauern Vorsprung hatte.

Bad Soden 4 führte gegen Frankfurt West schon mit 3,5:2,5, verlor dann aber die noch 2 letzten laufenden Partien. Christof Petersen gewann schnell und auch Dieter Ruppel sowie Stefan Meyer mussten nicht lange spielen. Sebastian Spreng nahm mit einem Bauer Rückstand das Remis Angebot seines Gegners an.

Bei den Jugend- und Kindermannschaften gibt es gegen überstarke Gegner fast nichts positives mehr zu berichten. Bad Soden 5 gegen Sulzbach 3 und Bad Soden 8 gegen Hofheim 8 verloren beide glatt mit 0:6. Bei Bad Soden 7 gegen Nied 4 kann zumindest Leon Patalen einen kampflosen Punkt zum 1:5 Endstand holen. Bei Bad Soden 6 war es noch spannend, sie verloren aber auch mit 2:4 gegen Kelsterbach 3. Alex Kullmann gewann kampflos und Sewa Gerassimov sowie Ben Luca Neukranz holten halbe Punkte.

[Roland Bettenbühl]

 

    Vorbild Schalke 0:4? Blamage knapp verpasst

Der zweite Spieltag der MTS Runde brachte leider wieder viele Niederlagen. Bad Soden 1 verlor diesmal unglücklich gegen Kelsterbach 1 mit 3,5:4,5, obwohl es zwischenzeitlich mal ganz gut aussah. Vor allen Dingen bei den mittleren Brettern wurde leider alles verloren. Zumindest die Spitzenbretter Dr. Reiner Martin und Sander Veenstra sowie Dr. Friedrich Bittner hinten konnten überzeugen. Raimund Zöller spielte mal wieder remis, was leider nicht mehr zum 4:4 Unentschieden reichte. 

Stefan Schmieder

Bad Soden 2 war gegen Sulzbach 1 als Aufsteiger an den Spitzenbrettern überfordert und verlor mit 2,5:5,5 klar. Allerdings konnten auch die schwächeren hinteren Bretter der Sulzbacher nicht besiegt werden, sodass Christof Leach und Thomas Laue nur Remise rausholten. Stefan Schmieder konnte als einziger wirklich überzeugen und holte gegen den stärksten Spieler ein achtbares Remis. Stefan Jäger hatte bereits nach einer Stunde kampflos gewonnen.

Auch Bad Soden 3 als 2. Aufsteiger wird gegen den Abstieg spielen und verlor gegen die starke Mannschaft aus Kelsterbach 2 mit 2:6. Lediglich Bodo Große am Spitzenbrett und Werner Kümmel konnten mit ihren Siegen überzeugen. Die Mannschaft spielte allerdings auch nur zu siebt und mit zwei Ersatzspielern, die einen schweren Stand hatten.

Bad Soden 4 war das Highlight des Spieltages aus Sodener Sicht. Sie gewannen völlig überraschend bei der angeschlagenen Mannschaft aus Eppstein 3 mit 5:3, obwohl es eigentlich bei den letzten zwei Partien eher nach einer 3,5:4,5 Niederlage aussah. Doch Rudi Schäfer konnte noch drei Minusbauern im Turmendspiel zurück gewinnen und holte das wichtige Remis. Bei der letzten laufenden Partie von Börries Wendling war eigentlich schon nach 9 Zügen die Luft raus, nachdem er eine Leichtfigur einstellte. Aber er konnte das Spiel komplett drehen und schob am Ende sogar noch einen Bauer durch. Die übrigen vollen Punkte holten Stefan Meyer, Kurt Fredershausen und Dieter Ruppel sowie noch ein Remis von Sven Leßmann.

Bad Soden 5 ging bei der starken Mädchenmannschaft aus Hattersheim 5 mit 0:6 völlig unter. Viel besser machten es Bad Soden 6 und Bad Soden 8, die jeweils 3:3 unentschieden spielten. Bad Soden 6 spielte aufgrund des Frankfurt Marathons in Soßenheim gegen Nied 4. Alex José Kullmann gewann kampflos. Die ganz jungen Spieler Leo Deppe und Alexis Schumacher spielten überragend. Unser junges Mädchen am letzten Brett kämpfte dabei über 3 Stunden, bis sie für Ihre Mannschaft noch in der letzten Partie den Ausgleich holte.

