Schachclub Bad Soden

 
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Aktuelle Nachrichten (alle bisherigen Meldungen im Archiv)

     ...da waren es nur noch Vier!

Thomas Rödiger

Nach der ersten Runde des diesjährigen MTS-4er Pokals sind 4 von 12 gestarteten Bad Sodener Mannschaften eine Runde weitergekommen. Positiv gesehen waren noch nie so viele Bad Sodener Mannschaft in der zweiten Runde. Überraschungen gab es auch keine, so dass die Papierform entschied, wer weiterkam oder ausscheiden musste.

Die erste Mannschaft errang nach einer kleinen Odyssee bei Kelsterbach 2 einen klaren 3:1 Sieg, obwohl die Mannschaft erst eine halbe Stunde später im Spiellokal eintraf und insgesamt für die „Weltreise“ nach Kelsterbach eine Stunde brauchte. Der Spielort ist eigentlich aus vielen Mannschäftskämpfen bekannt, doch am Ende hatte alles noch geklappt. Mannschaftsführer Thomas Rödiger, der auf die Bad Sodener Mannen etwas nervös gewartet hatte, holte souverän seinen vollen Punkt fürs Team. Nachdem dann auch Daniel Großjohann gewann, war der Sack quasi zu. Gerolf Dietz willigte daraufhin zu einem Remis ein. Henning Sander kämpfte noch ein bißchen länger, um dann ebenfalls zu remisieren.

Bad Soden 3 hatte den weitesten Weg zu absolvieren und trat bei der unterklassigen Mannschaft von Raunheim 3 an. Als erstes gewann Stefan Schmieder, der mit einem Läuferopfer die Königsstellung seines Gegners zertrümmerte, was sich später mit einem fast undeckbaren Matt ausgezahlen sollte (Gegner hätte Dame gegen Turm geben müssen), um dann paar Züge später zusammengeschoben zu werden. Gerhard Kenk überzeugte auch bei seinem Spiel, wobei ihm diese Partie ewig in Erinnerung bleiben wird. Seine Gegnerin reklamierte eine inkorrekt ausgeführten Umwandlung, weil er nach dem erreichen des Bauern auf c8 zuerst die Uhr drückte und dann erst den Bauern auf der 8. Reihe gegen eine Dame umwandelte. Daraufhin gab es helle Aufregung, schließlich wurde vom Mannschaftsführer der Heimmannschaft als Schiedsrichter bestimmt, dass der Bauer nicht mehr umzuwandeln sei und demzufolge auf ewig auf der 8. Reihe stehen bleiben solle. Gerhard konnte sich Gott sei Dank noch eine 2. Dame genehmigen und machte dann mit einem dreizügigem Matt kurzen Prozess. Mannschaftsführer Roland Bettenbühl zeigte in seinem ersten Spiel für seine Mannschaft, daß er doch noch ein wenig mehr kann als seinem Gegner Remis anzubieten. Erst gewann er einen wichtigen Zentrumsbauer, dann drohte er Ende mit einem Springerzug die Qualität zu gewinnen. Dies bewog seinen Gegner aufzugeben, da auch nicht mehr allzuviel Material auf dem Brett war. Somit ging die Partie mit 3:1 an Bad Soden 3.

Georg Fidlschuster

Unsere 7. Mannschaft hatte ebenfalls das Glück eine unterklassige Mannschaft mit Kelkheim 5 zu bekommen. Da leider in diesem Team dieses Jahr viele Ausfälle zu verzeichnen sind, spielten die kampflos weitergekommen Spieler von Bad Soden 10 mit. Michael Hoss als einziger echter Stammspieler von Bad Soden 7 holte dann auch den erhofften Punkt an Brett 1. Nachdem dann auch Georg Fidlschuster gewann, konnte Max Arnold an Brett 2 remisieren. Somit waren die 2,5 Punkte für den Sieg schon perfekt.

Was gab es noch von den anderen 7 Mannschaften zu berichten?

Bad Soden 5 ist leider etwas unglücklich gegen Flörsheim 3 ausgeschieden. Obwohl Dimitrij Lintchuk (Gegner hatte 1.458 DWZ) und Oliver Schmakowski gegen stärkere Spieler remisieren konnten, klappte  es bei Stefan Kappellusch nicht mit dem Siegen, sondern es gab für ihn ein wenig überraschend eine Niederlage. Marc Pohl an Brett 4 bekam zu allem Unglück den DWZ stärksten Spieler von Flörsheim präsentiert und war leider chancenlos.

Bei einem weiteren Pokalkampf war die Partie von Bad Soden 2 gegen Nied 2 etwas ungleich. Immerhin konnte Ulrich Götting an Brett 1 ein Remis holen. Für Bad Soden 4 konnte Matias Thomsen bei dem Kampf gegen Nauheim 1 gewinnen.

Im Kampf Bad Soden 9 gegen Groß Gerau 1 gewann Semin Tercioglu kampflos, weil ihr Gegner (immerhin der Vorsitzende aus Groß Gerau) nicht kam. Die anderen 4 Mannschaften von Bad Soden 6, 8, 11 und 12 hatten gegen bis zu 6 Klassen höher spielende Gegner nicht den Hauch einer Chance, dafür durften sie aber mal gegen richtig starke Gegner probieren und haben so bestimmt auch was dazu gelernt. Das war ja auch der Sinn der Sache um mit unseren Jugendlichen beim 4er Pokal teilzunehmen.

Roland Bettenbühl [25.10.2005]

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