Bad Soden 7 hatte gegen Sulzbach keine Chance und verlor in Unterzahl deutlich mit 1:5. Den Ehrenpunkt holte Frederic Temmeyer. Und schließlich gelang Bad Soden 8 ebenfalls in Unterzahl ein Unentschieden, weil bei dem Gegner aus Kelsterbach 3 sogar 2 Spieler fehlten und Max Schmitt den fehlenden 3. Brettpunkt holte.

Alles in allem kann es in den kommenden Runden nur noch besser für uns werden.

    Alles Müller - oder Schach?

26.10.2010/ghk. Wieder einmal hat ein Politiker demonstriert, dass er durchaus Technik-affin ist, Multitasking beherrscht und auch noch gut Schach spielt - zumindest besser als das im iPad verfügbare Computer-Programm. Ministerpräsident Peter Müller spielte eine Schachpartie während einer Landtagsdebatte über den Rundfunkstaatsvertrag, wie die BILD-Zeitung berichtete:

http://www.bild.de/BILD/politik/2010/10/27/ministerpraesident-peter-mueller/spielt-im-landtag-schach.html

Natürlich lässt sich diese Episode unterschiedlich interpretieren:

  • Er interessiert sich nicht für das Thema des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks, den die GEZ-Gebühren müssen ja bald alle Haushalte zahlen
  • Er ignoriert die Landtagsdebatte und zeigt das deutlich dem gerade am Rednerpult sprechenden Oppositionspolitiker, SPD-Fraktionsvize Ulrich Commerçon
  • Er nützt seine Zeit durch effektives Multitasking

Von einem Multitasking à la Müller sind Schachspieler während ihrer Turnierpartien allerdings ausgeschlossen. Sie dürfen sicht nicht mit anderen Anwesenden über ihre Partie unterhalten, sie dürfen nicht während einer Partie mit dem Handy telefonieren, sie dürfen keine Computer-Programme während einer Partie benutzen. Das Leben ist hart.

    Auftaktrunde zur neuen Saison: Ein Traumstart sieht anders aus

27.9.2010/ghk. Der erste Spieltag der MTS Runde brachte leider viele Niederlagen. Lediglich Bad Soden 1 und Bad Soden 6 konnten gewinnen. Bad Soden 1 hatte mit Eschborn 2 den vermeintlich leichtesten Gegner in der Gruppe zu Beginn. Am Ende kam aber nur ein knapper 4,5:3,5 Arbeitssieg heraus. Gerolf Dietz, Daniel Großjohann, Raimund Zöller sowie Dr. Friedrich Bittner konnten gewinnen.

Mijnheer Sander Veenstra

Sander Veenstra holte den wichtigen halben Punkt. Und Ralf Kellerwessel, mit einem Turnier-Sieg in der Gruppe B des Paks-Open in Ungarn im Gepäck war zwar hoch motiviert, konnte leider seine gute Form nicht bestätigen und verlor gegen seinen um mehr als 200 DWZ-Punkte schwächeren Opponenten Thorsten Hegener. Die alte Toyota-Automobilweisheit "Nichts ist unmöglich" scheint sich auch bei der Mechanik der Schachfiguren zu bestätigen.

Für Bad Soden 2 und 3 gab es jeweils unglückliche 3,5:4,5 Niederlagen bei Höchst 1 und Eschborn 3. Eigentlich war Bad Soden 2 nach der Papierform absolut chancenlos. Doch Jugendstar Christoph Leach sowie Neuzugang Thomas Laue konnten gewinnen. Halbe Punkte gab es für Stefan Schmieder (gegen einen um 400 DWZ-Punkte stärkeren Gegner!) und Stefan Jäger, dessen Gegner knapp 300 DWZ-Punkte mehr hatte. Geir Smith-Meyer übersah mit seinem Springer eine Remis Schaukel.

Bad Soden 3 musste gegen Eschborn 3 vier Ausfälle von Stammspielern mit Jugendlichen kompensieren - trotzdem hätte es fast geklappt. Bodo Große gewann am Spitzenbrett sowie Detlev Marinescu, der seine allererste Partie spielte und seinen ersten Sieg für den Club holte. Robert Ackermann und Christof Petersen spielten remis. Am Ende stand es 3:4, nur noch Mannschaftsführer Roland Bettenbühl spielte noch. Und dann lag der Kapitän auch noch mit einer Figur zurück. Doch Bettenbühl kämpfte wie ein Löwe und versuchte einen gefährlichen Freibauern durchzubringen. Deswegen bot sein Gegner etwas überraschend remis an, was dann auch angenommen wurde, weil es keine Gewinnchance mehr gab. So aber besiegelte das Remis letztlich die bittere Mannschaftsniederlage.

Bad Soden 4 hatte diesmal mit Taunus 2 kein Glück und verlor mit 3:5, obwohl man an den vorderen Brettern fast alles gewonnen hatte. Börries Wendling, Stefan Meyer sowie Sven Leßmann holten volle Punkte.

Bei den Kindermannschaften gingen gegen überstarke Gegner Bad Soden 5 gegen Hofheim 8 mit 0:6 und Bad Soden 8 gegen Nied 4 mit 0,5:5,5 unter. Lediglich Falk Haberlah konnte ein Remis vereinbaren.

Und schließlich gewann im internen Duell Bad Soden 6 gegen Bad Soden 7 mit 4,5:1,5. Für Bad Soden 6 gewannen Ben Luca Neukranz, Alex José Kullmann, Clemens Deutsch und Alexa Schumacher- Leo Deppe spielte remis. Für Bad Soden 7 konnte nur Leon Patalen gewinnen und Ruben Rittberger remis spielen.

Für Börries Wendling am Spitzenbrett der 4. Mannschaft musste seine Partie auch wie der Toyota-Klugspruch "Nichts ist unmöglich" vorgekommen sein, hatte er doch in der Vorwoche in der internen Vereinsmeisterschaft gegen Leonid Shapiro eine eher standesgemäße Niederlage hinnehmen müssen.

Doch im Punktespiel drehte er den Spies um. Eigentlich kam Wendling gut aus der Eröffnung heraus und konnte das Mittelspiel mit Materialvorteil von zwei Bauern und Figurenvorteil (Dame, zwei Türme und Läufer) gegen Dame, Läuferpaar und Springer für den Gegner Shapiro einleiten.

Doch Shapiro startete einen gefährlichen Angriff auf Wendlings luftige Königsstellung und konnte einen Randbauern bis auf h6 vorstürmen lassen, die prekäre Position ermöglichte immer wieder latente taktische Konterchancen.

Ganz klassisch wehrte Wendlung den gefährlichen Angriff auf seine Königsposition ab und startete mit einem Bauerngewinn am Damenflügel seinen Konter. Shapiro war gezwungen, die Damenumwandlung auf a1 abzuwehren und opferte Läufer gegen Bauer. Die Partie wankte hin und her, beidseitige Remisangebote wurden gemacht - und jeweils abgelehnt.

Im Wechselbad der Gefühle: Kiebitze verfolgen die spannungsgeladene Partie zwischen Börries Wendling (3. von links) und Leonid Shapiro.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anstatt dann angesichts der drohenden Niederlage mit erheblichem Materialnachteil aufzugeben, zog der clevere Fuchs Shapiro seinen letzten Trumpf aus dem Ärmel und bot seinen Springer zum Opfer an. Hätte Wendling dieses Opfer angenommen - wäre Shapiro mit einem Patt der lachende Remiskönig geworden. So aber witterte Wendling Shapiros wohlfeilen Braten, verzichtete auf den Materialgewinn - Shapiro gab sich nun endgültig geschlagen. 

[Roland Bettenbühl / Gerhard Kenk]

    Wasser bis zum Hals

[24.9.2010/ghk.] Wenn dem Schwarz-Spieler schon nach wenigen Zügen das Wasser bis zum Hals steht - ja, dann hat er entweder seine Verteidigungszüge komplett vermasselt - oder er ist passionierter Schachspieler und bevorzugt seine Hobby-Partien im Budapester Gellert Bad zu spielen.

Wenn das Wasser bis zum Hals steht: Hobby-Schachspieler im Budapester Gellert-Bad.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ob Ralf Kellerwessel wasserscheu ist oder lieber ernsthafte Turnierpartien bevorzugt, hat er nicht verraten. Fest steht jedoch, dass er im ungarischen Paks, etwa 100km südlich von Budapest gelegen, an einem stark besetzten Open teilnahm.

Gegen Barbara Csernai remisierte Ralf Kellerwessel beim Paks Open in Ungarn.

Und der genaue Blick auf die Ergebnisliste zeigt, dass er in keiner Phase des Turniers in irgendwelche Schwierigkeiten geriet.

Der Kraftwerk-Sportclub Paks (das Kraftwerk dort ist das einzige Atomkraftwerk des Landes) veranstaltete das Turnier und schrieb zu den Ergebnissen auf deren Vereins- Webseite:

 "Die ununterbrochen führenden Bokros Albert (A) und Ralf Kellerwessel (B) gewannen verdient das stärkste Paks Open der letzten Jahre.

Endergebnis:B-Gruppe: 1. Kellerwessel 6,5;  2. Benedeczky 5,5; 3. Rékási 4,5; Csernai 4.".

Das Paks Open verzeichnete einige illustre Namen, so nahmen Zoltan Almasi, Jan Timman, und GM Kasparov (nein, nicht der im Ruhestand, sondern GM Sergey Kasparov) teil.

Mit einer fast fehlerfreien Leistung gab Ralf Kellerwessel lediglich gegen Barbara Csernai, die einzige Dame in seiner Gruppe, einen halben Punkt ab und beendete seine Turniergruppe mit 6.5 aus 7 Punkten.

Zur Webseite des Paks Open:
http://www.ase.hu/index.php?option=com_content&view=article&id=617:dramai-fordulatok-a-ket-sakk-legenda-jatszmaiban&catid=16:marx-emlekversenyek&Itemid=57
 

Ralf Kellerwessel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ralf Kellerwessels Score-Card:

Rnd Name Rating   Result
1 Pakolicz, Gyula 1659   1
2 Rekasi, Zsolt 1685   1
3 Benedeczky, Lehel 1830   1
4 Dardos, Ferenc 0   1
5 Papp, Peter 0   1
6 Fekete, Alex 1642   1
7 Csernai, Barbara 1782   ½
Total  6.5


    Extrem-Schach in Bad Soden

6.9.2010 [ghk] Eigentlich sind die Schachspieler in Bad Soden nicht dafür bekannt, extreme Positionen einzunehmen - es sei denn, es geht um Geld, "Premium Living" oder die Umwandlung der Königsteiner Strasse in eine Fußgängerzone.

Dr. Friedrich Bittner war bester Nestor und belegte beim VI-Chess960-Turnier in Bad Soden im Gesamtergebnis den zweiten Platz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Thema "Schach" sind die Bad Sodener eher etwas zurückhaltender - aber das wäre eigentlich gar nicht notwendig.

Extreme Spitze

So fand vor einigen Jahren im Bad Sodener Ramada-Hotel eines der bestbesetzten Schachturniere der Welt statt und Chesstiger Hans-Walter Schmitt ist es damals gelungen, die TOP-10 der Weltrangliste - zwar nicht an einen Tisch aber an die Schachbretter zu bekommen.

Extreme Klasse

Und wer aufmerksam durch die Strassen und Parks des "Premium-Living"-Städtchens im Vordertaunus schlendert kann schon einmal dem hier residierenden Schachweltmeister GM Vishy Anand aus Indien auf einem seiner Spaziergänge mit Sparringspartner GM Rustam Kasimdzhanov aus Usbekistan. Kasimdzhanov gewann 2006 das ORDIX Open in Mainz und besiegte im November 2006 im Finale des Schnellschachturniers beim Corsica Masters in Masters keinen geringeren als den derzeitigen Weltmeister im klassischen Schach, GM Vishy Anand.

Extreme Eröffnungen

Die Königsindische Verteidigung gilt als eine der klassischen Verteidigungssysteme, schon seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde sie auf Turnierebene gespielt. Unter ihren Anhängern befinden sich Groß- und Weltmeister wie Max Euwe, Tigran Petrosian, Boris Spassky oder Bobby Fischer.

In der Sämisch-Variante entstehen oft extrem scharfe Positionen mit entgegen gesetzter Rochade. Diesem Eröffnungssystem widmete der hessische IM Stefan Reschke im Chess Tigers Training Center in der Brunnenstr. 9 in Bad Soden ein "Themen-Training".

Extreme Zufälle

Daniel Pohlke und Börries Wendling (rechts)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Extrem anders ging es beim VI. Chess960-Open in Bad Soden zu, das dieses Mal in den Räumlichkeiten des Chess Tigers Training Centers in der Brunnenstrasse 9 stattfand. Hierbei konnten oder mussten die Teilnehmer auf die allseits bekannten und tief analysierten Eröffnungssysteme verzichten, denn beim Chess960 spielt der Zufall eine Rolle, und das ganz extrem schon vom ersten Zug an. Denn die Grundstellung der Figuren wird unmittelbar vor Beginn einer Chess960 ausgelost - es können sich insgesamt 960 verschiedene Ausgangspositionen ergeben.

Turniersieger Dr. Reiner Martin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit 8 Teilnehmern war dieses Club-Format recht übersichtlich, aber auch relativ hochkarätig besetzt, Chesstiger-Chef Hans-Walter Schmitt brachte mit einer DWZ von 2057 die beste Leistungszahl an den Start.

Und die Teilnehmer gingen auch mit extremem Ehrgeiz zur Sache - es gab keinen Teilnehmer ohne Niederlage.

In seinem Rundenspiel gegen Thomas Laue wurde Zahlenexperte Dr. Reiner Martin mit einer eher unerwarteten Startposition - Läufer auf a1 kombiniert mit Läufer auf b1 - konfrontiert. Thomas Laue konnte die Partie lange nahezu ausgeglichen gestalten, sah sich aber einem wachsenden Druck auf seine Königsposition ausgesetzt. Mit einer Sekunde verbleibender Bedenkzeit kam dann ein unglückseliger "Fingerfehler" hinzu: Sein König wurde in prekärer Position Opfer eines fast schon klassischen Abzugsschach - auch das gibt es beim Chess960 - Laue musste sich dem späteren Turniersieger geschlagen geben.

Thomas Laue

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Ende setzte sich Dr. Reiner Martin mit einem ganzen Punkt Vorsprung durch, auf den Plätzen folgten Dr. Friedrich Bittner, Hans-Walter Schmitt und Neuzugang Thomas Laue. Sie kamen alle in der Endabrechnung auf jeweils 5 Punkte - getrennt nur durch die Feinwertung.

Rang Teilnehmer TWZ S R V Punkte
1. Martin,Reiner,Dr. 1981 6 0 1 6.0
2. Bittner,Friedrich,Dr. 1851 5 0 2 5.0
3. Schmitt,Hans Walter 2057 5 0 2 5.0
4. Laue,Thomas 1634 5 0 2 5.0
5. Ackermann,Robert 1575 3 0 4 3.0
6. Pohlke,Daniel 1308 2 0 5 2.0
7. Schaefer,Rudi 1195 2 0 5 2.0
8. Wendling,Börries 1332 0 0 7 0.0

In der eher inoffiziellen "Schwaben-Wertung" hatte Daniel Pohlke knapp die Nase vorne vor dem Heilbronner Rudi Schäfer. Börries Wendling organisierte zusammen mit Daniel Pohlke dieses Chess960-Turnier und kümmerte sich um Spiel- und Rundenplanung sowie die Auswertungen. Er lieferte Runden- und Endergebnisse extrem pünktlich für eine IPS-Auswertung durch Hans-Dieter Post ab. Vielleicht war diese Doppelbelastung etwas zuviel Stress, er konnte das Teilnehmerfeld in der Tabelle schön übersichtlich vor sich her treiben.

Börries Wendling und Robert Ackermann (rechts)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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